17.04.2015,13:44 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.04.2015,13:44 von Lupus † 20.10.2022.)
Verein der Freunde und Förderer der Zoologischen Sammlung
der Universität Rostock e.V.
Einladung zu Exkursionen 2015
Zur Erinnerung
Sitz und Anschrift des Vereins (Geschäftsstelle): Allgemeine & Spezielle Zoologie, Zoologische Sammlung, Universitätsplatz 2, 18055 Rostock. Zimmer 201. Tel. 0381 498-6278, -6267 oder -6281.
Liebe Pfeilstorchfreunde,
die Störche sind teilweise schon angekommen und da wird es Zeit, an Exkursionen zu denken Aus vielen Vorschlägen haben wir drei herausgesucht und hoffen auf rege Beteiligung. Geplant sind für dieses Jahre folgende Unternehmungen:
1. Samstag, den 16. Mai 2015: Frühlingswanderung im Nebeltal bei Kuchelmiß
Wir treffen uns wie gewohnt um 9.00 Uhr vor dem Zoologischen Institut, damit wir uns auf die Autos verteilen können. Die Fahrt geht nach Kuchelmiß, von der Wassermühle aus an der romantischen Nebel entlang. Mittagessen in Krakow am See oder wo es uns gefällt. Rückkehr nachmittags.
2. Samstag, den 27. Juni 2014: Besuch des Natur- und Umweltpark Güstrow.
Treffpunkt ebenfalls um 9.00 Uhr vor dem Institut.
3. Samstag, den 5. September 2015: Besuch des Naturkundemusems in Berlin
Wir fahren dieses Mal mit dem Zug nach Berlin mit dem MV-Ticket. Treffpunkt ist vor dem Hauptbahnhof (Bahnhofsplatz). Die genaue Zeit geben wir noch bekannt, hängt von der Zugverbindung ab. Wir besichtigen das Naturkundemuseum, vielleicht ist auch ein Blick hinter die Kulissen möglich. Auf jeden Fall muss der ganze Tag eingeplant werden.
Bitte meldet Euch an, wenn Ihr mitkommen möchtet, entweder per mail oder nach den Vorträgen im Institut.
Interessierte Gäste sind herzlich willkommen!
Für den Vorstand mit freundlichen Grüßen
R. Kinzelbach, N. Schmitz
Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet Wupper bei Radevormwald
07.05.2015,22:33 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.05.2015,22:57 von Lupus † 20.10.2022.)
Das Museum
Am 15. November 2009 wurde in Anwesenheit des Sammlers und Stifters Prof. Josef Walch das Deutsche Hasenmuseum eröffnet. Es stellt eine wichtige Bereicherung im kulturellen Leben der Stadt
Eppelheim dar. Der Grundstock der Ausstellung besteht aus einem Teil der umfangreichen Sammlung von Prof. Walch und wird durch neue Stiftungen von Privatsammlern laufend ergänzt. Mittlerweile kann man daher von mehreren Fundus sprechen, darunter auch die Sammlung des ansässigen Josef Adam, Schenkungen aus dem Museum Schwabach sowie einem Fundus von Zusendungen aus ganz Europa.
Was im Wasserturm nicht untergebracht werden konnte, lässt sich auf den Fluren des Eppelheimer Rathauses betrachten, das zu den Öffnungszeiten als Kunstgalerie fungiert.Hier sind in einer
Vitrine auch die „Hasen des Monats“ oder speziell von neuen Stiftern zugesandte Schenkungen zu betrachten.
Die Büchersammlung, wo der Hase häufig als metaphorische Figur in Märchen, Fabeln und Sagenerscheint, befindet sich hingegen in der Eppelheimer Stadtbibliothek.
Der Stifter
Geboren in Rheinberg und aufgewachsen in Reiligen studierte Josef Walch Kunstwissenschaften an der TU Karlsruhe, sowie Grafik und Design an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in Karlsruhe. 1994 wurde er als Professor für Didaktik an die Burg Giebichenstein berufen, eine renommierte Hochschule für Kunst und Design in Halle/Saale. In Zusammenarbeit mit dem Goethe–Institut Lille führte er kunstpädagogische Kolloquien durch und war ein Jahr lang Gastprofessor an der Ohio State University in Columbus, USA. Heute ist er in der Region bei vielen Kunstprojekten beteiligt.
