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Vergesellschaftung von Junghennen mit dem Altbestand
#1
Hallo zusammen,


Ich habe seit Pfingsten 2012, 4 Hennen ( 2 Bovans, 1 Marans, und 1 Grünleger ) alle Hühner sind schwarz und der Grünleger sollte eigentlich auch eine Marans Henne sein, nun ja. Vorher hatte ich mich sehr über die Hühner meine Schwiegermutter gefreut und für mich stand fest wenn du irgendwann mal ein Grundstück hast was groß genug ist bekommst du auch Hühner. Wir haben 2010 ein Haus mit grossem Grundstück gekauft, einen Hühnerstall gebaut und uns dann auch vier Hennen gekauft denen es sehr gut geht und die Hennen legen sehr gut. Da wir nun die Hühner haben fragen alle nach Eiern und wir geben sie gerne als Mitbringsel ab. Aber es ist mittlerweile so, das wir uns die Eier abzählen müssen damit die anderen aus Familie und Freundeskreis genug Eier abbekommenWeinenWeinen. Nun wollten wir noch zwei Henne dazu setzen. Heute war in Legden Düstermühlen Markt und wir wollten zwei Hennen dazu kaufen.
Wollten, denn daraus wurde nichts. Erstmal haben wir fast nur Hybriden gefunden, ein paar Welsumer aber leider als Zwerghühner und die wollen wir natürlich nicht. Wenn wir Zwerghühner haben wollten hätten wir warcheinl. nur normal große Hennen gefunden so ist das nunmal im Leben.
Dann fing es an zu Gewittern und wir haben uns unverrichteter Dinge wieder auf den Heimweg gemacht.
Heute Abend habe ich dann mit der Schwiegermutter gesprochen und von unserem gescheiterten Einkauf erzählt. Sie hatte auch mal versucht Henne zu dem alten Bestand hinzu zu geben und die alten Hennen hätten die Junghennen die Kämme blutig gebissen. Das aber nur bei Hennen mit hellerem Gefieder. Also wenn ich weisse Hennen zu dem alten braunen Bestand hinzugeben würde oder braune zu schwarzen? Wie ist Eure Erfahrung mit solchen Vergesellschaftungen?

Herzl. Dank im voraus,

Klaus
#2
Ein, zwei Tage, die durchaus blutig werden können, aber danach haben die Mädels es untereinander geregelt, wenn sie dann genug Platz haben ihren eigenen Weg zu gehen.

P.S. Fremde lebende Tiere in den eigenen Bestand zu integrieren ist immer ein hohes Risiko in Bezug auf Krankheiten. Würde ich fast niemals machen.
#3
Hallo Bandwurm,

ja natürlich die Gefahr besteht!!!
Im Normalfall sollten alle Jungtiere aber geimpft und entwurmt sein!

Ich hatte auch mal gelesen das es sinnvoll ist die neuen Hennen in der Nacht ( also im dunklen ) mit in den Stall zu setzen?

Beste Grüße,

Klaus
#4
Hallo,
naja am Anfang gibt es immer nochmal Keile für die Neuen zur Findung der Hackordnung.

Ich habe schon oft Fremde Hennen zum Altbestand gesetz und es hat sich immer nach wenigen Tagen geregelt.
Abends reinsetzten ist an und für sich eine gute Idee,nur ist ja immer die Frage,wann man sie kauft und ob man sie noch einen halben Tag im Karton sitzen lassen will.
#5
Hallo zusammen,

erst einmal Danke für eure Antworten.
Heute hatte ich Frühschicht also 14,00 Uhr Feierabend. Also sofort nach Hause, geduscht und nochmal zum Düstermühlen Markt. Ich hatte nach Rassehühnern gesucht: Welsumer, Barnefelder, Vorwerk, Marsh Daisy oder Australorps.

Ja wie zu erwarten habe ich nur die Australorps gefunden und dann auch eine Henne gekauft. Zu Hause angekommen dem Neuzugang am rechten Flügel die Federn gestutzt und dann ab damit in den Hühnerstall. Recht schnell hat sie sich einen Überblick verschafft und ist dann ab nach draußen in den Freilauf. Die anderen vier haben erstmal ganz aufgeregt geschaut und der Neuzugang erstmal ganz selbstsicher das Gehege erkundet und dann den vier Althennen erstmal gezeigt wer hier die neue Chefin ist.
Ich war sowas von den Socken!!!! Mal sehen wie es sich weiter entwickelt.
Nochmal zu den Rassehühnern die ich suche. Hat von Euch jemand
Marsh Daisy?

