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Museen bilden
13.12.2018, 12:04 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.12.2018 12:17 von Lupus.)
Beitrag #221
Aquazoo Löbbecke Museum
Aquazoo Löbbecke Museum, Düsseldorf

Faszinierende Einblicke in verschiedene Lebensräume bietet das Aquazoo Löbbecke Museum seinen großen und kleinen Besuchern. In über 140 Aquarien, Terrarien und Großanlagen leben 5.000 Tiere aus über 560 Arten. Während Hai und Rochen durch das große Riffbecken gleiten, genießen Krokodile und Schildkröten das tropische Klima der begehbaren Tropenhalle. Die einzigartige Verbindung aus Zoo, Aquarium und Naturkundemuseum wartet zudem mit einer modernen, interaktiven Ausstellung auf, die Evolution und Artenvielfalt erleben lässt.

Gleich zu Beginn erwartet ein über 16 Meter langes Pottwal-Skelett die Besucher des Aquazoo. Dieser imposante Zahnwal steht am Ende einer langen Evolutionsgeschichte, vom Einzeller bis zum Säugetier. So beginnt die Reise in die Naturgeschichte mit den Kleinstlebewesen, die sich erst nach einem Blick durch Lupe und Mikroskop offenbaren. Im Lebensraum „Meer“ als Wiege des Lebens präsentiert sich mit Korallenriffen und vielen faszinierenden Lebensformen. Im großen Anton-Lendle-Riff ziehen die imposanten Kuhnasenrochen vorbei, während die Spezialisten des Meeres wie illuminierende Tiefseefische, Anemonenfische und bunte Garnelen erst entdeckt werden wollen.
Den Süßwasserbereich des Aquazoo bewohnen neben vielen Fischen auch Schildkröten und Krebstiere. Der heimische Hecht lauert reglos zwischen Unterwasserpflanzen auf Beute, und die Schlammspringer erobern den Landbereich ihrer Mangrovenlagune.
Der Landgang führt die Besucher in das große Insektarium mit perfekt getarnten Insekten, reglos verharrenden Spinnentieren und einer riesigen Kolonie von Blattschneiderameisen, in der es kaum möglich ist, einzelne Tiere auszumachen.
Durch die Tropenhalle, Lebensraum von Krokodilen, Kaimanen, Leguanen und Schmetterlingen führt der Weg zu den Amphibien und weiteren Reptilien. Unzählige Tarnungskünstler warten hier darauf entdeckt zu werden.
Der Rundgang endet vor der Panoramascheibe des vier Meter tiefen Pinguinbeckens. Hier gleiten die an Land so schwerfällig erscheinen Frackträger elegant durch das Wasser.

Die Dauerausstellung „Meer und Mensch“ präsentiert viele verschiedene Aspekte der Ozeane. Die Berichte erster Seefahrer von Seeungeheuern und Monstern, die kaum erforschten Kreaturen der Tiefsee wie auch die heutige Bedrohung des ganzen Ökosystems durch Plastikmüll werden anhand von Bildern, Präparaten und Modellen überaus ansprechend veranschaulicht.

Kontakt: Aquazoo Löbbecke Museum
Kaiserswerther Straße 380
40474 Düsseldorf
http://www.duesseldorf.de/Aquazoo


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16.12.2018, 17:52 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.12.2018 22:06 von Lupus.)
Beitrag #222
Bergische Familien- u. Produktgeschichte
Der Fachverband der Deutschen Werkzeugindustrie richtete im Jahr 2015 eine große Ausstellung der bedeutendsten Werkzeughersteller,
u.a. die Fa. GESIPA Blindniettechnik, im Deutschen Werkzeugmuseum
http://www.werkzeugmuseum.org/ aus. Das brachte mich auf die Idee, etwas Firmen- und Familiengeschichte niederzuschreiben.

Im Jahr 1910 wurde Erich Fennel als Sohn von Otto Fennel und Helene Fennel, geb. Bornewasser, in Radevormwald geboren. Nach 8 Jahren Volksschule machte er eine Lehre zum kaufmännischen Angestellten bei der Feilenfabrik Bernhard Mundorf (Bernhardiner Feilen). Schon kurz nach seiner Ausbildung übernahm er den Vertrieb im Innendienst ebenso wie im Außendienst. Seine Verkaufsfahrten führten ihn bis nach Polen. Über 25 Jahre war Erich Fennel in und für die Firma Bernhard Mundorf tätig.
Dann ging in den 50er Jahren Erich Fennel ganz in den Außendienst als freier Handelsvertreter. Er vertrat die Fa. Cramer & Co aus Elben/Westerwald. Die Fa. Cramer handelte mit Werkzeugen und fertigte Bauverschleißteile, z.B. Baggerzähne, Spezialplatten zur Verstärkung oder Reparatur von Baggerschaufeln. Desweiteren hatte die Fa. Cramer & Co den Alleinvertrieb der Fa. GESIPA (Gesellschaft für internationale Patentverwertung).

1936 heiratet Erich Fennel dann Agnes Steffens aus Dahlhausen. 1937 wird Erich Fennel jr. geboren, 4 Jahre später Axel und 1949 wurde ich, Dietmar Fennel, geboren.