Die Exponate
Das "Leitmotiv" in der Sammlung ist der Hase, was letztlich auch den Impuls für Josef Walch gab, seine Sammlung gerade den Eppelheimern zu stiften, die in der Region gern scherzhaft als „Stallhasen“ bezeichnet werden. Die Sammlung umfasst derzeit rund 1500 Objekte jeglicher Art:
Plastiken, Porzellanfiguren, Objekte aus dem Kunstgewerbe, Gemälde, Grafiken, Bücher, Postkarten aber auch Plüschtiere, Alltags- und
Gebrauchsgegenstände, Textilien und Kitsch. All diese Gegenstände wurden seit über zehn Jahren aus aller Welt zusammengetragen. So findet sich eine römische Bronzefibel neben einer originalen Antwerpener Kachel oder chinesischen Münzen.
Die Sammlung lässt sich auch gut in Themenbereiche untergliedern, darunter Schokoladenformen, historische Werbemittel, Kinderspiele, Hasenküchen, Trophäen, Krügen oder sonstigen Kuriosa.
In der Galerie im Rathaus kann man vor allem den grafisch- malerischen Teil der Sammlung bewundern. Zahlreiche der ausgestellten Gemälde entstanden eigens als Auftragsarbeiten für das Hasenmuseum. Regelmäßig werden Wechselausstellungen zu speziellen Themen innerhalb des Hasen-Sujets angeboten
Der Hase in der Kunstgeschichte
Der Hase ist in der Kunst- und Kulturgeschichte durchaus kein ungewöhnliches Sujet.
Als Sternzeichen in der asiatischen Kultur, Verkörperung von Geburt und Wiedergeburt in Zusammenhang mit Mondgottheiten ist er auf allen Kontinenten und Zeitaltern vertreten.
Bereits in der Antike taucht er auf vielen Darstellungen auf und erhielt schon damals seine Bedeutung als Fruchtbarkeitssymbol, das als gejagte Kreatur nur dann überleben konnte, wenn es sich zahlreich vermehrte. Aus diesem Grunde findet er sich auch oft als Attribut der Liebesgöttin Aphrodite oder römisch Venus wieder.
Hierzulande tritt er unter anderem in mittelalterlichen Monatsbildern für den Monat März auf. In der christlichen Kunst, die für das Mittelalter bestimmend war, kann der Hase auf die Heilsbringung deuten, wenn er nach dem Physiologus interpretiert wird oder aber auch negativ konnotiert sein, wenn man ihn nach dem Buch des Moses als unreines und wolllüstiges Tier liest. Fensterdarstellungen in Kirchen wie jene des Paderborner Domes hingegen, deuten auf die Heilige Dreifaltigkeit hin: Drei Hasen haben zwar jeweils zwei, aber zusammen nur drei Ohren, die ein Dreieck bilden. Diese antike und frühchristliche Ikonographie des Hasen war für die Figur des „Osterhasen“ mitbestimmend.
In christlichen Darstellungen der Renaissance erscheint er zunehmend als Allegorie, die, ähnlich dem Stieglitz, als akademische Beigabe auf den Opfertod Jesu hindeuten soll. Doch auch die profane Malerei der Renaissance nimmt sich den Hasen zum Sujet; das bekannteste Beispiel hierunter ist sicherlich das Aquarell eines Hasen von Albrecht Dürer. Angeregt durch die Beobachtung und Erforschung der Natur, welche für das Zeitalter der Renaissance charakteristisch war, nahm Dürer den Hasen aus der szenischen Darstellung heraus und stellte ihn isoliert in Dreiviertelansicht als naturalistische Studie dar. Durch die farbige Grundierung, eine Methode, die Dürer in Venedig kennenlernte, gelang es dem Künstler, das Fell des Hasen sowohl in die Höhe als auch in die Tiefe zu modellieren und dieses dadurch auch in seiner Haptik äußerst naturgetreu wiederzugeben. Der Hase fand schon bei den Zeitgenossen Dürers viele Nachahmer. Das berühmteste Zitat ist aber jenes des Gegenwartskünstlers Otmar Hörl, der 2003 anlässlich des 500. Jubiläums des Aquarells „das große Rasenstück“ 7000 aus grünem Plastik gegossene Dürer-Hasen auf dem Nürnberger Marktplatz aufstellte.
