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Hühner fressen kaum nach Umzug
#1
Kurze Frage in die Runde:
Habe seit 3 Wochen 3 Hennen in Quarantäne, da Neuzugänge.
Seit dem sie bei mir sind, fressen sie kaum etwas. Ich schiebe das auf die neue Umgebung.
Morgen will ich sie mit der Gruppe vergesellschaften. Meint ihr, dass sie dann ggf. Futter aufnehmen oder erst recht noch weniger fressen. Zwei haben schon an Substanz verloren... Krank sind sie nich.
Das Futter was ich füttere kennen sie, ich habe es extra vom Züchter mitgenommen, da er es bis dato verfüttert hat. Ich dachte, dann würde die Umstellung nicht so schwer fallen...Confused
#2
Die kämen bei mir ohne Kotuntersuchung (Wurmbefall.....)schon gar nicht zum Altbestand.

#3
Richtig!!! Auf jeden Fall vorher eine Wurmuntersuchung machen lassen!!!ohh
Winken Lieber Ratten im Keller, als Verwandte im Haus!Haudichweg!!!
#4
Hallo ihr beiden,

danke für eure Antworten und Tipps. Das mache ich aber eh immer vorsorglich, Ektoparasiten und Endoparasiten.
Eine Henne verliert mächig viele Federn. Wenn sie flattert, dann hat man das Gefühl einer KissenschlachtUndecided
Trotzdem macht mir die super geringe Futteraufnahme Sorgen...
ich fühle jetzt jeden Aben den Kropf und er ist nicht prall gefüllt.
#5
Hm, also das irgendwelche Neuzugänge nicht fressen hatte ich noch nie.
Das mit den federn könnte eine schockmauser sein, d.h. Mausern aus Stress.
Was sind es denn für Hühner bzw. wie groß ist die Umstellung?
#6
Hallo FUXX,

naja,
es ist eine Babezieux, eine Marans und eine Mixhenne.
Neuzugänge halte ich immer erst in Quarantäne.
Die Umstellung von täglich unbegrenzten Freilauf auf 10m2 Freilauf ist bestimmt enorm, aber anders kann ich keine Quarantäne einhalten.
Der Stall ist 2m2 und eigentlich für solche Zwecke ausreichend.
Sonst ist es der Gluckenstall...samt Gehege....
Wenn ich abends auf der Stange die Kröpfe abtaste, dann sind sie zwar zu spüren, also irgendwas ist drin, aber eben nicht so prall gefüllt, wie bei meinen anderen 20 Hühnern. Als Beispiel 1kg Futter reicht bei 3 Hennen normalerweise max. 3 Tage, bei den Neuen reicht er fast eine Woche. Und es handelt sich hier um keinesfalls kleine Rassen!
sie haben ein klein bisschen Grün und bekommen täglich Kartoffeln mit Möhren und gekochtem Ei, was sie aber kaum bis garnicht anrühren, da wahrscheinlich vorher nicht bekannt....
Parasiten sind definitiv auszuschließen. Da alle drei von unterschiedlichen Züchtern kommen, vermute ich keine anderen Krankheiten... Bin ratlos. Da sie so wenig fressen spürt man bei beiden Hennen deutlich das Brustbein, bei der Babezieux geht es noch, aber die hat auch aufgrund ihrer Größe mehr Reserven.

VG Junghuhn[/align]
#7
Das ist für die Neuzugänge ja auch noch doppelt schwer, allein in eine neue Gruppe und in eine neue Umgebung, dass die ein wenig orientierungslos sind sollte dann aber klar sein.
Einzeltiere zusammenwürfeln, außer bei jüngeren Küken, ist eine mutige Tat und eher suboptimal.

Grüße aus der Elbmarsch
Ekpaik

Hobbyhalter federfüßiger Zwerge
#8
Aus Deinem ersten Beitrag geht hervor, das die 3 Neuzugänge von einem Züchter stammen, weil Du ja das Futter vom Züchter mitgenommen hast.

Jetzt stammen die Tiere von unterschiedlichen Züchtern.Grübel

Bei jedem Hühnerhalter/Züchter herrscht ein anderes Stallmilieu.
Da spielen auch Bakterien und Keime eine große Rolle.

