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Museen bilden
10.04.2011, 22:51 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.09.2011 20:27 von Lupus.)
Beitrag #1
Museen bilden
Seminare im LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Für alle Seminare gilt:
Bitte anmelden bei Kulturinfo Rheinland
Telefon 02234-9921-555 / FAX 02234-9921-300
e-Mail: info@kulturinfo-rheinland.de
http://www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de

Hufkurs für Pferdehalter
Hufkrankheiten alternativ behandeln
Hufrehe, Hufkrebs oder Strahlfäule sind Bespiele für Krankheiten, die Pferde unreitbar machen. Nach einer Einfüh-rung zu Anatomie, Bewegung und Stand des Pferdes erklärt der Huforthopäde, wie Sie grundlegende Haltungsfehler vermeiden und im ganzheitlichen Zusammenhang zwischen Huf und Pferd erkennen können, wann ein Pferd Hilfe braucht. Sie lernen Möglichkeiten zur alternativen Hufbearbeitung und zum Hufschutz kennen.
Seminarleitung: mit Kristiaan Verdoodt, Huforthopäde
Termin: Samstag, 14. Mai 2011, 10-15 Uhr
Teilnahmekosten: 39,00 €
Mähen mit der Sense
Einstellen, Handhaben, Schärfen
Damit die Sense „wie von selbst“ durch das Gras gleitet, muss man sie nicht nur richtig halten, sondern auch Sensenbaum und Griffe auf das eigene Maß einstellen und das Sensenblatt dengeln und schärfen. Das Seminar zeigt, wie es gemacht wird. Arbeitskleidung empfohlen. Sense und Wetzstein - falls vorhanden - bitte mitbringen.
Seminarleitung: mit Michael Koch, Gärtnermeister
Termin: Freitag, 20. Mai 2011, 15-18 Uhr
Teilnahmekosten: 14,50 €
Homöopathie für Haustiere
Vorbeugen ist besser als operieren
Erkältung, Verdauungsstörungen und andere akute oder chronische
Beschwerden bei Haustieren wie können Sie oft schnell und kostengünstig mit homöopathischen Mitteln behandeln. Gute Erfolge erzielen Sie bei körperlichen und seelischen Folgen von Schock, Angst, Trauer oder traumatischen Er-lebnissen in der Vergangenheit. Die Tierheilpraktikerin verrät Mittel der „homöopathischen Hausapotheke“ für das gesunde Tierleben.
Seminarleitung: Bärbel Burgmer, Tierheilpraktikerin
Termin: Mittwoch, 25. Mai 2011, 16-18 Uhr
Teilnahmekosten: 9,00 € + 2,00 € Material
Schafe halten
Für Einsteiger und Schaffreunde
Schaffreunde und Anfänger in der Schafhaltung erfahren hier, wie die
liebenswerten „Rasenmäher“ artgerecht gehalten, gefüttert und gepflegt werden. Die Themen reichen von der Ras-senwahl für die Hobbyhaltung auf kleinen Flächen, über die Tierbeurteilung beim Kauf, verbreitete Schafkrankheiten und praktische Tipps zu Zaun und Stall bis zu aktuellen tierzuchtrechtlichen Bestimmungen.
Seminarleitung: Margret Lüdenbach, Schäfermeisterin
Termin: Samstag, 04. Juni 2011, 14-17 Uhr
Teilnahmekosten: 12,50 €+ 4,00 € Material

Heilkräuterwissen für Tierhalter
Naturheilmittel vom Wegesrand
Von Brennnessel über Schafgarbe bis Löwenzahn wachsen viele heimische Heilkräuter am Wegesrand, die Ihnen beim Spaziergang Tag für Tag begegnen. Wie Sie diese und weitere Pflanzen nutzen können, um die Gesundheit Ihres Tieres zu unterstützen, erfahren Sie beim Rundgang mit der Tierheilpraktikerin und beim anschließenden Zu-bereiten von Tee, Futterzusatz, Wickel, Salbe und Essenzen aus den gesammelten Kräutern.
Seminarleitung: Bärbel Burgmer, Tierheilpraktikerin
Termin: Dienstag, 07. Juni 2011, 16-19 Uhr
Teilnahmekosten: 12,00 € + 2,00 € Material
Geflügel halten
Für Einsteiger und Geflügelfreunde
Eine bunte Hühnerschar, ein attraktives Gänsepaar oder quirlige
Laufenten – davon träumen viele Gartenbesitzer. Lassen Sie sich hier beraten zu alten, heimischen Landrassen und anderen geeigneten Rassen und über ihre Haltung und Lebensweise. Die Themen erstrecken sich von den anfallen-den Arbeiten über Stall, Futter, Einstreu und Auslauf bis zu Tiergesundheit und Bezugsquellen.
Seminarleitung: Kristiaan Verdoodt, Rassegeflügelpreisrichter
Termin: Samstag, 18. Juni 2011, 15-18 Uhr
Teilnahmekosten: 12,50 €
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10.04.2011, 23:13 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.09.2011 20:27 von Lupus.)
Beitrag #2
Naturschulen bilden auch
Remscheid Küken in Naturschule Grund
"Vom Ei zum Küken" in der Natur-Schule Grund
Familienbesuch bei den frisch geschlüpften Küken

