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Naturbrut bei Minusgraden
10.01.2020, 18:21
Beitrag #21
RE: Naturbrut bei Minusgraden
Die Küken müssen lernen und das tun sie am besten wenn sie auf Futtersuche und draußen sind. Wenn Du Zeit hast beobachte die Glucke mit ihren Küken mal eine gute Weile. Da wird gescharrt, nach Insekten geschnappt und hin und wieder entdeckt die Glucke etwas am Himmel und warnt die Küken. Jeden Tag siehst Du wie die Küken mehr gelernt haben.
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14.01.2020, 11:49
Beitrag #22
RE: Naturbrut bei Minusgraden
Der Familie geht's soweit gut, nur ein Küken scheint so eine Art Deformation am Kopf zu haben. So wie einseitig eingedellt. Ich dachte erst es wäre vom Schlüpfen, dass der Flaum irgendwie angeklebt ist an einer Seite, aber es geht nicht weg. Hatte es mal kurz in der Hand, die Stelle fühlt sich rau an, aber es benimmt sich ganz normal. Muss es mal weiter beobachten ...

LG, Hen

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10.02.2020, 14:46
Beitrag #23
RE: Naturbrut bei Minusgraden
Die 4 Küken sind jetzt 5 Wochen alt und allen geht's gut Smile Haben schon Federchen.
Die Deformation am Kopf des einen scheint sich auszuwachsen, man sieht kaum noch was davon, und es ist putzmunter. Zwischenzeitlich hatte ich mal gezweifelt, und dachte es ist evtl blind auf einem Auge, aber solange es mitrennt und es ihm gut zu gehen scheint, dann soll es doch.
Den Winter bewältigen sie prima, wobei, Winter? Phasenweise friert das Wasser, aber sonst, ... eher Aprilwetter.

LG, Hen

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11.02.2020, 08:10
Beitrag #24
RE: Naturbrut bei Minusgraden
Hallo Hen,
hast Du bei dieser Brut auch den Eindruck, daß sich die Küken wesentlich schneller befiedern, als bei "normalen" Bruten im Frühjahr oder Sommer. Ich meine (subjektiv) festgestellt zu haben, daß die zur "Unzeit" (Spätherbst oder Winter) geschlüpften Küken sich viel schneller befiedern.
VG
Lupus


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11.02.2020, 09:48
Beitrag #25
RE: Naturbrut bei Minusgraden
Das kann ich leider nicht mit Sicherheit beantworten, weil ich keine Vergleichsfotos habe. Ich hab es nicht mal geschafft, von diesen Küken Fotos zu machen, die nicht verwackelt sind, weil sie einfach zu wuselig sind, oder unter der Glucke.
Auf jeden Fall hatten sie schon vor 2 Wochen Federn.
Was ich nun aber weiß, ist dass man sich bei Naturbrut wegen Kälte keine Sorgen machen muss. Die Glucke war mit den Kleinen vom ersten Tag an in freier Wildbahn auf dem Grundstück, am Anfang hat sie sie viel öfters zum Wärmen unter sich versammelt, jetzt viel seltener.
Es gibt auch immer mindestens 5 Hühner/Hähne, die nachts im Baum schlafen, egal wie die Witterung ist. Bei dem Sturm jetzt wurden sie ordentlich beregnet und mit dem Ast hin und her gebeutelt, die halten sich einfach fest.
Manche Hähne gehen ab und zu nachts in den Stall, aber ich glaube das kommt eher drauf an, welcher Hahn gerade welche Hennen ganz dolle lieb hat, und liegt nicht am Wetter. Da wird auch schon mal ein Hahn vom Ast neben "seiner" Henne wieder auf einen anderen Ast verwiesen. Oder ein Buschhuhn Hahn geht ausnahmsweise in den Stall um neben seiner Lieblingshenne zu schlafen. Die Buschhuhn Hennen haben nach den ersten 2 Monaten oder so noch nie drinnen geschlafen.
Diese Vögel sind robuster als man so glaubt Wink
Diese superschlauen online Videos wo es zB heißt "ein Küken sollte es in den ersten 4 Wochen nie unter 21 Grad haben", alles Quatsch. Einfach nur "Menschdenk" Grins
Wobei ich zugeben muss, dass es gar nicht so einfach ist, sich vom Menschdenk zu lösen Wink

LG, Hen

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11.02.2020, 19:29
Beitrag #26
RE: Naturbrut bei Minusgraden
(11.02.2020 08:10 )Lupus schrieb:  Ich meine (subjektiv) festgestellt zu haben, daß die zur "Unzeit" (Spätherbst oder Winter) geschlüpften Küken sich viel schneller befiedern.

