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Kostenlose Abgabe von Gehölzen - Lupus † 20.10.2022 - 30.11.2018 Hallo, uns erreichte nachfolgende Mail. Falls jemand Interesse an Gehölzen hat, kann sich direkt mit Herrn Dr. Wolfgang Wiebecke in Verbindung setzen: -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Dr. Wolfgang Wiebecke [mailto:dr_wolfgang_wiebecke@web.de] Gesendet: Donnerstag, 29. November 2018 10:19 An: info@bergischer-naturschutzverein.de Betreff: Mein Anruf soeben wegen bis Mitte Dezember 2018 abzugebender Gehoelze Sehr geehrte Damen und Herren, wie soeben mit Ihrer freundlichen Mitarbeiterin besprochen, hatte ich 1995 die Möglichkeit, in Hof Sondern (Wuppertal/Beyenburg) ein biologisch-dynamisches Baumschul-Projekt unter Verwendung von günstigen Stern-Konstellationen anzulegen. Da ich leider überraschend aus erheblichen gesundheitlichen Gründen diese meine Tätigkeit zum 1.1.2019 aufgeben muss und es keinen Nachfolger für meine Tätigkeit gibt, wurde mir vom Hof die Möglichkeit eingeräumt, mich bis Mitte Dezember auch darum zu bemühen, dass die vielen von mir meist gesäten Bäume und Sträucher neue Standorte finden, wofür kein Kostenersatz welcher Art immer erwartet wird. Es geht insbesondere um Tannen, Wolligen Schneeball, Pfaffenhütchen, Wildapfel- und Wildbirnbäume sowie zahlreiche weitere Arten und doch z. T. erhebliche Stückzahlen. Es ist möglich, mit mir über 0202-6480966 und 0176-23938697 einen Termin zu vereinbaren, ich bitte aber, zu berücksichtigen, dass ich aus den angedeuteten gesundheitlichen Gründen nicht täglich kann und mich auch noch insbesondere auf dem Hof darum kümmere, meine eher kleinen zuletzt gepflanzten Bestände zu gießen. Rückfragen beantworte ich gern. Mit freundlichen Grüßen Namenloser Wupperbaum mit Charakter - Lupus † 20.10.2022 - 22.01.2019 In dem Naturschutz- und FFH-Gebiet zwischen den Ortschaften Radevormwald-Dahlhausen und Radevormwald-Wilhelmstal direkt an dem Wupperufer und dem Wald-Wasser-Wolle-Weg https://www.wanderwege-nrw.de/wandern-in-nrw/bergisches-land/wald-wasser-wolle-weg-bei-radevormwald.php steht diese alte Eiche, zwar namenlos aber doch beeindruckend. Schräg gegenüber am anderen Wupperufer steht noch ein besonderer Baum, eine Buche, die sich ein "Wupper-Biber" auserkoren hat. Seit kurzer Zeit besiedeln mehrere Biber die Wupper. Mittlerweile beherbergen die Wälder im Einzugsbereich der Wupper wieder einige Kostbarkeiten wie den Biber, den Uhu, den Kolkraben, den Schwarzstorch, wenn die gesichteten Hühner keine Buschhühner (Hennen) waren - das Haselhuhn, den Silberreiher und mit größter Wahrscheinlichkeit die Wildkatze Friedenseiche auf dem Marktplatz in Radevormwald - Lupus † 20.10.2022 - 04.02.2019 Die Friedenseiche auf dem Marktplatz in Radevormwald wurde anlässlich der jährlichen Sedansfeier am 02.09.1876 zur Erinnerung an den Sieg im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 gepflanzt. Sie ersetzte zunächst das Kriegerdenkmal, welches aus Mangel an Geld erst am 2. September 1906 aufgestellt werden konnte. Gespendet wurde die Eiche von den Gebrüdern Karthaus zu Kollenberg. Sie überstand die zahlreichen Neuerungsmaßnahmen des Marktes, während das Kriegerdenkmal 1959 im Zuge einer Umgestaltungsmaßnahme entfernt wurde. 