Im Barock findet sich das Tier meist im Stillleben in der beliebten Untergattung des Jagdstilllebens wieder, in welcher der erlegte Hase auf die feudalen Rechte des Herrschers verweist, jedoch auch ganz eindeutig als Vanitas Motiv fungiert.
Obwohl bei den Stilepochen der -ismen (Klassizismus, Impressionismus, Expressionismus) das Hauptaugenmerk der Künstler auf jeweils anderen Thematiken liegt, ist das Tier auch hier vereinzelt als Sujet zu finden. Vincent Van Gogh fügt es beispielsweise in seinem Gemälde „Feld mit zwei Hasen“ mit bewegtem Pinselduktus gekonnt in die Umgebung des Feldes ein und passt diese auch farblich ihrem Umfeld an. Dass sich der expressionistische Maler Franz Marc ebenfalls mit Hasen auseinandersetzt, beweist eine Studie aus dem Jahre 1909, die für sein späteres Werk „Zwei Hasen“ aus dem Jahre 1913 fungiert haben könnte. Doch auch Modersohn-Becker stellt in dem Portrait „Mädchen mit Kaninchen“ das Langohr in den Fokus.
Im späteren 20. Jahrhundert erlangt der Hase bei Joseph Beuys wieder eine zentrale Rolle, oft verglich sich der Künstler selbst mit dem Hasen, proklamierte „der Hase bin ich“. Schnell, friedlich und frei, jedoch seit jeher gejagtes Wesen stellt der Hase für Beuys eine Metapher für Leben und Tod dar, der ebenso wie Fett und Filz durch seine Lebensgeschichte als abgestürzter Luftwaffen Flieger zu erklären ist, der von Krimtartaren aus dem Wrack gerettet und gepflegt wurde. Neben seinem Krankenbett stellten sie Hasenkerzen auf, die im Siedlungsgebiet an der Krim weit verbreitet sind- seitdem gilt der Hase nicht nur bei den Tartaren als Lichtbringer sondern wurde auch bei Beuys zentrale Figur.
Prof. Walch selbst verwies auf die berühmte Performance von Joseph Beuys „wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt“ indem er mit einem Plüschhasen durch die d14 lief und diesem die unterschiedlichen Pavillons zeigte. Dadurch, dass dies ausgerechnet auf der Documenta stattfand, nahm Walch auf eine weitere Aktion von Beuys Bezug, nämlich als Letzterer auf der Documenta7 1982 die Nachbildung der Zarenkrone Iwan des Schrecklichen einschmolz und daraus einen Friedenshasen goß, der sich heute in der Staatsgalerie Stuttgart befindet.
Neben den bereits benannten Künstlern Otmar Hörl und Josef Walch befassen sich auch weitere Gegenwartskünstler mit dem Hasen. Die Hamburger Malerin Tina Ölker hat sich 2007 das Ziel gesetzt 1000 Hasen zu malen, jedes für sich ein Unikat. Claudia Angelmaier hingegen verwendet das Medium Fotografie, um beispielsweise Dürers Feldhasen vielfach zu reproduzieren und gekonnt in Szene zu setzen.
Natürlich beeinflusste auch Josef Walch seine Schüler, aus welchen ebenfalls große Hasenkünstler entstanden.
Auch in Eppelheim setzten sich Künstler mit dem Hasen auseinander: Der so genannte „Braun-Hase“ wurde von dem ortsansässigen Bildhauer Günter Braun als Auftragsarbeit entworfen. Streng auf 20 Stück limitiert, erhielten diesen besonders verdiente Bürger als Zeichen der Anerkennung vom Bürgermeister.
Werden Sie Kunststifter
Sie haben ein ganz besonderes „Hasenobjekt“ und möchten es der Öffentlichkeit widmen? Schicken Sie es uns zusammen mit Ihrem Namen und der Begründung oder einer Geschichte, was diesen Hasen zu einem ganz besonderen macht. Natürlich werden Sie, sofern Sie dem zustimmen, im Hasenmuseum gerne namentlich als Stifter benannt.
Oder sind Sie selbst Künstler und befassen sich mit dem Sujet des Hasen?
Würden Sie gerne bei uns ausstellen? Dann bewerben Sie sich mit Ihrer künstlerischen Vita und Fotografien einiger Ihrer Werke bei:
Stadtverwaltung Eppelheim
Frau Verena Fabrizi
Schulstraße 2
69214 Eppelheim
v.fabrizi@eppelheim.de
Hasenmuseum
Öffnungszeiten
Erster Freitag im Monat von 14-17 Uhr.