Erich Fennel jr. macht nach seiner Mittleren Reife eine kaufmännische Ausbildung bei der Sägenfabrik Carl Rudolf Berger in Remscheid-Hasten, Axel Fennel macht ebenfalls eine kaufmännische Ausbildung bei der Kompensatorenfabrik Hawiko in Krebsöge-Friedrichstal. Nach der Volksschule besuchte ich ab 1964 die zweijährige Kaufmännische Handelsschule in Wuppertal Elberfeld. Danach machte ich eine zweieinhalbjährige Ausbildung als Industriekaufmann in der Fa. Barmag Barmer Maschinenfabrik AG in Remscheid-Lennep. Bis 1971 war ich dort im Einkauf als Sachbearbeiter/Einkäufer für Kunststoffe, Rohrleitung- u. Apparatebauteile, Bau- und Handelsware verantwortlich. 1971 wechselte ich als Handelsvertreter ebenfalls zur Fa. GESIPA.
Die Firma Cramer & Co sah keine große Zukunft in der Blindniettechnik und gab die Alleinvertretung auf. Mein Vater Erich Fennel sen. übernahm dann die GESIPA-Vertretung für NRW. Da meinem Vater die viele Arbeit "über den Kopf wuchs", ging Erich Fennel jr. auch in den Außendienst und vertrat die Firmen Cramer & Co sowie GESIPA.
Im Jahr 1971 gab ich meine Anstellung in der Barmag auf und wurde auch als freier Handelsvertreter für die Fa. GESIPA tätig.


Als mein Vater in den 50er Jahren die GESIPA-Vertretung übernahm, gab es nur wenige Nietwerkzeuge dort, die NT III-Nietzange, das Hebelnietgerät HN I und zwei pneumatisch-hydraulische Nietpistolen PH I und PH II sowie nur einige Abmessungen der Blindniete in Aluminium und Stahl. 1971 gab es bei/von GESIPA viele verschiedene Nietwerkzeuge und ein umfangreiches Nietprogramm in vielen Materialien und Ausführungen. Auf dem deutschen Markt gab es nur Wettbewerber aus dem Händlerbereich, z.B. die Firmen Gebr. Titgemeyer aus Bielefeld, Gebr. Happich aus Wuppertal und die Fa. Avdel. Diese Handelsfirmen hatten gegenüber GESIPA einen Vorteil, sie führten auch Einnietmuttern. Um diese Lieferlücke zu füllen, übernahmen viele GESIPA-Vertreter auch die Vertretung der Fa. Herbert Schruff aus Hermeskeil. Die Firma importierte Blindnietmuttern, die RIVNUT, aus England. 2 Lieferanten für eine Produktfamilie waren nur suboptimal und so versuchte Erich Fennel sen. den GESIPA-Inhaber Dr. Biermann zu motivieren, das RIVNUT-Programm zu übernehmen. Da diese Anregung nicht aufgegriffen wurde, setzten sich die "Fennels" zusammen um eine Lösung zu finden. Siegfried Fennel, ein Bruder meines Vaters, überarbeitete ein gängiges Blindnietmuttern-Verarbeitungsgerät, da dieses Gerät schwierig zu warten war. Viele Verschraubungen des Gerätes wiesen Links- und/oder Zollgewinde auf. Dieses Gerät wurde von meinem Onkel "auf den deutschen Qualitätsanspruch gebracht".


1969 machte ich zusammen mit Manfred B. aus Radevormwald-Bergerhof in Opladen die Jägerprüfung (nebenbei bemerkt: die Henne Elvira aus dem Buschuhn-Thread http://forum.fluegelvieh.de/showthread.p...228&page=2 siehe Beitrag 30, lebte auf seinem Hof). Manfred B. arbeitete als Werkzeumacher erbenfalls in der Barmag in Remscheid-Lennep und machte dort eine Zusatzausbildung als Technischer Zeichner. Manfred B. erhielt von mir je 2 GESIPA-Handnietzangen NTS und NTX für "normale" Blindniete mit der Bitte, diese Zangen so umzubauen, daß man damit Blindnietmuttern verarbeiten kann. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte Manfred die Prototypen der heutigen Blindietmuttern-Setzgeräte, aus der NTX wurde die GBM 10 und aus der NTS die Heimwerker-Blindnietmuttern-Zange GBM 5. Nun fehlten noch die Blindnietmuttern aus deutscher Herstellung. Mein Vater und ich fanden in Rummenohl eine Automaten-Dreherei, die für GESIPA Nietmuttern drehen würde. Eine Nietmutter weist eine Stauch- und eine Gewindezone auf. Das Material muß für die Herstellung drehbar/spanabhebend und bei der Verarbeitung verformbar sein. Das große Erwachen hatten wir bei der Probeverarbeitung der Muttern. Das Aluminium war so hart, daß es beim Einsatz riss. Somit war die Mutter nicht verwendbar und guter Rat teuer. Diesen Rat erhielten wir von der Fa. Erbslöh aus Velbert. Nach dem Drehvorgang wurden die Nietmuttern wärmebehandelt, d. h. geglüht. Danach konnte man die Nietmuttern einwandfrei verarbeiten. Zur Hannover-Messe brachte ich dann 4 umgebaute Nietzangen und einen Beutel voll Nietmuttern mit auf den GESIPA-Messestand, ohne das die Geschäftsführung vorher etwas wußte. Die Firmenleitung war schnell überzeugt und so wurden die Zangen und Nietmuttern dem Publikum als Messeneuheit vorgestellt. Trotzdem, daß wir nur Richtpreise abgeben konnten, war der Verkaufserfolg grandios und Familie Biermann nahm das Blindnietmutternprogramm in ihren Lieferumfang auf. Nach über 40 Jahren führt die Fa. GESIPA immer noch das GBM-Programm und ebenso die "Bergischen Entwicklungen", die Nietmuttern-Setzwerkzeuge GBM 10 und GBM 5.


