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Schwere Probleme bei Bresse-G.
28.06.2011, 17:05
Beitrag #1
Schwere Probleme bei Bresse-G.
Vor einigen Wochen hatten ein paar der Bresse Durchfall.
Ich hatte mir nichts böses gedacht, und zunächst versucht, diesen mit mehr Oregano im Futter, Apfelessig im Wasser, später mit Tee aus Oregano+Salbei+Kümmel in den Griff zu bekommen.
Als sich der Durchfall nicht wirklich besserte, habe ich alle auf Kokzidien behandelt.
Es wurde besser, ging dann aber wieder los.
Der Durchfall war mal grünlich, mal gelblich und stank.
Vorsichtshalber habe ich dann auch letzte Woche entwurmt.

Es schien wieder gut zu sein, bis vor vier Tagen eine Henne anfing, watschelig zu laufen.
Zur gleichen Zeit setzte eine Hitzewelle mit über 40ºC ein, ich dachte, sie hätte Probleme wegen der Hitze.
Später aber kippte sie um und konnte nur schlecht wieder aufstehen.
Ich habe sie dann einzeln gefüttert mit viel Möhre, Ei und Oregano zu den Körnern.
Es ging ihr dann wieder gut, bis sie wieder umkippte.
Das wiederholte sich, umkippen und Besserung wechselten sich ab.

Gestern morgen dann der Schock, als ich in den Stall kam.
Es lagen dort zwei Hennen am Boden und ein Hahn.
Ich habe alle sofort separiert.

Heute morgen lag wieder ein Hahn am Boden.
Diesem ging es so schlecht, dass ich ihn vor ein paar Minuten erlöst habe.
Gestern machte er noch keine Anzeichen, hatte aber bräunlichen Durchfall.

Und jetzt das allerschlimmste, die Fotos von seiner Leber.

[Bild: 7516862uiy.jpg]

[Bild: 7516863bmg.jpg]

[Bild: 7516864xdz.jpg]

Ich hab in das grüne geschnitten, um zu sehen, wie weit die Verfärbung reicht:
[Bild: 7516865axe.jpg]

Wie kann das sein?
Und was ist das grüne an der Leber?
Ich habe sie einem Hühnerkenner gezeigt, er meinte, sowas hätte er noch nie gesehen.

Der Stall und der Auslauf sind neu erbaut, es waren nie zuvor Hühner dort.
Freigang hatten alle bislang nur zweimal und auch nur kurz unter Aufsicht.

Alle Hühner bekommen Hennenfutter, da das Aufzuchtfutter für Tiere ab zwei Monaten hier nur Mastfutter ist.
Dazu habe ich Gemüse, Kohl und Oregano aus meinem Garten gefüttert, ab und an Joghurt, da ich hier keinen Quark kaufen kann und Eier von meinen Hybriden.
Muschelschalen und zerriebene Eierschalen gab es täglich sowieso.

Bislang sind vier Tiere betroffen.
Sie sind jetzt etwas über zwei Monate alt (Schlupfdatum war der 19.4.).

Ich habe gerade solche Angst, ich könnte heulen.

Einen TA kann ich nicht fragen, meiner behandelt keine Hühner.

Und jetzt hab ich Angst vor euren Antworten, ich befürchte das schlimmste, seitdem ich die Leber gesehen habe.
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28.06.2011, 17:15
Beitrag #2
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
Das grüne ist die Gallenblase, die ist meiner Meinung nach zu groß.
Die helle Farbe der Leber könnte eine Fettleber sein, aber in dem Alter? Mir sieht das eher nach einer Vergiftung aus.

Gruß Sebastian
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28.06.2011, 18:46
Beitrag #3
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
Das ist ja furchtbar. Eine Katastrophe. Ich kann dir leider nicht helfen. Habe auch keine Ahnung was das ist. Ohne professionelle Hilfe ist das ein Problem.
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28.06.2011, 19:30
Beitrag #4
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
(28.06.2011 17:15 )Hühnerbasti schrieb:  Das grüne ist die Gallenblase, die ist meiner Meinung nach zu groß.
Die helle Farbe der Leber könnte eine Fettleber sein, aber in dem Alter? Mir sieht das eher nach einer Vergiftung aus.

Über die Größe der Gallenblase will ich hier jetzt nicht urteilen; die sieht, je nach Blickwinkel, aus dem die Fotos gemacht worden sind, entsprechend groß aus.
Aber die Vermutung von der Vergiftung unterstütze ich ebenfalls. Könnten Mäuse oder Ratten evtl. Gift in den Stall getragen haben? Oder könnte irgendetwas giftiges im Oregano gewesen sein?
Wo bekommst Du die Muschelschalen her? Sind Stall oder Auslauf evtl. mit giftiger Farbe behandelt worden?
Du mußt im Ausschlußverfahren herausbekommen, was der Auslöser ist. Wieviel Tiere hast Du denn noch?