Frisch geschlüpfte Hühnerküken hautnah erleben - ein unvergessliches Erlebnis für Kinder, Eltern, Großeltern und jeden Menschen, der sich für die Natur interessiert. In der Natur-Schule Grund stammen diese Küken zudem noch von einer gefährdeten Hühnerrasse und haben so einen ganz besonderen Wert.
Die Natur-Schule bietet wie in jedem Jahr interessierten Einzelpersonen sowie Eltern bzw. Großeltern mit Kindern (ab ca. 5 Jahren) die Möglichkeit, an zwei Nachmittagen während der diesjährigen Kükenschlupf-Aktion die frischgeschlüpften Küken zu sehen und dabei viele Fragen zu klären:
Was geschieht eigentlich im Ei? Wie sehen die Eltern der Küken aus? Was frisst ein Küken und wie wächst es auf? Warum singen Vögel und wo brüten sie? Wie können wir den heimischen Vögeln helfen, in der Stadt zu überleben?
Jörg Liesendahl, pädagogischer Leiter der Natur-Schule Grund: "Bieten Sie sich und Ihren Kindern einen besonderen Nachmittag und erleben Sie unsere Küken!"

Die jeweils ca. 2-stündigen Termine in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund, liegen am Freitag, dem 08. April 2011, um 17:00 Uhr (Leitung Dipl.-Biol. Stefanie Barzen), sowie am Samstag, dem 09. April, um 16:00 Uhr (Leitung Dipl.-Biol. Jörg Liesendahl).
Wegen begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.
Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund entgegen unter Fon 02191 84 07 34 oder per Mail unter info@natur-schule-grund.de. Eine Anmeldung ist ebenfalls möglich über den Terminkalender auf http://www.natur-schule-grund.de. Dort ist auch eine Anfahrtbeschreibung zu finden.

--
Natur - Schule - Grund
Grunder Schulweg 13
42855 Remscheid

Fon: (0 21 91) 84 07 34
Fax: (0 21 91) 5 91 15 40

info@natur-schule-grund.de
http://www.natur-schule-grund.de
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11.04.2011, 09:34
Beitrag #3
Naturschule Remscheid
Anlage und Pflege von Buchsbaumhecken
Praxisseminar in der Natur-Schule Grund
Buchsbaumhecken gehören zu den zentralen Elementen vieler Bauerngärten und haben deshalb in den letzten Jahren wieder verstärkt Einzug in Gärten gehalten.
Der erfahrene Gartenpraktiker Johannes Dickmann stellt im Gartentreff der Natur-Schule Grund am Montag, dem 11. April 2011, ab 19:00 Uhr alles Wichtige zum Thema "Anlage und Pflege von Buchsbaumhecken" vor.
Inhalte sind u. a. Sortenwahl, Pflanzung, Pflege, Vermehrung. Auch die in den letzten Jahren zunehmenden Erkrankungen des Buchsbaums werden erläutert. Die praktische Anwendung von Schnitt- und Vermehrungstechniken wird an Buchsbaumhecken im Bauerngarten der Natur-Schule erprobt.
Das Seminar findet statt in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund. Das Teilnehmerentgelt beträgt 12,- Euro pro Person. Wegen Begrenzung der Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.
Anmeldungen nimmt die Natur-Schule ab sofort entgegen unter Telefon 02191 84 07 34 oder per Mail unter info@natur-schule-grund.de oder über den Terminkalender auf der Internetseite http://www.natur-schule-grund.de (dort gibt es auch eine Anfahrtbeschreibung).