Erich Fennel sen. verstarb 1979. Nach dem Tod von Herrn Dr. Biermann wurde GESIPA noch einige Jahre von seiner Frau und einem Neffen weitergeführt und dann verkauft. 1986 gab ich meine Außendiensttätigkeit auf und arbeitete bis zu meiner Pensionierung 2012 als Sachbereichsleiter im Einkauf der Fa. Barmag, im Bereich Oberflächentechnik sowie in der geplanten und ungeplanten Auswärtsfertigung. Mein Sohn hatte mit dem "Kaufmännischen nichts am Hut", er wurde Sprachlehrer und Kulturwissenschaftler.


Ich beabsichtige noch das Deutsche Werkzeugmuseum in diesem Thread vorzustellen. Hier noch Links zum Thema:

https://www.gesipa.de/
http://www.werkzeugmuseum.org/


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16.12.2018, 18:22 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.12.2018 18:25 von Lupus.)
Beitrag #223
RE: Museen bilden
Wie kaum eine andere Branche ist die deutsche Werkzeug- & Eisenwarenindustrie von Traditionsfirmen geprägt, die auf eine lange Geschichte zurückblicken können.
GESIPA® präsentierte historische und aktuelle Produkte im Deutschen Werkzeugmuseum.
In Summe stolze 3455 Jahre Industriegeschichte zeigte das Deutsche Werkzeugmuseum in einer Sonderausstellung bis 30.8.2015.
Mehr als 30 Firmen der Werkzeug- und Befestigungstechnik-Branche, die mindestens auf ein 50-jähriges Jubiläum zurück blicken können, präsentierten Exponate aus ihrer Firmengeschichte sowie aktuelle Produkte.
GESIPA® zeigte unter anderem den „Niet-O-Mat“, die Handnietzange der ersten Stunde, und spannte den Bogen bis hin zu den neuesten Geräten wie dem AccuBird® Pro.
Neben GESIPA® nahmen bekannte Hersteller wie Hazet, Gedore und Fischer an der Ausstellung teil. Am 23.06.2015 fand anlässlich der Ausstellungseröffnung ein Pressegespräch statt. Die Firmenvertreter hatten Gelegenheit, die Geschichte ihrer Firma bzw. die jeweiligen Produkte vorzustellen.


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04.01.2019, 14:12 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.01.2019 14:16 von Lupus.)
Beitrag #224
Vogelberingung
Anhängende Fotos zur Vogelberingung wurden mir dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt von:
NABU/A. Ostwald http://www.NABU-Hamburg.de (Beringung Blaumeise)
©MPI Ornithologie https://www.orn.mpg.de/vogelberingung (Beringung Gartenrotschwanz)
Dr.Schmidt-Rothmund https://www.nabu-vogelschutzzentrum.de/ (Beringung Seeadler) Foto: Gerald Morgenstern

Die Stiftung Naturschutzgeschichte http://www.naturschutzgeschichte.de/ erhielt im Laufe der Zeit mehrere Exponate zum Themenbereich Vogelforschung von mir, u.a. ein Kamera-Ei, ein Käfig-Ei zur Blutentnahme (DNA) bei größeren Vögeln durch Raubwanzen, mehrere Beringerzangen für Kleinvögel, Ringe der Vogelwarte Helgoland http://www.ifv-vogelwarte.de/das-institut.html und Farbringe. Jetzt sah ich bei diversen Dokumentationen über die Beringung von Großvögeln, daß dort auch zum Verschließen der Ringe Blindniete und natürlich dann auch zur Verarbeitung Blindnietzangen eingesetzt werden. Jetzt erhalte ich für die Stiftung Naturschutzgeschichte von der Beringerzentrale Hiddensee https://www.beringungszentrale-hiddensee.de/ noch 2 dieser größeren Ringe. Diese Ringe sowie eine Nietzange NTX (wie im Beitrag 222 abgebildet) werde ich dann in der kommenden Woche der Stiftung zur Verfügung stellen.


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11.01.2019, 11:33 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.01.2019 11:39 von Lupus.)
Beitrag #225
Neanderthal Museum Mettmann
Wo sich heute eines der beliebtesten Museen Europas, das Neanderthal Museum bei Düsseldorf steht, wurde vor rund 160 Jahren der Neanderthaler entdeckt. Als Arbeiter 1856 merkwürdig geformte Knochen fanden, wusste der Wuppertaler Lehrer J. Fuhlrott sofort, dass sein Neanderthaler in die Geschichte eingehen würde. Dass Eiszeit-Menschen so berühmt werden würden wie der Papst, der Dalai Lama oder die Popgruppe ABBA, konnte er jedoch nicht ahnen. Rund um die steinzeitlichen Knochen ist ein hochmodernes Museum entstanden. Die multimedialen Präsentationen des Hauses lassen Besucher die Geschichte der Menschheit von den Anfängen in der afrikanischen Savanne vor mehr als vier Millionen Jahren bis in die Gegenwart erleben. Außerdem werden Aussehen und Mimik durch zahlreiche Rekonstruktionen der Steinzeitmenschen erlebbar. Eine weltweit einzigartige Morphing-Station bietet sogar die Möglichkeit, sich selbst zum Neanderthaler zu morphen. Neben dem reinen Museumsbesuch bieten sich der Besuch der Fundstelle und des nahe gelegenen Wildgeheges an. Hier werden Wildpferde, Auerochsen und Wisente erfolgreich gezüchtet. Darüber hinaus kann in der Steinzeitwerkstatt steinzeitliches Handwerk erlernt oder nur ausprobiert werden.