Das ist so. Die Natur setzt eben Prioritäten um ein Überleben zu sichern.
Bei Tauben ist es ähnlich.
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11.02.2020, 23:34
Beitrag #27
RE: Naturbrut bei Minusgraden
Das ist wirklich eine interessante Frage.
Wie ein Winterfell?
Bei einer meiner Hennen, wie wohl wegen eines rabiaten Hahns ein Stück ihrer Kopfhaut verlor, wuchsen komplett wieder Federchen auf der geheilten Haut. Ich halte es durchaus für möglich, dass die Federn der Küken im Winter schneller wachsen. Oder sie behalten ihre Daunen länger und Federn kommen dazu. Oder sie plustern sich mehr auf für mehr Wärme. Oder alles zusammen.

LG, Hen

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12.02.2020, 06:39
Beitrag #28
RE: Naturbrut bei Minusgraden
Vollkommen normal das sie schneller befiedern, je kühler es ist.
Ist ja bei vitalen Tieren in der Mauser ähnlich.

Aber das mit den "niemals unter 21 Grad" ....bitte nicht Kunstbrut mit Naturbrut gleichstellen. Da ist ein großer Unterschied.

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12.02.2020, 18:10 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.02.2020 11:33 von Hen.)
Beitrag #29
RE: Naturbrut bei Minusgraden
.....

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06.03.2020, 21:26
Beitrag #30
RE: Naturbrut bei Minusgraden
Die vier Kleinen sind jetzt genau 2 Monate alt und sehen aus wie richtige kleine Hühnchen, jedes hat eine andere Farbe. Zwei sind glaub ich Hähnchen, jedenfalls tun sie so. Womit wir bei einem Verhältnis 2/3 Hühner, 1/3 Hähne wären. Die Deformation am Kopf des einen hat sich komplett normalisiert, wow! Big Grin

LG, Hen

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07.03.2020, 06:15
Beitrag #31
RE: Naturbrut bei Minusgraden
(06.03.2020 21:26 )Hen schrieb:  Womit wir bei einem Verhältnis 2/3 Hühner, 1/3 Hähne wären.

Dafür brauch ich jetzt mal ne Übersetzung.Smile

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07.03.2020, 09:13
Beitrag #32
RE: Naturbrut bei Minusgraden
(07.03.2020 06:15 )Heidi63 schrieb:  
(06.03.2020 21:26 )Hen schrieb:  Womit wir bei einem Verhältnis 2/3 Hühner, 1/3 Hähne wären.

Dafür brauch ich jetzt mal ne Übersetzung.Smile

Rolleyes
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07.03.2020, 11:07
Beitrag #33
RE: Naturbrut bei Minusgraden
Also es wären dann 7 Hähne mit den 2 Minis, und ca 14 Hühner

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07.03.2020, 13:22
Beitrag #34
RE: Naturbrut bei Minusgraden
Ach jetzt versteh ich das auch, Du nennst die Hennen Hühner.
Bei mir sind das alles Hühner, Hähne und Hennen = Hühner.

Also 7 Hähne....und die willst alle behalten bei nur 14 Hennen?ohh

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07.03.2020, 13:53
Beitrag #35
RE: Naturbrut bei Minusgraden
Also 7 Hähne....und die willst alle behalten ?ohh
[/quote]


Einmal, so habe ich gehört, soll eine Dame gesagt haben: "meine Hennen sollen es besser haben als ich.....Confused "
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07.03.2020, 14:01
Beitrag #36
RE: Naturbrut bei Minusgraden
(07.03.2020 13:53 )Lupus schrieb:  Einmal, so habe ich gehört, soll eine Dame gesagt haben: "meine Hennen sollen es besser haben als ich.....Confused "

Was Du so alles hörst Dietmar. Haudichweg!!!

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07.03.2020, 16:32
Beitrag #37
RE: Naturbrut bei Minusgraden
(07.03.2020 13:53 )Lupus schrieb:  Also 7 Hähne....und die willst alle behalten ?ohh

Einmal, so habe ich gehört, soll eine Dame gesagt haben: "meine Hennen sollen es besser haben als ich.....Confused "
[/quote]

Ja stimmt ich meine Hennen. Wobei die, die keine Eier legen, einfach Hühner sind. Die laufen mit und gucken dumm.
Im Moment sind es 5 Hähne die krähen. Ich denke schon ab und zu darüber nach dass welche geschlachtet werden sollten, allein die Wahl fällt mir so schwer!, und schlachten kann i a net. Die Nachbarn leiden schweigend Gute Idee Wenn allerdings irgendwann bald 7 Hähne krähen ... AAAhhh
Seit heute sind die 4 Küken auf sich gestellt, ihre Mama wurde scheint's gemeuchelt Sad
Sie hinterließ nur ein paar kleine Federn .... seufz.

LG, Hen

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07.03.2020, 16:39
Beitrag #38
RE: Naturbrut bei Minusgraden
Also ich muss aber sagen, mit mehr Hähnen ist es total spannend die Bande zu beobachten. Im Prinzip verstehen sich die Hähne, meistens, ab und zu gibt's schon ein Rumgezanke unter den beiden jüngeren. Die 3 Musketiere, die Buschhuhnhähne, gehen dann schlichten.

LG, Hen

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