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Veranstaltungskalender diverser Einrichtungen
#1
Unser Programm im Oktober

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

mit kaltem, regnerischen Wetter hält der Herbst Einzug. Das perfekte Wetter, um einen Tag im Museum zu verbringen! Neben unseren spannenden Veranstaltungen präsentieren wir stolz unsere neue Kabinettausstellung "Reise um die Welt - Adam Johann von Krusenstern zum 250. Geburtstag". Auch unsere aktuelle Sonderausstellung zu dem berühmten, in Ostpreußen aufgewachsenen Tierfilmer, Heinz Sielmann ist sehenswert - aber Achtung, wer SIELMANN! sehen möchte, muss sich beeilen: Die Ausstellung läuft nur noch bis zum 25. Oktober 2020. Allen, die uns nicht live besuchen können oder die sich weitergehend informieren möchten, legen wir unser digitales Angebot ans Herz: Auf Facebook, Instagram, unserem Blog und Youtube gibt es  Einblicke in unsere Ausstellungen und wir bieten interessante Informationen zu unserer Arbeit und unseren Exponaten.

Bitte beachten Sie, dass nach wie vor unsere Hygienemaßnahmen gelten. Diese dienen Ihrem und unserem Schutz. Pro Führung können maximal zehn Personen (inkl. Guide) teilnehmen und auch bei Abendveranstaltungen ist die Personenzahl begrenzt. Bei den Kinderprogrammen können nur maximal acht Kinder teilnehmen. Während des Museumsbesuchs ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und hoffen, Sie bald in unserem Haus begrüßen zu dürfen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herbstliche Grüße,
Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum


Dienstag, 13. Oktober bis Freitag, 16. Oktober 2020, täglich von 14.00 bis 16.00 Uhr
Kosten: 20,00 € (inkl. Material) für alle vier Tage, für Kinder von 8 bis 12 Jahren

Herbstferienprogramm
"Reise um die Welt"
Auf einem Schiff die Welt entdecken: Bei dem Herbstferienprogramm des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung können die teilnehmenden Kinder einmal um den Globus segeln. Die (Phantasie-)Reise führt die Kinder jeden Tag in ein anderes Land mit seinen Menschen und Landschaften. Heute werden Weltreisende häufig als Globetrotter oder Weltenbummler bezeichnet, deren Interesse mehr dem Besuch möglichst vieler Länder und Sehenswürdigkeiten gilt. Früher war das anders. Man ging auf Entdeckungsreise nach neuen, weit entfernten Ländern, die man erobern, mit denen man Handel treiben oder deren Wunder man erforschen wollte. Das waren damals oft jahrelange abenteuerliche, aber auch gefährliche Seereisen.
Beim Ferienprogramm „Reise um die Welt“ lernen die Kinder den deutschbaltischen Seefahrer Admiral Adam Johann von Krusenstern (1770-1846) kennen. Er wurde berühmt, weil ihm die erste russische Weltumsegelung gelang. Ihm wird daher im Ostpreußischen Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung eine kleine Ausstellung gewidmet. Interessante und gleichsam exotische Zeichnungen von dieser Reise und ein alter Globus führen die Kinder in ferne Länder, deren Menschen, Landschaften und Tiere genauer unter die Lupe genommen werden. Es entstehen eigene Reisetagebücher, Zeichnungen, Collagen, aber auch kleine Überraschungen warten auf die Ferienkinder.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Teilnehmerzahl auf acht Kinder beschränkt. Anmeldungen sind nur für alle vier Tage möglich unter bildung@ol-lg.de oder telefonisch 04131 759950. Kinder mit der Lüneburger HanseCard erhalten 50% Ermäßigung.


Mittwoch, 14. Oktober 2020, 19.30 Uhr, 10,00 € Eintritt / 8,00 € ermäßigt
Im Scala-Programmkino in der Reihe „Nordöstliche Spuren im Kino“

Filmvorführung von Heinz Sielmanns Dokumentarfilm "Galápagos - Trauminseln im Pazifik"

In Kooperation mit dem Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg und dem Nordost-Institut (IKGN) zeigt das SCALA Programmkino im Rahmen der Reihe „Nordöstliche Spuren im Kino“ am 14.10.2020 den Film „Galápagos – Trauminseln im Pazifik“. Heinz Sielmann, Regisseur und Produzent des Films, verbrachte seine prägenden Jahre in Ostpreußen. Dort entdeckte er sein Interesse an der Tierwelt, was seiner späteren Karriere als Tierfilmer vorausging. Die Filmvorführung findet im SCALA-Programmkino, Apothekenstraße 1, 21335 Lüneburg statt.
Foto: Filmplakat zu dem Film „Galápagos – Trauminseln im Pazifik“ © Heinz Sielmann Stiftung



Dienstag, 20. Oktober 2020, 14.30  Uhr, 1,50 € zzgl. Eintritt
Vortrag mit Dr. Tim Kunze

Museum erleben: Immanuel Kant und Ostpreußen

Kant ist ein Weltdenker, zugleich hat er Ostpreußen nie verlassen. Selten wird gefragt, ob und wie Ostpreußen das Kantische Denken prägte. Dr. Tim Kunze, Kurator der Immanuel Kant Abteilung am Ostpreußischen Landesmuseum, diskutiert diese Frage anhand ausgewählter Exponate der Dauerausstellung.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Führung auf zehn Personen begrenzt, eine Anmeldung unter Tel. 04131-759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich. Während des Betretens des Vortragsraumes und der Führungen herrscht Maskenpflicht und der Mindestabstand von 1,5 m zu allen Anwesenden ist einzuhalten. Ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten stehen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung.
Foto: Immanuel Kant (zugeschrieben Gottlieb Doebler, Öl/Leinwand, um 1790) © Ostpreußisches Landesmuseum



Donnerstag, 22. Oktober 2020, 15.00 bis 17.00 Uhr, Eintritt frei!
Kinderclub mit Luisa Schubert

Upcycling-Werkstatt: Aus Alt mach Neu!

Als die Flüchtlinge aus Ostpreußen vor 75 Jahren in Lüneburg ankamen, hatten sie nur sehr wenige Dinge bei sich. Vieles wurde selbst hergestellt oder umgenutzt. Heutzutage ist das anders: Vieles wird verschwendet oder gar weggeschmissen, obwohl es noch zu gebrauchen wäre. Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir lernen, die Dinge verantwortungsvoll zu nutzen. Gemeinsam wollen wir uns ein paar Gegenstände in der Ausstellung anschauen und selbst kreativ werden. Aus verschiedenen Materialien basteln wir Portemonnaies, Schlüsselanhänger oder Stiftehalter.

Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-Kinderclub für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren statt. Der Kinderclub ist für alle Kinder, die Lust haben, regelmäßig zweimal im Monat einen spannenden Nachmittag im Museum zu erleben. Der Einstieg ist mit vorheriger Anmeldung jederzeit möglich.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Teilnehmerzahl auf acht Kinder beschränkt und eine Anmeldung unter 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de erforderlich.
Foto: Kind in der Dauerausstellung © Ostpreußisches Landesmuseum



Märchen-Schreiberkstatt für Erwachsene mit Katja Breitling ab dem 28.10.2020
Einmal einen Drachen besiegen, einen Goldschatz heben und auf den Spuren der Gebrüder Grimm wandeln: An vier Nachmittagen jeweils mittwochs, 28.10. / 4.11. / 11.11. / 18.11.2020 von 15.30 bis 17.30 Uhr, können sich Interessierte unter Anleitung von der Märchenerzählerin Katja Breitling im kreativen Schreiben von Märchen üben. Ziel der Schreibwerkstatt ist es, ein eigenes Märchen fertig zu stellen.
Das Museum bietet genügend Schätze, die den Teilnehmenden als märchenhafte Inspiration dienen können. Der krönende Abschluss darf bei einem Märchenworkshop natürlich nicht fehlen: Am 6. Dezember 2020, um 15.30 Uhr, findet eine Preisverleihung im Aktionsraum des Museums statt, wo die Gewinner-Märchen den eingeladenen Gästen vorgestellt werden.
Die Gebühr für alle vier Termine beträgt 120 €. Die Teilnehmerzahl der Schreibwerkstatt ist auf max. 8 Personen begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Info und Anmeldung unter Telefon 04131-759950 oder per E-Mail an bildung@ol-lg.de.
Die Teilnehmerzahl der Schreibwerkstatt ist auf max. acht Personen begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Info und Anmeldung unter Telefon 04131-759950 oder per E-Mail an bildung@ol-lg.de.
Foto: Katja Breitling mit Goshi © Katja Breitling


Sonntag, 1. November 2020, von 14.00 bis 15.00 Uhr, 1,50 € zzgl. Eintritt
Führung mit Vera Thiel

Sonntagsführung: Spurensuche - das Schicksal von Flüchtlingskindern am Ende des Zweiten Weltkrieges

Ostpreußen im Januar 1945: Die Flucht mit dem Treck über das zugefrorene Frische Haff oder mit einem Schiff über die Ostsee war für viele Menschen die letzte Möglichkeit, um der gefürchteten sowjetischen Armee zu entkommen, deren Großoffensive auf Ostpreußen am 12. Januar begonnen hatte. Wie konnte oder durfte sich die Zivilbevölkerung auf diese Situation überhaupt vorbereiten? Was bedeutete es für Frauen, alte Menschen und vor allem aber für die Kinder, ihre Heimat fluchtartig verlassen zu müssen, von dort vertrieben zu werden? Welche Strapazen und Schicksalswege standen den Menschen bevor?
Anhand einiger Zeitzeugenberichte soll diesen Fragen im Rahmen einer Führung mit Vera Thiel durch die Abteilung Flucht, Vertreibung und Ankommen nachgegangen werden.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Führung auf zehn Personen begrenzt, eine Anmeldung unter Tel. 04131-759950 oder info@ol-lg.de erforderlich.
Foto: Kinderspielzeug in der Abteilung "Ankunft" © Ostpreußisches Landesmuseum


Dienstag, 3. November 2020, 14.30 Uhr, 1,50 € zzgl. Eintritt
Führung mit Dr. Eike Eckert

Museum erleben: Adam Johann von Krusenstern

Kurator Dr. Eike Eckert führt die Besucher durch die Kabinettausstellung „Reise um die Welt“ und beschreibt einzelne Stationen der Reise wie die Südsee-Insel Nuka Hiva, Nagasaki (Japan) oder die Aniwa Bay auf der russischen Insel Sachalin, wobei er einen Schwerpunkt auf das Aufeinandertreffen der dort lebenden Menschen mit den Expeditionsteilnehmern legt. Dafür zitiert er Passagen u.a. aus den unterschiedlichen Reisebeschreibungen Krusensterns und der Mitreisenden von Langsdorff und von Löwenstern.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Platzangebot auf zehn Personen beschränkt und eine Anmeldung und Kartenreservierung unter Tel. 04131-759950 oder info@ol-lg.de erforderlich.