NEANDERTHAL MUSEUM, geöffnet Di – So, 10.00 bis 18.00 Uhr, montags geschlossen.
Weitere Informationen unter http://www.neanderthal.de


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21.01.2019, 17:01 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.01.2019 17:30 von Lupus.)
Beitrag #226
Heimatmuseum Garbsen
Der Museumsverein Garbsen e. V. wurde am 4. April 1990 gegründet. Er betreibt und verwaltet das Heimatmuseum ehrenamtlich. 6 örtliche Heimatvereine und freiwillige Helfer unterstützen den Vorstand an den Öffnungstagen und bieten dann Kaffee und selbstgebackenen Kuchen an.
Die Geschichte der Wandlung unserer Landschaft ist auch die Geschichte von 10 ehemals dörflichen Gemeinden zu der heutigen Stadt Garbsen. Wo vor 100 Jahren nur etwas über 3.000 Menschen lebten, leben heute mehr als 63.000 Einwohner.
Diesem Thema fühlt sich der Museumsverein verpflichtet. Auf 350 m2 Ausstellungsfläche sind viele Gegenstände und Informationen zu Hauswirtschaft, Landwirtschaft, Handwerk, Ziegelei- und Hartsteinindustrie und Ortsgeschichte zu sehen. Sie erinnern an das Leben und Arbeiten in früheren Zeiten. Dazu kommen pro Jahr ca. drei Sonderausstellungen zu wechselnden Themen.
Zum Gebäude: Das Haus entstand 1890 als Arbeiterküche der damaligen Ziegelei Stille. Später wurde daraus eine Gastwirtschaft, hier wurden 1905 der Schützenverein Garbsen und 1907 der Vorläufer des SPD-Ortsvereins gegründet. Seit Juni 1989 ist hier das Heimatmuseum Garbsen untergebracht.
Heimatmuseum Garbsen

Hannoversche Straße 134
30823 Garbsen (Ortsteil Altgarbsen)

Bushaltestelle „Am Kanal“ direkt am Museum,
mit Bus 126 zu erreichen ab den Haltestellen
„Wissenschaftspark Marienwerder“ oder
Endhaltepunkt „Garbsen“ der Stadtbahnlinie 4

Geöffnet jeden 2. und 4. Sonntag im Monat
von 14 bis 17 Uhr, außer in den Ferien
Eintritt frei

Sonderführungen für Gruppen, Vereine und
Schulklassen nach Vereinbarung
Ansprechpartner: Hans-Dieter Stölting
Tel. 05137/71765

Zur Zeit präsentiert Kurt Michel Bilder und Keramiken der Chabo-Hühner in einer Sonderausstellung.


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30.01.2019, 17:47 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.01.2019 17:50 von Lupus.)
Beitrag #227
LVR-Freilichtmuseum Kommern
LVR-Freilichtmuseum Kommern – Rheinisches Landesmuseum für Volkskunde

Erinnern Sie sich noch an den Duft und den Geschmack von frischem Brot, das in einem mit Holz befeuerten Ofen gebacken wurde? Oder wissen Sie noch wie in einer Schmiede gearbeitet wurde? Im LVR-Freilichtmuseum Kommern können Sie mit allen Sinnen erleben, wie früher im Rheinland gelebt und gearbeitet wurde.
75 historische Gebäude aus allen Teilregionen des Rheinlandes sind inzwischen auf dem über 100 Hektar großen Museumsgelände wiedererrichtet worden. In den vier ländlichen Baugruppen sind es Bauernhäuser, Ställe, Scheunen und andere Speicherbauten, Werkstätten, aber auch Windmühlen, eine wasserbetriebene Sägemühle, eine Dorfschule und ein Gemeindebackhaus. Von ihren ursprünglichen Standorten aus dem großen, heute Bundesländer übergreifenden Gebiet der ehemaligen Preußischen Rheinprovinz in das LVR-Freilichtmuseum Kommern überführt und dort überwiegend im Ersterbauungszustand wiederaufgebaut worden. Detailgetreu eingerichtet und von Bauerngärten, Obstwiesen, Äckern und Weideflächen umgeben, liefern die Baudenkmale eindrucksvoll Zeugnis von den Wohn- und Arbeitsverhältnissen der Landbevölkerung in früherer Zeit.

Im Rahmen des Programms „Gespielte Geschichte“ werden die Gebäude von Bäuerin, Schmied und Mausefallenkrämerin belebt. So erwachen Menschen aus früheren Zeiten zum Leben und geben Einblick in traditionelle Arbeitsweisen und deren geschichtliche Hintergründe. Den historischen Waldbewirtschaftungsformen wird dabei besonderes Augenmerk gewidmet. Zu verschiedenen Terminen können Besucher verschiedene Techniken der land- und forstwirtschaftlichen Arbeit mit Pferd und Rind live erleben
Auf dem Gelände des Museums wurde zudem ein Walderlebnis- und Sinnespfad angelegt. Im Vertrauen auf den Partner, mit verbundenen Augen auf geheimen Pfaden, erfährt das Naturerlebnis "Wald" eine neue Dimension und macht die Vielfalt des Waldes erlebbar.

