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Rund um die Taube u.a. Feldflüchter
26.09.2011, 14:02 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.09.2011 14:07 von Lupus.)
Beitrag #61
Aus dem Hut gezaubert
Diese Taube war nicht so schwer aufs Bild zu bekommen, wie die "Wilden" von La Gomera. Es handelt sich ja um ein Präparat und Präparate fliegen bekanntlich nicht so schnell davon. Trotzdem sind die Fotos nicht optimal (Unter- u. Hintergrund).
Das Stadtmuseum Schwabach http://www.schwabach.de/stadtmuseum/
erhielt jetzt für die Hasensammlung dieses Präparat(e-Duo) mit dem
Titel "Aus dem Hut gezaubert".
Die Taube stammt nicht aus meiner Zucht. Es handelt sich um einen "Fensteranflug", wahrscheinlich von einem Greif verfolgt.
Kennt jemand die Rasse?


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11.10.2011, 12:12
Beitrag #62
RE: Rund um die Taube u.a. Feldflüchter
Unerwünschte Gäste
Kaum ein anderes Stadttier lebt so eng mit dem Menschen zusammen wie die Strassentaube und
kaum ein anderes ist so erfolgreich wie sie. Doch die Welt der Taube hat viele Schattenseiten. An den
Brutplätzen erfolgt eine harte Selektion der Nestlinge durch Fressfeinde, Krankheiten und Parasiten.
Aus den Brutplätzen können Taubenparasiten auswandern und den Menschen befallen. Insekten die
normalerweise die Nester, Federn und Kadaver abbauen können in Wohnungen gelangen um dort ihr
Werk als Materialschädlinge fortzusetzen. Mit verschiedenen Methoden versucht man Tauben von
Gebäuden fernzuhalten ohne dadurch das eigentliche Problem zu lösen.
Die Ausstellung im Anatomischen Museum Basel zeigt einen Blick hinter die Kulissen. Dem Besucher
wird ein Eindruck über die Strassentaube und ihr Leben in der Stadt vermittelt. Die vielfältigen
Wechselwirkungen zwischen Taube und dem menschlichen Lebensbereich werden aufgrund von
Exponaten veranschaulicht. Der Besucher lernt die Fortpflanzungsbiologe der Taube sowie die
verschiedenen Regulatoren am Brutplatz kennen. Parasiten und Materialschädlinge können mit
Mikroskopen und Lupen bestimmt werden. Um zu zeigen, wie sich der Mensch gegen die Tauben zu
wehren versucht werden die wichtigsten Taubenschutzmassnahmen vorgestellt.
Prof. Dr. Daniel Haag-Wackernagel
Eine Ausstellung des Anatomischen Museums Basel
vom 2. Februar bis zum 19. August 2012
Vernissage: Donnerstag 2. Februar, 18.30 Uhr
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 14–17 Uhr, Sonntag 10–16 Uhr
Öffentliche Führungen Sonntag 11.00: 12. Februar, 11. März, 15. April, 13. Mai, 10. Juni, 8. Juli,
12. August 2012. Teilnehmerzahl begrenzt, Voranmeldung möglich

Anatomisches Museum der Universität Basel Pestalozzistrasse 20 CH 4056 Basel
tel. 0041(0)61 2673535 fax. 61 2673939
museum-anatomie@unibas.ch unibas.ch/anatomie/museum


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18.10.2011, 12:39 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.10.2011 12:58 von Lupus.)
Beitrag #63
Aus dem Hut gezaubert // Wiggertaler Farbenschwanz
Die Taube aus dem Präparate-Duo "Aus dem Hut gezaubert" konnte mittlerweile bestimmt werden. Es handelt sich um einen Wiggertaler Farbenschwanz. Eine Buschuhnfreundin machte mich auf diese Schweizer Taubenrasse aufmerksam. Herr Prof. Dr. Haag-Wackernagel, ebenso Herr Stauber (beides Kenner der Schweizer Taubenrassen)
bestätigen dieses. Allerdings ist die Haube (Spitzkappe) nicht einwandfrei. Außer Poster, Berner Halbschnäbler und Berner Lerche haben alle anderen Schweizertauben-Rassen dunkle Augen, also auch der Wiggertaler. Hier ist dem Präparator evtl. ein Fehler unterlaufen. Wahrscheinlich war aber die Originalaugenfarbe bei der verendeten Taube nicht mehr feststellbar.


