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Licht und Kälte
#81
Guten Tag!

Ich hoffe ich bin hier richtig. Seit Juni haben wir 5 Legehennen, Hybriden, für den Eigenbedarf an Eiern und für Freunde und Nachbarn haben wir auch immer ein paar übrig. Die Hennen sind mittlerweile sehr prächtig geworden und legen jeden Tag ein Ei. Die Hühnerhaltung ist für uns Liebhaberei mit Nutzen, verkaufen wollen wir keine Eier. Wenn wir als Anfänger gut zurechtkommen, dann wollen wir nächstes Jahr auch den Bestand erweitern mit Rassehennen (am liebsten Welsumer).

Der Hühnerstall ist winterfest, doppelwandig mit Isolierung. Einen ziemlich großen Auslauf haben sie auch. Selbstverständlich bekommen sie Legekorn und viel Grünzeug und Gemüse.

Ich habe nun die Diskussion um die Beleuchtung rauf- und runter gelesen und habe keine Antwort gefunden. Deshalb nochmal kurz und knackig ein paar Fragen:

1. Ist es richtig, dass Hybridhennen andere Ansprüche an Futter und Beleuchtung stellen als andere Hennen?

2. Ist es schädlich für Hybriden, wenn man sie der jahreszeitlichen Dunkelheit überlässt bzw. ist die Beleuchtung dringend notwenig, damit sie nicht erschöpft von der Stange fallen?

Sicher hat jemand Erfahrung damit und kann mich daran teilhaben lassen.

3. Wenn das so ist, dass man Hybriden schadet ohne Beleuchtung, reicht es aus, wenn man sie im beleuchteten Stall gegen 20 Uhr noch einmal reichlich füttert und sie dann aufstehen lässt, wann sie wollen?

4. Was wäre in unserem Fall die richtige, energiereiche Nahrung, damit sie
nicht abbauen?

Herzliche Grüße
und vielen Dank
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#82
(26.08.2015,14:31 )flatter schrieb: Guten Tag!

Ich hoffe ich bin hier richtig. Seit Juni haben wir 5 Legehennen, Hybriden, für den Eigenbedarf an Eiern und für Freunde und Nachbarn haben wir auch immer ein paar übrig. Die Hennen sind mittlerweile sehr prächtig geworden und legen jeden Tag ein Ei. Die Hühnerhaltung ist für uns Liebhaberei mit Nutzen, verkaufen wollen wir keine Eier. Wenn wir als Anfänger gut zurechtkommen, dann wollen wir nächstes Jahr auch den Bestand erweitern mit Rassehennen Gute Idee (am liebsten Welsumer). --> Geschmackssache Big Grin

Der Hühnerstall ist winterfest, doppelwandig mit Isolierung. Einen ziemlich großen Auslauf haben sie auch. Selbstverständlich bekommen sie Legekorn und viel Grünzeug und Gemüse.

Ich habe nun die Diskussion um die Beleuchtung rauf- und runter gelesen und habe keine Antwort gefunden. Deshalb nochmal kurz und knackig ein paar Fragen:

1. Ist es richtig, dass Hybridhennen andere Ansprüche an Futter und Beleuchtung stellen als andere Hennen?
Idea Hybriden sind auf maximale Legeleistung ausgelegt. Insofern benötigen sie genügend und ausgewogenes Futter um die nahezu tägliche Eiproduktion bewältigen zu können.

2. Ist es schädlich für Hybriden, wenn man sie der jahreszeitlichen Dunkelheit überlässt bzw. ist die Beleuchtung dringend notwenig, damit sie nicht erschöpft von der Stange fallen?
Idea Bevor sie erschöpft von der Stange fallen werden sie, wie "normale" Hühner auch, zunächst die Produktion drosseln. Bei weniger Licht / Tag fressen sie halt auch weniger und die Legeleistung lässt nach.

Sicher hat jemand Erfahrung damit und kann mich daran teilhaben lassen.

3. Wenn das so ist, dass man Hybriden schadet ohne Beleuchtung, reicht es aus, wenn man sie im beleuchteten Stall gegen 20 Uhr noch einmal reichlich füttert und sie dann aufstehen lässt, wann sie wollen?
Idea Zusätzliches Licht würde ich immer nur morgens vor Sonnenaufgang schalten bis es dann ausfreichend hell ist. Dann fängt der Tag einfach ein wenig früher an. Abends werden sie dann mit der allmählich einsetzenden Dunkelheit aufbaumen. Das ist physiologischer als noch mal bei voller Beleuchtung fressen lassen und sie dann plötzlich im Dunkeln orientierungslos stehn zu lassen (Hühner sind nachtblind!). Bitte kein Neonlicht oder Energiesparleuchten, das nehmen Hühner als Flackerlicht wahr. Glühbirne oder LED sind besser geeignet.

4. Was wäre in unserem Fall die richtige, energiereiche Nahrung, damit sie
nicht abbauen?
Idea Deine Fütterung mit Legekorn/-mehl und Gemüse oder sonstigem Grünzeugs ist schon ganz gut. Ich würde vor Einbruch der Dunkelheit noch Körnerfutter geben (hoher Weizenanteil). Das ist etwas schwerer verdaulich, füllt den Kropf für die nächtliche Eiproduktion und hält bis zum nächsten Morgen Wink

Herzliche Grüße
und vielen Dank
Sprich Wahres, iss Gares, trink Klares!
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#83
Vielen Dank, Airwin, Wink

für die Auskunft. Das macht uns etwas sicherer. Wir üben ja noch.Rolleyes
Aber wir sind vom Charme unserer kleinen Hühnerherde hingerissen und infiziert. Zwei sehr schöne Legenester und wo legen sie? Sie haben sich selbst eins gebaut und sitzen oft nebeneinander drin.
Ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben. Viele Fragen sind schon beantwortet.

Ein schönes sonniges Wochenende wünscht allen
flatter
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#84
Leg ein paar Gipseier in die Legenester, dann legen sie welche dazu.
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#85
Hallo Leute,

im Mai 2008 sind die beiden Vorwerkhennen geschlüpft die noch zusammen mit meinen 5 New Hampshire Hühnern und dem Hahn zusammen rumlaufen. Da die Vorwerkhühner weiße Eier legen kann ich es genau sagen, die legen jeden zweiten Tag ein Ei und die eine war auch wieder Glucksch im Frühjahr.

Das Licht im Hühnerhaus ist nur für uns Menschen gedacht. Ab - 10 Grad Außentemperatur gibt es Rotlicht, da der Hühnerstall(aus Holz an eine Mauer angebaut) nicht isoliert ist.

Bis jetzt habe ich immer noch alle gut über den Winter bekommen. Im Sommer ist mir eine verstorben, die war 9 Jahre alt.

Wenn ich brüten lasse schlachte ich die überzähligen Hähne auch, sobald sie anfangen zu kämpfen. Hühner dürfen bei mir an Altersschwäche sterben. Dafür habe ich genug Platz.

Diesen Winter werde ich ihnen aber doch Luzerneballen gönnen für die Grünfutterversorgung.

LG

Gertrud
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