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Alte und besondere Bäume
30.11.2018, 12:52
Beitrag #41
Kostenlose Abgabe von Gehölzen
Hallo,
uns erreichte nachfolgende Mail. Falls jemand Interesse an Gehölzen hat, kann sich direkt mit Herrn Dr. Wolfgang Wiebecke in Verbindung
setzen:

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Dr. Wolfgang Wiebecke [mailto:dr_wolfgang_wiebecke@web.de]
Gesendet: Donnerstag, 29. November 2018 10:19
An: info@bergischer-naturschutzverein.de
Betreff: Mein Anruf soeben wegen bis Mitte Dezember 2018 abzugebender Gehoelze

Sehr geehrte Damen und Herren,
wie soeben mit Ihrer freundlichen Mitarbeiterin besprochen, hatte ich 1995 die Möglichkeit, in Hof Sondern (Wuppertal/Beyenburg) ein biologisch-dynamisches Baumschul-Projekt unter Verwendung von günstigen Stern-Konstellationen anzulegen.

Da ich leider überraschend aus erheblichen gesundheitlichen Gründen diese meine Tätigkeit zum 1.1.2019 aufgeben muss und es keinen Nachfolger für meine Tätigkeit gibt, wurde mir vom Hof die Möglichkeit eingeräumt, mich bis Mitte Dezember auch darum zu bemühen, dass die vielen von mir meist gesäten Bäume und Sträucher neue Standorte finden, wofür kein Kostenersatz welcher Art immer erwartet wird.

Es geht insbesondere um Tannen, Wolligen Schneeball, Pfaffenhütchen, Wildapfel- und Wildbirnbäume sowie zahlreiche weitere Arten und doch z. T. erhebliche Stückzahlen.

Es ist möglich, mit mir über 0202-6480966 und 0176-23938697 einen Termin zu vereinbaren, ich bitte aber, zu berücksichtigen, dass ich aus den angedeuteten gesundheitlichen Gründen nicht täglich kann und mich auch noch insbesondere auf dem Hof darum kümmere, meine eher kleinen zuletzt gepflanzten Bestände zu gießen.

Rückfragen beantworte ich gern.

Mit freundlichen Grüßen
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22.01.2019, 22:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.01.2019 22:38 von Lupus.)
Beitrag #42
Namenloser Wupperbaum mit Charakter
In dem Naturschutz- und FFH-Gebiet zwischen den Ortschaften Radevormwald-Dahlhausen und Radevormwald-Wilhelmstal direkt an dem Wupperufer und dem Wald-Wasser-Wolle-Weg https://www.wanderwege-nrw.de/wandern-in...rmwald.php steht diese alte Eiche, zwar namenlos aber doch beeindruckend. Schräg gegenüber am anderen Wupperufer steht noch ein besonderer Baum, eine Buche, die sich ein "Wupper-Biber" auserkoren hat. Seit kurzer Zeit besiedeln mehrere Biber die Wupper. Mittlerweile beherbergen die Wälder im Einzugsbereich der Wupper wieder einige Kostbarkeiten wie den Biber, den Uhu, den Kolkraben, den Schwarzstorch, wenn die gesichteten Hühner keine Buschhühner (Hennen) waren - das Haselhuhn, den Silberreiher und mit größter Wahrscheinlichkeit die Wildkatze


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04.02.2019, 15:20 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.02.2019 16:01 von Lupus.)
Beitrag #43
Friedenseiche auf dem Marktplatz in Radevormwald
Die Friedenseiche auf dem Marktplatz in Radevormwald wurde anlässlich der jährlichen Sedansfeier am 02.09.1876 zur Erinnerung an den Sieg im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 gepflanzt. Sie ersetzte zunächst das Kriegerdenkmal, welches aus Mangel an Geld erst am 2. September 1906 aufgestellt werden konnte.
Gespendet wurde die Eiche von den Gebrüdern Karthaus zu Kollenberg. Sie überstand die zahlreichen Neuerungsmaßnahmen des Marktes, während das Kriegerdenkmal 1959 im Zuge einer Umgestaltungsmaßnahme entfernt wurde. 1922 war unter der Friedenseiche eine Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges aufgestellt worden, welche später jedoch in den Kollenbergpark umgesetzt wurde.