1922 war unter der Friedenseiche eine Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges aufgestellt worden, welche später jedoch in den Kollenbergpark umgesetzt wurde. Quelle: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-NF-20080722-0088 Fotos: AStR (Archiv Stadt Radevormwald) Signatur.B 4233/119, B 4233/120 und B4233/137 Angeblich wurden seinerzeit insgesamt 3 Friedenseichen gepflanzt. Eine Eiche in der Ortschaft Radevormwald-Rädereichen und die zweite Friedenseiche in der Ortschaft Dahlhausen, Auf dem Raderberg. Ich werde mich auf die Suche dieser in Vergessenheit geratenen Eichen machen und dann hier berichten. RE: Alte und besondere Bäume - Lupus † 20.10.2022 - 04.02.2019 Hallo, vor einiger Zeit berichtete ich in diesem Thread, siehe Beitrag 37, über eine Mistel in einem Birnbaum auf der Streuobstwiese der Stadt Radevormwald in Radevormwald-Herbeck. Diese Kombination ist so interessant, daß jetzt auch in dem Parasitic Plants Newsletter "HAUSTORIUM" darüber kurz berichtetet wurde. Diese Newsletter gehen an über 100 Wissenschaftler weltweit. Nachfolgend der Auszug: HAUSTORIUM 75 HAUSTORIUM Parasitic Plants Newsletter ISSN 1944-6969 Official Organ of the International Parasitic Plant Society www.parasiticplants.org/ Mistletoe in pear In the older literature there are mentioned among others as host for Viscum album in addition to the family/genusMalus also the genus Pyrus. V. album however very seldom grows on pear trees. Approx. 30 years ago I infected 40 young wild pears Pyrus pyraster with seeds of V. album - however with little success (either the seedlings became dry or the pear tree died below the infection). Only one infection was successful. Unfortunately, I'm not able to inform you about the further history of the pear mistletoe. It was handed over to an open-air museum where it disappeared (much to my regret !). But 12 years ago my hometown Radevormwald established in Radevormwald-Herbeck an orchard with old varieties of fruit. This orchard is grazed extensively by sheep. There are also some beehives. Furthermore, perches for owls, kestrels and buzzards were installed. A hedge with various Rosa canina, Cornus sp., Corylus avellana, Viburnum opulus, Crataegus sp., Prunus spinosa was planted around the orchard. There is a great variety of insects. V. album is growing.abundantly on a pear tree Pyrus communis of the old species ‘Gellert's Butterbirne’ . Due to a very hot and long summer period the pear tree doesn't have any fruits, contrary to the other fruit trees of the orchard. Ergänzung zum Beitrag 43, Friedenseichen - Lupus † 20.10.2022 - 08.02.2019 Ich beziehe mich auf den Bericht 43 hier im Forum. Um das Jahr 1876 wurden insgesamt 3 Friedenseichen in Radevormwald gepflanzt, eine auf dem Marktplatz, eine in Radevormwald-Rädereichen und die dritte Eiche in Radevormwald-Dahlhausen, Auf dem Raderberg, unterhalb der ehemaligen Volksschule. Ich habe die letzteren 2 Eichen aufgesucht, um zu sehen, was aus den Eichen geworden ist. Die Friedenseiche in Radevormwald-Dahlhausen steht zwar noch, sogar innerhalb der schmiedeeisernen Umzäunung, die seinerzeit alle 3 Friedenseichen zierte, ist aber in einem bedauerlichen Zustand. Vor Jahren wurden alle Äste der Eiche abgesägt. Durch das seinerzeitige Eingreifen des städtischen Umweltamtes wurde das Absägen der Eiche verhindert. Leider wurde der Raum innerhalb der Umzäunung danach mit Wackersteinen und Plastikteilen etc... fast bis zum oberen Rand der Umzäunung aufgefüllt. Anbei einige