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Quark oder Vollmilchpulver?
#1
So nun habe ich mich intensiv mit der Fütterung beschäftigt & es tauch bei mir die Frage auf: Quark oder VollmilchpulverAsk?

Was wird besser verwertet oder ist es nur eine Kostenfrage?

Können Hühner Lactose verarbeiten?



Conny


Grüße sendet ConnyBig Grin
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#2
Vollmilchpulver soll nicht so gut sein, wegen dem Fett, aber Magermilchpulver soll nicht schaden. Quark sowieso nicht. Ich wüsste nur gerne, wo man da größere Mengen beziehen kann?
Gruß Sebastian
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#3
@ Hühnerbasti
Gut dann muss ich Quark im Rechner ergänzen. In der Metro gibt es größere Eimer Quark (5 oder 10kg).

Warum steht dann Vollmilchpulver drinAsk?
Grüße sendet ConnyBig Grin
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#4
Big Grin Ich hatte die Futterwerttabelle von einem Schweinefutterrechner genommen und dann nur die Werte geändert, mitlerweile ist da nur noch wenig von der ursprünglichen Tabelle drin, Vollmilchpulver hab ich drin gelassen, da steht aber ein Maximalgehalt von 0%. Da bei Haferflocken auch 0% empfohlen ist, man die aber durchaus füttern kann habe ich auch das Vollmilchpulver drin gelassen.

Im Netz gibts hier ein gutes Nachschlagewerk, da stehen die gängigen Futtermittel mit Werten und Beschreibung drin, ich lese dort oft nach, das geht schneller als Bücher welzen Big Grin
Gruß Sebastian
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#5
@ hühnerbasti

Danke!Big Grin
Grüße sendet ConnyBig Grin
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#6
hallo,
wie schon vor kurzem im forum von mir geschrieben habe ich meine letzte zucht ziemlich von anfang an mit einem gekochten brei aus milchpuler für lämmer und diversen geschroteten getreidesorten gefüttert. das bekamen meine küken und junghennen täglich. ich dachte dass dies der französischen futtermethode für bressehühner gleich käme. meine küken und junghennen sind im vergleich zum jahr davor weniger schnell gewachsen ( oft dachte ich dass sie stecken geblieben sind und gar nicht mehr zulegen ).
da kann sicher der coq einiges dazu schreiben da er ja einen guten kontakt nach frankreich hat.
ich werde bei der kommenden zucht bestimmt auf milch verzichen - jedenfalls am anfang.

gruss
polet francaise
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#7
Ich bin ehrlich gesagt auch nicht sehr überzeugt von Quark oder Milch, wenn ich mir die Inhaltsstoffe so ansehe, das Verhältnis der Aminosäuren ist für Geflügel unpassend.
Gruß Sebastian
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#8
Hm also ich muss sagen ich habe bisher Vollmichpulver,Quark oder sonstige Milchprodukte nie als Futterzusatz für Hühner in Betracht gezogen.

Meines Wissen und nach dem was ich so gehört habe,kann Geflügel Lactose nicht verarbeiten.
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#9
quark ist für meine hühner ein leckerli.
saure milch wird auch gerne mit brot geschleckert.
oder gekochte kartoffeln mit milch zu püree gestampft ist der höhepunkt.
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#10
Aber wie komme ich auf meine Proteine?

Wie haben das unsere Großeltern geschafft ohne Soja & Milchprodukte?
Grüße sendet ConnyBig Grin
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#11
Unsere Großeltern haben das nicht geschafft, die haben die Hühner dann nicht ganz bedarfsgerecht ernährt. Das führt aber zu weniger Legeleistung und langsamerem Wachstum.

Die Bedarfszahlen sind die Werte, bei denen die Legehybriden 300 Eier im Jahr legen, in der Praxis werden dann noch mehr Proteine zugeführt, wodurch die 300 noch übertroffen wird, aber die Hühner sind nach dem Jahr auch fertig auf die Leber.

