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Alte und besondere Bäume
#61
Hier noch einige nützliche Links zum Wildbienenschutz:
https://www.wildbienen.info/
http://www.wildbienen.de/
https://www.wildbiene.com/standard/conte...&as=0&am_a=
https://www.wildbienenschutz.de/
http://www.bombus.de/
https://www.wildbee.ch/
Damit unsere Bienen nicht nur so aussehen....


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#62
Man kann den Wildbienen sowie vielen anderen Insekten und somit auch der Avifauna durch eine entsprechende Gartenbepflanzung helfen. Ich
habe zusätzlich an dem Pfosten des Gartenhauses noch 2 Nisthilfen für Hautflügler angebracht. In einer Halbhöhle am Häuschen brütet der Zaunkönig, in einer Pergola direkt am Häuschen brütet die Heckenbraunelle und im Felsen direkt daneben das Rotkehlchen.

Besondere Bäume sind hier in Radevormwald auch die Brutbäume für Schwarzstorch, Uhu, Rotmilan und im näheren Umkreis hier im Bergischen Land die Brutbäume für Hohltaube und Raufußkauz.


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#63
Was für ein wunderschönes Thema.... Und noch viel schönere Fotos...Heart

Ich lese interessiert mit....

Bitte mehr davon....HeartHeart
#64
Hallo Galinha,
vielen Dank für die Blumen....
Ganz besondere Bäume im übertragenden Sinn sind auch die Stammbäume des Lebens, der Menschheit und hier des Geflügels.


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#65
Ich schaue hier auch gerne rein.
Die Bilder sind einfach nur schön.

Schade, dass die (Ex-)Kurse so weit weg sind, einiges würde mich schon interessieren.
#66
Hallo,
hier einmal eine Anregung - nur so in den Raum gestellt - besser in den Biotop gepflanzt. Vor Jahren ließ ich mir von einer Korbflechterei aus ungeschälten frischen Weiden Entenbrutkörbe flechten. Diese Körbe pflanzte ich einmal an Gewässerufer für Entenbruten, desweiteren in Hecken als Igelunterschlupfe. Außer Brut- u. Wohnraum bieten dann die blühenden Weidenruten eine zusätzliche Insektenhilfe.


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#67
Was für eine tolle Idee? Hat du zufällig Bilder dieser Körbe? Ich habe nämlich Teich, Enten, Weiden UND kann ein wenig Korbflechten....Big Grin

Das wäre ja eine total schöne Bereicherung....Heart

Oh. Entschuldigung. Ich sehe die Bilder erst jetzt +eben war da noch nichts...) Danke dafür.

Der Korb ist dann zur Hälfte eingegraben? Sehe ich das richtig? Sehr schöne Idee...
#68
Hallo Gainha,
ja ich habe den Korb außen bis zur Hälfte eingegraben und auch im Einschlupfbereich und innen Erde eingebracht, ca. 3 - 5 cm Höhe,
so daß sich das Flechtwerk gut verwurzeln kann. Bis die Triebe ausschlugen habe ich den Pflanzbereich gegossen bzw. feucht gehalten.
Viele Grüße
Lupus
#69
Das will mal erst ein besonderer Baum werden - diese Sumpfzypresse
https://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Sumpfzypresse . In der nächsten Woche wird dieser "Jüngling" (rechts im Bild Cool ) auf einer kleinen Insel im Ülfebad https://de.wikipedia.org/wiki/Uelfe , einem beliebten Ausflugziel in Radevormwald, gepflanzt. Über die Pflanzung werde ich dann hier berichten.


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#70
Liebe Eibenfreunde mit E-Mail-Adresse!
Um nicht denselben Fehler wie 2019 zu begehen, gibt es für unsere Eibentagung 2020 schon jetzt und damit sehr früh die Einladung und die Bitte sich auch möglichst rasch anzumelden und die Quartiere zu buchen.
Wer sich mit einem Vortrag beteiligen möchte, meldet sich bitte auch frühzeitig bei mir unter thomas@scheeder.eu und erklärt sich damit auch bereit, dazu für den Eibenfreund eine Textfassung zu schreiben.
Diese E-Mail-Nachricht geht an 224 Adressen. Wenn welche beim letzten Mal unzustellbar zurückgekommen waren, habe ich sie aus dem Verteiler genommen. Aber der Verteiler ist sicherlich unvollständig. Bitte gebt die Einladung mit Programm an alle weiter, die Eibenfreunde sind und sein könnten.
Unser Verein CambiaRare ist gemeinnützig. Bis zu 20 % der Einkünfte können an gemeinnützige Organisationen gespendet und als Sonderausgaben geltend gemachen werden, welche dann den Gesamtbetrag der Einkünfte entsprechen mindern. Gerne übermitteln die Eibenfreunde nach einem Spendeneingang eine entsprechende Spendenbescheinigung. Bis zu einem Betrag von 200 € muss eine Spendenbescheinigung seit 2017 sogar erst nach Aufforderung des Finanzamts nachgereicht werden. Es gibt vielfältige Ideen, wie verfügbare Mittel von den Eibenfreunden und CambiaRare zur Förderung seltener Bäume eingesetzt werden können.
Bei mir können für die Fahrt zur Tagung in Markgröningen oder unterwegs bis zu 4 Personen zusteigen.
Beste eibige Grüße
Dr. Thomas Scheeder