Für Gruppen ab 6 Personen auch nach Absprache.
Der Eintritt ist frei, es werden aber gerne Spenden für das Heidelberger Tierheim oder Tierschutzprojekte entgegengenommen.
Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet Wupper bei Radevormwald
17.05.2015,21:22 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.05.2015,21:36 von Lupus † 20.10.2022.)
Gestern erhielt ich aus der Schweiz ein Präprat eines Kanaan-Hundes.
Dieser Hund ist noch in Israel, in der Negev-Wüste gewölft worden. Der Rüde wuchs dann aber in menschlicher Obhut auf. Wildlebende Kanaanhunde gehören zu den Pariahunden. Leider sterben viele Paria-Hunde-Stämme duch die Vermischung mit modernen Hunderassen aus. Der Kanaan-Hund ist, ebenso wie der Basenji http://de.wikipedia.org/wiki/Basenji mittlerweile selbst zu einer anerkannten Hunderasse http://de.wikipedia.org/wiki/Canaan_Dog geworden.
Dieses Präparat wird die Caniden der Zoologischen Sammlung der Universität Rostock bereichern.
Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet Wupper bei Radevormwald
03.06.2015,16:39 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.06.2015,16:43 von Lupus † 20.10.2022.)
Das 1987 offiziell im "Haus des Gastes" eröffnete Pilzkundliche Museum geht überwiegend auf Initiative des Pilzkenners Heinrich Lücke zurück. Bereits in den siebziger Jahren entstand bei Pilzexkursionen der Wunsch, Pilze unabhängig von der Witterung vorführen zu können.
Die Grundlage zur Verwirklichung eines Pilzmuseums bildete der Kontakt zu Dr. Markus Hallermeier, welcher über seine Erfolge bei der Gefriertrocknung von Pilzen berichtete. Nach seinem Tod stellte er einen großen Teil seiner Sammlung dem Museum zur Verfügung.
Mittlerweile sind in der Ausstellung nahezu 900 verschiedene Arten überwiegend aus der Umgebung von Bad Laasphe, aber auch "exotische" Pilze anderer Regionen zu betrachten.
Zahlreiche Schautafeln und Vitrinen informieren über Systematik, Lebensweisen, Fortpflanzung, Artenschutz u.v.m.. Auch weniger bekannte Seiten der Pilze, wie z.B. ihre Rolle in der Religion, in der Medizin oder der Einsatz als Färbemittel werden vorgestellt.
Außerdem zeigt das Museum die Kuriositätensammlung des Ehepaares Perschonke mit witzigen, nützlichen oder kitschigen pilzlichen Gegenständen, sowie eine Reihe von Tafeln aus der Galerie "Erdenwesen" der Lichtbildwerkgemeinschaft Weiser Börstinghaus.
Ein derartiger Überblick über das gesamte Pilzreich dürfte weltweit nur in ganz wenigen Museen zu sehen sein. So nimmt das Museum in Deutschland eine prominente Position als mykologisches Zentrum ein.
Neben der Dauerausstellung werden je nach Gelegenheit auch Sonderausstellungen oder Veranstaltungen zu naturkundlichen Themen und in der "Hauptsaison" Frischpilzausstellungen angeboten.
Am 23. September 2012 feierte das Pilzkundemuseum sein 25-jähriges Bestehen. Rund 500 Besucher kamen zur Jubiläumsveranstaltung des Museums und bewunderten eine große Frischpilzausstellung des Fördervereins "Freunde und Förderer der Pilzkunde" mit fast 200 Pilzarten. Weitere Aktionen an diesem Tag waren ein Vortrag "Hexenei und Krötenstuhl - die wundersame Welt der Pilze" von Harald Zühlsdorf, eine Pilzfotoshow von Dr. Matthias Theiß, Keramikpilze von Thomas Müller, Zuchtpilze der Pilzfarm Noll, Pilzköstlichkeiten des Restaurants Lahnstuben, sowie Informationsstände der Kräuterpädagogen Westfalen und der Brauerei Bosch.
08.06.2015,22:34 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.06.2015,22:36 von Lupus † 20.10.2022.)