Quelle: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-NF-20080722-0088
Fotos: AStR (Archiv Stadt Radevormwald) Signatur.B 4233/119, B 4233/120 und B4233/137

Angeblich wurden seinerzeit insgesamt 3 Friedenseichen gepflanzt. Eine Eiche in der Ortschaft Radevormwald-Rädereichen und die zweite Friedenseiche in der Ortschaft Dahlhausen, Auf dem Raderberg. Ich werde mich auf die Suche dieser in Vergessenheit geratenen Eichen machen und dann hier berichten.


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04.02.2019, 18:36 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.02.2019 19:57 von Lupus.)
Beitrag #44
RE: Alte und besondere Bäume
Hallo,
vor einiger Zeit berichtete ich in diesem Thread, siehe Beitrag 37, über eine Mistel in einem Birnbaum auf der Streuobstwiese der Stadt Radevormwald in Radevormwald-Herbeck. Diese Kombination ist so interessant, daß jetzt auch in dem Parasitic Plants Newsletter "HAUSTORIUM" darüber kurz berichtetet wurde. Diese Newsletter gehen an über 100 Wissenschaftler weltweit. Nachfolgend der Auszug:

HAUSTORIUM 75
HAUSTORIUM
Parasitic Plants Newsletter
ISSN 1944-6969
Official Organ of the International Parasitic Plant
Society
http://www.parasiticplants.org/


Mistletoe in pear
In the older literature there are mentioned among
others as host for Viscum album in addition to the
family/genusMalus also the genus Pyrus. V.
album however very seldom grows on pear trees.
Approx. 30 years ago I infected 40 young wild
pears Pyrus pyraster with seeds of V. album -
however with little success (either the seedlings
became dry or the pear tree died below the
infection). Only one infection was successful.
Unfortunately, I'm not able to inform you about
the further history of the pear mistletoe. It was
handed over to an open-air museum where it
disappeared (much to my regret !).
But 12 years ago my hometown Radevormwald
established in Radevormwald-Herbeck an orchard
with old varieties of fruit. This orchard is grazed
extensively by sheep. There are also some
beehives. Furthermore, perches for owls, kestrels
and buzzards were installed. A hedge with various
Rosa canina, Cornus sp., Corylus avellana,
Viburnum opulus, Crataegus sp., Prunus spinosa
was planted around the orchard. There is a great
variety of insects. V. album is growing.abundantly
on a pear tree Pyrus communis of the old species
‘Gellert's Butterbirne’ . Due to a very hot and long
summer period the pear tree doesn't have any
fruits, contrary to the other fruit trees of the
orchard.


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08.02.2019, 08:01 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.02.2019 10:19 von Lupus.)
Beitrag #45
Ergänzung zum Beitrag 43, Friedenseichen
Ich beziehe mich auf den Bericht 43 hier im Forum. Um das Jahr 1876 wurden insgesamt 3 Friedenseichen in Radevormwald gepflanzt, eine auf dem Marktplatz, eine in Radevormwald-Rädereichen und die dritte Eiche in Radevormwald-Dahlhausen, Auf dem Raderberg, unterhalb der ehemaligen Volksschule. Ich habe die letzteren 2 Eichen aufgesucht, um zu sehen, was aus den Eichen geworden ist. Die Friedenseiche in Radevormwald-Dahlhausen steht zwar noch,
sogar innerhalb der schmiedeeisernen Umzäunung, die seinerzeit alle 3 Friedenseichen zierte, ist aber in einem bedauerlichen
Zustand. Vor Jahren wurden alle Äste der Eiche abgesägt. Durch das seinerzeitige Eingreifen des städtischen Umweltamtes wurde
das Absägen der Eiche verhindert. Leider wurde der Raum innerhalb der Umzäunung danach mit Wackersteinen und Plastikteilen
etc... fast bis zum oberen Rand der Umzäunung aufgefüllt. Anbei einige Fotos der heruntergekommenen Kulturstätte. Das Umfeld dieser Eiche sollte saniert werden. U.U. überlebt diese Eiche ja noch Jahrzehnte und die Hohlräume im Stamm böten Fledermäusen und Vögeln Quartier.

