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Bresse gauloise, weiß, schwarz, blau, grise, splash.
13.01.2011, 04:46 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.09.2017 08:43 von Coq de Bresse.)
Beitrag #1
Bresse gauloise, weiß, schwarz, blau, grise, splash.
Nachfolgende Beiträge werden von mir ständig ergänzt und auf den neusten Stand gebracht.

Beiträge und Daten, wurden bereits in dem nicht mehr existierenden Forum, HuhnGansEnte, 2008 von mir veröffentlicht, um aktiver auf diese wunderbare Wirtschafts- Rasse aufmerksam zu machen.

So ein Forum ist ja eine tolle Sache. Nur stehen meistens alle Informationen verteilt auf verschiedene Themen oder Beiträge. Hier wurde es mir ermöglicht, so nach und nach weitere Erfahrungen und Informationen nachzutragen.

In diesem und in den nächsten Beiträgen, möchte ich alle aus der Praxis gesammelten Fakten mitteilen. Zur besseren Übersicht habe ich meine Infos auf mehrere Beiträge verteilt.

Von einzelnen Bresse- Farbschlägen habe ich max. 2 Stämme. Auch wechseln die Farbschläge, da es mir an dem nötigen Platz fehlt.

Bresse gauloise blau, schwarz und weiß sind im Moment meine bevorzugten Farbschläge.


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Meine Frau und ich essen mit Vorliebe Geflügel. Aus diesem Grund haben wir uns aus ihrem Heimatland Frankreich im Jahr 2002 Bressehühner besorgt. Wir haben die Bressehühner nur wegen dem Fleisch. Nach all den Geflügelskandalen, welche seit Jahren kein Ende nehmen, ist mein Hobby, zur privaten Fleischerzeugung wichtiger als je zu vor. Von der Antibiotika freien Ernährung mal ganz abgesehen. Selbst gezüchtetes und ernährtes Geflügel ist etwas Kostbares. Die zahlreichen Eier sind ein "sehr angenehmes" Nebenprodukt. Die Ernährung meiner Tiere erfolgt konventionell, mit Alleinfutter oder Körner und Legemehl. Zusätzlich noch Grünzeug, Salat und Obst. Meine Hähne schlachte ich bis zur 24. Woche. Diese wiegen dann ausgenommen 1,9 - 2,8 kg. Mastfutter verwende ich nicht. Auch ohne Mastfutter wachsen diese mir schnell genug. Meine Haltung erfolgt ausschließlich in Volieren welche insgesamt 120m² groß sind. Eine andere Haltungsform steht mir leider nicht zur Verfügung. Mit anderen Halterungsformen und Fütterungen, erhält man niedrigere bzw. höhere Gewichte. Bei erwachsenen Tieren ist es nicht verkehrt das Futter pro Tier auf max. 120 g zu beschränken.


   
Gänse beim Weidegang vor meinen Volieren.


Sämtliche Farbschläge von Bresse gauloise sind robust, unempfindlich und leicht zu züchten.

Die Bruttemperatur und Luftfeuchte ist genau wie bei anderen Hühnern auch.

Das Selektionscenter liegt in St.-Etienne-du-Bois und versorgt drei große Brütereien. Von hier wiederum werden die Gewerblichen Züchter/Mäster versorgt. Diese wiederum produzieren in einem Jahr über 1 Million Tiere. Bresse- Züchter gibt es in Frankreich ca. 200 Stück. Diese Züchter sind in Verbänden.
Der Name Bresse ist durch das AOC Prädikat geschützt. Außerhalb der Bresseregion müssen sich die Hühner gauloise nennen. Bresse ist nur die Herkunftsbezeichnung.
Außer der Selektionscenter- Wirtschaftsrasse existiert noch eine auf Schönheit gezüchtete Tiere vom Bresse- gauloise- Club. Diese Tiere sind leichter. Auch diese Hühner finde ich sehr gut.

In Deutschland sind Bresse gauloise nicht anerkannt, was ich nicht nachteilig finde.

http://www.maison-de-la-france.com/bd_do...155421.pdf

Warum Masthähnchen kaufen? Mit Bressehähnen erziele ich fast das gleiche Ergebnis. Nur ich habe etwas Edles ohne gesundheitliche Schwächen und Gelenkproblemen. Qualität muss wachsen/ reifen. Individuelle Haltung und gutes Futter spielt natürlich auch eine große Rolle. Bei Masthähnchen kann man nicht von einem Reifeprozes sprechen.

Wegen ihres schnellen Wachstums neigen die weißen Gauloise zu krummen Zehen. Aus diesem Grund ist die Aufzucht mit Dunkelstrahler und Wärmeplatten von Vorteil.

http://www.vhgw.de/fachinformationen/krummer_zeh_hq.pdf

Zur Aufzucht von Küken verwende ich ausschließlich mehlförmiges Futter. Dadurch sind die Tiere ständig beschäftigt. Dieses wird in stufenlos verstellbaren Futterautomaten ohne gravierende Verluste gereicht. In den ganzen Jahren ist bei mir Federpicken oder andere Unarten, bei Küken oder Alttieren, noch nicht vorgekommen. Wasser erhalten meine Tiere über Automatik- Tränken.