Während des Betreten des Vortragsraumes herrscht Maskenpflicht und der Mindestabstand von 1,5 m zu allen Anwesenden ist einzuhalten. Ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten stehen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung.
Foto: Ansicht des Peter Paul Hafens von der Seeseite in Kamtschatka © privat


Sonntag, 8. November 2020, 10.00 bis 18.00 Uhr, Eintritt frei!
Tag der offenen Tür
Das Bild von den wärmenden Kerzen wirft jedes Jahr ein Licht auf den alljährlich am ersten Novemberwochenende stattfindenden Museumsmarkt. Dieses Jahr fallen aber wegen der Corona-Pandemie die meisten Großveranstaltungen aus. Dazu gehört leider auch unser beliebter Museumsmarkt. Wir möchten Ihnen aber mit dem „Tag der offenen Tür“ bei freiem Eintritt ein vielfältiges Programm als kleine Alternative anbieten. Im Foyer begrüßen wir unsere Gäste mit ostpreußischen „Schlubberchen“. Die Lehndorff-Gesellschaft informiert an einem Stand über die aktuelle Situation zum Schloss-Steinort und verkauft kleine Keramiköfen zugunsten der Rettungsaktion von Schloss Steinort (Sztynort) in Masuren. Die Ehrenamtlichen präsentieren ihre Arbeit im Museum und im Sonderausstellungsraum gibt es genügend Platz für ein großes ostpreußisches Bücher-Antiquariat, eine Elch-Mal-Aktion für Kinder und Familien sowie eine Wunderkammer mit Kuriositäten, die zu Schnäppchenpreisen gekauft werden können.
Zusätzlich werden stündlich Kurz-Führungen zu unterschiedlichen Themenbereichen in der Dauerausstellung angeboten. Hierfür ist eine vorherige Anmeldung an der Museumskasse erforderlich, denn die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen beschränkt. Während des Besuchs herrscht Maskenpflicht und der Mindestabstand von 1,5 m ist einzuhalten. Ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten stehen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung.
Foto: Lichterkerzen © Ostpreußisches Landesmuseum


nsere digitalen Angebote
Wie viele Kulturinstitutionen wollen wir Ihnen auch auf digitalem Weg unsere Ausstellungen und Sammlungen näherbringen. Jede Woche können Sie ein neues Video auf unserem Youtube-Kanal sehen, in dem wir unsere Lieblingsstücke, Erlesenes oder ein Ausstellungsmodul vorstellen.

Neuigkeiten und interessante Informationen finden Sie auch auf unseren Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram. Zudem pflegen wir einen „Blog“, unser Kulturtagebuch, in dem wir über Projekte, gelungene Abende, Ferienprogramme, Studienreisen, Praktika und schöne Sammlungsstücke berichten.

Schauen Sie doch einfach mal rein!
Foto: Kinder in der Dauerausstellung am Medientisch © Ostpreussisches Landesmuseum


Unsere Corona-Hygiene- und Schutzmaßnahmen

Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Platzangebot bei Vortragsveranstaltungen beschränkt und eine Anmeldung und Kartenreservierung unter Tel. 04131-759950 oder info@ol-lg.de erforderlich. Während des Betretens des Vortragsraumes herrscht Maskenpflicht und der Mindestabstand von 1,5 m ist einzuhalten. Ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten stehen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung.
Führungen können wieder gebucht werden und finden unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen statt. Es können maximal zehn Personen an einer Führung teilnehmen. Auch bei den Sonntagsführungen ist eine Anmeldung erforderlich. Während der gesamten Führung muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen und der Mindestabstand von 1,5 m zu allen Anwesenden eingehalten werden.
Auch Kindergeburtstage können wieder durchgeführt werden. Hier ist die Teilnehmerzahl auf maximal acht Personen begrenzt. Eine Maskenpflicht ist bei Kindern in den Aktionsräumen nicht erforderlich. Der Mindestabstand von 1,5 m muss auch hier eingehalten werden, die Hände müssen desinfiziert werden.


https://www.ostpreussisches-landesmuseum.de/


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
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#2
Liebe Freunde des Bergischen Landes,
zu dieser Ausstellung im Wülfing Museum Radevormwald-Dahlerau
laden das Museum und der Ausstellungsmacher Sie und Ihre Freunde herzlich ein:

Die Austellung präsentiert mit ihren unterschiedlichen Quellen sowohl neuere historisch-wissenschaftliche Erkenntnisse als auch überlieferte Originalzeugnisse mit vielen historischen Abbildungen. Sie nimmt auch Bezug auf die Herkunft der Familie aus dem Oberbergischen (Reichshof und Radevormwald). 


Neue Ausstellung im Wülfing Museum :
Frühes Bauen in Lennep und an der Wupper
Eine Fotoaussteilung von Dr. Wilhelm Richard Schmidt ab dem 4. Oktober 2020 im Wülfingmuseum Radevormwald - Dahlerau a. d. Wupper. 
Am Graben 4-6, 42477 Radevormwald-Dahlerau

www.wuelfing-museum.de, Tel.: 02191/6922851, info@wuelfing-museum.de  
Traditionell ist vor allem der Lenneper Baumeister, Architekt, Ingenieur und Talsperrenbauer Albert Schmidt als wichtiger Partner der Lenneper Industrieherren Hardt, Schürmann, Hilger, Karsch, Schröder u.a. bekannt. Es finden sich aber seit einiger Zeit vermehrt auch Dokumente über seinen Vater Christian Schmidt (1805-1865), der bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts an der Wupper und in Lennep  ein großes Baugeschäft mit Zimmerei und Ziegelei betrieb und mit überregional bedeutenden Architekten im Rheinisch-Bergischen Raum zusammen arbetete, u.a. mit Julius Thomas in Neuss, vor allem aber mit seinem ebenfalls aus dem Oberbergischen Freckhausen stammenden Jugendfreund Christian Heyden, später Barmen. Beide spielten im Industriebau an der Wupper sowie bei der Erstellung von Fabrikantenvillen in Lennep eine wichtige Rolle. Die Ausstellung umfasst 20 Tafeln mit Bild- und Textinformationen, die dem Lenneparchiv Schmidt, dem Tuch- und dem Wülfing- Museum sowie neueren Aufsätzen aus einem 2016 veröffentlichten Sammelband zur Bergischen Industriekultur entstammen. Die jetzige Ausstellung entstand im Zusammenhang der Vorbereitung eines größeren Beitrages zu Bedeutung des Lenneper Baumeisters Christian Schmidt für die regionale Baugeschichte. Außer Christian Schmidt behandelt die Ausstellung natürlich mit mehreren Tafeln vor allem dessen Sohn Albert Schmidt, der in seiner Jugend über eine längere Zeit die Geschäfte mit seinem Vater zusammen betrieb, sowie Arthur Schmidt, der ab 1903 seinen Vater Albert Schmidt im Lenneper Baugeschäft ablöste. Die Zusammenarbeit der Lenneper Bauunternehmung mit den Wupperfabriken erstreckte sich insgesamt bis in die 1960er Jahre.
Der Aussteller, Dr. Wilhelm R. Schmidt M.A., geboren 1947 am Lenneper Mollplatz, legte sein Abitur am Röntgengymnasium ab. Nach dem Studium der Geistes-, Geschichts- und Sozialwissenschaften sowie der Promotion im Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften in Gießen, einem Referendariat in Darmstadt sowie einer Zeit bei der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main arbeitete er rund 30 Jahre als Direktor in großstädtischen und universitären Kulturinstitutionen in Hannover und Frankfurt am Main. Eines seiner Spezialgebiete in Zusammenarbeit mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft war die Rettung von Kulturgut durch Sicherheitsverfilmung und Massendigitaliserung. In Lennep rettete er einen Teil der am Röntgengymnasium überkommenen historischen Lehrerbibliothek durch den Erwerb zahlreicher alter Werke für das bundesweite Projekt "Sammlung deutscher Drucke". Seit 1989 bemüht er sich um die Herausgabe der geschäftlichen und privaten Erinnerungen seines Lenneper Urgroßvaters Albert Schmidt (1841-1932) und führt Stadtführungen zu speziellen Themen durch.  Im Tuchmuseum richtete Schmidt insgesamt acht Ausstellungen zu verschiedenen Lennep-Themen aus. Weitere Ausstellungen wurden der Stadtteilbüchrei Lennep und im Rathaus Lütringhausen realisiert.


Kolorierte Zeichnung von Albert Schmidt aus seiner historischen Schrift über die "Aufgaben des Wupperverbands" und Hommage an den Baumeister Albert Schmidt und seine vielseitigen Tätigkeitsbereiche im Wülfing Museum Radevormwald-Dahlerau.

Öffnungszeiten der Ausstellung im Wülfing Museum Radevormwald-Dahlerau:

Sonntag 11:00 bis 17:00 Uhr         
Dienstag u. Samstag: 10:00 bis 12:00 Uhr
  
Mit den besten Wünschen für ein angenehmes Wochenende  Ihr  / Euer Wilhelm Schmidt.

P.S. Alle Bildmaterialien bzw. Repros: Lenneparchiv Schmidt.


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
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#3
Es sind noch Plätze frei bei der Führung "Das geniale Kleid der Tiere", am Donnerstag, 5. November, um 15 Uhr im Naturkundemuseum Paderborn. Interessierte erleben bei diesem Rundgang die tierischen „Verpackungen“ hautnah und begegnen tropischen Schmetterlingen, Ameisenigel und Krötenechse.
 
Die „Hülle“ der Tiere kann weich sein, wie das Fell des Gepards, aber auch solide und hart, wie der Panzer der Schildkröte. Die Besucherinnen und Besucher werden erstaunt darüber sein, dass die Natur einigen Tieren besonders ausdrucksvolle und unverwechselbare Kleider geschenkt hat und auf raffinierte Materialien und gewagte Entwürfe setzt. Einige Tiere, wie der Pfau, locken mit ihrem prächtigen Federkleid einen Partner an, andere, wie der Igel und das Stachelschwein, wehren mit ihren piksenden Stacheln Feinde ab.
 
Ich werde zeigen, dass das Gürteltier der südamerikanischen Savanne einen bizarren Schutzanzug trägt und selbst Schnecken „sich in Schale werfen“, so dass sie perfekt geschützt sind. Auch wenn die Körperbedeckungen der Tiere sehr unterschiedlich sein können, folgen sie doch alle den gleichen elementaren Prinzipien der Natur. Die eindrucksvollen Arrangements von Tierpräparaten, wie der Catwalk, auf dem unter anderen Großkatzen wie Leopard und Löwe posieren, begeistern vor allem Kinder.
 
Der Eintritt inklusive der Führung kostet fünf Euro pro Person.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Telefonnummer 05251 88-11043.
Die Teilnahme ist auf maximal 9 Personen beschränkt.
Die Hygiene- und Abstandsregelungen werden nach den derzeitigen Vorgaben umgesetzt.
 
Beste Grüße,
Sven Mecke
 
-- ------------------------------------------------------------------------------------------------------
Stadt Paderborn - Kulturamt
Hausanschrift: Naturkundemuseum Paderborn · Im Schloßpark 9 · 33104 Paderborn
Postanschrift: Stadt Paderborn · 33095 Paderborn
Tel.: +49 5251 88-11044
Fax: +49 5251 88-1041
E-Mail: s.mecke@paderborn.de
Internet: http://www.paderborn.de
 
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Wupper bei Radevormwald
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#4
Unser Newsletter im Dezember: Der Adventskalender des Ostpreußischen Landesmuseums

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

haben auch Sie sich zum 1. Advent eine Kerze am Kranz entzündet? Sich etwas Licht und Wärme, vielleicht auch Lebkuchen und etwas (Königsberger?) Marzipan in diesen schwierigen Zeiten gegönnt? Es sind wahrlich seltsame Adventstage. Weihnachtsmärkte und –konzerte dürfen nicht stattfinden, das Einkaufen für die Weihnachtsgeschenke ist mit vielen, nicht gerade stimmungsaufhellenden Auflagen verbunden, und ob man sich im Kreis der Familie wird sehen können, bleibt ungewiss.
 