Auf der Reise in die Vergangenheit begegnen die Besucher zudem zahlreichen Nutztieren, die früher das Bild der Dörfer prägten. Neben Hühnern, Gänsen, Ziegen, Pferden und Schafen finden sich im Museum zwei ganz besondere Tierarten: Das ehemals ausgestorbene Deutsche Weideschwein und das vom Aussterben bedrohte Glan-Donnersberger-Rind.
In Zusammenarbeit mit der Universität Gießen wurde im LVR-Freilichtmuseum Kommern das Deutsche Weideschwein rückgezüchtet. Diese Rasse starb in den 1970er-Jahren aus, konnte jedoch durch gezielte Kreuzungen verschiedener Schweinerassen seit den 199er-Jahren rückgezüchtet werden. Diese zeichnen sich durch die charakteristische schwarz-weiße Färbung, das dichte Borstenkleid, kleine, aufrechte Ohren und einen spitzen, geraden Rüssel aus.
Auch dem Glan-Donnersberger Rind wurde durch die gezielte Züchtung im Freilichtmuseum Kommern zu neuem Glanz verholfen. Gängigkeit, lange Ausdauer und harten Klauen machen die Rasse zu einem ausgezeichneten Arbeitstier, das zudem auch eine gute Fleisch- und Milchleistung bringt. Die ehemals sehr geschätzten Glan-Donnersberger gerieten durch die Konkurrenz von ertragreicheren Milchrassen jedoch langsam in Vergessenheit und waren in den 1980ern akut vom Aussterben bedroht. Das LVR-Freilichtmuseum Kommern engagiert sich aus diesem Grund seit nunmehr über 30 Jahren im „Verein zur Erhaltung und Förderung des Glanviehs" und hat sich die Erhaltung und Rückzüchtung dieser Rasse erfolgreich zur Aufgabe gemacht.


Als „Rheinisches Landesmuseum für Volkskunde“ ist das Freilichtmuseum auch zentrale Sammelstelle für das materielle kulturelle Erbe des Rheinlandes. Die Sammlungstätigkeit beschränkte sich von Anfang an nicht nur darauf, Gegenstände für die Ausstattung der Museumsbauten zu erwerben. Sie umfasste vielmehr den gesamten Bereich der Sachgüter der rheinischen Volkskultur, für die es bis dahin noch keine zentrale Sammelstätte gab.

Einblick in verschiedene Aspekte dieser Sammlungen bekommen Interessierte zudem über das DFG-Projekt „Digitales Portal Alltagskulturen im Rheinland“. Auf dieser Plattform finden sie faszinierende Objekte und Quellen ganz unterschiedlicher Art zum Alltagsleben im Rheinland: Fotos, Filme, Interviewaufzeichnungen sowie hunderte von Objekten vom Werkzeug bis zur kompletten Kücheneinrichtung.

Neugierig geworden? Das Museum ist an allen Tagen im Jahr geöffnet. An den Wochenenden gibt es zudem eine vielseitige Auswahl an Veranstaltungen zum Mitmachen und Miterleben von Geschichte und rheinländischer Kultur.

Mehr erfahren sie unter:

LVR-Freilichtmuseum Kommern
Auf dem Kahlenbusch
53894 Kommern
Tel. 02443-9980-0
E-Mail: kommern@lvr.de
http://www.kommern.lvr.de


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19.02.2019, 22:19 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.02.2019 22:27 von Lupus.)
Beitrag #228
Paria-Hunde - wie alles anfing
Im letzten Jahr erhielt die Zoologische Sammlung der Universität Rostock https://www.zoologie.uni-rostock.de/en/z...-sammlung/ von mir das Präparat eines Paria-Hundes aus Israel. Seit meiner Kindheit haben meiner Brüder und ich immer Jagdhunde gehalten und geführt. Als Kind habe ich die Natur- und Forstbücher von Erich Kloss und Otto Koke verschlungen. Jetzt fand ich durch Zufall ein Buch wieder, das mich neben den Büchern "Ruf der Wildnis" und "Wolfsblut" von Jack London, für die wilden Verwandten unserer besten Freunde besonders aufmerksam machte und meine Leidenschaft weckte. Ab meinem 20 Lebensjahr pflegte ich dann auch
die wilden Ahnen und Verwandten meiner Hunde (Goldschakal, Schabrackenschakal, Kojote, Dingo und diverse Paria-Hunde). Das Kinderbuch "Gefährten der Wildnis" aus dem Schneider-Verlag hat also
maßgeblich mein bisheriges Leben mitbestimmt. Interessant fand ich es auch, daß der "Buschhuhnvater" Alfred Muntau sich auch mit Dingos beschäftigte.


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27.02.2019, 20:00 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.02.2019 20:26 von Lupus.)
Beitrag #229
Wanderausstellungen von EXPO-Fauna
Hallo,
heute stelle ich kein bestimmtes Museum vor - sondern Wanderausstellungen, die von Museen gebucht werden können. Die Museen können also interessante Ausstellungen zu den Themen

Der Regenwald
Eule und Mensch
EISZEIT - Leben im Extrem
Planet Erde
Leben im Fluß und See
Indian Summer
Ötzi, der Mann aus dem Eis
Unter heißer Sonne - Afrika
Die kleinsten Säugetiere der Welt
Wolpertinger und andere Fabelwesen
Schmetterlinge
Evolution Mensch
Born to be Wald
Monster?
Alles für die Katz
Ziemlich beste Freunde