Das Füttern von Kükenstarter ist ca. 14 Tage zu empfehlen. Danach mit normalem Aufzuchtfutter füttern. Calcium benötigen alle Bresse- Farbschläge während der Legezeit in großen Mengen. Zur freien Verfügung haben die Tiere Muschelschrot. Ich mische bis ca. 1500g Muschelschrot während der Legeperiode in 25 Kg Futter. Im letzten Drittel der Legeperiode mische ich zusätzlich Austernschalen Körnung 1-2,5mm unter das Futter.

In Frankreich werden das Poulet, (Hühnchen) die letzten 10 Tage und die Poularde, (Masthühnchen) die letzten 4 Wochen in "speziellen Käfigen" gemästet. ("Mastställchen" aus Holz.) Die Franzosen nennen das mit äußerster Ruhe und stressfrei. Früher schrieb man noch den Satz im abgedunkelten Raum dabei. Mit anderen Worten, zuerst hat das Huhn den Himmel auf Erden und dann sperrt man es ins Gefängnis. So sind die Franzosen. Guter Geschmack auf Kosten des Tieres. Abends bekommen die Tiere entrahmte Milch mit Getreide. Diese Fütterungsart dient dazu um das Fleisch zarter zu machen. Mais und Weizen sind aus der Region.

In nachfolgendem Link ist dies und andere Details zu sehen!

http://www.pouletbresse.com/

http://www.pouletbresse.com/site/index.p...&Itemid=14

Im Flyer, Einladung zum Schlemmen in der Bresse kann man verschiedenes noch mal lesen:

               

Hier eine Bachelorarbeit über:
Leistungsprüfung von Rassehühnern für die ökologische Hühnermast
Dort wird u.a. auch Bresse gauloise erwähnt.

Bressehuhnzüchter und Bruteiverkäufer gibt es unzählige. Beim Kauf von Bruteiern sollte man die genaue Herkunft und Blutauffrischung der Zucht hinterfragen. In Deutschland gibt es schon immer mehr degenerierte Bresse- Zuchten.

In Deutschland stammen die meisten Gauloise von 3-4 Zuchten ab. Diese erhalten regelmäßig Bruteier bzw. Ursprungstiere aus der Bresse. Davon ausgeschlossen sind natürlich Züchter welche sich in Frankreich selbst nach Bruteiern oder Tiere auf diversen Märkten umsehen. Erfreulicherweise nehmen diese Initiativen immer mehr zu.

Eine in Deutschland kursierende "schwere Linie" brachte nicht den erwünschten Erfolg.

In einigen bedeutenden deutschen Bresse- Zuchten, gab es 2012 Nachschubprobleme, von originalen Tieren und Bruteier aus Frankreich. Der ältere Herr aus Wadgassen und die Bresse- Hühner, fuhr ein letztes Mal nach Frankreich um einen sehr großen Züchter- Kreis mit Nachschub zu versorgen. Dort erhielt er fehlfarbige Eintagsküken von weißen Bresse gauloise. Erst zu Hause bemerkte er dieses Dilemma.

Trotz alledem ist die Versorgung nach Deutschland, mit Bruteiern aus der Bresse, besser als je zuvor.

Seit 2009 erhält eine deutsche Geflügelzucht jährlich einige hundert Bruteier der weißen Gauloise aus der Bresse. Wegen der kontrollierten Herkunftsbezeichnung nennen sich diese Les Bleues.

Wer jedoch noch mehr Fleischertrag und schwerere Eigewichte haben will, der lege sich Cou- nu zu.

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Meine Zucht hat anfangs für viel Neid und Unterstellungen gesorgt. Die Bruteier welche ich mitbringe sind keine Hehlerware und nicht geklaut. Hass, Neid und Missgunst. Warum eigentlich habe ich mich schon oft gefragt?

Colemann schrieb im Landtreff:

Oder jemand muss genug kriminelle Energie und Beziehungen zu Mitarbeitern des Selektionscenters CSPB besitzen, die für sie die kostbaren Bruteier klaut, damit man sich dann in D eine goldene Nase an dem mystifizierten Bressehuhn verdient ...
Hier kann man das nachlesen:
http://www.landtreff.de/wo-gibts-marans-t11248-15.html

Wie man sich als Hobbyzüchter, eine goldene Nase verdienen kann, dass muss man mir mal vorrechnen. Es war nicht die einzige bösartige Behauptung.

Übrigens, Colemann nennt sich auch Redcap…..