Auch unser Museumsjahr 2020 war und wird derzeit wieder stark geprägt durch die Corona-Pandemie. Monatelange Schließungen, die Unklarheit, wann wir wieder öffnen können, ständiges Umplanen von vielfach seit Jahren vorbereiteten Projekten und besonders der schmerzlich fehlende Kontakt zu Ihnen, unseren Besuchern und Förderern, haben unser Jahr bestimmt.
Aber wir lassen den Kopf nicht hängen. Einige schöne Ausstellungen konnten wir zum Glück realisieren, wir haben viel Unterstützung erfahren und auch unsere Sammlung um einige wunderschöne Stücke ergänzt. Wann aber wir für Sie wieder unsere Tore öffnen können, steht noch nicht fest – vielleicht kurz vor Weihnachten; es ist aber nicht unwahrscheinlich, dass die Regierung es noch bis ins neue Jahr verbieten wird. Das wäre natürlich sehr schade, aber es dient Ihrer und unserer Gesundheit, Kontakte zu reduzieren, und natürlich sind auch Museen Orte der Begegnung, des Miteinander und des Austauschs. Hoffen wir alle gemeinsam, dass die Pandemie nicht allzu spät überwunden sein wird.
Um Sie dennoch museal auf Weihnachten vorzubereiten, haben wir einen kleinen virtuellen Adventskalender vorbereitet. Bis Heilig Abend werden sich 24 Türen öffnen mit kleinen Geschichten rund um unsere Ausstellungen und Sammlungen. Lassen Sie sich überraschen. Zum Kalender geht es hier!
Und auch so sind wir vielfach auf den digitalen Kanälen für Sie aktiv – sei es bei Facebook, Instagram, mit unserem Blog oder auf Youtube mit vielen Filmen zu Geschichte, Sammlung und Literatur.

Heute wünschen wir Ihnen eine trotz allem frohe und besinnliche Adventszeit. Bleiben Sie gesund!

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

Foto: Mitmachstation im Glockenturm des Ostpreußischen Landesmuseums © Ostpreußisches Landesmuseum
[b]esches Landesmuseum[/b]
mit Deutschbaltischer Abteilung
Heiligengeiststraße 38
21335 Lüneburg

04131 759950

info@ol-lg.de
www.ostpreussisches-landesmuseum.de


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#5
Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

der vierte Advent steht kurz bevor und wir wünschen Ihnen bereits jetzt ein gesegnetes, gesundes und trotz allem frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2021 – natürlich besonders Gesundheit!
Das Museumsjahr 2020 war und wird stark geprägt durch die Corona-Pandemie. Monatelange Schließung, immer wieder überholte Planungen und der fehlende Kontakt zu Ihnen haben unser Jahr bestimmt. Seit Anfang Dezember sind wir wieder wie im Frühjahr geschlossen, mindestens wohl bis zum 10. Januar, vielleicht länger. Die Unsicherheiten, wann und wie es in 2021 weitergehen kann, sind natürlich eine Belastung. Aber wir machen das Beste daraus: packen Dinge an, die schon länger liegen geblieben waren, planen Ausstellungen, Leihverkehr und Kulturveranstaltungen neu und bereiten die Wiedereröffnung vor. Digital sind wir für Sie ohnehin ständig geöffnet und sehr rege. Haben Sie schon unseren digitalen Adventskalender ausprobiert? Noch stehen einige Türchen mit interessanten kleinen Geschichtchen aus, und wer auf die Buchstaben achtet, erhält ein Lösungswort mit der Möglichkeit für einen Überraschungspreis!

Trotz schwerer Momente sind auch in 2020 viele schöne Projekte Wirklichkeit geworden, sehenswerte Ausstellungen, wichtige Sammlungszugänge und viele, viele positive Rückmeldungen, die uns sehr gefreut haben. Gerade deswegen sagen wir Danke: Danke, für Ihren Zuspruch, für Ihre Treue und für Ihre Unterstützung! Bleiben Sie uns auch im Jahr 2021 gewogen, Sie sind uns immer herzlich willkommen – sei es digital (via Website, Facebook, Instagram, Blog oder Youtube) oder – hoffentlich bald wieder möglich – vor Ort.
Ein kleines Weihnachtsgeschenk haben wir in diesem Rahmen noch für Sie: Für all diejenigen, die uns dieses Jahr besuchen wollten, aber nicht konnten, und auch im neuen Jahr wohl noch eine Weile warten müssen, haben wir einen virtuellen Rundgang durch einige Abteilungen unserer Dauerausstellung vorbereitet. Sie finden ihn hier.

Heute wünschen wir Ihnen frohe und besinnliche Weihnachtstage in diesem seltsamen Jahr, in dem das Weihnachtsfest vielfach anders gefeiert werden dürfte also sonst. Für viele wird es stiller, ruhiger. Ist aber Weihnachten nicht auch das Fest der Einkehr, der Besinnung? Vielleicht gelingt es dieses Jahr, tatsächlich etwas weniger gehetzt und mit weniger Trubel sich dem Zauber der „stillen Nacht“ zu stellen. Wir wünschen es Ihnen. Und wir freuen uns darauf, Sie im neuen Jahr wieder begrüßen zu dürfen. Bleiben Sie gesund!

Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum


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#6
Jahresrückblick des Ostpreußischen Landesmuseums: Das "verrückte" Museumsjahr 2020
 
Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

in unserem ersten Newsletter in diesem Jahr wollen wir Ihnen für die kommenden Monate alles Gute und besonders natürlich Gesundheit wünschen! Hoffentlich hatten Sie wie wir einen ungewohnt ruhigen, aber dennoch schönen Start in ein neues Jahr. Aber was sind das für Zeiten! Anstatt Aufbruch und Neuanfang leider eine Verlängerung der Schließung bis mindestens Ende Januar, möglicherweise sogar darüber hinaus… Da wir Ihnen derzeit keine Angebote für Januar anbieten können und auch eine Februaröffnung derzeit noch sehr optimistisch erscheint, nutzen wir die Gelegenheit für einen kurzen Rückblick.

Vor 12 Monaten sah alles noch großartig aus. Wir erhielten vom niedersächsischen Museumsverband das Museumsgütesiegel für weitere 7 Jahre, der Minister übergab uns die Urkunde persönlich, verbunden mit vielen anerkennenden Worten. Die Besucherzahlen in den ersten Monaten starteten exzellent und noch mehr stand zu erwarten, denn wir eröffneten zu ihrem 75. Todestag noch eine Ausstellung über die berühmteste Künstlerin Ostpreußens, Käthe Kollwitz. „Die Welt in Schwarz und Weiß“ – ein nahezu prophetischer Titel, denn im März fiel das so gut startende Jahr dann in ein tiefes Loch. Der erste Lockdown, die erste Schließung. Gerade noch konnten wir Anfang März im Auftrag der niedersächsischen Regierung unsere deutschbaltische Kulturarbeit in Tartu/Dorpat im Rahmen des Deutsch-Estnischen Frühlings vorstellen, aber dann ging nichts mehr. Zahlreiche Projekte fielen ins Wasser oder mussten aufwendig umkonzipiert werden. Die so perfekt für Schulklassen und Familien optimierte Ausstellung zum Tierfilmer Heinz Sielmann wurde noch aufgebaut, aber blieb wochenlang den Besuchern verwehrt. Schulklassen konnten dann auch nach Wiedereröffnung leider nicht kommen.

Trotz aller Verunsicherung über die weitere Entwicklung haben wir versucht, das Beste daraus zu machen und bei allem Negativem wenigstens die damit verbundenen Chancen bestmöglich zu nutzen. Technisches Equipment wurde angeschafft und viel Neues ausprobiert und gelernt. Wie viele haben wir die Schleusen unserer digitalen Kanäle weit geöffnet, lauter kleine Filme produziert und auf dem eigenen Youtube-Kanal sowie Facebook und Instagram online veröffentlicht. Natürlich wurde vorbereitend ein Hygienekonzept erarbeitet. Im Mai dann endlich wieder Besucher – und die Rückmeldungen waren großartig! Vielen Dank für Ihre Begeisterung!
Bald durften wir, wenn auch nur mit 10 Personen, auch wieder Führungen anbieten. Im September dann endlich eine Ausstellungseröffnung – „hybrid“, wie es neudeutsch heißt. Zur „Reise um die Welt. Adam Johann von Krusenstern zum 250. Geburtstag“ gab uns der Botschafter der Republik Estland, S.E. Herr Alar Streimann, die Ehre, und reiste extra aus Berlin an – für ein recht kleines Live-Publikum (Abstandsregel!), aber dafür war ein nennenswertes Online-Auditorium zugeschaltet, als wir in unseren Räumen sozusagen die Segel setzten.
Anfang November wurde es wieder still im Museum: Mit Bedauern mussten wir wegen des Infektionsgeschehens wieder unsere Türen schließen, erneut waren viele Projekte und Pläne Makulatur. Stattdessen gab es als adventlichen Trost einen virtuellen Adventskalender, hinter dessen Türchen sich Tag für Tag 24 kleine Geschichten und Exponate rund um unsere Ausstellung und Sammlung verbargen

Weihnachten, das Fest der Hoffnung, liegt hinter uns, wir blicken nach vorn. Sicherheiten gibt es kaum welche, alle Termine sind mit Unsicherheit behaftet. Dennoch arbeiten wir daran, dass 2021 ein spannendes Museumsjahr der Begegnung und der Vermittlung ostpreußischer und deutschbaltischer Kulturgeschichte wird, digital und hoffentlich auch bald wieder vor Ort. Wir freuen uns jedenfalls auf Sie! Unser (vorläufiges) Jahresprogramm finden Sie hier!

Bis dahin: Bleiben Sie gesund!

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

Foto: Mitmachstation in der Bernstein-Abteilung des Ostpreußischen Landesmuseums © Ostpreußisches Landesmuseum



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Wupper bei Radevormwald
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#7
Willkommen zurück im Ostpreußischen Landesmuseum!


Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

lange Wochen sind vergangen, in denen unser Haus aufgrund der Corona-Pandemie schließen musste. Mit dem beginnenden Frühling und der ersten warmen Sonnenstrahlen steigt bei uns die Vorfreude, dass diese trübe Zeit nun der Vergangenheit angehört und wir endlich am 23. März 2021 wieder zu unseren gewohnten Öffnungszeiten (Di-So, 10-18 Uhr) für Sie wieder öffnen werden. Viele Stimmen haben uns in den letzten Wochen erreicht, der "Kulturhunger" ist ganz offenbar groß. Wir sind gerne für Sie da, um Ihren "Appetit" zu stillen.
 