mieten und präsentieren. Das Konzept der Ausstellung steht und es werden die Depots nicht beansprucht. Wie ich finde, eine sehr interessante Idee. Die naturkundlichen Ausstellungen realisieren Themenstellungen, die für ein breites Publikum von Interesse sind. Die Ausstellungen behandeln einerseits Themen, die weit in die Geschichte zurückreichen wie auch Themen, in denen besondere naturkundliche und kulturgeschichtliche Aspekte dargestellt werden. Ebenso die engen Beziehungen zwischen Mensch und Tier, von der Steinzeit über Ötzi, den Ureinwohnern Nordamerikas bis zu den heute noch verbliebenen Bewohnern der Regenwälder. Im Mittelpunkt der Ausstellungen stehen die Tiere, die sich einen Lebensraum teilen und dort nebeneinander oder als Jäger und Beutetier leben. Konzeptionspartner sind u.a. das Museum Wiesbaden, Museum Heilbronn, Naturkundemuseum Kassel, Dt. Jagd- und Fischereimuseum München, Ausstellungszentrum für die Archäologie des Emslandes Meppen.
In diesem Thread stelle ich Euch die Wanderausstellung "Eule und Mensch" http://www.expo-fauna.de/eulen.html vor:
Immer schon fühlte sich der Mensch von Eulenvögeln fasziniert. Der lautlose Flug durch die Nacht,
die unheimlichen Laute, die sie von sich geben, das "menschliche" Gesicht und ihr intensiver Blick
versetzte die Menschen häufig in Angst und Schrecken, führte zu vielerlei Ausdeutungen und zur
Verfolgung der Eulen. Einige Arten sind heute gefährdet und von der Ausrottung bedroht.
Eulen sind nachtaktive Jäger mit ausgezeichnetem Gehör- und Gesichtsorganen.
Die Eulenbiologie gibt einen Einblick in die besonderen Fähigkeiten und Merkmale der Eulen.
Ihre Nahrung besteht aus Kleinsäugern wie Mäuse und Ratten sowie Vögeln und Fröschen.
Sie tragen somit zum ökologischen Gleichgewicht in der Natur bei.
Zu sehen sind unsere, wegen ihrer nachtaktiven Lebensweise in freier Natur nur sehr selten zu
beobachtenden einheimischen Eulen in ihrer natürlichen Umgebung.
Eule ist nicht gleich Eule. Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck der weltweiten Artenvielfalt.
In Europa gibt es 13 Arten, weltweit ca. 137 Arten.
Eulen sind Feinde der übrigen Vogelwelt. Wenn andere Vögel sie am Tag im Baum entdecken,
fallen sie lärmend über sie her ("hassen", "spektakeln"). Dieses Verhalten hat der Mensch schon
immer zur Vogeljagd ausgenützt, besonders der Uhu wurde in der Hüttenjagd als Lockvogel
angesetzt.
Heute ist die Gefährdung weniger durch Jagd, als durch Brutplatzmangel, Pestizide, Zunahme
von Industrie und Straßenverkehr gegeben. Zahlreiche Schutzmaßnahmen, wie Nisthilfen und
Aufhängen von Nistkästen sind nötig, um die Erhaltung der Eulen zu gewährleisten. Auch sie
werden in dieser Ausstellung vorgestellt.
Der Formwille der Menschen wurde zu allen Zeiten von der Gestalt der Eule angeregt.
Als Begleiterin der Wissenschaftsgöttin Athene wurde sie zum Symbol der Weisheit und findet sich
auf griechischen Münzen und Gefäßen.
Ein widersprüchliches Bild ergab sich im Mittelalter, als die Eule einerseits das Böse, die Unbelehrbarkeit, den Tod verkörperte, auf der anderen Seite Christus selbst.
In der Renaissance verwandelte sich die Eule zum amüsanten Naturwesen, zum Zeichen der
Lebenslust und Trinkfreudigkeit.
Vieldeutigkeit und Zwielichtigkeit des Vogels regen die Phantasie der Künstler zu immer neuen
Gestaltungen an. In allen Materialien stellt das Kunstgewerbe weltweit Eulen für Sammler zur
Verfügung.
Der Eulengarten mit seinen großen Kunsteulen und zahlreiche kleine Kunsteulen aus den
verschiedensten Erdteilen, Kulturen und Materialien geben ein Beispiel dafür.
Konzeption/Zusammenarbeit: Dr. Gertraud Benker, Bayer. Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen 1994

Kontakt:
Dieter Luksch
EXPO-FAUNA
August-Sinnacher Str.1
86874 Tussenhausen
http://www.expo-fauna.de/kontakt.html


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11.03.2019, 16:12 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.03.2019 16:22 von Lupus.)
Beitrag #230
Sonderausstellung
Zum 120. Zoogeburtstag - Studierende gestalten zwei spannende Zooausstellungen

Erstmalig gestalten Studierende der Universität Rostock gleich zwei Ausstellungen in Kooperation mit dem Zoo Rostock. „Das ist unser Geschenk an den Zoo Rostock zum 120. Geburtstag und auch ein Dank für die langjährige gute Zusammenarbeit“, sagte der Kustos der Zoologischen Sammlung an der Universität Rostock, PD Dr. Andreas Bick. „Dabei wollten wir uns nicht nur auf historische Aspekte beschränken, sondern viele spannende und Zoo relevante Themen in Zusammenhang mit ‚Rostocks Tierwesen‘ beleuchten.“
Heute gewährten die Studierenden einen Blick hinter die Kulissen im Zoologischen Institut in ihr Blockpraktikum, in dem die Exponate aufbereitet werden. Zookuratorin Antje Zimmermann zeigte sich begeistert vom Stand der Vorbereitungen. „Die Studierenden erarbeiten mit viel Liebe zum Detail und wissenschaftlicher Kenntnis interessante Hintergründe zur Tierwelt und Entwicklung des Zoos. Wir freuen uns schon sehr auf die Eröffnung der Ausstellungen.“

Die beiden Expositionen sind auch Teil der gemeinsamen Aktivitäten im Doppeljubiläum 2018/19 der Stadt Rostock und der Universität mit dem Zoo. Während Rostock im vergangenen Jahr auf eine 800 Jahre alte Stadtgeschichte zurückblicken konnte, begeht die Rostocker Universität in diesem Jahr ihr 600. Jubiläum und der Rostocker Zoo feiert seinen 120. Geburtstag.