Winken Lieber Ratten im Keller, als Verwandte im Haus!Haudichweg!!!
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28.06.2011, 19:35
Beitrag #5
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
Das sind die drei isolierten:

[Bild: 7518412ytd.jpg]

Der isolierte Hahn konnte gerade von allein stehen:

[Bild: 7518414ojp.jpg]

Dieser Hahn fängt auch an, komisch zu laufen:

[Bild: 7518416egu.jpg]

So sehen die anderen aus:

[Bild: 7518417epx.jpg]

[Bild: 7518418skp.jpg]

Den Seidenhühnern geht es gut.
Sie leben im selben Stall und fressen das gleiche Futter.

Ich versteh das ganze nicht.
Alle fressen weiter gut, auch die isolierten.
Nur der Hahn, den ich heute geschlachtet habe, trank seit heute nichts und frass auch nichts mehr.

Wenn ich wenigstens aufhören könnte, zu heulen.
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28.06.2011, 19:43
Beitrag #6
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
Was hat der isolierte Hahn da an der Ohrscheibe? Sieht wie eine Kruste aus!? Könnten die Tiere Durchzug abbekommen haben?

Winken Lieber Ratten im Keller, als Verwandte im Haus!Haudichweg!!!
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28.06.2011, 20:38 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.06.2011 20:39 von janosch1968.)
Beitrag #7
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
das grüne auf der leber kann nur gallenflüssigkeit sein.
hast du etwas fettiges oder öliges gefüttert.
ich denke deine hühner haben gallenkoliken.
da sie eine schnellwachsende rasse sind werden sie auch schnell verfetten. die leber sieht ja danach aus.
laß sie in den auslauf.
gib ihnen nur körnerfutter, ganz oder geschrotet.
und mineralien natürlich.
das thema möhre finde ich auch problematisch.
sie wirken ab einer gewissen menge und häufigkeit abführend.
silvi ist dein gemüse gedüngt worden?
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28.06.2011, 20:42
Beitrag #8
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
Kannst du den Darm mal aufschneiden und den Inhalt und die Darminnenwand fotografieren, das sieht so aus, als wenn der Darm total aufgebläht ist. Was ist/war in Kropf und Magen?

Gruß Sebastian
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28.06.2011, 20:51
Beitrag #9
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
Silvi

ich kann so gar nix knonstruktives beitragen ohh

Tut mir so leid, was Du da durchmachst Trösten

Jan
Möhren wirken normalerweise in jeder Dosierung "stuhlregulierend"

LG, Helma
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28.06.2011, 21:05
Beitrag #10
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
Ach ihr lieben, ich will versuchen, alles zu beantworten.

@ Arne, sorry, ich hatte deinen ersten post total überlesen.

Erstmal zu den Fragen
Zitat:Was hat der isolierte Hahn da an der Ohrscheibe? Sieht wie eine Kruste aus!? Könnten die Tiere Durchzug abbekommen haben?

Ich hab gerade nochmal Fotos gemacht. Für mich sieht es aus, als ob ein paar Federn fehlen und er etwas schmutzig vom Versuch aufzustehen ist.

Hier trinkt er gerade:

[Bild: 7519407gmh.jpg]

[Bild: 7519408uog.jpg]

Er steht weiter und fängt sogar an zu scharren. Mittlerweile ist auch eine Henne von allein aufgestanden und hat angefangen zu scharren.
[Bild: 7519409tzj.jpg]

Durchzug, jain. Es ist so heiss hier, dass ich schon die Stalltür aufgelassen hatte um die Temperatur im Stall auf an die 30ºC zu senken, aber wirklich windig war es nicht.
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28.06.2011, 21:18
Beitrag #11
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
(28.06.2011 19:30 )Arne schrieb:  Aber die Vermutung von der Vergiftung unterstütze ich ebenfalls. Könnten Mäuse oder Ratten evtl. Gift in den Stall getragen haben? Oder könnte irgendetwas giftiges im Oregano gewesen sein?
Wo bekommst Du die Muschelschalen her? Sind Stall oder Auslauf evtl. mit giftiger Farbe behandelt worden?
Du mußt im Ausschlußverfahren herausbekommen, was der Auslöser ist. Wieviel Tiere hast Du denn noch?[/font][/size]

Eigentlich ist der Raum, in dem ich das Futter lager, absolut dicht.
Allerdings stand das Tor zum Stroh einfahren offen und ein Helfer sagte mir, er habe eine Schlange getötet, die sich im Stroh verstecken wollte.
Ich hab dann nochmal darauf bestanden, dieses Tor immer zu schliessen, gerade damit keine Mäuse oder Ratten reinkommen.
Ich glaube nicht, dass dort ein weiteres Tier sich einschleichen konnte, aber ich werde vorsichtshalber alles Futter morgen entsorgen.
Allerdings wundert mich immer noch, dass bislang nur die Bresse betroffen sind.