Besonders herzlich möchten wir Sie in diesem Zuge dazu einladen, unsere derzeitige Sonderausstellung „Textile Lebensräume – Anneliese Konrat-Stalschus“ zu besuchen. Die Ausstellung läuft bereits seit dem 28. November 2020 und konnte aufgrund der Corona-Pandemie leider nur digital eröffnet und „besichtigt“ werden. Zum Glück konnten wir die Laufzeit bis zum 6. Juni verlängern. Mit unserer Wiedereröffnung freuen wir uns, diese moderne, faszinierende Ausstellung endlich der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können.
Die Ausstellung versucht einen Überblick über das Werk der Künstlerin Anneliese Konrat-Stalschus zu geben, das in gut 40 Jahren entstand. Ein breites Spektrum an Techniken und Materialien umfasst ihr künstlerisches Schaffen. Geboren 1926 im ostpreußischen Goldap, wurde sie schon als Kind mit den klassischen textilen Techniken vertraut. Nach der Flucht stand sie zunächst allein im zerstörten Nachkriegsberlin und begann eine Lehrerausbildung. Sie unterrichtete Biologie und besonders Kunsterziehung. Nach 30-jähriger Tätigkeit als Lehrerin und ihrem Studium der Bildwirkerei an der Berliner Hochschule der Künste war sie ab 1979 freischaffende Textilkünstlerin und verarbeitete ihre bewegte Biografie in ihren Werken. Schnell sein lohnt sich: Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin entstand, ist nur noch bis zum 4. April 2021 in unserem Haus zu sehen. Einen ersten Vorgeschmack auf die Ausstellung erhalten Sie hier.

Die Sicherheit und Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher ebenso wie die unseres Museumsteams liegt uns sehr am Herzen. Aufgrund der Coronaschutzverordnung ist der Museumsbesuch deshalb bis auf Weiteres mit einigen Auflagen verbunden. Während Ihres Besuchs in unserem Haus bitten wir um die Einhaltung der gültigen Abstands- und Hygieneregeln. Das Museum ist dazu verpflichtet, Ihre Kontaktdaten aufzunehmen. Schon heute danken wir Ihnen für Ihre Rücksicht und Ihr Verständnis.

Unsere Hygieneregeln im Überblick:
•    Das Tragen einer FFP2-Maske oder medizinischen Maske ist verpflichtend
•    Keine klassischen Gruppenbesuche zulässig. Gemeinschaften mit höchstens fünf Personen, die insgesamt höchstens zwei Haushalte nangehören dürfen, können die Museen gemeinsam besuchen (Kinder unter 14 Jahren nicht eingerechnet, nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt) 
•    In allen Bereichen des Museums gilt die Abstandregeln von 1,5 m für alle Personen, die nicht in einem Hausstand leben
•   Das Museum wird Rechnung trage, dass nicht zu viele Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen. Als Richtwert gilt: Eine Person pro 50 qm.
•    Wir stellen Desinfektionsmittel bereit; waschen Sie sich dennoch bitte regelmäßig die Hände, vermeiden Körperkontakt/Händeschütteln und niesen Sie ggf. in die Armbeuge oder in ein Taschentuch
•    Zunächst ist das Museum nur für Familien und Einzelbesucher geöffnet. Abendveranstaltungen, Vorträge, Führungen und museumspädagogische Angebote wie beispielsweise Kindergeburtstage, Kinderclub und Ferienprogramme können vorerst nicht stattfinden. Wir informieren Sie, sobald dies wieder möglich ist.
•    Nicht alle Medien- und Mitmachstationen werden aufgrund unserer Hygienestrategie zur Verfügung stehen und die oberen beiden Etagen des Brauereimuseums sind leider nicht zugänglich, wir bitten um Verständnis.
•    Hinweisschilder weisen auf Abstandsregeln und Laufwege hin
•    Falls Sie sich krank fühlen: Bleiben Sie bitte zu Hause. Wir empfangen Sie gerne jederzeit wieder, sobald Sie genesen sind
 
Auch während das Museum geschlossen war, haben wir hinter den Kulissen fleißig weitergearbeitet, Liegengebliebenes aufgeholt, Inhalte in der Dauerausstellung ergänzt, unseren Audio-Guide fertiggestellt und unsere Wiedereröffnung vorbereitet. Darüber hinaus haben wir unsere Inhalte verstärkt im Netz geteilt, um unseren Besucherinnen und Besuchern trotz Schließung einen (virtuellen) Museumsbesuch zu ermöglichen.

Auf Facebook und Instagram erhalten Sie täglich Einblicke in unsere Arbeit und auf unserem Youtube-Kanal erscheint 14-tägig Freitag ein Video zu Lieblingsstücken unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder zur Ostpreußischen und Deutschbaltischen Geschichte.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Wir vermissen sehr den Austausch mit unseren Besuchern; die Freude und das Interesse, die unsere Exponate zu wecken wissen, sind uns ein wichtiges Stimulans.
Aber auch wenn Sie uns derzeit nicht besuchen können oder wollen, bitten wir Sie heute um Hilfe. Die Wochen der Schließung haben ein großes Loch in unsere Finanzplanung gerissen, und bei all den Einschränkungen werden auch nach Wiedereröffnung die Museumseinnahmen kaum so wie erwartet ausfallen. Bitte helfen Sie uns, die reiche Kulturgeschichte Ostpreußens und der Deutschbalten weiterhin auf hohem Niveau für Groß und Klein zu vermitteln. Wir freuen uns daher über jede Spende:

Ostpreußisches Landesmuseum
Sparkasse Lüneburg
IBAN DE10 2405 0110 0000 0780 06
BIC NOLADE21LBG

Wir hoffen, Sie sind gut durch diese Phase strenger Restriktionen gekommen und vor allem gesund geblieben!

Mit Hoffnung erwarten wir den 23. März 2021 und wünschen Ihnen bis dahin alles Gute.

Es grüßt Sie herzlich,
Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

Foto: Abteilung Wirtschaft im Ostpreußischen Landesmuseum © Ostpreußisches Landesmuseum
 


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#8
Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

genießen auch Sie die ersten zarten Frühlingstage? Nach dem hier zumindest durchaus schneereichen und kalten Wintertagen freuen wir uns über die Krokusse und Narzissen, die längeren Tage und den ermunternden Vogelgesang. Nach den langen Passionswochen steht nun das Osterfest bevor, das wohl wie im Vorjahr anders gefeiert werden dürfte als gewohnt – ohne Passionskonzerte, Osterfeuer, Familie, dem Ostermahl in großer Runde. Dabei ist es das höchste Fest der Christenheit, die Erinnerung an Auferstehung und Überwindung des Todes. Immerhin also ein starkes Zeichen der Hoffnung, das wir in diesen schwierigen Tagen gut gebrauchen können. Wir wünschen Ihnen für die Osterzeit alles Gute und feiern gerne mit Ihnen, denn wir haben das gesamte Osterwochenende (Karfreitag bis Ostermontag) von 10.00 bis 18.00 Uhr für Sie geöffnet!

Besuchen Sie uns doch und lassen sich von der ostpreußischen und deutschbaltischen Geschichte, Kunst, Kultur und Landschaft begeistern. Besonders beeindruckend sind unsere beiden Kabinett- und Sonderausstellungen, die sich endlich wieder über Besucherinnen und Besucher freuen dürfen. Unsere tolle Kabinettausstellung "Reise um die Welt - Adam Johann von Krusenstern zum 250. Geburtstag" hat bereits im vergangenen Jahr viele begeisterte Menschen mit auf eine Reise um die Welt genommen und ist noch bis zum 9. Mai 2021 zu sehen. Mit unserer aktuellen Sonderausstellung "Textile Lebensräume - Anneliese Konrat-Stalschus" präsentieren wir moderne Textilkunst einer aus Ostpreußen stammenden Künstlerin, mit deren tatkräftiger Unterstützung die Ausstellung entstand. Noch bis zum 6. Juni 2021 haben Sie Zeit, diese außergewöhnliche Ausstellung auf sich wirken zu lassen. Wir sind froh, dass wir diese einzigartigen Kunstwerke noch bis Juni hier in Lüneburg halten konnten. Bitte buchen Sie im Vorfeld einen Termin unter 04131 759950 oder über unsere Website. Was Sie noch alles in Pandemiezeiten beachten müssen, können Sie [u]hier[/u] nachlesen.

Unsere beliebten Veranstaltungen, Fühungen und museumspädagogische Angebote lassen leider noch auf sich warten: Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie können wir diese im Moment leider (noch) nicht anbieten. Wir hoffen darauf, dass wir bald wieder begeisterte Besucherinnen und Besucher durch das Museum führen können und u.a. mit Kindergeburtstagen Kinderaugen zum Leuchten bringen werden. Als Alternative sind wir nach wie vor auch auf unseren digitalen Kanälen erreichbar. Besuchen Sie uns deshalb auf unserer Website, auf Facebook, Instagram, unserem Blog oder unserem Youtube-Kanal. Ganz besonder freuen wir uns, dass Sie über unsere Social-Media-Kanäle hinaus das Museum mittlerweile auf verschiedenen, digitalen Wegen entdecken können: Sei es durch unseren 360 Grad Rundgang, der Einblicke in verschiedene Abteilungen gibt, oder - ganz neu! - mit einem wunderschönen Imagefilm, der unsere Deutschbaltische Abteilung zeigt. Dieses Filmprojekt entstand im Rahmen des Deutschen Frühlings in Estland, auf dem wir das Land Niedersachsen mit einem Videobeitrag repräsentieren durften. Eine schöne Aktion!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch - vor Ort oder digital, Sie sind uns immer willkommen!

Bis dahin wünschen wir Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest,
Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

Abbildung: "Aufbruch des Frühlings" (Heinz Sprenger (1914-1984), 1981) © Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung


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#9
Unser Kulturangebot im April

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,
seit fast vier Wochen haben wir wieder geöffnet, das ist wunderbar und uns eine große Freude! Hoffentlich bleiben die Inzidenzwerte hier weiterhin unter 100, damit wir nicht wieder schließen müssen. Wir freuen uns über unsere Gäste und sind dankbar über die Begeisterung, die wir bei den meisten Besuchenr spüren, endlich wieder am Kulturleben teilnehmen zu können. Bitte beachten Sie, dass vor einem Besuch ein Termin gebucht werden muss, entweder per Telefon oder online über unsere Webseite.
Übrigens: Wenn Ihnen das Ausfüllen von Adressangaben zu mühsam wird, können Sie gerne auch auf die „Luca-App“ zurückgreifen. Voraussetzung ist eine Installation der App auf Ihrem Smartphone. Die können dann „selbst einchecken“ über einen QR-Code an der Museumskasse. Unser freundliches Museumsteam hilft Ihnen gerne, wenn es Schwierigkeiten gibt!
Veranstaltungen und museumspädagogische Angebote können wir aufgrund der Coronapandemie leider noch nicht als Präsenzveranstaltungen anbieten. Aus diesem Grund arbeiten wir fleißig daran, unsere digitalen Angebote zu erweitern und blicken bereits jetzt mit Vorfreude auf zwei spannende, digitale Veranstaltungen am kommenden Donnerstag. Melden Sie sich gerne an, wir freuen uns uns über Ihre digitale Teilnahme!

Eine weitere positive Nachricht ist der nun ausgeschriebene Wettbewerb um unsere geplante Gebäude- und Museumserweiterung, der "Immanuel-Kant-Bau". Das Ostpreußische Landesmuseum verfügt seit 2016 mit Übernahme der Bestände des Museums Stadt Königsberg über die wohl weltweit umfänglichste Sammlung zum Philosophen Immanuel Kant. Für die Präsentation des größten deutschen Philosophen der Aufklärung und eines der wichtigsten Vordenker der Moderne weltweit, wird das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg eine Ausstellung mit dem momentanen Arbeitstitel „Immanuel Kant und der Geist der Aufklärung“ mit rund 700 qm zusätzlicher Ausstellungsfläche integrieren. Die Details zu dem ausgeschriebenen Wettbewerb können Sie hier nachlesen. Wir sind gespannt auf den weiteren Bauprozess!