NaturTreff für Senioren: Vom Ei zum Küken
Zum Abschluss der diesjährigen Aktion "Vom Ei zum Küken" befasst sich auch der NaturTreff für Senioren mit diesem Thema. Was geschieht im Ei? Wie verhalten sich Hühner während der Brut und ihre Küken nach dem Schlupf? Wo brüten die heimischen Vögel und wie können wir Ihnen z. B. mit einer naturnahen Gestaltung der Gärten helfen?
Viele Fragen und kompetente Antworten für Menschen in der zweiten Lebenshälfte, vorgetragen von Dipl.-Biol. Jörg Liesendahl am Mittwoch, dem 13. April 2011, um 15:00 Uhr.
Der Teilnehmerbeitrag beträgt jeweils 6,- Euro, Kaffee und Kuchen auf Wunsch und gesonderte Rechnung. Zur Vorbereitung der Veranstaltung ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich (s.o.)

Hühnerhaltung in Remscheid und dem Bergischen Städtedreieck
Arbeitskreis Hühner der Natur-Schule Grund lädt ein
Bereits seit einigen Jahren existiert der Arbeitskreis Hühnerhaltung an der Natur-Schule Grund in Remscheid. Beteiligt sind Ehrenamtliche der Natur-Schule sowie Hühnerhalter und Rassegeflügelzüchter aus verschiedenen Vereinen. Der Sachverstand dieser Praktiker steht nun bei einer öffentlichen Sitzung des AK Hühner auch für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Verfügung stehen, die sich für die Hühnerhaltung und / oder die Rassegeflügelzucht interessieren.

Interessierte können sich aktuell z. B. über Kunstbrut einschließlich der notwendigen Geräte informieren, ebenso über die Naturbrut, das Setzen einer Glucke, die Auswahl der Bruteier usw.
Auch wer Fragen hat allgemein zur Hühnerhaltung, zu Impfung, Maßnahmen gegen die Vogelgrippe, zur gesunden Ernährung von Hühnern usw., ist herzlich eingeladen, an der öffentlichen Sitzung des AK Hühner am Mittwoch, dem 13. April 2011, teilzunehmen. Das Treffen mit Gedankenaustausch findet statt um 19:00 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Holla die Waldfee
Ein Angebot für Kinder im Grundschulalter

Am Donnerstag, dem 14. April 2011, findet von 15:30 - 17:30 Uhr ein Angebot für Kinder im Grundschulalter statt. Susanne Nietgen-Niederprüm: "Wir schminken und verkleiden uns wie die Feen im Elfenreich – machen uns selbst ein Gewand. Und wie Feen tanzen erfahren wir auch."
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Je Kind entstehen Kosten in Höhe von 12,- Euro.

Löwenzahnblütenabend

Ein Abend rund um den Löwenzahn mit vielen medizinischen und kulinarischen Rezepten. Unser Allerwelts"unkraut" Löwenzahn gilt auch als "Meister des Heilens". Und ein alter Spruch sagt: "Unkraut den Löwenzahn auch nennt, wer seine Heilkraft nicht recht kennt."
"Wer die ersten drei Löwenzahnblüten verschluckt, die er im Frühjahr entdeckt, der bleibt das ganze Jahr gesund!" lautet ein weiterer Rat aus der Volksmedizin.
Heilpraktikerin Sonja Borner aus Hückeswagen hat dafür auch einige Erklärungen parat, die sie am Donnerstag, dem 14. April 2011, ab 19:30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund vortragen wird:
Durch die große, wohlausgewogene Fülle seiner Inhalts- und Heilstoffe nämlich hat der Löwenzahn eine so umfassende Wirkung auf unseren Körper.
Im Praxisteil wird ein köstlicher Löwenzahnblütensirup hergestellt.
Die Teilnahme an diesem Kräuterseminar kostet je Person 12,- Euro zuzüglich einer kleinen Materialumlage. Auch hier ist die Teilnehmerzahl begrenzt, so dass eine Anmeldung erforderlich ist.