Fotos der heruntergekommenen Kulturstätte. Das Umfeld dieser Eiche sollte saniert werden. U.U. überlebt diese Eiche ja noch Jahrzehnte und die Hohlräume im Stamm böten Fledermäusen und Vögeln Quartier. Die Friedenseiche in Radevormwald-Rädereichen steht vor der ehemaligen Gaststätte "Eiken 3". Sie scheint sich in einem guten Zustand zu befinden und prägt das dortige Ortsbild.. Die Eiche ist gut gewachsen und hat eine ausladende Krone. Bei der Bevölkerung ist diese Eiche zwar sehr bekannt - aber nicht als Friedenseiche. Wupper-Biber - Lupus † 20.10.2022 - 13.02.2019 Noch einige Ergänzungen zu dem Beitrag 42 in diesem Thread. Meinem Freund Ralf Steinberg gelang es, den Biber über die letzten 2 Jahre hinweg zu beobachten und zu fotografieren. Ein Wupper-Biber hat sein Gebiet oberhalb der Dahlhauser Schlacht (Wupperstau) bis nach Radevormwald-Wilhelmstal. Ein zweiter Biber lebt oberhalb des Beyenburger Stausees an der Wupper in der Nähe des Fischbruthauses bei Remlingrade. Ein dritter Biber, den es wupperaufwärts zieht, kann z.Zt. bei Laaken, zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Wuppertal-Beyenburg bestätigt werden. "Ökologische Beziehungen der Vögel und Gehölze" - jetzt auch als Ebook - Lupus † 20.10.2022 - 19.02.2019 Im letzten Jahr gab ich das Buch "Ökologische Beziehungen der Vögel und Gehölze" als Reprint heraus. Jetzt ist das Buch auch als Ebook erhältlich, siehe https://www.bod.de/buchshop/oekologische-beziehungen-der-voegel-und-gehoelze-frantisek-j-turcek-9783748115144?utm_source=saleswidget&utm_medium=referral&utm_campaign=saleswidget_large oder https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/?q=%C3%96kologische+Beziehungen Nachfolgend ein Auszug aus dem Heft 1/3 13/1962 Bonner zoologische Beiträge Buchbesprechungen Seiten 237/238 Turcek, Frantisek J. (1961): ökologische Beziehungen der Vögel und Gehölze. — Pressburg. (Verlag der Slowakischen Akademie der Wiss.) — 330 S., Tabellen, 134 Abb. (Leinen). Die mannigfaltigen ökologischen Beziehungen zwischen den Gehölzpflanzen und den Vögeln erfahren in diesem Werk Turceks vor allem für die Fragen der Vogelnahrung und der Ausbreitung der Gehölzpflanzen durch Vögel eine ausführliche Darstellung. Kernstück des Werkes bilden die umfangreichen Tabellen über den Verzehr der generativen Teile (= Diasporen genannt) der Gehölzarten durch Vögel (Tab. 1: Gehölzarten alphabetisch geordnet und die jeweils befressenden Vogelarten, 52 pp., Tab. 5: Vogelarten alphab. geordnet und ihre jeweilige Diasporen-Nahrung, 67 pp). Der Rekordhalter unter den Vögeln ist der Kernbeißer (Coccothraustes coccothrausles), der 112 verschiedene Gehölz-Diasporen befrißt; am meisten befallen ist die Eberesche (Sorbus aucuparia). Viele Fragen sind noch offen, so wissen wir wenig über Ernährungswert, Nährstoffgehalt und Kalorienwert der Gehölzdiasporen, obwohl gerade solche Angaben viele Fragen klären könnten. Verf. hat alles Bekannte zusammengetragen und eigene Untersuchungen hinzugefügt: Z. B. frißt der Kreuzschnabel fettreiche Samen der Nadelbäume, ist er aber einmal auf die fettarmen Samen der Lärche angewiesen, so kann er oft die ganze Ernte vernichten, da er dann ungeheure Mengen braucht. Giftige Diasporen können Vögel vergiften: Alkohol (gärende Früchte) und Amygdalin (Blausäure gebend) wurden schon Kernbeißer, Großem Buntspecht (Dendrocopos major) und Spinas tristis zum