27. Int. Eibentagung
vom 16. - 19.09.2020
bei den Bayerischen Saalforsten, Forstbetrieb St. Martin
im Salzburger Pinzgau
Programm​:
Wer schon früher anreist, kann am Vormittag in Berchtesgaden bspw. das Salzbergwerk besichtigen,
oder im benachbarten Salzburg auf kulturelle Entdeckungen gehen. Das Berchtesgadener Land bietet
eine Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten.
Mittwoch, 16.09.2020
Beginn der Veranstaltung​ ​um​ ​15 Uhr​ im Besprechungsraum des Forstbetriebs St. Martin, Dorf 20,
5092 St. Martin b. Lofer (Platz für max. 40 Personen).
Begrüßung durch den Vorstand der Eibenfreunde und den Leiter des Forstbetriebs St. Martin, FBL
Thomas Zanker.
Vorträge mit Diskussion a je 30 min:
● Einführung zum Forstbetrieb St. Martin durch FBL Zanker zu Historie, Waldbau, Jagd und
Naturschutz.
● Vorstellung der Eckdaten eines besonderen Eibenvorkommens mit üppigen
Verjüngungsansätzen im Revier St. Martin im „Schidergraben“ durch Revierleiter Georg
Poppel.
● Wer von den Teilnehmern gerne einen eigenen Beitrag besteuern will, meldet sich bitte bis
spätestens 30. Juni 2020 bei ​thomas@scheeder.eu​ (und bereitet dann seinen Beitrag auch
zur Publikation im Eibenfreund auf).
● Beim Versand der Teilnehmerliste (um gegebenenfalls Fahrgemeinschaften bilden zu
können) wird eine Vortragsübersicht mitgegeben.
Ab 17.30 Uhr Fahrt in die Unterkünfte bzw. zum Abendessen.
Donnerstag, 17.09.2020
9 Uhr Treffpunkt am Forstbetrieb St. Martin zu einer Exkursion mit Fahrgemeinschaften zum
Eibenvorkommen im Schidergraben (s.a. Vortrag Vortag). Mittagessen in der Jausenstation
Vorderkaser. Nachmittags bis ca. 17 Uhr Exkursion im Revier St. Martin zum Thema Waldbau,
Naturschutz und Jagd bei den Bayerischen Saalforsten mit verschiedenen Waldbildern. Leitung FBL
Zanker und Revierleiter Georg Poppel.
Gegen 19.00 Uhr gemeinsames Abendessen (Ort wird noch festgelegt).
Freitag, 18.09.2019Treffpunkt um 9 Uhr am Forstbetrieb zur Exkursion (in Fahrgemeinschaften) in den Nationalpark
Berchtesgaden mit Thema Eiben im Revier Hintersee (vormittags) und nachmittags Schifffahrt über
den Königsee nach St. Bartholomä – Führung durch Nationalparkranger.
Gegen 20.00 Uhr Aussprache der Eibenfreunde (Ort wird noch festgelegt).
Samstag, 19.09.2020
Wanderung im Bereich der Bayerischen Saalforste von Pürzelbach zur Kallprunnalm oder vom Heutal
zur Hochalm, wo jeweils Jausenstationen zur Einkehr vorhanden sind. Nachmittags können kulturell
Interessierte die barocke Wallfahrtskirche Maria Kirchental oberhalb von St. Martin besichtigen (per
Mautstrasse direkt mit PKW anfahrbar).
Für den Abend ist nach einem gemeinsamen Abendessen ein Rückblick auf 26 Jahre Eibenfreunde
geplant anhand von an die Wand projizierten Fotos mit Erläuterungen. Wer dazu Material beisteuern
möchte, gibt dies bitte an ​thomas@scheeder.eu​. Umfangreiche Bilddateien kann man über
www.wetransfer.com übermitteln.
Sonntag, 20.09.2020
Fakultativ (als Stopp auf der Heimreise) Salzburg-Aigen Schlosspark, nach individueller Absprache
Besichtigung einer alten Eibengruppe zu der es genauere Aufnahmen gibt (siehe Publikation 1994,
Hoffnung für ein fast verschwundenes Waldvolk von Th. Scheeder)
Kosten​:
Der Tagungsbeitrag beträgt 50 € und ist mit der baldigen Anmeldung bei ​thomas@scheeder.eu​ auf
das Konto der Eibenfreunde IBAN: DE65 6046 2808 0010 2000 02 bei der Volksbank
Asperg-Markgröningen eG mit dem Betreff "Tagung 2020" zu überweisen.
Alle anderen Kosten entstehen vor Ort und werden dort individuell bezahlt.
Unterkunftsmöglichkeiten​:
● 1 Urlauberselbstversorgerhütte des Forstbetriebs St. Martin mit max. 6 – 8 Plätzen, Dusche,
Lager, Kochgelegenheit.
● 1 Jagdhütte für Selbstversorger des Forstbetriebs St. Martin mit max. 6 Plätzen, Brunnen vor