--
Natur - Schule - Grund
Grunder Schulweg 13
42855 Remscheid

Fon: (0 21 91) 84 07 34
Fax: (0 21 91) 5 91 15 40

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11.04.2011, 21:10 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.07.2016 09:05 von Fuxx.)
Beitrag #4
Raurackl, Rasselbock, Wolpertinger
Viele Museen zeigen "Gehörnte" Hasen.
[Bild: 20110411-220321-350.jpg]

Leider wurde der sich im Fuhlrott-Museum befindliche Rasselbock-Schädel vernichtet, als das Museum aufgelöst wurde.
[Bild: 20110411-220321-509.jpg]

Die Zoologische Sammlung der Universität Rostock http://www.zoologie.uni-rostock.de/sammlung/ hat in ihrer Sammlung auch einen Raurackl. Hier wurden
die Gehörnten Hasen auch wissenschaftlich beschrieben.
[Bild: 20110411-220321-931.jpg]

Das Hasenmuseum http://www.eppelheim.de/p/d3.asp?artikel_id=1307 kann einen kapitalen Raurackl-Rammler in Porzellan vorweisen.
[Bild: 20110411-220321-773.jpg]


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11.04.2011, 21:18
Beitrag #5
RE: Museen bilden
Gab es solche Hasen wirklich? Ich kann das gar nicht glauben, dass die sich nicht behaupten konnten, das Geweih bringt doch viele Vorteile.

Gruß Sebastian
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11.04.2011, 21:29
Beitrag #6
RE: Museen bilden
(11.04.2011 21:18 )Hühnerbasti schrieb:  ...Gab es solche Hasen wirklich? ...

ohh Liegt das jetzt an der Uhrzeit? Das glaubst Du doch nicht wirklich, oder?Haudichweg!!!

Winken Lieber Ratten im Keller, als Verwandte im Haus!Haudichweg!!!
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11.04.2011, 21:34
Beitrag #7
RE: Museen bilden
Warum soll es denn sowas nicht geben? Es gibt auch nachweislich Küken mit menschlichen Gesicht, die aber wohl nicht schlüpfen können. Was ist an Hornhasen so abwegich? Zu mir sagt man auch manchmal Hornochse, wobei da das vordere Wort nicht vorhanden ist und das hinter Wort nicht zutrifft, weil noh alles vorhanden ist.

Gruß Sebastian
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11.04.2011, 21:54
Beitrag #8
Gehörnte Hasen
Doch Arne, gehörnte Hasen gab es. Zwar nicht als Art mit einem echten Gehörn, sondern Einzeltiere mit Knochen- oder Hautauswüchsen am Kopf.
Herr Prof. Dr. Kinzelbach stellte mir freundlicherweise eine Ausarbeitung
zur Verfügung. Ich kann Dir die PDF-Datei einmal übermitteln. Vielleicht
kannst Du sie hier einstellen. Ich habe das leider nicht geschafft.
Viele Grüße
Lupus
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12.04.2011, 09:39
Beitrag #9
RE: Gehörnte Hasen
(11.04.2011 21:54 )Lupus schrieb:  ...Zwar nicht als Art mit einem echten Gehörn, sondern Einzeltiere mit Knochen- oder Hautauswüchsen am Kopf......

Klar, Mutationen bzw. Mißbildungen gab und gibt es immer wieder mal,Dodgy aber so, wie Du es beschrieben hast, könnte man auf eine eigene Art schließen, was ja nicht der Fall ist, oder?
Wie ich die "pdf"-Datei hier einfrickeln kann, weiß ich auch nicht; ich leite es einfach mal an Basti weiter.