Und durch Stress kann einiges an Krankheiten ausbrechen, was vorher nicht unbedingt bemerkt werden mußte.Nicht jedes Tier was gesund erscheint, ist auch gesund.

#9
Hallo ihr beiden, danke für die Hinweise.

Sie stammen von einem Züchter, der sie getrennt voneinander hält.
Also aus verschiedenen Zuchtstämmen aber mit dem gleichen Futter.
War wohl mißverständlich geschrieben in der Eile...
Sie kennen sich also nicht.

Für mich ist es schwierig, Neuzugänge in Quarantäne zu halten, da ich ungern ein Huhn für 3 Wochen einzeln setzen möchte. Daher dachte ich mir nichts böses dabei die drei Hennen zusammen in Quarantäne zu setzen... Das dies nicht optimal ist, war mir klar, aber das dies sooo schlimme Auswirkungen haben könnte, hätte ich nicht gedacht. Ich dachte es wäre für ein Huhn schlimmer allein zu sein....Confused
Bei zwei von den beiden Hennen scheint sich seit gestern abend das Freßverhalten zu normalisieren, die Kröpfe waren deutlich voller, als die Wochen davor. Nur bei der einen mit der Schockmauser will es nicht besser werden... Zwangsernährung? Vielleicht doch einzeln setzen, aber dann ist es vielleicht noch mehr Stress?

VG Junghuhn
#10
Also noch mehr Stress durch Einzelsetzung würde ich da jetzt nicht noch machen.
Was meinst Du mit Zwangsernährung Ask
Ich würde mal versuchen ein wenig aufzupäppeln.
Hartgekochtes zerdrücktes Ei mit Brennesel- Quark/Joghurt - HaferflockenIdea

#11
Hallo Heidi,

naja, Zwangsernährung eben, reichhaltige weiche breiige Sachen mit einer Einwegspritze direkt in den Schnabel...Confused Als Notlösung....
gekochte Kartoffeln mit gekochten Ei und gekochten Möhren vermischt biete ich jeden Tag an, wird aber kaum genommen, selbst von den anderen Neuzugängen kaum. Meine Althühner stürzen sich gerade förmlich drauf, wenn ich es denen anbiete...
Nachfrage beim Züchter ergab, dass er nur Körner verfüttert und klein geschnippeltes Grünzeug. Den Trinkwasserzusatz ROPA B 10% benutze ich wie er bei seinen Hühnern in der gleichen Dosierung....
Das Hühner stressanfällig sind wusste ich, aber anscheinend hatte ich bisher immer robuste Tiere, denn bis dato hat meinen Neuzugängen weder die Quarantäne noch das Fressen Probleme bereitet....Undecided
#12
Drei zusammengewürfelte Einzeltiere in neuer Umgebung mit wenig Auslauf. Da kommt ja einiges zusammen. Confused Die müssen sich in der neuen Umgebung zurechtfinden und sich untereinander kennenlernen, sprich eine neue Hackordnung ausmachen. Letztgenanntes dann grad noch einmal wenn Du sie in die große Gruppe integrierst. Bei dem einen Tier klingt das schon sehr nach Schockmauser. Wenn Du Krankheiten und Parasiten bei den Neuzugängen definitiv ausschließen kannst und darüber hinaus einen guten Hahn hast, würde ich entweder den Hahn zu den drei neuen gesellen, damit er die Rangordnung herstellt und ihnen das Futter zeigt, oder die drei gleich in die große Gruppe geben. Am besten nachts einfach zu den anderen auf die Stange setzen und vorher ein bisschen mit Stallstreu abreiben damit sie schon den Geruch der Herde annehmen und nicht so auffallen. In der Großgruppe mit mehr Auslauf haben sie dann mehr Rückzugsmöglichkeiten und Auslauf. Wenn der Hahn es dann noch gut mit ihnen meint sollte es bald besser werden. Gute Idee
Versuch macht kluch, was hast Du schon zu verlieren?
Sprich Wahres, iss Gares, trink Klares!
#13
(02.09.2015,07:08 )Junghuhn schrieb: Hallo Heidi,