Ende 2016 hat sich oben genannter von einem namhaften Geflügelforum verabschiedet. Er war nicht mehr bereit in einem Forum, welches zum Spielplatz von „von postfaktischen Wissenschaftlern / Hobbyforscher mutiert ist, zu schreiben. Was er verschwieg, dass er wie so oft, gesperrt wurde.
https://www.vogelforen.de/threads/vogelg...gy.259646/

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Außer Bresse habe ich noch:

Seit 2005 Marans schwarz kupfer, aus der Normandie, welche die gewünschte Eierschalenfarbe (6+ bis 8+) legen.

Seit 2008 Cou- nu

franz. Mast- oder Legewachteln.

Seit 2015 Hubbeltauben.

Seit 2017 Perlhühner

                   

Seit 2012 bediene ich mich auch anderer Quellen als aus der Bresse.
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13.01.2011, 04:53 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.05.2017 18:06 von Coq de Bresse.)
Beitrag #2
Bresse gauloise weiß, Kurzbeschreibung, Praxisdaten.
Die ersten Gauloise weiß erhielt ich 2002.

Ringgröße: 18 + 20 laut französischen Rassestandard. Die im Umlauf befindlichen Wirtschaftstiere benötigen jedoch 20 + 22
Legebeginn: 17.-22. Woche.
Legeleistung: ca. 240-260 Stück lt. Internetrecherchen.
Eigewicht: ca. 55-72 g.
Eierschalenfarbe: hell beige und manchmal hell.
Fußfarbe: blau
Hähne werden ca. 4,5 kg die Hennen ca. 3 kg schwer.
Hähne wiegen ausgenommen nach 22-24 Wochen 1900- 2800 g.
Hennen nach einer Legeperiode ausgenommen 1700- 2400 g.
Alle meine Bresse werden/wurden nicht mit Mastfutter ernährt!

Anmerkungen:
Die weißen Gauloise sind ruhig, sehr zutraulich und eine sehr gute Wirtschaftsrasse.
Sehr feiner Schlachtkörper mit viel Brustfleisch.
Der Bruttrieb ist nicht, bzw. sehr schwach entwickelt.
Bresse gauloise weiß sind in Deutschland sehr verbreitet und hat viele Liebhaber gefunden.
Die blauen Läufe kommen bei vielen Küken später.

Der häufigste Ausschlussfehler von Gauloise weiß sind helle Läufe, schwarze Flecken und starker Gelb- Anflug im Gefieder. Ein Zeh welcher später krumm wird vererbt sich nicht weiter. Dies ist oft auf das schnelle Wachstum zurück zu führen. Bei Hähnen kommt das häufig vor.

Gauloise weiß verkörpert die französischen Nationalfarben.

Blau = Läufe
Weiß = Federn
Rot = Kamm


.gif  FRANCE.GIF (Größe: 1,16 KB / Downloads: 880)


               
                   

Auf dem Bildern sind die Küken 3 und 4 Wochen. An den Kämmen ist klar das Geschlecht zu erkennen.
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13.01.2011, 05:04 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.05.2017 18:09 von Coq de Bresse.)
Beitrag #3
Bresse gauloise schwarz, Kurzbeschreibung, Praxisdaten.
Die ersten Gauloise schwarz erhielt ich 2009.
Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich noch von keinem Züchter, aus Deutschland gehört oder gelesen, der schwarze Gauloise hat.

Ringgröße: 16 + 18 laut französischen Rassestandard. Die im Umlauf befindlichen Wirtschaftstiere benötigen jedoch 18 + 20
Legebeginn: 19.-23. Woche
Legeleistung: 180-220 Eier lt. Internetrecherchen. Nach meiner Meinung stehen sie den weißen Gauloise nichts nach!
Eigewicht: 58-78 g.
Eierschalenfarbe: weiß bis cremefarbig.
Fußfarbe: schwarz
Hennen wiegen ausgenommen nach der Legeperiode 1400- 2200 g.
Die Hähne wiegen ausgenommen mit 19 Wochen 1700- 2100 g.
Alle meine Bresse werden/wurden nicht mit Mastfutter ernährt!

Anmerkungen:
Die schwarzen Gauloise neigen am Anfang der Legeperiode zu vielen Doppeldottereiern wie ich es bei keinem anderen Farbschlag oder Rasse kenne. Schwarze Gauloise haben als Küken auch eine helle Brust, Po und Flügelspitzen. Einzelne weiße Federn kommen auch vor. Leider schlüpfen seit 2012 immer mal fehlfarbige Tiere. Das war früher nicht.

Die schwarzen Gauloise sind aufgeweckt, keck, lebendig und auch nervlich zahm. Anfangs scheu was sich aber legt.
Hähne sind höher und schlanker als die Weißen, sehr scheu und wirken majestätisch, elegant.

Der Futterverbrauch liegt ca. 35% unter den Weißen!
Die Fleischqualität ist mit den weißen Gauloise gleich zu setzen.
Bruttrieb ist in geringem Umfang vorhanden.

Der in Frankreich und international bekannter Geflügelpreisrichter, Fachbuchautor Jean-Claude Périquet, schreibt in seinem Buch:
Bresse gauloise schwarz ist einer der besten Legehennen unter den franz. Rassen.