Die Friedenseiche in Radevormwald-Rädereichen steht vor der ehemaligen Gaststätte "Eiken 3". Sie scheint sich in einem guten Zustand zu befinden und prägt das dortige Ortsbild.. Die Eiche ist gut gewachsen und hat eine ausladende Krone. Bei der Bevölkerung ist diese Eiche zwar sehr bekannt - aber nicht als Friedenseiche.


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13.02.2019, 20:42 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.02.2019 20:47 von Lupus.)
Beitrag #46
Wupper-Biber
Noch einige Ergänzungen zu dem Beitrag 42 in diesem Thread. Meinem Freund Ralf Steinberg gelang es, den Biber über die letzten 2 Jahre hinweg zu beobachten und zu fotografieren. Ein Wupper-Biber hat sein Gebiet oberhalb der Dahlhauser Schlacht (Wupperstau) bis nach Radevormwald-Wilhelmstal. Ein zweiter Biber lebt oberhalb des Beyenburger Stausees an der Wupper in der Nähe des Fischbruthauses bei Remlingrade. Ein dritter Biber, den es wupperaufwärts zieht, kann z.Zt. bei Laaken, zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Wuppertal-Beyenburg bestätigt werden.


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19.02.2019, 15:08 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.02.2019 15:16 von Lupus.)
Beitrag #47
"Ökologische Beziehungen der Vögel und Gehölze" - jetzt auch als Ebook
Im letzten Jahr gab ich das Buch "Ökologische Beziehungen der Vögel und Gehölze" als Reprint heraus. Jetzt ist das Buch auch als Ebook erhältlich, siehe

https://www.bod.de/buchshop/oekologische...dget_large

oder

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearc...eziehungen

Nachfolgend ein Auszug aus dem Heft 1/3 13/1962
Bonner zoologische Beiträge
Buchbesprechungen
Seiten 237/238

Turcek, Frantisek J. (1961): ökologische Beziehungen der Vögel und Gehölze. — Pressburg. (Verlag der Slowakischen Akademie der Wiss.) — 330 S., Tabellen, 134 Abb. (Leinen).
Die mannigfaltigen ökologischen Beziehungen zwischen den Gehölzpflanzen und den Vögeln erfahren in diesem Werk Turceks vor allem für die Fragen der Vogelnahrung und der Ausbreitung der Gehölzpflanzen durch Vögel eine ausführliche Darstellung. Kernstück des Werkes bilden die umfangreichen Tabellen über den Verzehr der generativen Teile (= Diasporen genannt) der Gehölzarten durch Vögel (Tab. 1: Gehölzarten alphabetisch geordnet und die jeweils befressenden Vogelarten, 52 pp., Tab. 5: Vogelarten alphab. geordnet und ihre jeweilige Diasporen-Nahrung, 67 pp). Der Rekordhalter unter den Vögeln ist der Kernbeißer (Coccothraustes coccothrausles), der 112 verschiedene Gehölz-Diasporen befrißt; am meisten befallen ist die Eberesche (Sorbus aucuparia). Viele Fragen sind noch offen, so wissen wir wenig über Ernährungswert, Nährstoffgehalt und Kalorienwert der Gehölzdiasporen, obwohl gerade solche Angaben
viele Fragen klären könnten. Verf. hat alles Bekannte zusammengetragen und eigene Untersuchungen hinzugefügt: Z. B. frißt der Kreuzschnabel fettreiche Samen der Nadelbäume, ist er aber einmal auf die fettarmen Samen der Lärche angewiesen, so kann er oft die ganze Ernte vernichten, da er dann ungeheure Mengen braucht. Giftige Diasporen können Vögel vergiften: Alkohol (gärende Früchte) und Amygdalin (Blausäure gebend) wurden schon Kernbeißer, Großem Buntspecht (Dendrocopos major) und Spinas tristis zum Verhängnis. Genauere Untersuchungen stehen aber auch hier noch aus. Wenig wissen wir schließlich auch über die Quantität der verzehrten Diasporen, über Fragen des Scheinfraßes (z. B. an Kätzchen durch Meisen) oder Auswahlprinzipien der Vögel. Daß der Verf. an alles gedacht hat, zeigen so inhaltsreiche Kapitel wie „Säfte der Gehölze als Nahrung der Vögel" (p. 182—200) und „Siedlungsbeziehungen der Vögel und Gehölze". So ist das Buch ein zuverlässiger und lesenswerter Wegweiser. Bei einer Neuauflage sollten einige sprachliche Verbesserungen vorgenommen werden. W. Thiede