Mäuse oder Ratten könnten sich evtl durch den Zaun in den Stall schleichen, gesehen habe ich aber noch keine, Kot gefunden auch nicht.

Die Muschelschalen kaufe ich beim Futterhändler und alle meine Hühner bekommen diese, auch die im anderen Stall.
Keines hat irgendwelche Anzeichen.

Der Stall ist neu und bislang noch gar nicht gestrichen.
Lediglich im Stall habe ich ein paar gestrichene Bretter, um abteilen zu können, die nehme ich morgen trotzdem auch raus.
Am Auslauf gibts auch keinerlei Farbe.

Den Oregano baue ich wie alles Gemüse selbst an, alles biologisch ohne jede Chemikalie.
Gedüngt wird mit Hühnermist vom letzten Jahr, den ich untergrabe.
Allerdings muss ich dabei sagen, dass mein Oreganoverbrauch so hoch war in den letzten Wochen, dass ich auch gekauften aus der Tüte beigefüttert habe.
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28.06.2011, 21:22
Beitrag #12
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
(28.06.2011 20:51 )Ginger schrieb:  Silvi

ich kann so gar nix knonstruktives beitragen ohh

Tut mir so leid, was Du da durchmachst Trösten

Jan
Möhren wirken normalerweise in jeder Dosierung "stuhlregulierend"

wenn der kot fest ist sind möhren ok.
aber nicht wenn er schon dünner ist als er sollte.
da wäre kohle besser.
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28.06.2011, 21:23
Beitrag #13
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
(28.06.2011 20:42 )Hühnerbasti schrieb:  Kannst du den Darm mal aufschneiden und den Inhalt und die Darminnenwand fotografieren, das sieht so aus, als wenn der Darm total aufgebläht ist. Was ist/war in Kropf und Magen?

Kropf und Magen war o.k.
In beidem nur das Futter.
Darm hab ich nicht geöffnet, da er leer war.
Der Arme hatte kurz vor seinem Tod noch gekotet und nach dem schlachten lief auch noch Dünnflutsch raus.
Ich hatte noch überlegt, ihn zu öffnen, aber es gab dort drin nichts.
Jetzt renn ich mal schnell los und hoffe, das meine Katzen seine Überreste noch nicht entdeckt haben.
Dann öffne ich auch den Darm und kann dazu mehr sagen.
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28.06.2011, 21:31
Beitrag #14
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
Hi Silvi,
tut mir sehr leid, dass Du grad solche Probleme hast. Ich wuerde auch als ehestes auf eine Vergiftung tippen. Kannst Du gut Englisch? Wenn Du magst koenntest Du auch noch auf meinem australischen Forum nachfragen, falls Du nicht weiterkommst. Wir haben da sehr kompetente Leute dabei (Tieraerztin, Mikrobiologe etc.) http://forum.backyardpoultry.com/index.p...8a4749a12b

Ich hab gerade sehr wenig Zeit, sonst wuerd ich Deinen Beitrag fuer Dich uebersetzen und dort posten. Vielleicht komm ich in den naechsten Tagen dazu wenn Du magst, aber Du brauchst ja schnelle Hilfe.

Alles Liebe und viel Glueck
Inge
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28.06.2011, 21:47
Beitrag #15
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
silvi ich würde das futter noch nicht entsorgen.
mich wundert, daß die seidenhühner nichts haben.
vielleicht waren es mehrere faktoren.
die hitze, das schnelle wachstum und die schwächung durch die kokzidien.
kreislaufschwäche?
aber die gallenflecke sind schon sehr komisch.
und die leber ist viel zu hell. was entweder auf zu fetthaltige ernährung oder vergiftung deutet.
hast du vielleicht menschen in deiner nähe die dir schaden wollen ?
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28.06.2011, 21:50
Beitrag #16
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
Erstmal nochmals Danke an euch alle!