Besuchen Sie uns, digital oder vor Ort. Bis dahin grüßt Sie herzlich,

Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum


Donnerstag, 22. April 2021, kostenfreie virtuelle Teilnahme!
Online-Tagung: Identität als Prozess, 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr
Anmeldung bis Mittwoch, 21. April 2021

Das Ostpreußische Landesmuseum Lüneburg, das Institut für Germanistik der Universität zu Warschau und der Verlag Convivo laden zu einer Online-Tagung „Identität als Prozess” ein.
Identitätsbildung, sowohl im individuellen als auch im kollektiven Bereich, ist ein Prozess, der einer Dynamik unterliegt und durch verschiedene äußere und innere Faktoren beeinflusst wird. Die Konzeption narrativer Identität besagt, dass Identität keine stabile Konstruktion ist, sondern immer wieder neu zusammengesetzt und erzählt werden kann. Die Tagung „Identität als Prozess“ will einen Raum für Reflexionen über die gegenwärtigen Prozesse der Identitätssuche und -gestaltung bieten. Grundlage und Inspiration für die Überlegungen soll das Werk des ostpreußischen Schriftstellers und Dichters Johannes Bobrowski sein. Auch über fünfzig Jahre nach seinem Tod haben seine Gedichte und Romane nicht an Aktualität verloren und können bei der Diskussion über die Identitätsbildung in der modernen Welt wichtige Denkanstöße geben. Wie entsteht Identität an den Schnittstellen verschiedener Kulturen? Wie wird sie durch die gegenwärtige Wiederbelebung europäischer Nationalismen beeinflusst?
Sie können sich bis morgen, 21.04.2021 per Mail zu der Tagung anmelden. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung mit allen Informationen und technischen Hinweisen, die zur Teilnahme nötig sind.
Weitere Informationen und das Programm erhalten Sie hier.
Die Tagung findet auf Deutsch und Polnisch statt und wird simultan übersetzt.
Foto: Johannes Bobrowski © Internationale Johannes Bobrowski Gesellschaft


Donnerstag, 22. April 2021, 19:00 Uhr, kostenfreie virtuelle Teilnahme!
Virtuelle Geburtstagsfeier: 297. Geburtag Immanuel Kants
Vortrag von Dr. Tim Kunze, Kurator der Immanuel Kant Abteilung
Anlässlich des 297. Geburtstags des großen Philosophen Immanuel Kant lädt der Verein "Freunde Kants und Königsbergs e.V." zu einer virtuellen Geburtstagsfeier ein. In diesem Rahmen wird Dr. Tim Kunze, Kurator der Immanuel Kant Abteilung am Ostpreußischen Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung, einen Vortrag halten. 
Sie können sich hier für die Geburtagsfeier anmelden.
Foto: Stich nach Emil Doerstling, Kant und seine Tischgenossen, 1792 © Ostpreussisches Landesmuseum


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#10
Unser Livestream zur Ausstellungseröffnung der neuen Sonderausstellung "Zwischen Lettland und Deutschland. Der baltische Künstler Johann Walter-Kurau"
Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,
heute eröffnen wir unsere neue, große Sonderausstellung „Zwischen Lettland und Deutschland. Der baltische Künstler Johann-Walter Kurau“ und Sie können live dabei sein! Um 15 Uhr startet unser Livestream der Eröffnung hier, auf unserem Youtube-Kanal. Wir teilen den Link kurz vorher. Der Livestream wird aufgezeichnet, sodass Sie ihn sich auch zu einem späteren Zeitpunkt anschauen können.
 
Musikalisch untermalt wird die Vernissage durch die Violinistin Monta Wermann mit eigens komponierter Musik.
 
Wir freuen uns, wenn Sie unsere Eröffnung via Livestream verfolgen!
Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

Foto: Fischerboote im Hafen (Johann Walter-Kurau, öl/Leinwand, 1927-28), Sammlung Peteris Šmidre ©  Peteris Šmidre

[b]Werfen Sie bereits jetzt vorab einen Blick auf das Programm![/b]


Unsere Hygieneauflagen in Pandemiezeiten:

Im gesamten Museum besteht weiterhin Maskenpflicht, sofern man nicht einen Sitzplatz eingenommen hat – etwa bei Vorträgen. Auch in museumspädagogischen Räumen können die Masken im Sitzen abgenommen werden.

Bei Führungen darf die Gruppengröße 19 Personen nicht überschreiten.
Alle Führungen, auch die Sonntagsführungen, sind nur mit Anmeldung und einer Buchung unte Tel. 04131 759950 möglich


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#11
Unser Programm im Juli
Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

der Sommer steht vor der Tür und wir feiern ihn mit einem tollen, neuen Programm! Wir sind froh, dass unsere Veranstaltungen wie Lesungen und Vorträge, aber auch Führungen wieder stattfinden können - natürlich unter den üblichen Hygienemaßnahmen, dazu lesen Sie bitte weiter unten die Details. Auch die beliebte Reihe „Museum erleben“ wird wieder angeboten.

Sie wollen bereits weiter im Jahr planen und sich auf die kommenden Veranstaltungen freuen? Unser neues Quartalsprogramm finden Sie hier, ansonsten folgt wie immer die Übersicht hier im Newsletter. Bitte beachten Sie: Für alle Veranstaltungen und Führungen ist eine Anmeldung erforderlich unter bildung@ol-lg.de oder Tel. +49 (0) 4131-759950.

Jetzt am Wochenende beginnen wir den neuen Monat gleich mit einem Paukenschlag: Unsere neue, große Sonderausstellung "Zwischen Lettland und Deutschland. Der baltische Künstler Johann Walter-Kurau" ist ab dem 3. Juli für unsere Gäste zugänglich. Dazu bieten wir gleich an den ersten zwei Tagen, am 3. und 4. Juli 2021, Führungen mit der Kuratorin Dr. Kristiāna Ābele an, die als Kunsthistorikerin an der Lettischen Kunstakademie in Riga bereits mehrfach zu Walter-Kurau und seinem Werk publizierte. Die Führungen finden in deutscher Sprache statt. Lassen Sie sich von den beeindrucken Werken Walter-Kuraus bezaubern!

Übrigens: Unser Angebot in der in der so oft gelobten Vielfalt und Qualität verdankt sich auch einem engagierten Team von Ehrenamtlichen. An dieser Stelle wollen wir uns für diesen tollen Einsatz bei allen bedanken und zugleich die Werbetrommel rühren, sich – sofern Sie Zeit und Lust haben – doch dieser großartigen Gruppe interessanter und angenehmer Menschen anzuschließen. Wir bieten im Museum ein breites Angebot für freiwillige Mitarbeit, zum Beispiel im Besucherservice. Unsere Ehrenamtlichen stehen unseren Besucherinnen und Besuchern mit Rat und Tat zur Seite und sorgen für einen angenehmen Aufenthalt. Interessierte Personen können sich für weitere Informationen und einen möglichen Einarbeitungstermin bei der Verwaltungsleiterin und Zuständigen für die Ehrenamtlichen, Roswitha Hentschel, unter r.hentschel@ol-lg.de oder 041317599516 melden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum


Unsere aktuellen Ausstellungen
[b]Neue Sonderausstellung:
Zwischen Lettland und Deutschland - der baltische Künstler Johann Walter-Kurau

[/b]

Laufzeit: 3.7.2021 - 24.10.2021

Im Rahmen der Sonderausstellung werden Werke des baltischen Künstlers Walter-Kurau (lettisch: Janis Valters / 1869-1932) vorgestellt. Er gehört zu den Begründern der Moderne in der lettischen Malerei und zählt zu einem ihrer bekanntesten Vertreter. Die Ölbilder geben einen reichen Einblick in den ab 1906 in Deutschland entstandenen Teil des Oeuvres. Kuratorin der Ausstellung ist die Kunsthistorikerin Dr. Kristiana Abele von der Lettischen Kunstakademie in Riga. Alle gezeigten Arbeiten entstammen der Privatsammlung Peteris Šmidre. Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Botschaft der Republik Lettland im Rahmen des Jubiläums „Hundert Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Lettland und Deutschland” präsentiert.
Foto: "Johann Walter-Kurau, Selbstbildnis" (Johann Walter-Kurau, Öl/Leinwand, ca. 1930), Sammlung Pēteris Šmidre
[b]Kabinettausstellung:
Walkürenhauch an der Ostsee. Nationalismus und Romantik in der Literatur Ostpreußens

Laufzeit: 19.6.2021 - 26.9.2021
Vor 150 Jahren entstand mit dem Kaiserreich erstmals ein deutscher Nationalstaat. Als Bindeglied für seine Bewohner wurden Traditionslinien einer "deutschen" Geschichte aus Mittelalter und Antike konstruiert, die auf Bilder und Erzählungen der Romantik zurückgriffen; zugleich suchte man sich von seinen Nachbarn mit nationalem Pathos abzusetzen. Die Ausstellung begibt sich an Beispielen aus Ostpreußen auf eine assoziative Spurensuche.
Foto: "Walküre" (Holzstich nach einem Gemälde von H. Knackfuss, um 1890)
[/b]
 




Unsere Veranstaltungen im Juli 2021

[b]Samstag, 3. Juli 2021 von 11:00-12:00 Uhr und von 14:00-15:00 Uhr
Sonntag, 4. Juli 2021 von 11:00-12:00 Uhr
Zwischen Lettland und Deutschland - der baltische Künstler Johann Walter-Kurau

[/b]

Kuratorenführung mit Dr. Kristiāna Ābele, 1,50 € zzgl. Eintritt

Die Kuratorin der neuen Sonderausstellung, Dr. Kristiāna Ābele, die als Kunsthistorikerin an der Lettischen Kunstakademie in Riga bereits mehrfach zu Walter-Kurau und seinem Werk publizierte, führt durch die Ausstellung und gibt exklusive Einblicke.

 Aufgrund der begrenzten Personenzahl von maximal 20 Personen ist eine Anmeldung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 Voraussetzung.
Foto: Obstgarten (Öl/Leinwand, um 1928), Sammlung Pēteris Šmidre


[b]Sonntag, 4. Juli 2021, 14:00 Uhr
[/b]

"Immer Germanen gegen Gemanen". Nationale Vorstellungen in der Literatur Ostpreußens

Sonntagsführung mit Dr. Martin Maurach, 1,50 € zzgl. Eintritt

Kurator der Kabinettausstellung "Walkürenhauch an der Ostsee. Nationalismus und Romantik in der Literatur Ostpreußens", Dr. Martin Maurach, führt durch die Kabinettausstellung. Vor 150 Jahren entstand mit dem Kaiserreich erstmals ein deutscher Nationalstaat. Als Bindeglied für seine Bewohner wurden Traditionslinien einer "deutschen" Geschichte aus Mittelalter und Antike konstruiert, die auf Bilder und Erzählungen der Romantik zurückgriffen; zugleich suchte man sich zu seinen Nachbarn mit nationalem Pathos abzusetzen. Die Führung begibt sich an literarischen Beispielen aus Ostpreußen auf eine assoziative Spurensuche.

Aufgrund der begrenzten Personenzahl von maximal 20 Personen ist eine Anmeldung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 Voraussetzung.
Foto: Felix Dahn in einem Holzstich von WIlhelm Rohr, um 1880


[b]Dienstag, 6. Juli 2021, 14:30 Uhr
[/b]

In der Reihe Museum erleben:

150 Jahre Deutschland - Preußens Untergang?

Führung mit Museumsdirektor Dr. Joachim Mähnert

3,00 € zzgl. Eintritt (inkl. Kaffee, Tee und Gebäck)

Mit der Gründung des Kaiserreichs 1871 entstand erstmals ein deutscher Nationalstaat, der auch Preußen prägte. Direktor Dr. Joachim Mähnert beleuchtet diese Entwicklung in einer Führung durch die aktuelle Kabinettausstellung.