Seit ich die schwarzen Gauloise in Deutschland habe, erfreuen sie sich regem Interesse.

Die schwarzen Gauloise hatten meine größte Sympathie. Seit ich die blauen Gauloise hatte, änderte sich das.

Ereignisse:
2010 erhielt ich von einer aufgebrachten Person ein entrüstetest Mail. Wie ich denn behaupten könne der erste Züchter in Deutschland zu sein der schwarze Gauloise hat. Sie mag recht haben. Jedoch hat vor mir in Deutschland noch keiner öffentlich das kund getan und für die Verbreitung gesorgt.

2011 Auf diversen Anzeigeplattformen verkaufte ein Züchter aus Gütersloh u.a. Bruteier von Bresse gauloise schwarz. Diese Zucht wurde von einem einmaligen Kauf meiner Bruteier aufgebaut. Auf Nachfrage von einem mir bekannten Kaufinteressenten verleugnete dieser die Herkunft seiner Zucht. Aus diesem Grund habe ich ihm den Nachschub verweigert. Es ist nicht das erste mal, das sich ein Züchter mit fremden Federn schmückte.

2014/15 Ein Züchter aus Nohfelden glaubt 4 Linien von schwarzen/ blauen Bresse zu haben. Dies teilte er einem Bruteiempfänger mit. Ob diesem Züchter klar ist, was eine Linie bedeutet bezweifle ich. Nachdenklich machte den Bruteiempfänger, dass die Bruteier aus den 4 Linien nicht markiert waren. Er war auch mal hier im Forum, jedoch gab es Ärger.
In einem anderen Forum ließ der Ärger, von diesem Züchter, nicht lange auf sich warten. Er versendete einem Forumsmittglied dort extrem verschmutzte Bruteier. Hier kann man das nachlesen:
http://www.huehner-info.de/forum/showthr...ehen-haben
Ob das seriös ist bezweifle ich.




.jpg  DSC02816.JPG (Größe: 27,74 KB / Downloads: 1838)
       
                   
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13.01.2011, 05:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.03.2017 14:42 von Coq de Bresse.)
Beitrag #4
Bresse gauloise grise, Kurzbeschreibung, Praxisdaten.
Die ersten Gauloise grise erhielt ich 2007.

Ringgröße: 18 + 20 laut französischen Rassestandard. Die im Umlauf befindlichen Wirtschaftstiere benötigen jedoch 20 + 22
Legebeginn: 20.-24. Woche.
Legeleistung: über 220 Stück lt. Internetrecherchen.
Eigewicht ca. 47-61 gr.
Eierschalenfarbe: weiß bis cremefarben.
Fußfarbe: blau
Die Hennen und Hähne sind genau so schwer wie die weißen Gauloise.
Hähne wiegen nach 19 Wochen 2030- 2450g.
Alle meine Bresse werden/wurden nicht mit Mastfutter ernährt!

Anmerkungen:
Die Hennen sind keck und lebendig, die Hähne sehr zahm. Fast Schmusetiere.
Die Fleischqualität ist mit den Weißen gleich zu setzen.
Bruttrieb ist nicht, bzw. sehr schwach entwickelt.
Die Grisen sind als Küken braun!

Die Zeichnung der Grisen:
1/3 sind fast perfekt gezeichnet.
1/3 geht so gerade und
1/3 sind weiß schwarz.

Leider hat dieses schöne Huhn in Deutschland keine Liebhaber gefunden. Was man von allen anderen Bresse- Farbschlägen nicht sagen kann.

2012 habe ich die Schlachtgewichte noch oben korrigiert. Gewichts- Unterschied zu den weißen Gauloise ist kaum vorhanden.

2015 begann man in Frankreich diese Rasse zu verzwergen.

       
   
Frisch geschlüpfte Bresse grise gauloise
   

Bresse grise gauloise habe ich nicht mehr!
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13.01.2011, 05:11 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.09.2017 08:52 von Coq de Bresse.)
Beitrag #5
Heart Bresse gauloise blau, Kurzbeschreibung, Praxisdaten.
2011 begann ich blaue Gauloise zu züchten.

Ringgröße: 16 + 18 laut französischen Rassestandard. Die im Umlauf befindlichen Wirtschaftstiere benötigen jedoch 18 + 20
Legebeginn: ab der 18. Woche
Legeleistung: 200- 220 (geschätzt)
Eigewicht: 55- 70g
Eierschalenfarbe: cremefarbig bis hell beige.
Fußfarbe: blau
Hennen wiegen ausgenommen nach der Legeperiode:
Die Hähne wiegen ausgenommen nach 16 Wochen 1980g, nach 24 Wochen 2090-2760g.
Alle meine Bresse werden/wurden nicht mit Mastfutter ernährt!