Die Konzeption und Umsetzung eines zoologischen Themas in einer Sonderausstellung ist traditioneller Bestandteil des Wahlpflichtmoduls „Arbeit an naturkundlichen Museen“ im Masterstudiengang „Integrative Zoologie“ für Biologiestudierende. Zusätzlich zur Sonderschau zum Zoogeburtstag „Rostocks Tierwesen“ im Zoologischen Institut wird aktuell unter Hochdruck an einer zweiten Ausstellung unter dem Titel „Durchschaut - die Fortbewegung der Wirbeltiere“ für den Spiegelsaal des Darwineums gearbeitet. Seit Oktober vergangenen Jahres laufen die konzeptionellen Vorbereitungen für beide Ausstellungen. Seit dem 18. Februar erstellen und arrangieren die 13 Studierenden mit tatkräftiger Unterstützung des Zoos die Exponate für die beiden Ausstellungen.

14 Vitrinen mit Hintergründen zu ‚Rostocks Tierwesen‘
Für den Ausstellungsraum im Zoologischen Institut werden aktuell für die Sonderausstellung zu „Rostocks Tierwesen“ insgesamt 14 Schauvitrinen zu Zoothemen eingerichtet. Drei Glasschränke, „Im Wandel der Zeit“, „Gemeinsam statt einsam“ und „Wir packen‘s an“ befassen sich mit der Zoohistorie. Es wird unter anderem ein Modell von der historischen Huftieranlage zu sehen sein. Ein vergleichendes Modell von der modernisierten Huftieranlage stellt die deutlichen Veränderungen in der Gehegegestaltung und die zeitgemäßen Auffassungen zur Tierhaltung durch das Zusammenleben von mehreren Tierarten heraus.
„Bei Tieren lernen“ zeigt die „lebendige“ Bildungsarbeit einer der ältesten Zooschulen. Die Rostocker Zooschule wurde vor 52 Jahren gegründet. In der Vitrine „Raritäten mit Ansprüchen“ geht es um Tiere, die sehr schwer im Zoo zu halten sind, so beispielsweise der Schnabeligel, bei dem der Rostocker Zoo sogar ein weltweit beachteter Zuchterfolg gelungen ist.
Hinter dem Themenkomplex „Nicht zu halten“ stecken Tierarten, die kaum in Zoos zu sehen sind, unter anderem antarktische Pinguinarten und Europäische Feldhasen. Bei „Füttern  à la carte“ dreht sich alles um die Ernährung der Zootiere, und bei „Auf den Zahn gefühlt“ werden unterschiedliche Tiergebisse dargestellt.

Im Zoo gibt es auch „Tierische Besucher“, sozusagen gelegentliche „Untermieter“ wie Eichhörnchen, Fuchs und Fledermaus, die durch die weitläufige Parklandschaft angezogen werden. Seltene und extrem stark vom Aussterben bedrohte Arten und deren Schutz stehen im Mittelpunkt der Vitrine „Noch zu retten!“. Das betrifft beispielsweise den Eulenpapagei Kakapo, von dem schätzungsweise nur noch 150 Exemplare auf Neuseeland leben.
„Weil‘s zusammen schöner ist“ zeigt die Vergesellschaftung vieler Arten in der Seevogelvoliere und „Natur-nah erleben“ Reviere, die möglichst dem Original in der Natur sehr ähnlich sind wie bei den Eurasischen Fischottern. In den Vitrinen „Zoosammen“ wird über die vielfältigen Kooperationen des Zoo mit der Zoologischen Sammlung der Universität Rostock informiert und in „Wir übernehmen Verantwortung“ über Zuchtbücher und Artenschutzprogramme des Rostocker Zoos.

Mit der Eröffnung der einjährigen Sonderausstellung im Zoologischen Institut am Universitätsplatz ist ab dem 3. April auch ein Besuch des Großtierpräparationssaales wieder möglich. Dort hat Knut Weidemann, ein Tierpräparator aus Greifswald, in mehrmonatiger akribischer Kleinarbeit das Skelett von Rostocks legendärer Elefantendame Sara zusammengesetzt. Der Publikumsliebling im Rostocker Zoo starb 2013 im stattlichen Alter von 51 Jahren.

Was im Zoo nicht zu sehen ist
„Wer in den Zoo geht, möchte die Tiere in ihrem Umfeld beobachten. Aber wie ist die Anatomie der Tiere? Welcher Skelettaufbau ermöglicht die hohen Geschwindigkeiten, die unglaubliche Sprungkraft oder herausragenden Klettereigenschaften? Die zweite Ausstellung der Studierenden „Durchschaut - die Fortbewegung der Wirbeltiere“, die am 21. März im Spiegelsaal des Darwineums eröffnet wird, wird anhand von verschiedenen Skeletten aus dem Anatomischen Institut der Universität Rostock Antworten auf diese Fragen geben.

In Kürze ziehen dafür Dromedar, Flusspferd, Nashorn, Schweinswal, Schneeleopard, Faultier und Rhesusaffe in Form von präparierten Skeletten als Teil der Ausstellung ins Darwineum um. Darüber hinaus sind Röntgenbilder und Videos von der Universität Jena von bewegten Tieren zu sehen, die die Grundlagen der tierischen Fortbewegung verdeutlichen. Auch das Deutsche Meereskundemuseum Stralsund steuert Exponate für die Ausstellung im Darwineum bei.