Ich hab den Darm aufgeschnitten. Es waren diese gelben Überreste drin:

[Bild: 7519883iga.jpg]

Ganz leer war er also nicht.
Ich war heute Nachmittag doch sehr geschockt und hatte nur auf den unteren Teil des Darms geschaut.
Allerdings war der Kot nicht so gelb, eher braun-grünlich, den ich nach seinem Tod gesehen hatte.
Vor seinem Tod noch nicht so wie Dünnflutsch, nach seinem Tod aber doch.

Was die Möhren angeht, so habe ich erst in den letzten Tagen mehr verfüttert, da in dem Hennenfutter keine Vitamine enthalten sind.

@Inge
Mein englisch ist etwas eingerostet, aber ich hoffe, ich finde die Schublade wieder, in der ich diese Sprache gesteckt hatte.
Ich schau mir deinen link jedenfalls an.
Vielen lieben Dank, an euch alle!
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28.06.2011, 21:58
Beitrag #17
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
(28.06.2011 21:47 )janosch1968 schrieb:  silvi ich würde das futter noch nicht entsorgen.
mich wundert, daß die seidenhühner nichts haben.
vielleicht waren es mehrere faktoren.
die hitze, das schnelle wachstum und die schwächung durch die kokzidien.
kreislaufschwäche?
aber die gallenflecke sind schon sehr komisch.
und die leber ist viel zu hell. was entweder auf zu fetthaltige ernährung oder vergiftung deutet.
hast du vielleicht menschen in deiner nähe die dir schaden wollen ?

All das ist ja, was ich nicht verstehe.
Deshalb hatte ich auch zunächst auf die Hitze gesetzt und das die Bresse das nicht verkraften.
Ich habe nichts fettiges verfüttert, gerade damit die Bresse nicht zu schnell wachsen.

Was die Menschen angeht, da glaube ich nicht, dass sich jemand traut, auf unser Grundstück zu gehen, da alle meine Hunde kennen.
Vor allem wird mein Schutzhund gefürchtet.
Es gab da aber wirklich mal jemand, der sauer war, aber nicht auf mich, sondern auf einen meiner Hunde. Das ist aber schon Jahre her und dieser Hund lebt schon seit zwei Jahren nicht mehr.
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28.06.2011, 22:03
Beitrag #18
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
Diese Sympthome kommen bei einer Vergiftung vor einiger Zeit vor.
Da die Bresse mehr fressen wie andere, können sie auch mehr Gift aufnehmen, wenn ein Futter verseucht ist. Eine Dioxinvergiftung könnte die Leber so verändern. Dioxin kommt in Ölen vor, entsteht bei der Müllverbrennung usw. Man kann natürlich nur spekulieren, denn die Ursache zu finden, wird ohne korrekte Laboruntersuchung ein Zufall bleiben.
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28.06.2011, 22:26
Beitrag #19
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
(28.06.2011 22:03 )Werner schrieb:  Diese Sympthome kommen bei einer Vergiftung vor einiger Zeit vor.
Da die Bresse mehr fressen wie andere, können sie auch mehr Gift aufnehmen, wenn ein Futter verseucht ist. Eine Dioxinvergiftung könnte die Leber so verändern. Dioxin kommt in Ölen vor, entsteht bei der Müllverbrennung usw. Man kann natürlich nur spekulieren, denn die Ursache zu finden, wird ohne korrekte Laboruntersuchung ein Zufall bleiben.

Ich werde morgen zu einem anderen Futtermittelhändler fahren, der eine andere Marke führt.
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29.06.2011, 17:12
Beitrag #20
RE: Schwere Probleme bei Bresse-G.
Mein erstes kleines Fazit:

Ich habe das Hennenfutter abgesetzt.

Die gestern allein aufgestandene Henne und auch der Hahn wirken sehr fit, eine Henne schafft es noch immer nicht, aber solange sie gut frisst und trinkt, gebe ich sie nicht auf.

Ein Hahn im Stall lag heute kurz am Boden (der, der gestern komisch lief), steht aber seit ich ihm einmal geholfen habe.

Alle fressen und trinken gut, der Durchfall ist aber nur bei den isolierten weg.

Es scheint am Hennenfutter zu liegen, ich kann gar nicht sagen, wie wütend mich das macht.
Meine gestrige Verzweiflung ist in unglaubliche Wut umgeschlagen.
Letztendlich bin ich aber erleichtert, wenn es sich "nur" um eine Vergiftung handelt.
Ich hatte schon die Befürchtung, alle Tiere zu verlieren.

Vielen vielen Dank an euch!

Silvi, der ein Felsblock vom Herzen fiel
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