Am 15.05.2015 holte khg (auch hier Mitglied) für mich das bereits erwähnte Paria-Hunde-Präparat in der Schweiz ab. Eine reinrassige Kanaan-Hündin "verabschiedete" ihren wilden Cousin aus der Wüste Negev. Interessant ist die Ähnlichkeit dieser Kanaan-Hündin zu den Hunden von Alfred Muntau. Muntau erhielt etwa um 1920 von Herrn Geheimrat Prof. Heck einen Dingo-Rüden zur Erzüchtung eines im Phänotyp fuchsähnlichen Hundes. Herr Major Most (Breslau), Zuchtsachverständiger, gefiel die Neuzüchtung so gut, daß er Herrn Muntau riet, auf der Reichssiegerschau in Berlin am 18.10.1939 die Hunde zur Rassenanerkennung vorzustellen. Bis etwa 1945 arbeitete Muntau an seinem Zuchtziel. Danach ging die Züchtung in den Nachkriegsjahren verloren. Auf dem Foto sieht man khg bei der Übernahme des Präparates des Paria-Hundes und eine lebendige Kanaan-Hündin, die übrigens eine große Ähnlichkeit zu Muntaus Hunden aufweist. Interessant ist auch das Vertrauen der Hündin zu khg, da Kanaan-Hunde sonst sehr zurückhaltend zu fremden Personen sind. Urheberrechte zu diesen Bildern hat khg. Kalle, nochmals vielen Dank für Deine Hilfe. Muntau war auch der Erzüchter der Deutschen Buschhühner http://forum.fluegelvieh.de/showthread.php?tid=228
Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet Wupper bei Radevormwald
15.06.2015,17:53 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.06.2015,17:54 von Lupus † 20.10.2022.)
Ich hatte auch einmal einen "halben" Paria-Hund. Arko glich sehr einem Jagdterrier des "alten Schlages". Anbei auch 2 Fotos dieses "Jagdterriers". Dieser Rüde entstammt einer ungewollten Verpaarung eine Straßenhundes (etwa terriergroß, bis auf das dingofarbige Fell einem Lundehund gleichend) aus Aqaba/Jordanien. Der Straßenhund wurde von einem Monteur aus Aqaba mitgebracht.
In den 70er Jahren liefen in den Dörfern noch einige Hunde frei herum. "Vox", so wurde der Straßenhund gerufen, streunerte auch hier in Deutschland frei herum und deckte jede läufige Hündin, die er erreichen konnte, so auch meine bereits gedeckte Rauhhaarteckel-Hündin.
Zäune waren für "Vox" kein Hindernis. Neben 4 reinrassigen Teckelwelpen bekamen wir so unseren "Arko". Er wurde von meinem Bruder
auch jaglich geführt. Auf einer Treibjagd in Hessen fing Arko, zum Leidwesen der Jäger, an einem Tag 3 Hasen in der Sasse. Leider war er genauso ein "Ausbrecherkönig" und Streuner wie sein Vater. Auf einem nächtlichen Streifzug ins Nachbardorf wurde Arko überfahren.
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Vor ca. 8 Jahren versprach ich Herrn Dr. Johannes Mehl für die Eiersammlung des Schwabacher Stadtmuseums ein Ei des Basstölpels Morus bassanus zu besorgen.
Aus freier Natur ist das unmöglich, da verlassene, unbefruchtete oder abgestorbene Eier umgehend Prädatoren zum Opfer fallen.Nur 3 zoologische Einrichtungen in Deutschland pflegen Basstölpel. Zwei dieser Parke züchten auch regelmäßig die Tölpel nach. In diesem Jahr fiel dann im Westküstenpark St. Peter Ording http://westkuestenpark.de/ ein taubes Tölpel-Ei an. Dieses Ei wurde mir dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Das Ei war befruchtet aber das Küken abgestorben. Wir haben die Eierspitze aufgebohrt und dann das Ei in einem Käfig ins Freie gegeben. Dort haben Fliegenmaden das Ei komplett ausgefressen. Das Ei wurde ausgewaschen und dem Museum dann übergeben. Mein Dank gilt dem Westküstenpark, den ich auch in einem der nächsten Beiträge vorstellen werde.
VG
Lupus
Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet Wupper bei Radevormwald
Es sind noch Plätze frei für das Seminar am Wochenende auf der Trumler-Station
Für das Seminar am kommenden Wochenende auf der Trumler-Station (25. Und 26. Juli) sind noch Plätze frei. Interessenten können sich kurzfristig auf der Station telefonisch unter der Rufnummer 02742-6746 melden.