Beste Grüße,

Klaus
#6
Hallo,

habe 0,2 Zwerglachshühner, 0,1 Bielefelder Kennhuhn (auch ein "Zwerg") und 0,2 Appenzeller Spitzhauben. Vertragen sich so ganz gut. Nur meine kleine
Bielefelderin ist die letzte in der Rangordnung und manchmal habe ich das Gefühl, die ist einsam (obwohl alle fünf bereits als Küken zusammen waren -- sind jetzt ca. 8 Monate alt und legen eine Eierproduktion trotz Frost hin, die sich sehen lassen kann. Ist das Bestandteil eines Wohlfühlfaktors?). Täuscht das nun oder ist sie es wirklich. Würde dann schon mal zwei Bielefelder (Junghennen) dazu nehmen. Aber wenn ich von den "Prügeleien" in so einem Fall höre werde ich da doch etwas unsicher - kann kein Blut bei meinen "Prinzessinnen" sehen. Wer kann mir einen guten Rat geben?

Vielen Dank erst einmal!!!!!!!!!!!!!
#7
(21.01.2016,19:03 )Viktoria schrieb: Hallo,

habe 0,2 Zwerglachshühner, 0,1 Bielefelder Kennhuhn (auch ein "Zwerg") und 0,2 Appenzeller Spitzhauben. Vertragen sich so ganz gut. Nur meine kleine
Bielefelderin ist die letzte in der Rangordnung und manchmal habe ich das Gefühl, die ist einsam (obwohl alle fünf bereits als Küken zusammen waren -- sind jetzt ca. 8 Monate alt und legen eine Eierproduktion trotz Frost hin, die sich sehen lassen kann. Ist das Bestandteil eines Wohlfühlfaktors?). Täuscht das nun oder ist sie es wirklich. Würde dann schon mal zwei Bielefelder (Junghennen) dazu nehmen. Aber wenn ich von den "Prügeleien" in so einem Fall höre werde ich da doch etwas unsicher - kann kein Blut bei meinen "Prinzessinnen" sehen. Wer kann mir einen guten Rat geben?

Vielen Dank erst einmal!!!!!!!!!!!!!


Irgendein Tier ist immer am Ende der Rangfolge. Wenn du also neue dazu nimmst kann es sein, dass das bisherige Bielefelder in der Rangfolge aufrückt. Mit der Konsequenz, dass dann logischerweise ein anderes hintenan steht. Oder deine Bielefelderin bleibt am Ende der Hackordnung, weil sich die neuen Tiere in der Herde durchsetzen. Das ist nicht wirklich vorhersehbar. Wenn du schon neue Tiere dazu nehmen möchtest, nimm besser mindestens drei und setze sie nachts zu den anderen. Reibe sie zuvor mit Einstreu aus dem Stall ein. Dann nehmen sie schon ein bisschen den Geruch der Herde an und werden wahrscheinlich besser integriert. Ansonsten würde ich dir empfehlen einen Hahn dazu zu nehmen. Der ändert nichts daran, dass es weiterhin eine Hackordnung gibt. Sorgt aber, sofern es ein Guter ist, dafür, dass die Rangordnungs-Auseinandersetzungen im Rahmen bleiben.
Sprich Wahres, iss Gares, trink Klares!
#8
Vielen Dank für die Antwort!

Also einen Hahn hätte ich schon gerne, wir haben aber eine prozeßfreudige Nachbarin......

Das ein Tier immer die "Letzte" ist, ist schon klar, nur wollte ich meiner "Bielefelderin" etwas Gesellschaft der eigenen Rasse gönnen. Kann natürlich sein, daß ich die Sache zu vermenschliche Smile.

Herzliche Grüße aus Bremen

Rainer
#9
Hallo Rainer,

ich hatte letztes Jahr das gleiche Problem mit meiner Barnevelderin Urmelchen.
Habe ihr dann zwei "Freundinnen" dazu geholt, zwei junge Barnevelderinen die damals so 12 Wochen alt waren.
Das hat super geklappt, die drei sind ein tolles Team und unzertrennlich.
Aber auf alle Fälle immer zwei Tiere dazu holen, eine allein hat es schwer Anschluss zu finden.
Die Zusammengewöhnung geht, wenn du ein paar "Spielregeln" beachtest ohne Probleme.
Ich hab die zwei neuen erstmal separat gesetzt und zu sehen das sie auch wirklich gesund sind, dann Kotprobe eingeschickt, nach ca 14 Tagen hab ich sie in einem Käfig jeden Tag mehrere Stunden zu den anderen in die Voliere und nach ca 4 Tagen zusammen gelassen, nach ein paar "Kopfnüssen" der anderen war alles geklärt.
Gruß Sibille Wink
#10
Ja, klingt gut. Vielen dank für die Auskunft. Werde das ganze dann so in Angriff nehmen.Rolleyes


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