der Hütte, 3 Räume mit je 2 Betten.
Der Mindestpreis je Tag beträgt 80 € bei 4 Personen - jede weitere Person kostet 5 € mehr. Bitte
Reservierungsanfragen unter dem Stichwort „Eibentagung“ an ​info-saalforste@baysf.de​.
● Gasthof zur Post in St. Martin, ​www.gasthof-post.info​, ÜN ab 49 €.
● Gasthof Hochmoos in St. Martin, ​www.hochmoos.at​, ÜN ab 59 €.
Bitte bei den Gasthöfen direkt anfragen. Es wurde keine Vorreservierung vorgenomm
#71
Heute haben wir auf der Insel im Ülfebad die kleine Sumpfzypresse,
siehe Beitrag 69 in diesem Thread, gepflanzt. Hier noch kurz ein Auszug aus Wikipedia zu Sumpfzypresse: Die Echte Sumpfzypresse (Taxodium distichum var. distichum) ist ein sommergrüner Baum. Sie wirft im Herbst nicht nur ihre Nadelblätter ab, sondern sogar jeweils ganze Zweiglein. Die Echte Sumpfzypresse erreicht Wuchshöhen von bis 35 Meter und einen Stammumfang von gut 5 m. Sie kann über tausend Jahre alt werden. Echte Sumpfzypressen wachsen ziemlich langsam, wobei selten mehr als 30 cm Jahreszuwachs beobachtbar sind. Die Borke ist blass rötlichbraun und weist zahlreiche senkrechte oder schraubig verlaufende Furchen und Fasern auf. Die kegelförmige Baumkrone besitzt eine abgerundete Spitze. Der Austrieb beginnt sehr spät und zaghaft im Juni mit bläulichgrünen Jungtrieben. Die Nadelblätter stehen schraubig-zweizeilig an Langtrieben. Die Seitenzweige sind etwa 10 cm lang und tragen die etwa 80 bis 100 dünnen, etwa 10 mm langen und etwa 2 mm breiten wechselständigen Blätter. Beim Austrieb sind die Blätter frischgrün, später dunkeln sie deutlich nach und tragen auf der Unterseite jeweils zwei graue Bänder. Die benadelten Zweiglein werden etwa Ende Oktober abgeworfen und haben dann eine fuchsrote bis dunkelbraune Herbstfärbung.
Die Echte Sumpfzypresse ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Etwa 5 cm lange männlichen Blütenstände stehen meist schon im Winter zu dritt bis viert an den Zweigspitzen zusammen, welche sich im März bis zur Länge von 8 bis 10 cm strecken und im April gelblich werden. Die kurz gestielten, etwa 3 cm langen, kugeligen Zapfen haben wenige Schuppen und einen Dorn in der Mitte und produzieren schmal geflügelte Samen.
Die Echte Sumpfzypresse bevorzugt feuchte Böden, sie kann aber auch Trockenheit vertragen. Häufig wird sie an Gewässerufern gepflanzt und gedeiht oft auch in seichten Gewässern stehend, wo sie dann markante Atemknie (Pneumatophoren) ausbildet, die in der Funktion den Brettwurzeln tropischer Bäume vergleichbar sind. Die Atemknie erinnern im Aussehen an Termitenhügel und werden bis 40 cm hoch. Innen enthalten sie ein schwammiges Gewebe, das die Durchlüftung der im Wasser stehenden Wurzeln fördert. Diese Wurzeln sollen jedoch auch der Verankerung der Bäume im Boden dienen. Es kommt auch zur Ausbildung von Adventivwurzeln. Als Parkbaum in Ufernähe wurde die Sumpfzypresse in Deutschland besonders von Lenné bevorzugt. Sehr schöne alte Exemplare gibt es am Schweriner See. Sie wachsen besonders gut im Erlenbruchwald und zeigen, dass die Art das einheimische Klima sehr gut verträgt. Das wertvolle Holz lässt eine forstwirtschaftliche Nutzung attraktiv erscheinen.
Die 2 Fotos wurden in dem privaten Park meines Bekannten Dr. Enrico Albertini in Monticello aufgenommen.


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#72
Wozu?
#73
Ergänzend zu Beitrag 71 hier noch einige Fotos zur Pflanzung der
Sumpfzypresse auf der kleinen Ülfebad-Insel in Radevormwald.
Möge die Zypresse dort gut anwachsen und gedeihen, damit mein
Sohn einmal hier im Forum die herangewachsene Sumpfzypresse
als "besonderen" Baum nochmals vorstellen kann.....


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