Bei dem Seminar geht es um eine Einführung in die Verhaltensforschung. Die Veranstaltung wird vom wissenschaftlichen Leiter der Station, Dirk Roos, durchgeführt. Die Teilnehmer werden eingeführt in die systematische Beobachtung von Hunderudeln in der Station. Es geht um spezielle Fragen, wie sich beispielsweise Futterrangordnungen feststellen lassen und ob diese Rangordnungen mit den sozialen Rangordnungen im Rudel kompatibel sind. Dabei werden die Teilnehmer auch in die Gehege gehen und dort unter Anleitung Futterversuche durchführen.
Die Veranstaltung ist offen für jedermann, aber besonders Interessant für Personen, die ein überdurchschnittliches Interesse an kynologischen Fragen und Problemen haben. Die Veranstaltung beginnt am Samstag 25. Juli um 10 Uhr und wird am Sonntag 26. Juli fortgesetzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro, Mitglieder der GfH zahlen 90 Euro. Weitere Infos auf der Webseite der GfH.
24.07.2015,08:42 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.07.2015,08:44 von Lupus † 20.10.2022.)
Wie bereits angekündigt, nachfolgend die Vorstellung des Parkes:
Westküstenpark & Robbarium St. Peter-Ording
Erleben...
Absolute Highlights sind das 1,2 Millionen Liter Nordseewasser fassende „Robbarium“
- Deutschlands größtes Seehundbecken – sowie die daran angrenzende Basstölpel-Kolonie, die europaweit als größte Kolonie in einem Gehege gilt.
Die Seehundfütterungen sind immer eine Attraktion! Unsere Seehunde sind Botschafter ihrer wildlebenden Artgenossen auf den Sandbänken des Wattenmeers.
Entdecken...
Die frei fliegende Storchenkolonie im Westküstenpark ist ein Geheimtipp für Vogelfreunde: Mehr als drei Dutzend der schwarzweißen Vögel nutzen den Zoo jeden Sommer als „Kinderstube“ und bieten den Besuchern hautnah Einblicke in ihr Familienleben. Das ganze Jahr über stehen sie zu Dutzenden auf den Wiesen oder drehen majestätisch ihre Runden am Himmel.
Und Mehr...
Der Westküstenpark liegt direkt am Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. In dem Zoo leben mehr als 850 zum Teil vom Aussterben bedrohte Wild- und Haustiere. Besucher können ohne trennende Gitter unter anderem in die großen Seevogel-Volieren hineingehen. Das gesamte Areal ist nahezu barrierefrei und somit für alle zugänglich – also auch topp für Rollstuhlfahrer.
27.07.2015,17:33 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.07.2015,17:33 von Lupus † 20.10.2022.)
22. August - 30. November 2015
Täglich von 11 - 18 Uhr
Hundertwasser in Radevormwald-Dahlerau dokumentiert das Schaffen eines der populärsten Künstler des 20. Jahrhunderts als Maler, Architekt und Ökologe. Das internationale Ansehen des Künstlers festigte sich nach einer bewegten Laufbahn, die er mit einem unverwechselbaren malerischen und graphischen Werk begann und mit dem Einsatz für eine natur- und menschengerechtere Architektur sowie mit weltweiten ökologischen Kampagnen fortsetzte.
Hundertwasser in Radevormwald-Dahlerau zeigt einen Querschnitt aus dem außergewöhnlichen graphischen Werk von 1951 bis 1999. Der Künstler beherrschte und erneuerte viele graphische Techniken und es gelang ihm, Graphik-Editionen herzustellen, bei denen die Blätter der Auflage Unikate sind, so verschieden wie die Blätter eines Baumes.
Originalplakate, die Hundertwasser für Umweltaktionen geschaffen hat, zeigen ihn als einen visionären Künstler, der die aufklärerische Kraft seiner Kunst dafür einsetzt, die Botschaft eines Lebens in Harmonie mit der Natur zu verbreiten und unsere natürlichen Lebensräume zu schützen. Hundertwasser forderte die individuelle, künstlerische Gestaltung aller Lebensbereiche und schuf selbst Objekte und Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens. In der Ausstellung sind Exemplare aus seinem Briefmarkenoeuvre zu sehen.