Winken Lieber Ratten im Keller, als Verwandte im Haus!Haudichweg!!!
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12.04.2011, 18:16 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.04.2011 21:43 von Lupus.)
Beitrag #10
RE: Museen bilden
Stadtmuseum Schwabach http://www.schwabach.de/stadtmuseum/
Abteilung: "Wengleinsches Naturmuseum" mit naturkundlicher Eiersammlung
Das "Wengleinsche Naturmuseum" wurde an Ostern 2004 in seiner ursprünglichen Gestalt von 1935 als rekonstruiertes "Museum im Museum" eröffnet.
Später wurden dieser Abteilung Räume mit Informationen zur Geschichte des Schwabacher Naturschutztradition und zur "Biologie des Eies" angegliedert.
Die vom Bund Natuschutz - Kreisgruppe Schwabach - in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum betreute Wengleinsche Vogelschutzanlage an der Walpersdorfer Straße kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden.
Carl Wenglein (1882-1935) war ein Schwabacher Nadelfabrikant, der aber vor allem als Begründer des "Weltbundes" für Natur und Vogelschutz (1931) bekannt wurde.
Er sammelte naturkundliche Gegenstände wie Vogeleier und Vogelnester aus aller Welt sowie auch zahlreiche Mineralien und Tierpräparate.
Wengleins Sammlung der etwa 2600 Vogel- und Reptilieneier wird im Stadtmuseum ausschließlich in den alten Originalvitrinen und mit der Originalbeschriftung von 1935 präsentiert werden, um so einen Eindruck von der ursprünglichen Gestalt eines Privatmuseums, das in jedem Detail die "Handschrift" des Sammlers und Eigners trägt, zu vermitteln.
Oft wurden die Gegenstände sehr dekorativ angeordnet: So gibt es zum Beispiel einen Kasten mit vielen winzigen als Ornament aufgeklebten Mäuseknochen aus Eulengewöllen zu bewundern.
Besonders ungewöhnlich ist die Vitrine mit den sogenannten Hexeneiern - missgebildeten Vogeleiern, die von den Bauern früher für verhext gehalten wurden.
Das "Wengleinsche Naturmuseum" beinhaltet auch Objekte und Informationen zu Wengleins "Weltbund", der zahlreiche Aktionen zum Naturschutz mit oft internationaler Ausrichtung durchführte. Wenglein und sein "Weltbund" können als Vorläufer moderner Natur- und Umweltschutz-Aktivitäten gelten: So war Wenglein zum Beispiel ein Pionier vernetzter Biotope.


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12.04.2011, 21:55
Beitrag #11
RE: Museen bilden
Stadtmuseum Schwabach http://www.schwabach.de/stadtmuseum/
Abteilung:
Volkskundliche Eiersammlung "Heer-Maynollo"
Die Ostern 2003 neu eröffnete Abteilung stellt auf ca. 250 m² dekorierte Eier aller Völker und Kontinente aus.
Das Ei ist weltweit ein Sinnbild des Lebens und der Fruchtbarkeit. Im Christentum steht das Osterei für die Auferstehung.
Martha Heer-Maynollo aus Würzburg verkaufte 1987 ihre Sammlung von ca. 2600 gestalteten Eiern, die ältesten davon aus dem 18. Jahrhundert, an das Stadtmuseum Schwabach. Die Abteilung trägt den Namen der Sammlerin.
Inzwischen umfasst die Sammlung rund 6.000 auf verschiedenste Art und in unterschiedlichsten Techniken dekorierte Eier und eierbezogene Exponate.
Lack-Eier aus Russland.
Schwabacher Eier mit Blattgold verziert.
Das kostbarste im Stadtmuseum aufbewahrte Ei ist das sogenannte Gorbatschow-Friedens-Ei von Fabergé. Die auf fünf Exemplare limitierte Kreation aus Gold, Silber, Email, Diamanten und Rubinen des Werkmeisters Victor Mayer ist Michail Gorbatschow gewidmet. Es gehört zur ersten Serie von Prunkeiern der 1990 neu gegründeten Firma Fabergé. Nur zwei Exemplare sind weltweit ausgestellt: Gorbatschows persönliches Exemplar im Kreml-Museum in Moskau und das Werksexemplar, das 1993 dem Schwabacher Museum übergeben wurde!
Schwerpunkte der Präsentation
Als Höhepunkte sind eine wertvolle Sammlung russischer Ikonen-Eier zu sehen, reichhaltige Bestände volkskundlicher Eier aus den osteuropäischen Ländern sowie eine eigene Unterabteilung mit "Kunst, Kitsch und Kuriositäten".
Im "magischen Theater" erzählt ein farbenschimmerndes "Ur-Ei" Märchen, Mythen und Legenden rund ums Ei.
Ausführlich werden die verschiedenen Eierverzierungstechniken mit zahlreichen Beispielen veranschaulicht und regen zum eigenen Gestalten an.