Anmerkungen:
Der Futterverbrauch liegt ca. 35% unter den Weißen!
Die blauen Gauloise sind aufgeweckt, keck und lebendig. Anfangs scheu was sich aber legt. Für mich der interessanteste und schönster Farbschlag unter den Gauloise. Die Hähne haben etwas mehr Fettansatz als andere Bresse- Farbschläge, was ich nicht nachteilig finde.

In Frankreich: Bresse Bleu

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2011 las ich von den ersten blauen Gauloise in Deutschland, die ein Züchter als Bruteier aus der Schweiz erhalten hat. In Berichten aus diversen Foren stand nicht viel Positives. Da mich diese Farbe schon seit langem reizte entschloss ich mich 2011 zu dieser Zucht. Bresse gauloise blau zu züchten war für mich absolutes Neuland und eine Herausforderung.

Aus Frankreich habe ich mir im Juni 2011, aus der Bresse, von einem Hobbyzüchter, Bruteier von blauen Gauloise mitgebracht. Dieser Züchter hat sogar einmal im Selektionscenter gearbeitet. Dies war für mich ausschlaggebend das ich auch die richtigen Bresse- Gene bekomme um eine gute Zucht aufbauen zu können.

Aus den Bruteiern schlüpfte u.a. ein Splash- Hahn. Diesen Hahn habe ich mit meinen schwarzen Gauloise verpaart. Das habe ich zum ersten mal gemacht. Von diesen Nachkommen schlüpften blaue Gauloise.

Im kommenden Jahr habe ich u.a. diesen Splash- Hahn mit neuen schwarzen Gauloise verpaart. Ich habe nur besonders schwere schwarze Gauloise genommen um der Zucht mehr Masse zu geben. Parallel dazu hatte ich ja auch die blauen von meiner ersten Zucht. So habe ich nach und nach weitergezüchtet. Wie schwer die Tiere wurden und wie die Legeleistung war habe ich dokumentiert. Im Moment sieht es so aus, dass die blauen Gauloise etwas mehr Leistung als die schwarzen Gauloise haben. Jedenfalls scheint das Gewicht der blauen Gauloise höher zu sein als das der schwarzen Gauloise. In Frankreich meinte man, dass wäre normal. Dies käme von dem Splash- Hahn.
Mit der Gefiederfarbe und der Frohwüchsigkeit bin ich und diverse Bruteiempfänger sehr zufrieden. So ist das scheinbar, wenn die richtigen Gene aus der Bresse zusammentreffen.
Wem die anderen Gauloise- Farbschläge nicht zusagen ist mit den blauen Gauloise gut bedient. Je nach Verpaarung, erhält man blaue, schwarze und splash- farbige. Eine bunte Truppe. Man hat 3 Farben.

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Nachfolgende Konstellationen sind möglich:

blau X blau = 50 % blau, 25% schwarz, 25% splash,
blau X schwarz = 50% blau, 50% schwarz
blau X splash = 50 % blau, 50 % splash
splash X schwarz = 100 % blau
splash X splash = 100% splash

Die genannten Konstellationen sind theoretische Werte. Diese Werte sagen aber nichts über die hell und dunkelblau Verteilung aus.

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Mein erster Splash- Hahn, geschlüpft aus Bruteiern von einem Hobbyzüchter aus der Bresse.
Die Farbe splash entsteht bei blauer Hahn x blaue Hennen. Auch schmutzig weiß genannt.

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Bresse- splash, 5 Tage, 19 Tage, 8 Wochen, 1 Jahr:

       
       

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So entstehen ausschließlich blaue Bresse gauloise:

Splash X schwarz = 100% blau

       

Splash- Hahn und schwarze Bresse gauloise Hennen.

Das ergibt alles blaue Tiere. Manche sind etwas heller oder dunkler. Auf den Bildern sind alle Tiere relativ gleichmäßig. Der splash Hahn stammt aus Bruteiern von einem Hobbyzüchter aus der Bresse.

       
15 Wochen alte blauen Gauloise
   
Einjähriger Hahn
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Smile Ich hoffe hier genug Informationen über die Entstehung des Farbschlags blau über Bresse mitgeteilt zu haben. Smile

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Den Farbschlag blau zu erzüchten, war für mich ein Erfolg. Alle dafür benötigten Gene habe ich aus bestmöglichen Quellen aus Frankreich erhalten. Gewicht, Eigröße, Frohwüchsigkeit entsprach allen Erwartungen wie man sie von Bresse gewöhnt ist. Dieser Farbschlag ist mein persönlicher Favorit geworden.
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13.01.2011, 05:13 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.06.2017 11:27 von Coq de Bresse.)
Beitrag #6
Fakten
Alle angegebenen Leistungswerte beziehen sich auf originale Tiere aus dem franz. Selektionscenter. Dort werden die Tiere mit Heterosis erzeugt. Von den weißen Bresse Gauloise befinden sich dort vier Linien. Von allen anderen Farbschlägen zwei. Die Annahme, dass Bresse gauloise weiß Hybriden sind, ist nicht richtig. Die Ausgangstiere der vier Linien aus dem Selektionscenter stammen aus den gleichen Ausgangsrassen.
Auch ohne Heterosis ist die Leistung der in Deutschland gezüchteten Tiere noch sehr hoch. Mit den Nachkommen kann man sehr gut weiterzüchten und gute Ergebnisse erzielen.