Aufgrund der begrenzten Personenzahl von maximal 20 Personen ist eine Anmeldung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 Voraussetzung.
Foto: "Ordensritter an der Weichsel" (Fritz Pfuhle, öl/Leinwand, 1963) © Ostpreußisches Landesmuseum

[b]Donnerstag, 22. Juli 2021, 15.00 bis 17.00 Uhr
[/b]

Der Kinderclub geht wieder los - der Sommer ist bunt!

mit Rieke Vater, Eintritt frei!

Endlich wieder Kinderclub! Unter dem Motto „Der Sommer ist bunt“ kann der Museumskinderclub wieder starten. Die Kinder können sich von einem bunt zusammengestellten Programm überraschen lassen.

Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-Kinderclub für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren statt. Der Kinderclub ist für alle Kinder, die Lust haben, regelmäßig zweimal im Monat einen spannenden Nachmittag im Museum zu erleben. Der Einstieg ist mit vorheriger Anmeldung jederzeit möglich.

Anmeldung unter 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de
Foto: Kinder in der Dauerausstellung © Ostpreussisches Landesmuseum

[b]Montag, 26. Juli und Freitag, 30. Juli 2021, jeweils 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Sommerferientage für Kinder von 8 bis 12 Jahren:
Malen im Freien - Einstieg in die "Pleinair-Malerei"
Kostenbeitrag pro Kind und Tag 6,50 € (inkl. Material)
Anmeldungen für einzelne Tage oder die ganze Woche möglich
Einstieg in das Malen in freier Natur mit verschiedenen Techniken. Die Kinder gehen auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Natur, in der überall interessante Motive darauf warten, gemalt zu werden. Dabei lernen sie, die Welt mit anderen Augen zu betrachten, Dinge „wirklich“ zu sehen und neue Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken.
Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Kinder pro Tag begrenzt.
Weitere Infos und Anmeldung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950
Foto: "Landschaft mit Baum" (Johann Walter-Kurau, 1927-28), Sammlung Pēteris Šmidre
[/b]



Vorschau auf die Veranstaltungen im August 2021

[b]Sonntag, 1. August 2021, 14:00 Uhr
Walter-Kurau im Spiegel seiner ZeitSonntagsführung mit Dr. Gisela Aye, 1,50 € zzgl. Eintritt
[/b]


Führung mit der Kunsthistorikerin Dr. Gisela Aye durch die neue Sonderausstellung "Zwischen Lettland und Deutschland. Der baltische Künstler Johann Walter-Kurau.
Aufgrund der begrenzten Personenzahl von maximal 20 Personen ist eine Anmeldung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 Voraussetzung.
Foto: "Fünf Badende" (Johann Walter-Kurau, 1920er Jahre), Sammlung Pēteris Šmidre




[b]Dienstag, 3. August 2021, 14:30 Uhr
[/b]

In der Reihe Museum erleben:

Johann Walter-Kurau und die lettische Moderne

Vortrag mit Kurator Dr. Eike Eckert

3,00 € zzgl. Eintritt (inkl. Kaffee, Tee und Gebäck)

Dr. Eike Eckert geht in seinem Vortrag auf das frühe Werk des Künstlers und die Begründung der lettischen modernen Malerei mit ihren - neben Walter-Kurau - bekanntesten Vertretern Vilhelms Purvītis und Janis Rozentāls ein.

Aufgrund der begrenzten Personenzahl von maximal 20 Personen ist eine Anmeldung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 Voraussetzung.
Foto: "Fischerboote im Hafen" (Johann Walter-Kurau, Öl/Leinwand, ca. 1927-28), Sammlung Pēteris Šmidre



[b]Mittwoch, 4. August 2021, 18.30 Uhr
[/b]

Die Brühls - eine europäische Familie

Lesung mit Christine von Brühl, Eintritt: 6,00 €

In ihrem neuen Buch „Schwäne in Weiß und Gold“ begibt sich die Autorin auf die Spuren ihrer Vorfahren, die sie an verschiedene Orte in Europa führen. Zu den bekanntesten Brühls gehört zweifelsohne Heinrich Graf von Brühl (1700−1763), Minister bei August dem Starken, dann Premier bei August III.

Aufgrund der begrenzten Personenzahl von maximal 20 Personen ist eine Anmeldung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 Voraussetzung.
Foto: © Christine von Brühl



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#12
DER ELCH

Seitdem das Kulturzentrum Ostpreußen wieder öffnen darf, kommen die Besucher in den Genuss einer komplett neuen Kabinettausstellung mit dem Titel „Der Elch - Wildtier ۰ Heimatsymbol ۰Werbeikone“. Die kurzen Informationstexte auf den Ausstellungstafeln erhalten eine große Anschaulichkeit durch zahlreiche, oftmals extrem seltene Abbildungen und Exponate. Ergänzend geben private Sammlerstücke, verknüpft mit Exponaten des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen, einen Überblick über die mannigfaltigen Aspekte des Phänomens „Elch“. Diese Zusammenstellung macht deutlich, welch große Bedeutung der Elch für die Provinz Ostpreußen besaß und für die heimatverbundenen Ostpreußen heute noch besitzt. Aber auch in vielen anderen Ländern greift man gern auf Elche in der Werbung zurück. Die Ausstellung läuft bis Ende August. Ein reich bebildertes Begleitheft zum Preis von 5,00 € kann erworben werden an der Kasse, per Telefon 09141/86440 oder per E-Mail service@kulturzentrum-ostpreussen.de

Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen / Bay. - Ostpreußen - Kulturzentrum - Kultur - Geschichte - Ellingen - Bayern - Preußen - Deutschordensschloß - Kunst - Ausstellung (kulturzentrum-ostpreussen.de)


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#13
Unser Programm im August

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

August - für viele der schönste Urlaubsmonat! Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen laden zum Verreisen oder zumindest zum Fort-Träumen ein. Als Alternativprogramm lohnt sich natürlich gerade für Lüneburger auch immer ein Urlaub zu Hause mit einer fantastischen Altstadt, die zum Bummeln und Verweilen einlädt, sowie dem lokalen Kulturangebot - auch im August bieten wir Ihnen tolle Veranstaltungen, Vorträge und Ausstellungen. Seien Sie herzlich eingeladen, den Sommer mit uns zu genießen.

Bitte beachten Sie bei Ihrem Museumsbesuch unsere aktuellen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen: Für den Besuch des Museums ist ein Nachweis über einen aktuellen negativen Corona-Test (max. 24 Stunden alt), eine Genesung oder eine vollständige Impfung notwendig. Bitte geben Sie bei Ihrem Besuch Ihre Kontaktdaten an. Es besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während des Museumsbesuchs. Diese können Sie bei Veranstaltungen bei Einnahme Ihres Sitzplatzes aber abnehmen. Weitere Informationen finden Sie hier, auf der Startseite unserer Website.

Sie wollen bereits weiter im Jahr planen und sich auf die kommenden Veranstaltungen freuen? Unser neues Quartalsprogramm finden Sie hier, ansonsten folgt wie immer die Übersicht hier im Newsletter. Bitte beachten Sie: Für alle Veranstaltungen und Führungen ist aufgrund der begrenzten Platzzahl eine Anmeldung erforderlich unter bildung@ol-lg.de oder Tel. +49 (0) 4131-759950.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum


Unsere Sonderausstellung:
Zwischen Lettland und Deutschland - der baltische Künstler Johann Walter-Kurau

Laufzeit: 3.7.2021 - 24.10.2021
Im Rahmen der Sonderausstellung werden Werke des baltischen Künstlers Walter-Kurau (lettisch: Janis Valters / 1869-1932) vorgestellt. Er gehört zu den Begründern der Moderne in der lettischen Malerei und zählt zu einem ihrer bekanntesten Vertreter. Die Ölbilder geben einen reichen Einblick in den ab 1906 in Deutschland entstandenen Teil des Oeuvres. Kuratorin der Ausstellung ist die Kunsthistorikerin Dr. Kristiana Abele von der Lettischen Kunstakademie in Riga. Alle gezeigten Arbeiten entstammen der Privatsammlung Peteris Šmidre. Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Botschaft der Republik Lettland im Rahmen des Jubiläums „Hundert Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Lettland und Deutschland” präsentiert.

Kabinettausstellung:
Walkürenhauch an der Ostsee. Nationalismus und Romantik in der Literatur Ostpreußens


Laufzeit: 19.6.2021 - 26.9.2021

Vor 150 Jahren entstand mit dem Kaiserreich erstmals ein deutscher Nationalstaat. Als Bindeglied für seine Bewohner wurden Traditionslinien einer "deutschen" Geschichte aus Mittelalter und Antike konstruiert, die auf Bilder und Erzählungen der Romantik zurückgriffen; zugleich suchte man sich von seinen Nachbarn mit nationalem Pathos abzusetzen. Die Ausstellung begibt sich an Beispielen aus Ostpreußen auf eine assoziative Spurensuche. Einen ersten Einblick in die Kabinettausstellung gibt Kurator Dr. Martin Maurach hier, auf unserem Youtube-Kanal.



Mittwoch, 4. August 2021, 18.30 Uhr

Die Brühls - eine europäische Familie

Lesung mit Christine von Brühl

Eintritt: 6,00 €

In ihrem neuen Buch „Schwäne in Weiß und Gold“ begibt sich die Autorin auf die Spuren ihrer Vorfahren, die sie an verschiedene Orte in Europa führen. Zu den bekanntesten Brühls gehört zweifelsohne Heinrich Graf von Brühl (1700−1763), Minister bei August dem Starken, dann Premier bei August III.
Aufgrund der begrenzten Personenzahl ist eine Anmeldung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 Voraussetzung.



onnerstag, 12. August 2021, 15.00 bis 17.00 Uhr

Bernstein, das Gold der Ostsee

mit Leonie Feix

Eintritt frei!

Die Kinder können an diesem Nachmittag die Faszination des baltischen Bernsteins entdecken und seine Eigenschaften erforschen. Im praktischen Teil kann jeder einen Rohbernstein schleifen, polieren und als Schmuckstück mit nach Hause nehmen.

Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-Kinderclub für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren statt. Der Kinderclub ist für alle Kinder, die Lust haben, regelmäßig zweimal im Monat einen spannenden Nachmittag im Museum zu erleben. Der Einstieg ist mit vorheriger Anmeldung jederzeit möglich.
Anmeldung unter 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de



Dienstag, 17. August 2021, 14.30 Uhr

In der Reihe Museum erleben:

Kant persönlich - Gelehrter und Weltmann

Vortrag mit Kurator Dr. Tim Kunze

3,00 € zzgl. Eintritt (inkl. Kaffee, Tee und Gebäck)

In seinem Vortrag gibt Dr. Tim Kunze Einblicke in Lebensweg und Persönlichkeit des berühmten Königsberger Philosophen, mit Bildern und Zitaten. Wer war der Mann hinter den Büchern? Folgte er seinen selbstgesetzten Maximen? Warum verließ er seine Heimatsadt nicht?