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01.03.2019, 22:16 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.03.2019 00:07 von Lupus.)
Beitrag #48
Reprint "Ökologische Beziehungen der Vögel und Gehölze"
Nachfolgend Informationen zu dem Autor und den Herausgebern des Buches "Ökologische Beziehungen der Vögel und Gehölze":

FRANTISEK JOSEF TURCEK
Frantisek Jozef Turcek gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten in der Geschichte der Biologie in der ehemaligen Tschechoslowakei, da er der erste slowakische Ökologe und bekannteste slowakische Zoologe war, der im Ausland anerkannt wurde. Quelle dieser Elementarinfos.: Wikipedia (Englisch)* / *František Jozef Turček (3. 12. 1915, Bádice – 4. 3. 1977, Banská Štiavnica) ranks among the outstanding personalities in the history of biology in former Czechoslovakia as he was the first Slovak ecologist and the best known Slovak zoologist acknowledged abroad.As a gifted self-made man who had not completed his secondary-school education (however he defended dissertation thesis in 1967 at the Institute of Vertebrate Research CSAS in Brno), he became a highly distinguished scientist of the world importance. A great deal of his creative life he spent working at the Forestry Research Institute, Banská Štiavnica (1946–1964), where, due to his nonconformist attitudes and disinclination to collaborate with leading Communist regime, he was discriminated. This was why he transferred to the Slovak Academy of Sciences in 1964, where he was fully acknowledged.
Dr. Turček’s publication activity was remarkable. He wrote 13 books and published more than 450 articles in Czechoslovak as well as in German, Hungarian, Swedish, British, American, Indian and Japanese journals. He corresponded with the well-known specialists in the world ecology at that time (Balogh, Dehnel, Formozov, Kendeigh, Novikov, Pinowski, Tischler and othersand was a member and corresponding fellow of several international scientific organizations (Magyar Madártani Intézet, British Ornithologists’ Union, American Ornithologists’ Union, International Union of Applied Ornithology, Deutsche Gesellschaft für Säugetierkunde, The Cooper Ornithological Society. In 1964, the International Organization of Zoologists, the Academy of Zoology in Agra (India), appointed him the vice-president.