Verhängnis. Genauere Untersuchungen stehen aber auch hier noch aus. Wenig wissen wir schließlich auch über die Quantität der verzehrten Diasporen, über Fragen des Scheinfraßes (z. B. an Kätzchen durch Meisen) oder Auswahlprinzipien der Vögel. Daß der Verf. an alles gedacht hat, zeigen so inhaltsreiche Kapitel wie „Säfte der Gehölze als Nahrung der Vögel" (p. 182—200) und „Siedlungsbeziehungen der Vögel und Gehölze". So ist das Buch ein zuverlässiger und lesenswerter Wegweiser. Bei einer Neuauflage sollten einige sprachliche Verbesserungen vorgenommen werden. W. Thiede Reprint "Ökologische Beziehungen der Vögel und Gehölze" - Lupus † 20.10.2022 - 01.03.2019 Nachfolgend Informationen zu dem Autor und den Herausgebern des Buches "Ökologische Beziehungen der Vögel und Gehölze": FRANTISEK JOSEF TURCEK Frantisek Jozef Turcek gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten in der Geschichte der Biologie in der ehemaligen Tschechoslowakei, da er der erste slowakische Ökologe und bekannteste slowakische Zoologe war, der im Ausland anerkannt wurde. Quelle dieser Elementarinfos.: Wikipedia (Englisch)* / *František Jozef Turček (3. 12. 1915, Bádice – 4. 3. 1977, Banská Štiavnica) ranks among the outstanding personalities in the history of biology in former Czechoslovakia as he was the first Slovak ecologist and the best known Slovak zoologist acknowledged abroad.As a gifted self-made man who had not completed his secondary-school education (however he defended dissertation thesis in 1967 at the Institute of Vertebrate Research CSAS in Brno), he became a highly distinguished scientist of the world importance. A great deal of his creative life he spent working at the Forestry Research Institute, Banská Štiavnica (1946–1964), where, due to his nonconformist attitudes and disinclination to collaborate with leading Communist regime, he was discriminated. This was why he transferred to the Slovak Academy of Sciences in 1964, where he was fully acknowledged. Dr. Turček’s publication activity was remarkable. He wrote 13 books and published more than 450 articles in Czechoslovak as well as in German, Hungarian, Swedish, British, American, Indian and Japanese journals. He corresponded with the well-known specialists in the world ecology at that time (Balogh, Dehnel, Formozov, Kendeigh, Novikov, Pinowski, Tischler and othersand was a member and corresponding fellow of several international scientific organizations (Magyar Madártani Intézet, British Ornithologists’ Union, American Ornithologists’ Union, International Union of Applied Ornithology, Deutsche Gesellschaft für Säugetierkunde, The Cooper Ornithological Society. In 1964, the International Organization of Zoologists, the Academy of Zoology in Agra (India), appointed him the vice-president. DIETMAR FENNEL Dietmar Fennel ist seit Jahrzenten Mitglied im Bergischen Naturschutzverein und war Vorsitzender der Ortsgruppe Radevormwald. Zu seinen Projekten und Kooperationen zählen u.a. die Bergische Gartenarche, die Naturschule Grund in Remscheid, die Station Natur und Umwelt in Wuppertal, die Biologischen Stationen Mittlere Wupper, Oberberg und Rhein-Berg sowie der Wupperverband. Seit über 25 Jahren ist er aktives Mitglied im Trägerverein der Biologischen Station Oberberg und setzt sich hier für Umweltbildung und eine ökologisch nachhaltige Entwicklung ein. Dietmar Fennel hat zahlreiche Projekte