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13.04.2011, 20:21
Beitrag #12
RE: Museen bilden
Seminare im LVR-Freilichtmuseum Lindlar Teil II

Für alle Seminar gilt:
Bitte anmelden bei Kulturinfo Rheinland
Telefon 02234-9921-555 / FAX 02234-9921-300
e-Mail: info@kulturinfo-rheinland.de
http://www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de
Sommerarbeiten mit Pferd
Kartoffel- und Rübenfelder pflegen
Boden schonend und präzise genau können Sie mit einem geübten Pferd die notwendigen Pflegearbeiten in Kartof-fel- und Rübenfeldern ausführen. Im Seminar gibt es eine kurze Einführung in die Pferde- und Geschirrkunde. An-schließend können Sie auf dem Museumsacker beim Striegeln, Hacken und Häufeln die Zügel auch einmal selbst in die Hand nehmen.
Termin: Samstag, 02. Juli 2011, 10-15 Uhr
Kosten: 30,00 €
Seminarleitung: Michael Koch
Der Pferde-Homöopathie-Kurs
Natürliche Heilmethoden für Pferde
Homöopathische Arzneien helfen Pferden oft rasch und kostengünstig bei Atemwegserkrankungen, Beschwerden des Bewegungsapparates, Allergien oder Verdauungsproblemen. Gute Heilerfolge erzielen sie auch bei den seeli-schen und körperlichen Folgen von Trauer, Angst oder Schock, selbst wenn die Erlebnisse weit zurück liegen. Die Tierheilpraktikerin gibt Ihnen Tipps für die Gesundheit und Lebensfreude Ihres Pferdes.
Termin: Donnerstag, 07. Juli 2011, 16-18 Uhr
Kosten: 9,00 € + 2,00 € Material
Seminarleitung: Bärbel Burgmer, Tierheilpraktikerin

Bau eines Heureuters
Qualitätsheu für Schaf und Kaninchen
In nassen Jahren leisten Reuter gute Dienste, um kleinere Mengen von qualitätsvollem Halmfutter für Schafe, Zie-gen oder Kaninchen zu gewinnen und für die Einlagerung ausreichend zu trocknen. Beim gemeinsamen Errichten verschiedener Reutertypen wie Schweden-, Dreiboden-, Stan-gen- und Leiterreuter (Allgäuer Heuhütte) lernen Sie die jeweiligen Vor- und Nachteile kennen.
Termin: Samstag, 16. Juli 2011, 10-14 Uhr
Kosten: 24,00 €
Seminarleitung: Michael Koch
Getreideernte mit der Sense
Schneiden, Binden und Aufstellen
Wer Getreide „nach alter Väter Sitte“ erntet, muss „Schnitt haben“. Wir mähen Roggen mit der Sense, bündeln ihn und binden Garben, die wir anschließend zu „Kornrittern“ mit Hut zum Trocknen aufs Feld stellen.
Termin: Samstag, 06. August 2011, 10-13 Uhr
Kosten: 18,50 €
Seminarleitung: Michael Koch
Herbstarbeiten mit Pferd
Kartoffelernte und Bodenbearbeitung
Mit Pferden ist die Ernte von Kartoffeln und Rüben und die Bearbeitung des Garten und Ackerbodens auch bei un-günstigen Bodenverhältnissen ohne nennenswerte Bodenverdichtung möglich. Im Seminar lernen Sie wie es geht: Nach kurzer Pferde- und Geschirrkunde geht es gemeinsam ans Kartoffelernten, Grubbern, Eggen, Schälen und Pflügen.
Termin: Samstag, 03. September 2011, 10-15 Uhr
Kosten: 30,00 €
Seminarleitung: Michael Koch
Hufkurs für Pferdehalter
Hufkrankheiten alternativ behandeln
Hufrehe, Hufkrebs oder Strahlfäule sind Bespiele für Krankheiten, die Pferde unreitbar machen. Nach einer Einfüh-rung zu Anatomie, Bewegung und Stand des Pferdes erklärt der Huforthopäde, wie Sie grundlegende Haltungsfehler vermeiden und im ganzheitlichen Zusammenhang zwischen Huf und Pferd erkennen können, wann ein Pferd Hilfe braucht. Sie lernen Möglichkeiten zur alternativen Hufbearbeitung und zum Hufschutz kennen.
Seminarleitung: mit Kristiaan Verdoodt, Huforthopäde
Termin: Samstag, 10. September 2011, 10-15 Uhr
Teilnahmekosten: 39,00 €
Tierhaut & Allergie
Gesundheitstipps für Haut und Fell
Haustiere leiden heute oft unter Hautkrankheiten wie Schuppen, jucken-den Ausschlag, wiederkehrende Ohren-krankheiten oder Krallenprobleme. Auslöser können Parasiten und Pilze sein, nicht selten aber auch Allergie auslö-sende Pollen, Hausstaub, Futtermittelzusätze oder traumatische Er-lebnisse. Hier erfahren Sie, wie Bach-Blüten-Essenzen, homöopathische Mittel und Fütterungsstrategien effektiv zur Heilung beitragen können.
Termin: Dienstag, 13. September 2011, 16-18 Uhr
Kosten: 9,00 € + 2,00 € Material
Seminarleitung: Bärbel Burgmer, Tierheilpraktikerin
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15.04.2011, 16:08
Beitrag #13
Hasensammlung
Der Sprung vom Ei zum Osterei zum Osterhasen zum Hasen und dann zu den Hasenartigen ist für einen "alten Hasen" nicht allzu groß. So baut z.Zt. das Stadtmuseum Schwabach http://www.schwabach.de/stadtmuseum/
auch eine Hasensammlung auf.