Aufgrund der begrenzten Personenzahl von maximal 20 Personen ist eine Anmeldung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 Voraussetzung.
Foto: Immanuel Kant (Gottlieb Doebler, 1791) © Ostpreußisches Landesmuseum, Leihgabe Stadt Duisburg




Dienstag, 24. August 2021, 18.30 Uhr
Von Königgrätz nach Tannenberg. Ostpreußen im Kaiserreich
Vortrag von Dr. Christian Pletzing
Eintritt: 5,00 €
Mit der Gründung des Deutschen Reichs im Jahr 1871 begann für Ostpreußen eine Zeit der Modernisierung, aber auch der Vertiefung sozialer und politischer Gegensätze. Die Infrastruktur von Preußens östlicher Provinz wurde in atemberaubender Geschwindigkeit modernisiert: Es entstanden neue Postämter, Rathäuser, Kasernen, Straßen und Eisenbahnlinien. Dennoch blieb das Land zwischen Weichsel und Memel vor allem agrarisch geprägt. Tausende Menschen wanderten vom Land in die industriellen Zentren des Reichs, Berlin und das Ruhrgebiet, ab. Politisch setzten sich nach der Schlacht von Königgrätz 1866 die Konservativen auch in Ostpreußen durch. Sie beherrschten, von wenigen Ausnahmen, wie Königsberg, abgesehen, die Provinz und dominierten Staat und Gesellschaft. Das neue deutsche Nationalbewusstsein überformte den alten preußischen Staatspatriotismus. Das hatte zur Folge, dass die traditionelle multiethnische Welt Ostpreußens dem Untergang geweiht war. Die rigide Germanisierungspolitik führte zu Spannungen mit den sprachlichen Minderheiten des Landes. Die Entwicklung kulminierte schließlich im Ersten Weltkrieg im „Tannenberg-Mythos“ und dem Kult um Hindenburg, den „Retter Ostpreußens“.
Aufgrund der begrenzten Personenzahl ist eine Anmeldung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 Voraussetzung.
Foto: "Fürst Otto von Bismarck“ (William Voss, Kopie eines unbekannten Originals, Öl/Leinwand, 1896) © Ostpreußisches Landesmuseum


Donnerstag, 26. August 2021, 15.00 bis 17.00 Uhr
Malen mit Aquarellfarben
mit Jenke Eichhorn
Eintritt frei!
Mit Aquarellfarben zu malen ist gar nicht so schwer. Auch Kinder können damit tolle Ergebnisse erzielen. Je nach Motiv kann das sehr schnell super schön aussehen. Die Kinder lernen den Umgang mit der Nass-in-Nass-Technik mit Aquarellfarben kennen.
Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-Kinderclub für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren statt. Der Kinderclub ist für alle Kinder, die Lust haben, regelmäßig zweimal im Monat einen spannenden Nachmittag im Museum zu erleben. Der Einstieg ist mit vorheriger Anmeldung jederzeit möglich.
Anmeldung unter 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de
Foto: Kinder in der Dauerausstellung © Ostpreussisches Landesmuseum


Samstag, 28. August 2021, 11.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag, 29. August 2021, 11.00 bis 16.00 Uhr

Sommer-Malworkshop:

Die Praxis der Primamalerei mit Ölfarben

mit Künstlerin Elena Steinke

120,00 € (zzgl. Material (20,00 €)

Die Technik der Primamalerei steht im Mittelpunkt des Malworkshops. Mit ihr wird das Motiv fertig gestellt, bevor das Bild getrocknet ist. Aufgrund des sofortigen Bildaufbaus wurde die Primamalerei zur führenden Technik der Ölmalerei im 19. Jahrhundert. Bis heute wird die „Alla-Prima-Malerei“, nicht nur mit Öl, sondern universell auch mit anderen Farben, wie Acryl, Aquarell oder Gouache angewendet.

Das Ziel dieses Workshops ist das Motto: „Ein Tag – ein Bild“!

Die Künstlerin Elena Steinke wird die Teilnehmer*innen in ihren kreativen Versuchen unterstützen.
Aufgrund der begrenzten Personenzahl von maximal 8 Personen ist eine Anmeldung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 Voraussetzung.


Vorschau auf unsere Veranstaltungen im September 2021
Donnerstag, 2. September 2021, 18.30 Uhr

Können Kriege gerecht sein?

Vortrag von Dr. Sigurd Rink

Eintritt: 5,00 €

Vortrag von Dr. Sigurd Rink, ehemaliger Militärbischof, über die ethischen und politischen Aspekte militärischer Konflikte.

Aufgrund der begrenzten Personenzahl  ist eine Anmeldung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 Voraussetzung.
Foto: Dr. Sigurd Rink © Evangelische Militärseelsorge


Sonntag, 5. September 2021, 14.00 Uhr
Spurensuche - Das Schicksal von Flüchtlingskindern am Ende des Zweiten Weltkriegs

Sonntagsführung mit Vera Thiel

1,50 € zzgl. Eintritt

Ostpreußen im Januar 1945: Die Flucht mit dem Treck über das zugefrorene Frische Haff oder mit einem Schiff über die Ostsee war für viele Menschen die letzte Möglichkeit, um der gefürchteten sowjetischen Armee zu entkommen, deren Großoffensive auf Ostpreußen am 12. Januar begonnen hatte. Wie konnte oder durfte sich die Zivilbevölkerung auf diese Situation überhaupt vorbereiten? Was bedeutete es für Frauen, alte Menschen und vor allem aber für die Kinder, ihre Heimat fluchtartig verlassen zu müssen, von dort vertrieben zu werden? Welche Strapazen und Schicksalswege standen den Menschen bevor? Anhand einiger Zeitzeugenberichte soll diesen Fragen im Rahmen einer Führung mit Vera Thiel durch die Abteilung Flucht, Vertreibung und Ankommen nachgegangen werden.

Aufgrund der begrenzten Personenzahl ist eine Anmeldung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 Voraussetzung.
Foto: Stofftier aus einem Flüchtlingslager in Dänemark © Ostpreußisches Landesmuseum


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
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#14
GEH-Veranstaltungen Herbst-Winter 2021

Hallo,

mit dieser Mail möchten wir Sie gerne über unsere aktuellen Termine im Herbst-Winter 2021 informieren.

Wir wollen den Block "Tierwohl bei gefährdeten Nutztierrassen" nach den bisherigen Veranstaltungen zu Schaf, Huhn und Ziege für die beiden Tierarten Rind und Schwein in lockerer Reihenfolge an den beiden Abendenden, Mittwoch den 25. August und Mittwoch, den 22. September 2021 jeweils von 19.30 -21.00 Uhr im ZOOM-Format fortsetzen. Diese Serie wird einmal mehr in bewährter Zusammenarbeit der GEH mit der Beratung artgerechte Tierhaltung e.V. (BAT) veranstaltet werden.

Auch das Jubiläumsjahr der GEH zum 40sten Bestehen wollen wir doch noch mit einer Feierlichkeit am Gründungstag der GEH mit möglichst vielen Mitgliedern unter dem Motto "24 Stunden mit der GEH" begehen. Die Planungen sind durch Corona weiterhin unsicher, sicher ist aber, dass wir uns in Witzenhausen in kleiner oder größerer Runde treffen wollen und im ZOOM-Format für alle anderen die 24 Stunden dieses 5. Dezembers 2021 mit GEH-Themen verbringen möchten.

Um diese 24 Stunden von 0 bis 24 Uhr zu füllen, möchten wir Sie alle gerne ansprechen und um Ihre Ideen und Beiträge bitten. Möglich wären zum Beispiel Vorträge, Interviews, Video-Clips, Filme, Links, Diskussionsrunden oder Fotoreihen zu den alten Nutztierrassen. Wir sind uns sicher, dass wir hier gemeinsam ein buntes Programm zustande bringen werden und freuen uns schon sehr auf Ihre Mitgestaltung unseres Jubiläums. Ihre Zusendungen oder Anrufe nehmen wir ab sofort entgegen.

Wir freuen uns auf viele bekannte und neue Mitglieder und möchten Sie bitten, sich für die Teilnahme an den ZOOM-Treffen spätestens 4 Tage vor dem jeweiligen Termin per E-Mail (info@g-e-h.de), Telefon: 05542-1864, Fax: 05542-72560 oder Brief bei der GEH anzumelden. Wir übermitteln Ihnen dann die entsprechenden Zugangsdaten sowie bei Bedarf eine Anleitung für ZOOM.

Neben PC und Smartphone ist es auch möglich, sich per Telefon zu beteiligen, melden Sie sich bei Fragen gerne.

Bis dahin alles Gute und Gesundheit und wir freuen über Ihr Interesse

Ihre GEH

Programm GEH-Herbst-Winter 2021

Mittwoch, den 25.08.2021
19.30 - 21.00 Uhr
ZOOM-Meeting
Tierwohl bei Rindern - Vortrag und Diskussion zu den aktuellen Anforderungen (Christel Simantke, Katrin Dorkewitz)

Mittwoch, den 22.09.2021
19.30 - 21.00 Uhr
ZOOM-Meeting
Tierwohl bei Schweinen - Vortrag und Diskussion zu den aktuellen Anforderungen (Christel Simantke, Katrin Dorkewitz)

Sonntag, den 05.12.2021
00.00 - 24.00 Uhr
ZOOM-Meeting und sofern möglich auch persönlich in Witzenhausen
24 Stunden mit der GEH - Buntes Programm aus Diskussionen, Filmen, Vorträgen, Bildern ... zu 40 Jahren GEH

https://www.g-e-h.de/
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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
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#15
Unser Programm im September
Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

wir wünschen Ihnen einen schönen Start in den September und freuen uns gemeinsam mit Ihnen auf den Herbst. Tolle Veranstaltungen und Vorträge warten auf Sie, wir haben wieder ein buntes Programm zusammengestellt. Wir starten philosophisch - unsere erste Veranstaltung beschäftigt sich mit der Frage, ob Kriege gerecht sein können.
Übrigens: Unsere aktuelle Kabinettausstellung "Walkürenhauch an der Ostsee. Nationalismus und Romantik in der Literatur Ostpreußens" läuft nur noch bis zum 26. September - seien Sie also schnell und begeben sich mit uns auf eine assoziative Spurensuche, festgemacht an einigen Exempeln der Literatur Ostpreußens, die für Nationalismus und den "Mythos Ostpreußen" starke Akzente zu setzen vermocht hatte. Vom Dichter der Befreiungskriege Max von Schenkendorff über den Romantiker E.T.A. Hoffmann bis hin zu Johann Gottfried Herder waren sprachmächtige Autoren am Wirken, deren Literatur späteren Autoren Anregungen für nationalere Töne lieferten.