entwickelt, wie die Pflanzung von Landschaftshecken, die Pflege von Streuobst- und Orchideenwiesen oder Projekte zur Wiederansiedlung seltener Arten. Er hat unzählige Nisthilfen gebaut - hier unter anderem einen künstlichen Horst für Schwarzstörche im Wiebachtal -, Steilwände für den Eisvogel hergerichtet, Stollen und Dachböden für Fledermäuse und alte Gebäude als Brutplätze für Schleiereulen zugänglich gemacht. Dank seines Engagements wurden Kirchtürme mit Nisthilfen für Turmfalken versehen; hierfür konnte er die Auszeichnung "Lebensraum Kirchturm" des Naturschutzbundes Deutschland entgegennehmen. Darüber hinaus befasst er sich mit der Kulturgeschichte von Baum und Wald. Er sucht und sammelt Sagen, Legenden und Geschichten über alte Charakterbäume und hat sich über die Jahre hierüber ein eigenes Archiv angelegt. Mit seinem Ideenreichtum und Fachwissen, seinen vielfältigen Aktivitäten und durch seine Netzwerkarbeit hat Dietmar Fennel im Natur- und Artenschutz viel bewirkt. JÖRG KROGULL Jörg Krogull ist Journalist, Kulturwissenschaftler und Dozent für Semantik & Semiotik sowie verantwortlich für die unter Exlibris Publish erscheinenden Werke und Literatursammlungen. Vormals langjähriger Creative Director international agierender Agenturen lebt er heute mit seiner Familie in Bochum, publiziert und schreibt Bücher sowie kultur-und sozialwissenschaftliche Beiträge und Essays. Als Vorsitzender des von der UN-Dekade ausgezeichneten Förderkreises Lernort Natur Bochum und Umgebung e.V. sowie zuständig für Natur-Umwelt-Jagd Belange seines Hegerings im Oberbergischen, arbeitet er als Jäger ehrenamtlich im Sinne der bundesweiten BNE-Initiative Bildung für nachhaltige Entwicklung. Des Weiteren befasst er sich intensiv mit Natur- und Artenschutz - vornehmlich auf lokaler und regionaler Ebene. Schillerlinde und Friedenseiche - Lupus † 20.10.2022 - 12.03.2019 In den Beiträgen 32 und 46 hier in diesem Forum stellte ich die Schillerlinde sowie die Friedenseiche in Radevormwald-Dahlhausen/Wupper vor. Während die Schillerlinde sich in einem Naturschutz- und FFH-Gebiet im Bereich der Wupper befindet und "ein Leben in Gesundheit und Freiheit genießt", fristet die Friedenseiche ein armseliges Dasein, geschändet und vergessen. Evtl. könnte man die Friedenseiche noch retten, wenn man die Steine und die dort gelagerten Kunststoffteile entfernt, den Boden aufbessert, evtl . dort auch Wildblumen und Leguminosen einsät etc... Desweiteren könnte man die Eiche um die Hälfte kürzen, um einen etwaigen Windwurf vorzubeugen. Die Eiche könnte noch Jahrzehnte überleben und böte mit ihren Hohlräumen Fledermäusen, Baumläufern, Kleibern, Meisen und vielen Käfer- bzw. Insektenarten Wohnstätte und Lebensraum. Evtl. greift ja eine Denkmal- oder Naturschutzbehörde einmal diese Anregung auf und setzt sich für den Erhalt der Friedenseiche ein. 1948 berichtete Dr. phil. Paul Zeit in seinem "Heimatbuch über Dahlhausen a.d. Wupper und seine Industrie-Anlagen" über die beiden Gedenk-Bäume. Leider gerieten die Bäume danach in Vergessenheit...