Die Ausstellung wird darüber hinaus durch eine umfangreiche Dokumentation in Form von Fotos, Texten und Handschriften über das Leben und Werk des Kosmopoliten sowie durch didaktisches Material ergänzt.
Im Verkaufsshop werden Objekte und Geschenkideen aus dem bekannten Museumsshop des KunstHausWien angeboten.
Der Besuch der Ausstellung ist barrierefrei!
Am Graben 4-6
42477 Radevormwald
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Radevormwald mbH & Co. KG
Telefon: 02195 932177
oder hundertwasser@radevormwald.de
Hohenfuhrstraße 6
42477 Radevormwald
Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet Wupper bei Radevormwald
Liebe Freundinnen und Freunde des LVR-Freilichtmuseums Lindlar,
vom 26. Juni bis zum 25. Oktober zeigt das Bergische Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bergisch Gladbach-Bensberg die Sonderausstellung „Milchgeschichten aus Bergisch Gladbach“. Wir empfehlen einen Besuch!
Ob Kindermilchanstalt, Milchbar oder Molkerei – die Milch hat in der Historie der Stadt Bergisch Gladbach und ihrer Ortsteile viele Spuren hinterlassen. Vor diesem Hintergrund vereinen die „Milchgeschichten aus Bergisch Gladbach“ im Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe eindrucksvolle Objekte wie Zentrifugen, Haushaltsgeräte oder Werbemarken aus der Sammlung des Vereins Milch und Kultur Rheinland und Westfalen mit historischen Quellen und Fotografien aus dem Bestand des Stadtarchivs.
Eine originale Küchenzeile aus den 1950er-Jahren rundet die Ausstellung ebenso ab wie eine Reminiszenz an die goldenen Zeiten der Milchbar am Konrad-Adenauer-Platz. Ein zentrales Element der Ausstellung bilden die persönlichen Erinnerungen der Menschen in und um Bergisch Gladbach: Das Holen der Milch vom nahen Bauernhof, der Einkauf im Tante-Emma-Laden, die Fahrt mit dem Tempodreirad des Milchmanns oder die erste Verabredung in der Milchbar sind „Milchgeschichten aus Bergisch Gladbach“.
Das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe versteht sich als partizipativer Ort der Erinnerung. So wird es auch in der Ausstellung Gelegenheit geben, über Erlebnisse rund um die Milch zu berichten. Wir freuen uns auf Ihre großen und kleinen Geschichten!“
Das Museumsteam des LVR-Freilichtmuseums Lindlar
Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet Wupper bei Radevormwald
Das Staatliche Museum zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz zeigt noch bis zum 20.- September eine Ausstellung mit Kupfersticharbeiten. Titel ist: „Wir kommen auf den Hund“. Für alle, die an der Kulturgeschichte des Hundes interessiert sind, eine interessante Bilderschau. Zu sehen sind unter anderem Bilder von Agostino Carracci, Albrecht Dürer, Rembrandt, Adolph Menzel, Otto Dix und Dieter Roth.
https://www.youtube.com/watch?t=117&v=2QpYINRHW-A
Das Museum wollte wohl insbesondere auch Hundehalter ansprechen und bietet die Ausstellung auch für Besucher mit Hund an. Allerdings haben nur Hunde unter 40 Zentimetern Zutritt, außerdem besteht ein Maulkorbgebot. Kein Problem haben Hunde, die getragen werden. Das wiederum hat Spiegel-Online auf den Plan gerufen, was zu einer Glosse im Netz führte.
Mitstreiter
gesucht:
museum-digital.de bietet historische Agrartechnik zum
Downloaden
Deutsches Landwirtschaftsmuseum der Universität Hohenheim und
museum-digital entwickeln neues Angebot
2.489 agrarhistorische Objekte, 19 Sammlungen, 7 Museen: Ab sofort laden
Schätze der Agrargeschichte auf einer zentralen Plattform auch online
zum Schmökern und Schwelgen in der Vergangenheit ein. Ein Großteil davon
stammt aus dem Bestand des Deutschen Landwirtschaftsmuseum der
Universität Hohenheim, das dieses neue Angebot gemeinsam mit
museum-digital aufbaute. Nun rufen die Initiatoren auch andere
Liebhaber, Wissenschaftler und Sammler auf, ihre Schätze einzustellen.