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15.04.2011, 19:33
Beitrag #14
Hasensammlung Stadtmuseum Schwabach
Irrtümer der Geschichte
Als die Phönizier etwa 1100 v. Chr. die iberische Halbinsel entdeckten, trafen sie dort auf die vielen Wildkaninchen. Sie verwechselten aber das Wilkaninchen mit den ihnen bekannten Klippschliefern Procavia capensis und nannten das Land "i-shapan-im" (Land der Klippschliefer). Latinisiert wurde später daraus "Hispana", so erhielt Spanien seinen Namen. Martin Luther wiederum übersetzte das hebräische "Shapan" in der Bibel mit "Kaninchen". Die Hasensammlung im Stadtmuseum Schwabach wurde jetzt durch ein Klippschliefer-Präparat bereichert. Klippschliefer sind keine Hasenartige oder Nager, sondern mit Elefanten und Seekühen verwandt.


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15.04.2011, 19:52
Beitrag #15
RE: Museen bilden
Gibt es die Klippschliefer noch?

Gruß Sebastian
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15.04.2011, 20:00
Beitrag #16
Klippschliefer
Ja, die gibt es in viele Gegenden Afrikas. Ich habe auch große Populationen in Iserael gesehen. In En Gedi http://de.wikipedia.org/wiki/En_Gedi waren die Klippschliefer fast handzahm und turnten überall in den Felsen und Akazien herum.
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15.04.2011, 21:24
Beitrag #17
RE: Klippschliefer
(15.04.2011 20:00 )Lupus schrieb:  ...und turnten überall in den Felsen und Akazien herum....

Haudichweg!!! Und sowas ist dann mit Elefanten und Seekühen verwandt; man stelle sich eine Seekuh illustriert in einer Akazie kletternd vor!!Haudichweg!!!Arne

Winken Lieber Ratten im Keller, als Verwandte im Haus!Haudichweg!!!
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15.04.2011, 22:02
Beitrag #18
RE: Museen bilden
sag mal lupus, woran erkennen die wissenschaftler denn die familienzugehörigkeit, am knochenbau oder der dna ?Grübel
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15.04.2011, 22:31
Beitrag #19
Verwandtschaft
Viele Tierfamilien,z.B. Einhufer, Paarhufer, Katzenartige, Hundeartige etc...erkennt ja schon der Laie. Bei den Schleichkatzen sieht das schon ganz anders aus - einige ähneln den Marderartigen, andere wieder den Kleinbären etc..... Lange Zeit wurden die Hasenartigen ja auch zu den Nagetieren gezählt und nicht nur die Phönizier verwechselten die Klippschliefer mit Kaninchen. Man hielt auch sonst in Europa die Klippschliefer für Nagerverwandte. Die sicherste Bestimmung erfolgt über
die DNA-Analyse
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15.04.2011, 22:46
Beitrag #20
Neue Exponate
Die Hasensammlung im Stadtmuseum Schwabach http://www.schwabach.de/stadtmuseum/ wurde in diesem Jahr durch einige weitere Exponate bereichert. So der Bereich "Untermieter im Kaninchenbau". Jeweils ein Präparat eines verwilderten Meerschweinchens, einer Brandgans sowie einer Hohltaube werden dort zu sehen sein.
Der Bereich "Bejagung/Bodenjagd" erhielt Kunstoff- u. Keramikfigurgen, u.a. ein Kaninchen an der Ausfahrt sichernd, einen Kaninchen-Rauhhaarteckel am Bau sitzend und einen kleiner Jagdterrier (Fell- oder Jack-Russel) in den Kaninchenbau einschliefend.


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