naja, Zwangsernährung eben, reichhaltige weiche breiige Sachen mit einer Einwegspritze direkt in den Schnabel...Confused Als Notlösung....
gekochte Kartoffeln mit gekochten Ei und gekochten Möhren vermischt biete ich jeden Tag an, wird aber kaum genommen, selbst von den anderen Neuzugängen kaum. Meine Althühner stürzen sich gerade förmlich drauf, wenn ich es denen anbiete...
Nachfrage beim Züchter ergab, dass er nur Körner verfüttert und klein geschnippeltes Grünzeug. Den Trinkwasserzusatz ROPA B 10% benutze ich wie er bei seinen Hühnern in der gleichen Dosierung....
Das Hühner stressanfällig sind wusste ich, aber anscheinend hatte ich bisher immer robuste Tiere, denn bis dato hat meinen Neuzugängen weder die Quarantäne noch das Fressen Probleme bereitet....Undecided

Hy,

also bei der Zwangsernährung tu ich mich raus......
Wenn ein Huhn nicht frießt, gibt es bei mir nur eine Lösung......
Ich kann Dich aber auch gut verstehen,hab das früher auch ein wenig anderes gesehen.
Vielleicht solltest Du dem Hühnchen mal ne Aufbauspritze geben lassen.Idea
Ich wäre mir da nicht so sicher ob nicht doch irgentwas da im Busch ist !!
Vergesellschaften würde ich so auf keinen Fall.

Zu der Fütterung:
Tiere nur mit Grünzeug und Körner zu ernähren halte ich schonmal für einen großen Fehler.
Ich hoffe auf Deinem Fütterungsplan steht zumindest Bierhefe und Mineralien.
Ich hab schon gelesen das Du Ei fütterst, aber nicht umsonst hab ich Ei + Brennessel geschrieben.
Die Brennessel ist eine Heilpflanze !!!Solltest Du dich mal drüber belesen.
Kartoffeln hab ich noch nie verfüttert, wüßte auch nicht wofür.
ROPA B 10% ist ne gute Sache !!
Die Möhren würde ich nicht kochen - entweder grob raspeln und mit etwas Öl mischen oder am Stück als Beschäftigung verfüttern.

Ich hoffe Du findest für Dich eine passende Lösung.

#14
Danke Heidi, ich probiers... vielleicht schafft sie es ja....

VG Junghuhn
#15
Wie gehts dem Hühnchen ?

#16
Huhu. Ich schreib mal ganz schnell. Ich würde mir Sorgen machen wenn meine Hühner einen prallen Kropf haben. Für mich ist das ein Zeichen das das Futter zu wenig an Nährstoffen usw. bietet so das die Hühner sehr viel fressen müssen. Bei mir die Maranshenne frisst auch recht wenig aber sie ist Kerngesund, legt mit ihren 4 immer noch fast jeden 2 Tag und sieht immer noch gut aus


Lg
#17
Sie leben alle noch, hab sie nun seit einiger Zeit in die große Gruppe integriert und seit dem fressen sie sehr gut. Der Kropf ist abends gut gefüllt. Jetzt müssen sie nur wieder zunehmen...
Vielleicht fühlen sie sich in der Gruppe wohler?
Die Eingliederung ging fast problemlos von statten.

VG Junghuhn

PS: ich füttere Körnermischung und Legemehl sowie Grit zur freien Verfügung. Weiterhin täglich Grünfutter und was aus dem Garten saisonmäßig abfällt, Äpfel, Birnen, Beeren. Zweimal die Woche gibt es gekochte Kartoffeln mit Möhren und Ei gemischt mit Quark, Bierhefe, Futterkalk und Oreganoöl.
Ich denke das Futter ist nicht nährstoffarm.
#18
Na siehste, geht doch! Gute IdeeGute IdeeGute Idee

Deine Fütterung scheint mir okay zu sein. Die Körnermischung würde ich erst Nachmittags bzw. Abends zur Verfügung stellen. Dann fressen sie genug vom anderen Futter und haben die Nacht über Zeit die Körner zu verdauen.
Sprich Wahres, iss Gares, trink Klares!
#19
danke für den Tipp! Smile


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