Bitte beachten Sie: Für alle Veranstaltungen und Führungen ist eine Anmeldung erforderlich unter bildung@ol-lg.de oder Tel. +49 (0) 4131-759950. Bitte beachten Sie auch die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen auf unserer Website. Für den Museumsbesuch ist ein Nachweis über einen negativen Corona-Test (maximal 24 Stunden alt), eine Genesung oder vollständige Impfung und die Angaben der Kontaktdaten notwendig. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum
Sonntag, 12. September 2021, ganztägig
Tag des Offenen Denkmals
Eintritt frei!
In diesem Jahr steht der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „Schein und Sein“. Besonders hervorgehoben wird dabei der Bezug zur Hansestadt Lüneburg. Das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung und das Brauereimuseum gehen diesem Leitthema auf den Grund.
Neben freiem Eintritt bieten beide Museen kostenlose Führungen zu den Themen:
11.00 Uhr: Die neue Heimat: Vertrieben und Angekommen in Lüneburg
13.00 Uhr: Die Lüneburger Kronenbrauerei und ihre Geschichte
15.00 Uhr: Die Hanse im Ostseeraum und ihre Verbindungen zu Lüneburg
Foto: Das denkmalgesschützte historische Sudhaus in dem das Brauereimuseum beheimatet ist © Ostpreußisches Landesmuseum

Dienstag, 21. September 2021, 14.30 Uhr
In der Reihe Museum erleben:
Wildtierfotografie in Ostrpeußen vor 1945
Vortrag von Kurator Dr. Christoph Hinkelmann
3,00 € zzgl. Eintritt (inkl. Kaffee, Tee und Gebäck)
Wildtierfotografie war vor 1945 ein aufwendiges, teures und strapazenreiches Anliegen. In Ostpreußen mit seinem Tier- und Artenreichtum lohnte sich diese Mühe. Dr. Christoph Hinkelmann, Kurator für die naturkundlichen Bereiche, stellt einige begeisterte Naturforscher und Beispiele für ihr Werk vor.
Aufgrund der begrenzten Personenzahl ist eine Anmeldung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 Voraussetzung.
Foto: Elchkalb (Fotograf: Horst Siewert)

Vorschau auf unsere Veranstaltungen im Oktober 2021

Sonntag, 3. Oktober 2021, 14.00 Uhr
Erntedank - die Bedeutung der Landwirtschaft für Ostpreußen
Sonntagsführung mit Vera Thiel
1,50 € zzgl. Eintritt
Herbstliche Dekoration in christlichen Kirchen, darunter der mit Obst und Gemüse kunstvoll geschmückte Altar – das Erntedankfest wird jedes Jahr im Herbst in Deutschland gefeiert. Viele Kulturen und Religionen kennen Dankesfeste für die Ernte, aber es gibt aufgrund unterschiedlicher Klimazonen keinen einheitlichen Feiertag. Ostpreußen wurde früher auch als die Kornkammer Deutschlands bezeichnet. Es war ein ausgesprochenes Agrarland. Der Boden bildete die Grundlage der Wirtschaft. Über achtzig Prozent war landwirtschaftliche Nutzfläche. Der Anbau sämtlicher Feldfrüchte war möglich. Aber auch die Kartoffel-Saatzucht war berühmt, und der Tilsiter Käse ist bis heute bekannt. Vera Thiel führt durch die landwirtschaftliche Abteilung und berichtet über zahlreiche überlieferte Bräuche rund um das Erntefest.
Anmeldung unter 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de
Foto: Einblick in die Abteilung Wirtschaft in der Dauerausstellung © Ostpreussisches Landesmuseum

Dienstag, 5. Oktober 2021, 18.30 Uhr
Auf den Spuren Walter-Kuraus. Als Sammler zwischen Riga und Usedom
Vortrag von Jürgen Lüder-Lühr
Eintritt: 5,00 €
Viele der Gemälde des Künstlers Johann Walter-Kurau, die heute in der Sonderausstellung des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung oder im Lettischen Nationalmuseum in Riga hängen, gingen durch seine Hände: Jürgen Lüder-Lühr. Der Kunstsammler und Walter-Kurau Spezialist führte die umfangreiche, von seinem Vater nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaute Sammlung mit Werken des deutsch-baltischen Malers fort. Er kann als Sammler Spannendes über den zum Teil die Systemgrenzen im Kalten Krieg überwindenden Handel mit den Bildern berichten und verfolgt die Spuren des Malers anhand einzelner Werke, die in Riga, Dresden oder Berlin entstanden waren. Wenigen ist zudem bekannt, dass Walter-Kurau mit den Anfängen der Usedomer Malerei eng verbunden ist – Zusammenhänge, die der Autor Lüder-Lühr in seinem großen Werk „Usedomer Maler des 20. Jahrhunderts“ thematisiert und im Vortrag selbst aufzeigen wird.
Anmeldung unter 04131 759950 oder info@ol-lg.de
Foto: T. s. Impresionistiska meža ainava/Impressionistische Waldlandschaft (Johann Walter-Kurau, Öl/Leinwand, um 1912), Sammlung Pēteris Šmidre © Pēteris Šmidre

https://www.ostpreussisches-landesmuseum.de/


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
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#16
Hurra! Wir dürfen wieder!
Unsere 35. Pflanzentauschbörse kann stattfinden
Am 2. Sonntag im Oktober, also am 10.10.2021 von 11.00 bis 14.00 h, kann erstmals wieder die RBN-Pflanzentauschbörse auf dem Schulhof der Städtischen Grundschule an der Carl-Diem-Straße in Radevormwald stattfinden.
Dreimal mussten wir wegen Corona aussetzen, dreimal haben die Beschicker vergeblich Jungpflanzen oder Ableger angezogen, getopft und beschriftet, dreimal gehofft und sich gefreut. Vergeblich! Nicht gezählt sind die Anfragen, wann es denn endlich weitergeht.
Nun haben wir grünes Licht seitens der Stadt bekommen, natürlich nicht ohne Auflagen. Maske und Abstandsregel sind streng einzuhalten. Ein Desinfektionsspender wird am Eingangstor bereitstehen.  Schon vor Betreten des Schulhofs sollte sich jeder Besucher ein Bild vom momentanen Andrang machen und ggfs. etwas warten.

Neben den langjährigen TeilnehmerInnen ist der veranstaltende RBN mit einem Stand vertreten, an dem traditionell Wildblumensamen und fachliche Beratung zum ökologischen Wert unserer Pflanzen speziell für die bedrohten Insekten angeboten werden.
Auf ein naturpädagogisches Angebot für Kinder muss der RBN leider verzichten.
Ebenso ist keine Bewirtung erlaubt.

Ob die Pilzsachverständige Melanie Schoppe mit ihrer Ausstellung teilnehmen kann, die dann erfahrungsgemäß zu vielen Beratungsgesprächen führt, wird kurzfristig bekanntgegeben.

Aber wie auch immer: Wir freuen uns einfach mit vielen anderen Hobby-Gärtnern.

RBN | Wer macht was? (bergischer-naturschutzverein.de)


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
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#17
Saftpressen beim
Bergischen Naturschutzverein in Overath

Am 03.10.2021 gibt es hier vor Ort wieder die Möglichkeit euer eigenes Obst zu leckerem und haltbarem Saft pressen lassen. Die mobile Mitmachpresse Most &Trester ist den ganzen Tag vor Ort und in der Zeit von 9:00 bis 17:00 Uhr werden Obstpresstermine vergeben. Ab einer Menge von 50 KG könnt ihr euch einen Termin vereinbaren. Entweder per Mail: most-und-trester@posteo.de Oder ab August per Telefon: 0178 234 60 14

Weitere Infos findet ihr hier:
http://mobilemosterei.de

Bergischer Naturschutzverein e.V. (RBN)
Vorstandsvorsitzender: Mark vom Hofe
Schmitzbüchel 2
51491 Overath
Telefon:  02204-7977
E-Mail:  info@bergischer-naturschutzverein.de
Internet: www.bergischer-naturschutzverein.de


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#18
Da muss ich unbedingt hin:


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#19
Einladung zur Ausstellungseröffnung

Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,

wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zu der Ausstellungseröffnung unserer neuen Kabinettausstellung „Des Alltags schöne Seiten - Grafik der 1950er Jahre von Gerhard Matzat und Ute Brinckmann-Schmolling“ am Freitag, den 15. Oktober 2021 um 18.30 Uhr ein.

Der Eintritt ist frei!
Bitte beachten Sie: Die Ausstellungseröffnung findet unter Berücksichtigung der 2-G-Regel statt. Ein Genesungs- oder Impfnachweis ist vorzulegen, dafür entfallen Maskenpflicht und Abstandsregel.

Eine Anmeldung unter 04131759950 oder info@ol-lg.de ist im Vorfeld erforderlich.

Unser Programm:
Grußwort: Dr. Joachim Mähnert
Direktor des Ostpreußischen Landesmuseums

Einführung: Dr. Jörn Barfod
Kustos des Ostpreußischen Landesmuseums

Vortrag: Ulrike Laduch
Anmerkungen zu Gerhard Matzat und Ute Brinckmann-Schmolling

Über die Ausstellung:

Die Kunstszene in der jungen Bundesrepublik entwickelte sich lebhaft mit Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs. Neue Einflüsse der internationalen Moderne stellten einen radikalen Bruch mit der vorherigen Kunst im „Dritten Reich“ dar. Zwischen Tradition und völliger Abstraktion gab es auch Mittelwege, die man als „gemäßigte Moderne“ bezeichnen könnte.
Diese Richtung passte zu der aufstrebenden Mittelschicht im sogenannten Wirtschaftswunder der 1950er Jahre. Druckgrafik war dazu ein geeignetes Medium. Die Blätter waren erschwinglich und konnten das neue Heim modern, aber doch nicht befremdlich schmücken.
In dieser Richtung versuchten auch zwei Künstler aus Ostpreußen, Ute Schmolling (1924-2014) und Gerhard Matzat (1921-1994), sich in der Metropole Frankfurt mit ihren Arbeiten zu behaupten. Thematik und Stil ihrer Druckgrafiken sind typisch für ihre Zeit. Beide hatten 1939 bzw. 1942 ihr Studium an der Königsberger Kunstakademie begonnen und setzen nach Kriegsende die Ausbildung in Frankfurt fort bei dem aus Königsberg gekommenen Wilhelm Heise.
Die Arbeiten von Ute Schmolling sind Schenkungen der Künstlerin an das Ostpreußische Landesmuseum; die Arbeiten von Gerhard Matzat sind Schenkungen aus dem Nachlass von Dr. med. Alfons Laduch, einem Jugendfreund des Künstlers. Aus diesen Beständen zeigt die Ausstellung eine Auswahl.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Es grüßt Sie herzlich,
Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

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#20
Einladung zum Museumsmarkt des Ostpreußischen Landesmuseums
mit Deutschbaltischer Abteilung


Liebe Freundinnen und Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums und unserer Deutschbaltischen Abteilung,
wir laden Sie herzlich zu unserem diesjährigen Museumsmarkt ein!
Auf dem alljährlich stattfindenden beliebten Kunsthandwerkermarkt wird anspruchsvolles Kunsthandwerk von Ausstellern aus Deutschland und dem östlichen Europa gezeigt. Neben Design und Handwerk bietet der Markt ein ostpreußisches Antiquariat, Originelles und Köstliches zum Mitnehmen.
In diesem Jahr findet der Markt aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen allerdings in reduzierter Form und etwas anders organisiert statt. Die Ausstellerstände sind in der gesamten Dauerausstellung verteilt, sodass viel Platz und Luft zum vergnüglichen Wandeln bleibt. Hier kann in gemütlicher und sicherer Atmosphäre schon das eine oder andere Weihnachtsgeschenk gekauft werden.
Leckeres gegen den Hunger zwischendurch gibt es im MuseumsCafé Bernstein.

Eröffnungsabend am Freitag, 5. November 2021
18 bis 20 Uhr
Eintritt frei!

Samstag, 6. und Sonntag, 7. November 2021
10 bis 18 Uhr
Eintritt: 2,50 € (inkl. Besuch der Dauerausstellung)

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Während des Museumsmarktes gelten besondere Hygienevorkehrungen und die aktuell gültige 3G-Regel.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herbstliche Grüße
Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum

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