Der schwerste und wirtschaftlichste Farbschlag bleiben die weißen Gauloise. Kurz dahinter kommen meiner Meinung nach dann die schwarzen bzw. blauen Gauloise. Es ist Ansichts- und Geschmackssache für welchen Farbschlag man sich entscheidet.

Im Prinzip sind alle Bresse- Farbschläge wirtschaftlich.

Gauloise weiß, des Fleisches wegen, mit evtl. jährlicher Schlachtung.
Gauloise schwarz, der Eier wegen.
Gauloise blau liegt mit den schwarzen auf einer Ebene. Für mich sind die blauen Gauloise der interessanteste und schönster Farbschlag unter den Gauloise.
Gauloise grise, der Optik und des Fleisches wegen.

Alle Bresse- Farbschläge sind sehr frohwüchsig, mit 3-4 Wochen voll befiedert und haben wohlschmeckendes Fleisch.

Nicht umsonst nennt man sie Königliches Geflügel.
Bresse kostet das Kilo 17-24 €.
Sie sind das non plus Ultra für den Gourmet. Typisch für Franzosen.

In Frankreich erhalten fast jedes Jahr die weißen Gauloise die Geschmacks- Trophäe. Nur 2001 haben die weißen Marans vor den Bresse und La Fleche gesiegt. Siehe Auszug aus dem Flyer la Veritable Marans:

   

Bresse brauchen nicht mehr Auslauf als andere Hühner.
Ich nenne sie auch Turbohühner. Für mich sind sie nur von Cou- nu zu toppen.

Nachfolgendes Geschlechterverhältnis habe ich beim Schlupf über Jahre erzielt:
Gauloise weiß 55% Hennen und 45% Hähne.
Gauloise schwarz 70% Hennen und 30% Hähne! Wink
Gauloise blau 70% Hennen und 30% Hähne! Wink
Gauloise grise 60% Hennen und 40% Hähne.
Starke Abweichungen sind möglich, aber nicht die Regel.

Bisher von mir ermittelte Schlacht- Gewichte, Volierenhaltung, ohne Mastfutter ernährt.

Gauloise weiß, Hähne
7 Wochen 630-850g
9 Wochen 880-1300g
18 Wochen 1950-2630g
22 Wochen 2145-2800g
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Zum Vergleich, Cou- nu Hähne: 11 Wochen 1250- 1700g ; 18 Wochen 2870- 3400g ! Smile
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Gauloise weiß, Hennen
Nach einem Jahr 1760-2435g

Gauloise schwarz, Hähne
8 Wochen 760-1100g
11 Wochen 950-1400g
19 Wochen 1700-2100g

Gauloise schwarz, Hennen
Nach einem Jahr 1400-2200g

Gauloise grise, Hähne
19 Wochen 2030- 2450g

Gauloise blau, Hähne
6 Wochen 540-640g
16 Wochen 1980g
24 Wochen 2090-2760gGute Idee

Gauloise blau, Hennen
Nach einem Jahr 1370-2020g

Dies sind die Schlacht- Gewichte welche ich bei meiner Volierenhaltung erreicht habe. Mit anderen Haltungsformen und Fütterungen, erhält man niedrigere bzw. höhere Gewichte.

Übrigens, Schlachtgewicht = ca. 2/3 +1/3 = Lebendgewicht.
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13.01.2011, 05:15 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.06.2017 21:33 von Coq de Bresse.)
Beitrag #7
Nachfolgende franz. Rassen beherbergt(e) das franz. Selektionscenter in der Bresse:
Bresse blanche
Gauloise grise
Gauloise noire

Souconna Neu gezüchtete Rasse mit sehr guten Leistungswerten. Verfügbar seit 2015.
Houdan
Faverolles
Cou nu
Coucou de Rennes
Barbezieux
Merlerault
Charollaise
Gournay
Gâtinaise
Géline de Touraine
Géline de Racan
Poule d'Alsace


Die von mir erwähnten Rassen sind nicht immer auf dem neusten Stand.

Insgesamt sind dort ca. 400 Stämme und ca. 5000 Tiere.

4 Brutmaschinen sind vorhanden. Jede Brutmaschine fast 50.000 Eier.


http://bresse-gauloise-club-de-france.e-monsite.com/

http://pagesperso-orange.fr/volaillepoultry/franc4.html

http://volaillepoultry.pagesperso-orange.fr/franGR.html

http://volaillepoultry.pagesperso-orange.fr/oeufs.html

http://www.microsofttranslator.com/BV.as...BRESSE.htm

In der Bresse, ist das einzige in Frankreich existierende Selektionscenter. Alle andere Meinungen und Ansichten treffen nicht zu. Das Selektionscenter hat keine Marans.
In der Normandie gibt es ein Syndikat für Marans. Dieses Syndikat ist kein Selektionscenter.