Meine Erfahrungen sehen so aus, dass z.B. Wyandotten und Brahma bei 15% XP / 0,32% Methionin / 0,58 % M+C / 0,63% Lysin keine großen ambitionen haben mit dem Legen anzufangen. Wenn sie einmal am Legen sind, geht das dann mit den Werten, da sind nur die Eier ca. 2g leichter. Im Moment fütter ich 16,65% XP / 0,36% Methionin / 0,66 % M+C / 0,77% Lysin, die Legeleistung ist gut angestiegen und auch die Eigröße ist gut.

Sojaschrot ist und bleibt die beste pflanzliche Proteinquelle für Geflügel, bei Milchprodukten darfst du nicht über 3% füttern, Fischmehl ist verrufen, Garnelen sind Antibiotikabelastet, Erbsen, Ackerbohnen und Lupinen sind teilweise sehr teuer und reichen nicht aus um den Bedarf zu decken, Bierhefe ist wertvoll fürs Futter aber sehr teuer, Kartoffeleiweiß ist total überteuert und wegen der Mehrlform für Hühner nicht passend. Kleberproteine sind schwer zu bekommen.

Auch wenn draufsteht, dass Soja genmanipuliert ist, ist das nicht immer der Fall. Ich hab lange gesucht und probiert, aber nichts besseres gefunden, man macht sich wirklich nur mehr arbeit als die Sache wert ist, wenn man das Sojaschrot weglassen will.
Gruß Sebastian
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#12
unsre Hühner fressen im Moment den Quark kaum.... ich bin noch am hirnen, was ich ihnen alternativ geben kann.

Gegen Soja sträubt sich alles in mir Dodgy mehr Erbsen (als ca 15%) fressen sie nicht. Gelegentlich gibts etwas Fleisch, aber das sehe ich nicht als Dauerlösung.
LG, Helma
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#13
(07.02.2012,11:07 )conny schrieb: Aber wie komme ich auf meine Proteine?

Wie haben das unsere Großeltern geschafft ohne Soja & Milchprodukte?

da haben die hühner sich ihre proteine selber gesucht.
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#14
@ginger

Bei Soja sträuben sich bei mir auch die FedernWink & zum Glück lieben unsere Quark mit Kartoffelpampe & geraspelte Äpfel & Erbsen gequollen.

@ janosch

Du hast recht, aber wo haben sie die im Winter gefunden?
Grüße sendet ConnyBig Grin
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#15
In Frankreich bekommen die Bresse bei der Endmast, im sogenannten Maststall entrahmte Milch mit Getreide. Vorher meines Wissens nicht.
In nachfolgenden Link ist dies in einem Film alles zu sehen:
http://www.pouletbresse.com/

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#16
ich glaube, daß wir auch zuviel verlangen. ich auch.
wie sebastian schon sagte, das geht zu lasten der tiere.

ich weiß von meiner mutter, daß sie früher auch viele wildfrüchte gesammelt haben.
eicheln, kastanien, buchecker, hagebutten und ebereschen oder nüsse aller art.
auch die molke und buttermilch ging an die hühner und schweine.
kartoffeln vom dämpfer mit schrot oder geraspelte rüben. und der misthaufen auf dem hof war auch eine echte futterquelle.
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#17
Ja Jan, so war das früher, es wird schwer das wieder so herzurichten Big Grin
Gruß Sebastian
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#18
Bei meinen wenigen Hühnern dürfte Kartoffel dämpfen etc. nicht so schwer sein, allerdings Wildfrüchte sammeln Ask

Ich werde meine Kükis mal so versuchen aufzuziehen & das Ergebnis abwarten.
Grüße sendet ConnyBig Grin
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#19
Conny
früher war es einfach auch normal, daß die Hühner im Winter kaum legen....

meine Großmutter erzählte immer: in den 1920er-Jahren kostete ein Ei im Winter 25 Pfennig (bei ihnen in Ostpreußen). Daran kann man ganz gut ermessen, daß es nicht viele gab.....
LG, Helma
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#20
Basti
irgendwo hast Du geschrieben, daß man nicht mehr als 3% Milchprodukte füttern soll (finds grad ned Ask)

Darf ich fragen, "was dann passiert"? Grübel
LG, Helma
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