….. Baumfreunde anderer Art -- Wupper-Biber - Lupus † 20.10.2022 - 25.03.2019 ...oder die Liebe zu Bäumen geht durch den Magen. In den Beiträgen 42 und 46 erwähnte ich die Biber an der Wupper. Bisher ging man davon aus, daß an 3 Orten der Wupper sich jeweils ein einzelner Biber aufhält und die Landschaft gestaltet. Jetzt mußte die Feuerwehr 2 Biber aus einem Überlaufbecken an der Wuppertalsperre bei Krebsöge retten. Somit ist der lebende Beweis erbracht, daß mehrere Biber bereits an/in der Wupper leben und sich gefunden haben. Vor einigen Wochen machte ich auch eine Führung zu den Wupper-Bibern. Fiona, ein zehnjähriges liebes und engagiertes Mädchen, Enkelin einer guten Freundin aus dem Naturschutz, freute sich so auf diese Exkursion, daß sie mir ein selbst gemaltes Bild der Wupper-Biber schenkte. Da Fiona ihrer Omi auch beim Imkern hilft, durften auch Bienen auf dem Bild nicht fehlen. Fiona weiß natürlich, daß Bienen sechsbeinig sind. Sie nahm sich aber die Freiheit, die Bienen nur mit 4 Beinen zu malen ---- oder wollte sie damit darauf hinweisen, daß die Bienen, ebenso wie viele andere Insekten, bereits mit 2 Beinen "im Grab stehen"...…!! RE: Alte und besondere Bäume - Lupus † 20.10.2022 - 15.04.2019 In der letzten Woche war ich auf einer Eulentagung im Reinhardswald und besuchte u.a. den Tierpark und den Urwald Sababurg. Schon im Tierpark befanden sich beeindruckende Eichen, die aber noch durch die Kamineiche und durch die Wappeneiche getoppt wurden. Herr Rainer Lippert beschreibt diese Eichen wie folgt: Die Kamineiche steht mitten im Urwald Sababurg. Es handelt sich neben der Wappeneiche um den bekanntesten Baum im Urwald. Zudem dürfte es sich um einen der am meisten fotografierte Baum in Deutschland sein. Der Stamm ist völlig hohl und zur Hälfte ohne Rinde. Zum Boden hin hat der Stamm einen ausgeprägten Sockel, mit unregelmäßig abgehenden Wurzelansätzen. Die Krone ist durch zahlreiche abgebrochenen Äste reduziert. Dennoch ist die Restkrone noch relativ dicht begrünt. Das Markenzeichen der Eiche ist ein ovales Loch im Stamm in 2 m Höhe. Mit diesem Loch hat die Eiche ein hohes Wiedererkennungsmerkmal. Es gibt viele Fotomotive, wo eine Person aus diesem Loch heraus schaut. Die Eiche ist mit einem Zaun umgeben, so dass man nicht mehr bis zum Stamm heran kommt. Die monumentale Eiche ist in keinem besonders guten Zustand mehr. Die Vitalität ist aber noch in Ordnung. Im Urwald stehen noch weitere Eichen mit einem Stammumfang von mehr als 6 m. Die bekannteste davon ist die Wappeneiche, die einen Umfang von 7,38 m hat. Die Wappeneiche steht mitten im Urwald Sababurg. In der Nähe führt ein Rundweg vorbei. Die Wappeneiche zählt zu den bekanntesten Eichen in Deutschland. Der Stamm ist beinahe komplett ohne Rinde und zeigt starke Morschungen auf. In etwa 3 m Höhe geht ein dicker Ast, der schräg nach oben geht, ab. Die Krone ist bereits stark reduziert. Der Hauptstamm, der senkrecht nach oben durch geht und der Seitenast ist ebenfalls beinahe komplett ohne Rinde. Vom Seitenast geht ein weiterer Ast ab, der noch am Leben ist. Es ist der einzige lebende Ast. Die Eiche ist ansonsten weitestgehend abgestorben. Hartwig Goerss schreibt 1981 in Unsere Baumveteranen über die Eiche: „Wie ein Mahnmal reckt sich diese fast abgestorbene Eiche hoch empor. Nur der gewaltige Seitenast zeigt noch etwas Grün und hält den Baum am Leben. Seine Stammrinde ist weitgehend vergangen, seine Höhe beträgt 21 m, sein Brusthöhenumfang 9 m.