In beiden o.g. bin ich schon mehrmals gewesen und habe diese besichtigt. Freunde und Verwandte wohnen dort.
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13.01.2011, 05:20 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.08.2017 18:22 von Coq de Bresse.)
Beitrag #8
Meine ersten Bressehühner aus Frankreich und was daraus entstand.
2002 kauften meine Frau und ich in Deutschland Bresse- Bruteier. Da aus diesen Eiern keine reinrassigen Tiere schlüpften, beschloss meine Frau (Französin) die Initiative nach Frankreich zu ergreifen.
Nach zahlreichen Telefonaten landete sie im französischen Selektionscenter in der Bresse. Nach einem freundlichen Telefonat verwies man uns an einen in der Bresse ansässigen Züchter/Mäster. Nachdem der Kontakt zu diesem hergestellt war bestellte meine Frau dort 25 Stück 4 Wochen alte, 10 Stück 8 Wochen alte Bressehennen und 50 Bruteier.
Auf unserer Rückfahrt, aus unserer Urlaubswohnung in Frankreich, wollten wir unsere neuen Hühner und Bruteier mitnehmen. Wir informierten unseren Vermittler aus dem Selektionscenter. Erfreulicherweise begleitete er uns sogar dorthin.
Als ich diese ungepflegten, zerrupften Tiere sah verging mir fast das Interesse an Bresse. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Als dann noch die älteren Bresse den Schnupfen hatten, wurde mir mulmig. Ich nahm nur die jüngeren Tiere und die Bruteier. Schließlich wollte ich ja unbedingt „reinrassige“ Bresse. Auch dem Mitarbeiter aus dem Selektionscenter waren kritische Blicke anzusehen.
Dann wurden noch einige Bilder von dem Verkäufer, des SC- Angestellten mit meiner Frau und den Hühnern gemacht. So was musste man ja für immer festhalten. Es waren ja unsere ersten reinrassigen Bressehühner, direkt aus der Bresse.
Die jüngeren Tiere bekamen nach unserer Ankunft logischer weise sofort den Schnupfen. Sie standen ja damals neben den bereits infizierten Tieren.
Aber es sollte noch sehr viel schlimmer kommen.
Später als die Küken aus den Bruteiern schlüpften starb eine der mitgebrachten Hennen. Als die zweite Henne starb brachte ich diese zum Tierarzt.
Unser Tierarzt Dr. Erdös wollte es anfangs kaum glauben und meinte es sei eindeutig.
Diagnose: Leukose!
Es gäbe keinen Zweifel. Wir mussten tatenlos mit ansehen wie ein Tier, auch die bei uns geschlüpften Küken, eins nach dem anderen erkrankte und starb. Sobald ein Tier die ersten Anzeichen hatte erlöste ich dieses. Bis auf 2 Tiere, wurden alle von Leukose befallen bevor sie geschlechtsreif wurden. Die beiden scheinbar nicht befallenen Tiere tötete ich später auch, weil mir die Sache zu mulmig war. Gegen Leukose gibt es keine Arznei.
Zum Glück hatten wir eine Betonplatte in unserer Voliere, welche mit Einstreu belegt war. So konnten wir leicht eine Desinfektion durchführen.
Unser Elend, Wut und Enttäuschung haben wir dann unserer Kontaktperson aus dem Selektionscenter mitgeteilt. Seit diesem Zeitpunkt hatten wir einen neuen guten Freund im SC, welcher uns großzügigerweise Bruteier oder auch Eintagsküken für unsere Hobbyzucht besorgt hat.
Später lernten wir auch einen deutschen Züchter, aus Süd- West- Deutschland (der ältere Herr aus Wadgassen und die Bresse- Hühner) kennen, welcher mit dem SC- Angestellten eine langjährige Freundschaft verband. Es entstand zwischen uns allen ein freundschaftliches Verhältnis.

Seit 2012 bediene ich mich auch anderer Quellen als aus der Bresse.


.gif  FRANCE.GIF (Größe: 1,16 KB / Downloads: 2545)
.gif  GERMANY.GIF (Größe: 1.013 Bytes / Downloads: 2543)

Das nenne ich deutsch- franz. Freundschaft. Ich hoffe, dass sie noch viele Jahre anhält.


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Das ist wohl mit das erste Bild (1999) von Bresse gauloise im deutschen Internet. Es stammt von dem Hobbyzüchter Jens. Durch seine damalige Forumsberichte begann das Interesse, in Deutschland, an dieser Rasse zu wachsen.

Die Abstammung der Tiere war, wie konnte es auch anders sein, von dem älteren Herrn aus Wadgassen.