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01.11.2011, 14:25 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.11.2011 14:38 von Lupus.)
Beitrag #64
Tauben-Prädatoren
Auf dem Firmengelände der Oerlikon Barmag in Remscheid-Lennep hat sich ein Sperberpaar auf die dortigen Haustauben erfolgreich eingeflogen.
Seit ca. 4 Jahren werden dort regelmäßig Tauben geschlagen.


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01.11.2011, 23:43 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.11.2011 23:47 von Lupus.)
Beitrag #65
Wie der Vater....
.....so der Sohn.


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02.11.2011, 17:00 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.11.2011 17:07 von Lupus.)
Beitrag #66
Die Mutter....
.....kann es natürlich auch. Die Sperber nutzen zur Taubenjagd alle die gleiche Flugschneise, zwischen einem Wohn- und einem Werksgebäude.


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02.11.2011, 18:24 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.11.2011 18:27 von Lupus.)
Beitrag #67
Noch ein Taubenjäger
Unter den Beutegreifern hat sich "wohl rumgesprochen", daß auf unserem Werksgelände reichlich Haus- und Stadttauben vorhanden sind. Ein einjähriges Wanderfalkenweib hat sich unseren Schornstein als Ansitz auserkoren. Allerdings ist der Wanderfalke mehr auf Brieftauben aus. Der Wanderfalke mag nicht gerne durch die Häuserschluchten jagen sondern schlägt lieber hoch über den Dächern im freien Luftraum.


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02.11.2011, 21:20
Beitrag #68
RE: Rund um die Taube u.a. Feldflüchter
Hast du die Fotos alle selbst geschossen? Das ist ja fast schon ein Krimi für die Tauben ohh

Gruß Sebastian
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02.11.2011, 23:27 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.11.2011 23:30 von Lupus.)
Beitrag #69
Fotos und REM
Nein, die Fotos hat ein Kollege, der das Labor leitet, gemacht und mir zur Verfügung gestellt. Er machte auch die REM-Aufnahmen der Zecke und der Hühner-Eierschale von innen (Netzwerk) und außen (Orangenhaut)


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10.11.2011, 19:59 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.11.2011 20:05 von Lupus.)
Beitrag #70
Wo........
......gibt es noch halbwilde oder "wilde" Feldflüchter? Wir beabsichten aus den letzten Feldflüchter-Schwärmen noch Tiere für die Erhaltungszucht zu fangen. Hinweise auf Feldflüchter-Vorkommen (Ort, Gehöft etc...) sind uns sehr willkommen. Dann bitte Nachricht per PN.
Lupus


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06.01.2012, 20:52
Beitrag #71
RE: Rund um die Taube u.a. Feldflüchter
Von der Felsentaube zum Feldflüchter, die freiwillige Haustierwerdung der Taube in einigen Bildern


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06.01.2012, 21:02
Beitrag #72
RE: Rund um die Taube u.a. Feldflüchter
Von der Felsentaube zum Feldflüchter


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06.01.2012, 21:09
Beitrag #73
RE: Rund um die Taube u.a. Feldflüchter
Von der Felsentaube zum Feldflüchter


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14.01.2012, 13:29
Beitrag #74
RE: Rund um die Taube u.a. Feldflüchter
Wir sind schon ewig begeisterte Taubenhalter (aktive Brieftaubenzüchter) und dieses Thema ist sehr interessant. Danke
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22.01.2012, 18:24 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.01.2012 18:59 von Lupus.)
Beitrag #75
Klippentaube Columba rupestris
1988 importierte ich einige Klippentauben aus der ehemaligen UDSSR.
Die nahe mit der Felsentaube Columba livia verwandte Klippentaube fand nur wenige Liebhaber, die diese Taube erfolgreich über mehrere Generationen züchteten. In der IG Wildtauben http://www.ig-wildtauben.de/ gibt es meines Wissens nur 2 Züchter dieser interessanten Taubenart.
Nur der Wildpark Reuschenberg http://www.wildpark-lev.de/ in Leverkusen züchtet die Klippentauben erfolgreich über 20 Jahre. Der Erfolg des Wildparkes liegt wohl daran, daß er die Klippentauben als großen Schwarm hält und sich die Partner in diesem Schwarm selber finden und verpaaren können.
Jetzt treten in menschlicher Obhut bei einigen Klippentauben Schecken auf, ein Zeichen der Haustierwerdung oder der Inzucht. Beides ist für den Bestand der Klippentaube alarmierend. Die Züchter der Klippentauben sind gut beraten, wenn sie Nachzucht ihrer Tiere tauschen, um weitere
Inzuchtschäden zu vermeiden und diese Taube in Züchterhand zu erhalten. Anbei einige Aufnahmen des Klippentauben-Schecken.