Doch auch jetzt schon gibt es viel zu bestaunen unter
„Unser Ziel war, erstmals ein einheitliches Portal für Agrargeschichte
für den ganzen deutschsprachigen Raum zu schaffen“, so der Anspruch von
Dr. Jürgen Weisser, Direktor des Deutschen Landwirtschaftsmuseum, einer
Einrichtung der Universität Hohenheim. Denn: Zuvor war Deutschlands
Agrargeschichte im Netz meist nach Museen geordnet und in einzelne
Bundesländer zersplittert.
„Zusammen mit Stefan Rohde-Enslin von museum-digital haben wir deshalb
ein bundesweites Angebot zur Agrargeschichte unter dem Dach von
museum-digital.de aufgebaut“, so Dr. Weisser. Mit über 1.500
digitalisierten Objekten stellt das Deutsche
Landwirtschaftsmuseum der Universität Hohenheim derzeit über die Hälfte der
ausgestellten Objekte in dieser Sparte. Doch das soll sich ändern.
„Wir rufen alle Museen und Liebhaber, Wissenschaftler und Sammler auf,
Unterlagen und Fotos zu digitalisieren und sich an diesem Portal zu
beteiligen“, so Dr. Weisser. Sie sollten die Chance nutzen, vor allem
die Leuchttürme ihrer Sammlungen zu zeigen.
Das Angebot ist eine Fundgrube – ohne Kosten und ohne
Registrierung
Ein Vorteil von museum-digital.de/agrargeschichte: „Die Plattform ist
technisch so gut, dass digitalisierte Druckerzeugnisse auch in die
deutsche digitale Bibliothek und in die europäische Plattform europeana
übernommen werden können.
Eine Registrierung ist nicht nötig. Wer Objekte, Kataloge, Berichte oder
Beschreibungen sucht, kann sie kostenlos herunterladen.
Gleichzeitig soll die Plattform Impulse an die Szene geben, sich
international stärker zu vernetzen. So kann
museum-digital.de/agrargeschichte auf Deutsch, Englisch, Ungarisch,
Italienisch und Polnisch durchstöbert werden.
Praktischer Nutzen z.B. für Besitzer von Agrar-Oldtimern
Auch das Deutsche Landwirtschaftsmuseum wird
seine Netzpräsenz auf museum-digital.de/agrargeschichte erweitern.
„Bis jetzt haben wir 5 unserer Sammlungen digitalisiert“, berichtet
Dr. Jürgen Weisser. Neben einer Traktorensammlung widmen sich die vier
anderen digitalisierten Sammlungen der DDR vor allem der Marke
Fortschritt. „Wir haben Prospekte, Ersatzteilkataloge, Broschüren,
Betriebsanleitungen und Prüfberichte digitalisert – über 15.000 Seiten
sind jetzt online abrufbar“, so Dr. Weisser. „Damit können wir sie auch
einem breiteren Publikum zugänglich machen.“
Die digitalisierte Sammlung ermögliche es dabei nicht nur, die
verschiedensten Abschnitte der Agrargeschichte nachzuvollziehen, so
Dr. Weisser weiter. Denn viele dieser alten Schätze aus der DDR verwende man
auch heute noch in Polen oder Ungarn als Nutzfahrzeuge.
„Bei uns kann man nun endlich kostenlos und mit nur wenigen Klicks die
lange und teils vergeblich gesuchten Unterlagen für die Wartung und
Reparatur bekommen. Unsere digitalen Sammlungen haben damit nicht nur
einen nostalgischen Wert – sondern einen ganz praktischen und konkreten.“
Kontakt für Medien:
Dr. Jürgen
Weisser, Leiter des Deutschen Landwirtschaftsmuseums,
Universität Hohenheim,
Tel.: 0711 459-23037, E-Mail:
j.weisser@uni-hohenheim.de
Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet Wupper bei Radevormwald
19.09.2015,14:44 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.09.2015,14:48 von Lupus † 20.10.2022.)
In diesem Jahr malte Siegfried Wurm aus Radevormwald das Oelbild "Die Senne".
In der Senne lebten (und leben seit einiger Zeit wieder) halbwilde Warmblutpferde. Auf dem Bild befinden sich einige dieser Pferde. Der Hengst "verläßt" gerade das Bild und kommt auf den Betrachter zu.
Wahrscheinlich wird dieses Bild dem Deutschen Pferdemuseum http://www.dpm-verden.de/ gegeben.
Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet Wupper bei Radevormwald