DIETMAR FENNEL
Dietmar Fennel ist seit Jahrzenten Mitglied im Bergischen Naturschutzverein und war Vorsitzender der Ortsgruppe Radevormwald. Zu seinen Projekten und Kooperationen zählen u.a. die Bergische Gartenarche, die Naturschule Grund in Remscheid, die Station Natur und Umwelt in Wuppertal, die Biologischen Stationen Mittlere Wupper, Oberberg und Rhein-Berg sowie der Wupperverband.
Seit über 25 Jahren ist er aktives Mitglied im Trägerverein der Biologischen Station Oberberg und setzt sich hier für Umweltbildung und eine ökologisch nachhaltige Entwicklung ein.
Dietmar Fennel hat zahlreiche Projekte entwickelt, wie die Pflanzung von Landschaftshecken, die Pflege von Streuobst- und Orchideenwiesen oder Projekte zur Wiederansiedlung seltener Arten. Er hat unzählige Nisthilfen gebaut - hier unter anderem einen künstlichen Horst für Schwarzstörche im Wiebachtal -, Steilwände für den Eisvogel hergerichtet, Stollen und Dachböden für Fledermäuse und alte Gebäude als Brutplätze für Schleiereulen zugänglich gemacht. Dank seines Engagements wurden Kirchtürme mit Nisthilfen für Turmfalken versehen; hierfür konnte er die Auszeichnung "Lebensraum Kirchturm" des Naturschutzbundes Deutschland entgegennehmen.
Darüber hinaus befasst er sich mit der Kulturgeschichte von Baum und Wald. Er sucht und sammelt Sagen, Legenden und Geschichten über alte Charakterbäume und hat sich über die Jahre hierüber ein eigenes Archiv angelegt.
Mit seinem Ideenreichtum und Fachwissen, seinen vielfältigen Aktivitäten und durch seine Netzwerkarbeit hat Dietmar Fennel im Natur- und Artenschutz viel bewirkt.

JÖRG KROGULL
Jörg Krogull ist Journalist, Kulturwissenschaftler und Dozent für Semantik & Semiotik sowie verantwortlich für die unter Exlibris Publish erscheinenden Werke und Literatursammlungen.
Vormals langjähriger Creative Director international agierender Agenturen lebt er heute mit seiner Familie in Bochum, publiziert und schreibt Bücher sowie kultur-und sozialwissenschaftliche Beiträge und Essays.
Als Vorsitzender des von der UN-Dekade ausgezeichneten Förderkreises Lernort Natur Bochum und Umgebung e.V. sowie zuständig für Natur-Umwelt-Jagd Belange seines Hegerings im Oberbergischen, arbeitet er als Jäger ehrenamtlich im Sinne der bundesweiten BNE-Initiative Bildung für nachhaltige Entwicklung. Des Weiteren befasst er sich intensiv mit Natur- und Artenschutz - vornehmlich auf lokaler und regionaler Ebene.


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12.03.2019, 22:03 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.03.2019 22:16 von Lupus.)
Beitrag #49
Schillerlinde und Friedenseiche
In den Beiträgen 32 und 46 hier in diesem Forum stellte ich die Schillerlinde sowie die Friedenseiche in Radevormwald-Dahlhausen/Wupper vor. Während die Schillerlinde sich in einem Naturschutz- und FFH-Gebiet im Bereich der Wupper befindet und "ein Leben in Gesundheit und Freiheit genießt", fristet die Friedenseiche ein armseliges Dasein, geschändet und vergessen. Evtl. könnte man die Friedenseiche noch retten, wenn man die Steine und die dort gelagerten Kunststoffteile entfernt, den Boden aufbessert, evtl . dort auch Wildblumen und Leguminosen einsät etc... Desweiteren könnte man die Eiche um die Hälfte kürzen, um einen etwaigen Windwurf vorzubeugen.
Die Eiche könnte noch Jahrzehnte überleben und böte mit ihren Hohlräumen Fledermäusen, Baumläufern, Kleibern, Meisen und vielen Käfer- bzw. Insektenarten Wohnstätte und Lebensraum. Evtl. greift ja eine Denkmal- oder Naturschutzbehörde einmal diese Anregung auf und setzt sich für den Erhalt der Friedenseiche ein. 1948 berichtete Dr. phil. Paul Zeit in seinem "Heimatbuch über Dahlhausen a.d. Wupper und seine Industrie-Anlagen" über die beiden Gedenk-Bäume.
Leider gerieten die Bäume danach in Vergessenheit...…..


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