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07.02.2012, 16:40 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.02.2012 16:45 von Lupus.)
Beitrag #76
Klippentaube Columba rupestris
Auch in freier Wildbahn kommen bei "halbzahmen" Klippentaubenpopulationen (ähnlich der Feldflüchter) Farbabweichungen, sogar gehämmerte Schecken, wie Prof. Dr.R.K. 2002 in Arschan/Altai feststellen konnte, vor:
"Lieber Herr .......,
halbzahme Klippentauben in Innerasien variieren ähnlich wie die Felsen-/Haustaube. In Anlage eine Kostprobe.
Freundliche Grüße, Ihr R. K.

_______________________

Allgemeine & Spezielle Zoologie
Zoologische Sammlung Rostock"


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18.02.2012, 12:11 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.02.2012 12:17 von Lupus.)
Beitrag #77
Jagdgehilfen
Ebenso wie die Brieftauben im Militärdienst, üben weiße Brieftauben ihren Dienst als Jagdgehilfen, siehe Beitrag 134 auf Seite 7 http://forum.fluegelvieh.de/showthread.p...78#pid5978
eher unfreiwillig aus.Uhus haben mittlerweile als Lockvögel auf Krähen und Greifvögel bei der Hüttenjagd "ausgedient". Der jagdliche Einsatz von lebenden Uhus ist inzwischen verboten.
Weiße Brieftauben können allerdings bei Artenschutzprojekten, z.B. der Wiederansiedlung von Reb- und Rauhfußhühnern immer noch als Lockvögel im Habichtskorb eingesetzt werden.


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17.04.2012, 15:12 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.04.2012 20:34 von Hühnerbasti.)
Beitrag #78
Unerwünschte Gäste
Anbei als PDF-Datei die Broschüre "Unerwünschte Gäste" zur Ausstellung der Universität Basel(siehe auch Beitrag 62 auf dieser Seite). Diese Broschüre dürfte auch für Tierschutzvereine, Biologische Stationen, Umwelt-, Bau- und Ordnungsämter von Interesse sein.

PDF Datei "Unerwünschte Gäste"
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28.04.2012, 13:58
Beitrag #79
RE: Rund um die Taube u.a. Feldflüchter
Da ich, ebenso wie meine Volieren, immer älter werde, hatte ich bereits im vorletzten Jahr beschlossen, den Tierbestand drastisch zu reduzieren. So erhielt tunk von mir vor 2 Jahren einige Feldflüchter . Nach über 45 Jahren Feldflüchterzucht habe ich mich in diesem Jahr von meinen letzten Feldflüchtern und auch von meinen Klätschern getrennt. Ich halte und züchte nunmehr nur noch Hohl- und Turteltauben.
Die restlichen Feldflüchter und Klätscher erhielt das Bergische Freilichtmuseum von mir. http://www.bergisches-freilichtmuseum.lv...ndgang.htm Im Wohngebäude von Hof Peters wurde auf dem Oller ein Taubenschlag mit Ausflug eingerichtet. Beide Rassen haben sich super dort eingelebt und genießen den ganzen Tag den Freiflug.


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29.04.2012, 19:44 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.04.2012 19:46 von Lupus.)
Beitrag #80
"Ostpreußen unter sich"
Es handelt sich hierbei um das Buschhuhn-Präparat des "letzten Mohikaners", des letzten "Wupperhahnes".
Wahrscheinlich wird dieses Präparat seine letzte Heimat hier http://www.zfmk.de/ finden. Bei den Taubenpräparaten handelt
es sich um Königsberger Farbenköpfe, die dem http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de/ versprochen sind


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