“ Obwohl die Beschreibung über 35 Jahre alt ist, hat sich daran bis heute nichts geändert. Der letzte verbliebene lebende Ast verharrt in diesem Zustand schon seit Jahrzehnten. Die monumentale Eiche hat ihre beste Zeit schon lange hinter sich. Die Eiche befindet sich im Absterben. RE: Alte und besondere Bäume - Lupus † 20.10.2022 - 29.04.2019 Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden - eine literarische Baumtour Schon immer schlugen Bäume den Menschen in ihren Bann. Stimmungsvolle Märchen und Gedichte sowie geheimnisvolle Sagen der Region erzählen noch heute von dieser besonderen Beziehung. Es erwarten Sie "Bergische Baumriesen": erhabene, stolze Buchen, knorrige, kraftvolle Eichen, sagenumwobene Orte und Plätze unter Linden und Erlen. Sie werden Spannendes erfahren über dicke Schweineschinken, alte Liebesbeweise und düstere Todesahnungen. Erleben Sie die Bäume als mystische Gestalten unserer heimischen Landschaft. Streckenlänge: ca. 6 km. Termin Freitag, 24. Mai, 16:00 - 19:00 Uhr Treffpunkt Reichshof, Friedhof Volkenrath, Volkenrather Str. Leitung Regina Kerstin Veranstalter Bergische Agentur für Kulturlandschaft gGmbH Gebühr 8,- € / Person inkl. „Lese-Geschenk“ Biologische Station Oberberg grüne Veranstaltungen - Anmeldung unter: Rotes Haus, Schloss Homburg 2 51588 Nümbrecht Tel 02293 - 90 15-0 Fax 02293 - 90 15-10 Oberberg@BS-BL.de RE: Alte und besondere Bäume - Lupus † 20.10.2022 - 22.05.2019 (29.04.2019,19:37 )Lupus schrieb: Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden - eine literarische Baumtour Anbei noch einige Foto-Impressionen zum Thema "Feiern und Feme" - Lindenbäume mal anders betrachtet - Lupus † 20.10.2022 - 06.06.2019 Lindenbäume werden seit Jahrhunderten von Menschen nicht nur zur Holzgewinnung genutzt, sondern sind oft auch direkter Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens gewesen. Auf dieser ca. 20 km langen Wanderung von Nümbrecht nach Wildbergerhütte erfahren die Teilnehmer Amüsantes, Interessantes und weniger Bekanntes über Lindenbäume. Termin Samstag, 29. Juni, 10:00 - 17:00 Uhr Treffpunkt Nümbrecht, PKW-Parklpatz vor Schloss Homburg Leitung Harald Hamel (zert. Baumkontrolleur/Baumpfleger/Wander und Naturführer) Veranstalter Hamel wandert, Harald Hamel Anmeldung bitte direkt beim Wanderführer Email: kontakt@hamel-wandert.de, Tel: 0175-517 834 0 Gebühr 26,- € / Person inkl. Transferkosten, ohne Einkehrkosten RE: Alte und besondere Bäume - Lupus † 20.10.2022 - 09.07.2019 Eine etwa 60jährige Kirsche mit bizarrem Wuchs steht in Remscheid-Dörrenberg. Solange die Fichten rundum noch nicht vom Käfer zum Absterben gebracht werden, wird dieser Baum sich vermutlich so erhalten. Bei plötzlicher Freistellung könnte er dann wohl Schaden nehmen Alte Bäume - Wohnstatt für Flora und Fauna - Lupus † 20.10.2022 - 22.07.2019 Alte Bäume, ebenso Totholz, bieten vielen Lebensformen Wohnung und Kinderstube. Neben vielen Vogelarten u.a. alle Meisenarten, Kleiber, Baumläufer, alle Spechte, Hohltaube, alle Eulen, Fledermäuse, Siebenschläfer, Eichhörnchen und Baummarder, leben im Alt- u.Totholz viele Insektenarten - auch viele solitäre Wildbienen- und Wespen. Erst vor einigen Jahrzehnten hat der Forst umgedacht und überläßt das Totholz dem ewigen Kommen und Vergehen. Um den Wildbienen und solitären Wespen zu helfen, stellt der Bergische Naturschutzverein, Ortsverband Radevormwald https://bergischer-naturschutzverein.de/der-bergische-naturschutzverein-2/ov-radevormwald/ gemeinsam mit der Radevormwalder Jägerschaft, insgesamt 10 Hautflügler-Nistwände in geeigneten Biotopen in Radevormwald auf. Die erste Wand wurde am 08.07.19 auf der