Dieses Bild (und noch ein paar) wurde mir freundschaftlicher Weise von Jens, zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.
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13.01.2011, 05:24 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.03.2017 19:39 von Coq de Bresse.)
Beitrag #9
Der ältere Herr aus Wadgassen und die Bresse- Hühner
In Süd- West- Deutschland wohnte ein älterer Herr welcher mit Sicherheit der Urvater von Bresse gauloise weiß in Deutschland ist. Seit wann es genau war ist leider nicht genau geklärt. Von Berufes wegen hat er einige Jahre in Frankreich in der Geflügelzucht gearbeitet.
Wenn man ihn darauf ansprach, gab er sich bescheiden und zurückhaltend. Doch in ganz Deutschland und auch im Ausland traf ich immer wieder Züchter welche von ihm Bruteier erhalten haben.
Es ist schon erstaunlich, welche Kontakte er über Geflügelzeitungen abgewickelt hat. Leider hatte er kein Internet.
Überall wo ich auf Insider gestoßen bin, hatte er schon Kontakt. Ob in der Normandie, (bzgl. Marans) oder in der Bresse. Die an Deutschland grenzenden Länder möchte ich gar nicht erst erwähnen. Überall kannte man ihn sehr gut. Ich lernte sogar einen Züchter kennen, welcher bereits 1992 Bruteier von ihm Bruteier bezogen hat.
Den Kontakt welcher er zum französischen Selektionscenter in der Bresse hatte war fast unschlagbar. In der Normandie (Marans) ist er allerdings noch nie persönlich gewesen.
Seine Spuren gehen bis nach Triesdorf wo man ihn besonders gut kannte und große Stücke auf ihn hielt. An Aktionen anderer Rassen war er auch beteiligt. Trotzdem blieb er bei den weißen Gauloise.

2010 sorgte er dafür, dass man in Triesdorf Marans- schw.- ku. mit ins Zuchtprogramm nahm. Die Tiere waren erstklassig und aus der Normandie. Der Erfolg schien vorprogrammiert. Die Nachfrage war groß. Jedoch gab man dieses Projekt nach zwei Jahren leider wieder auf.

Wenn auch seine Bruteier und Eintagsküken ihren Preis hatten, war es 1a Qualität. Ich glaube nicht, dass einigen Züchtern der erstklassige Ursprung bekannt oder bewusst war. Den Namen Selektionscenter hat er nie erwähnt. Bestimmte Personen in Deutschland versorgte er regelmäßig mit frischem Blut.
Unabhängig von einander bekamen wir durch Zufall fast die gleichen franz. Bresse Freunde. Wen wundert es auch. So groß ist die Bresse ja nicht.
2007 lernten wir uns persönlich kennen. Ich war inzwischen mit meinen Selektionscentertieren durch meine Französische Frau meinen Weg gegangen. Sie hat die ganzen französischen Kontakte eingefädelt.
2012 besorgte er das letzte mal Bruteier und Küken aus der Bresse. Im Dezember 2013 starb er.
Es wird so schnell niemand mehr geben, der das geleistet und vollbracht hat. Bresse gauloise weiß, nicht nur in Deutschland, populär zu machen. Trotz alledem, ist die Versorgung nach Deutschland, mit Bruteiern aus der Bresse, besser als je zuvor.

Mir persönlich, sind nur weiße Gauloise zu monoton. Deshalb habe ich mich noch nach anderen Bresse- Farbschlägen umgesehen. Ich habe sie bekommen und bin sehr glücklich damit.
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13.01.2011, 05:25 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.05.2017 10:28 von Coq de Bresse.)
Beitrag #10
RE: Bresse gauloise
So, das war's Beiträge, Zahlen und Fakten habe ich seit 2002 gesammelt und teilweise selbst erarbeitet. In dem nicht mehr existierenden Forum, HuhnGansEnte, habe ich 2008 meine Aufzeichnungen das erste mal veröffentlicht. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde das in Deutschland noch von keinem Züchter so dokumentiert. Mit dieser Veröffentlichung erspare ich mir viel Schriftverkehr von interessierten Züchtern.

Die Sympathie für franz. Wirtschaftsrassen, nicht nur für Bresse, ist in Deutschland sehr groß. Zumal sie in Frankreich in großer Vielfalt vorhanden sind. Was die wirtschaftlichen Aspekte sind, haben die Franzosen uns einiges im voraus.

Doch trotz alle dem sollten wir unsere deutschen Rassen hegen und pflegen und nicht noch zusätzliche "Rassen" erzüchteten.

Meine Zucht habe ich minimiert. Meine vorübergehenden, längeren Aufenthalte in Frankreich, im Land der Geniesser und mein Alter zwingen mich dazu. Diese Kontakte dauerhaft zu pflegen ist für mich mit viel Zeitaufwand und Autofahrten verbunden. Doch immer wieder kehre ich gerne nach Deutschland zu meinen Hühnern zurück. Ich zitiere mal den Satz, von 2010, eines franz. Lebensmittelmanagers "ins Land der Aldi- und Lidl- Käufer." Danach allerdings schossen diese Discounter, in Frankreich, wie Pilze aus dem Boden.
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