städtischen Streuobstwiese in Radevormwald-Herbeck aufgestellt. Die Wände werden von Mitarbeitern der Biologischen Station Oberberg https://www.biostationoberberg.de/ angefertigt und installiert. Die Materialkostenfinanzierung erfolgte zu 2/3 durch den N.U.R. (Verein zur Förderung von Natur- und Umweltschutz in Radevormwald e.V.) und zu einem Drittel durch den Oberbergischen Kreis. Jahrestagung der Eibenfreunde - Lupus † 20.10.2022 - 04.10.2019 Die Eibenfreunde und ihr Wahlspruch "Schützen durch Nützen" Einladung zur Jahrestagung der Eibenfreunde vom 9.10.2019 – 12.10.2019 am Forstbotanischen Garten der HNE Eberswalde "Kommet zuhauf!" Die diesjährige Jahrestagung der Eibenfreunde f.V. findet in Eberswalde statt. Prof. Dr. Harald Schill richtet mit seinem Team die Tagung für uns aus und wir werden an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde zu Gast sein. Vorläufige Ablaufplanung der Tagung von Prof. Dr. HARALD SCHILL (Direktor Forstbotanischer Garten) Mittwoch 09.10.2019 bis ca. 12 Uhr - Anreise der Teilnehmer 12:00 – 13:00 Uhr Mittagessen Mensa Wald-Campus 13:00 – 13:30 Uhr Fußweg zum Forstbotanischen Garten 13:30 –16:45 Uhr Führung im Forstbotanischen Garten und durch den Stiftungswald (Pause mit Kaffee und Kuchen) ca. 17:30 Uhr Abendessen im Wald-Solar-Heim ca. 19:00 Uhr gemütliches Beisammensein im WSH Donnerstag 10.10.2019 bis 8:30 Uhr - Frühstück in der Mensa oder im WSH 9:00 Uhr Tagungsbeginn, ggf. Begrüßung Präsident HNEE, Leiter LFE etc. 9:30 – 12:00 Uhr Vorträge 12:00 – 13:00 Uhr Mittagessen Mensa 14:00 – 16:00 Uhr Vorträge ca. 16:30 Uhr Baumpflanzaktion der Tagungsteilnehmer voraussichtlich im Stadtwald Freitag 11.10.2019 bis 8:30 Uhr - Frühstück in der Mensa oder WSH ab 9:00 Uhr Exkursion - Besichtigung/Führung Kloster Chorin - Eibenbestand Weinberg/Chorin ca. 12:00 – 13:00 Uhr Mittagessen Klosterschänke Chorin ca. 13:00 Uhr Exkursion - Eibenbestand Prötzel - Schiffshebewerk Niederfinow Samstag 12.10.2019 bis 8:30 - Frühstück WSH ab 9:00 - 13:00 Uhr Exkursion Wasserturm Joachimsthal, Werbellinsee, Hubertusstock, Alteichenpfad Anmeldungen: CambiaRare e.V. / Eibenfreunde f.V. - bei Fa. Urholz, Thomas Kellner, Tullastraße 30, D-75031 Eppingen - info@urholz.de - +49 7262 2523 999 Nach der formlosen Anmeldung wird ein endgültiges Programm verschickt mit einem detaillierten Anmeldeformular zum individuellen Leistungsbedarf der Teilnehmer. Es werden dann auch die entstehenden Kosten benannt werden können. RE: Alte und besondere Bäume - Hen - 06.10.2019 Das würde mich ja sehr interessieren, allein es ist leider zu weit weg für mich. Es war mir bislang unbekannt, dass es überhaupt Eibenfreunde gibt. Habe eher das Problem, dass sie offenbar giftig für zB Schafe und Ziegen seien, und ich eigentlich gerne ein paar Ziegen zur Landschaftspflege hätte. Auf einmal entdecke ich überall Eiben auf dem Gelände
Giftigkeit der Eibe - Lupus † 20.10.2022 - 06.10.2019 Hallo Hen, siehe hierzu http://www.eibenfreunde.net/16.html RE: Alte und besondere Bäume - Hen - 07.10.2019 Ein sehr interessanter Artikel, Lupus, danke ![]() Er relativiert doch so einiges was man hört und liest, und wo wahrscheinlich einer vom anderen einfach wiederkäut. So ähnlich wie das nicht kaputt zu kriegende Gerücht, dass Hühner gedämmte Ställe brauchen. Da rücken meine Ziegen wieder in erreichbare Nähe
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