„Übrigens, da das Anatomische Institut in der Gertrudenstrasse dringend Platz braucht, werden alle tierischen Präparate künftig in der Zoologischen Sammlung untergebracht“, informierte Kustos Dr. Andreas Bick. „Einige kleinere Ausstellungsstücke sind schon umgelagert, die Großskelette werden nach der Ausstellung im Zoo in unsere Sammlung aufgenommen.“

Universität Rostock
Institut für Biowissenschaften
Allgemeine und Spezielle Zoologie
Kustos der Zoologischen Sammlung: PD Dr. Andreas Bick
Universitätsplatz 2 | D-18051 Rostock
Fon  +49 381 / 498 62 67
Mail andreas.bick@uni-rostock.de
http://www.uni-rostock.de
http://www.facebook.com/universitaet.rostock

Zoologischer Garten Rostock gGmbH
Rennbahnallee 21 | D-18059 Rostock
Zoodirektor: Udo Nagel
http://www.zoo-rostock.de
http://www.facebook.com/zoorostock


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26.03.2019, 10:36 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.03.2019 14:29 von Lupus.)
Beitrag #231
RE: Museen bilden
Neue Sonderausstellung im Tuchmuseum: "Über 200 Jahre Wasser in Lennep" - Ausstellung von Peter Dominick

Das Thema Wasser stellt sich im Bergischen Land seit Urzeiten, und gerade auch in Lennep. Seit Jahrhunderten macht es den Lennepern Probleme, aber es spendet vor allem auch Leben und Arbeit. Der Lenneper Baumeister und Ingenieur Albert Schmidt, der sich selbst oft vor allem als „Wasserbauer“ bezeichnete und über das Wasser in Lennep, im Bergischen Land und weit darüber hinaus eine Menge Arbeiten veröffentlichte, hat sich Zeit seine Lebens mit dem Thema beschäftigt. Und auch der bekannte Handelskapitän a.D. Paul Windgassen, der als Archivangestellter und Heimatforscher auf der Grundlage der Aufzeichnungen Albert Schmidts später dessen Angaben mit vielen weiteren Erkenntnissen und Daten vertiefte, beschäftigte sich lange mit dem für Lennep so wichtigen Thema. Erst neulich endete im Tuchmuseum eine Sonderausstellung, die sich dem „Frühen Bauen in Lennep“ widmete und dabei auch die Lenneper Wasserverhältnisse und das Bauen an der Wupper hervorhob. Sie wird demnächst im Wülfingmuseum in Dahlerau noch einmal gezeigt werden. Auch im Internet ist das Thema „Wasser in Lennep“ natürlich präsent. Neben mehreren Aufsätzen auf der Lennep Webseite http://www.lennep.eu, die von der Bedeutung des Wassers für Lennep zeugen, ist es vor allem die Webseite http://www.wupperindustrie.de von Peter Dominick. Er beschäftigt sich wie seine genannten Vorgänger ebenfalls seit vielen Jahren mit dem Thema „Wasser in Lennep“ und hat nunmehr mit der erneuten Aufbereitung seiner umfangreichen Materialien eine neue Fotoausstellung daraus gemacht. Der jetzige Titel lautet: Über 200 Jahre Wasser in Lennep. Eine Fotoausstellung im Tuchmuseum ab dem 7. April 2019.
Es gibt keine neuen Informationen über Tuche, was soll also diese Ausstellung hier? Die Ausstellung handelt von Lennep, der ehemaligen Kreisstadt im Bergischen Land. Aber zum Kernpunkt dieser Fotoausstellung muss bzw. sollte man etwas weiter ausholen. Wo bekommt man in Lennep Wasser her? Einfache Frage, einfache Antwort. Den Wasserkran aufdrehen. Und wie kommt das Wasser in den Kran? Auch das ist klar. Das Wasser wird im Bergischen Land in Talsperren gespeichert und gelangt über Leitungen in die Wasserkräne der Lenneper Häuser. Jedoch gab es vor 100 Jahren oder noch früher keine Talsperren und die Leute mussten sich das Wasser aus Brunnen, Bächen oder anderen Wasserstellen herbeischaffen. Über die Geschichte der alten Lenneper Wasserversorgung gibt es mehrere Einzelberichte in alten Zeitungen. In diesen Zeitungen steht nur wenig über den Lennepebach, Brandteiche und Brunnen. Allen zugängliche Informationen über die neuere Wasserversorgung mit Talsperre sucht man vergebens, dafür muss man sich zu den Remscheider Stadtwerke begeben. Aber es gibt in Remscheid ja noch ein Stadtarchiv. Dort befindet sich der Nachlass des Heimatforschers Paul Windgassen, der sich ausführlich mit diesem Thema beschäftigt hat und Akten, in denen einiges über die Lenneper Wasserversorgung steht. Es ist nicht sehr einfach, diese alten Akten zu verstehen, es ist auch nicht einfach, sich durch den Nachlass von Paul Windgassen zu lesen. Diese Fotoausstellung ist für Heimatfreunde gedacht, die etwas mehr über die Ver- und Entsorgung der ehemaligen Kreisstadt mit Wasser erfahren wollen, als in kleinen Zeitungsartikeln steht, und die auch nicht in einem Archiv in alten Akten herumstöbern möchten.“
Die Ausstellungsdaten:
Am Samstag, dem 6. April, findet im Tuchmuseum um 14.00 Uhr eine Presseinformation statt, zu der auch die Öffentlichkeit eingeladen ist.
Ab Sonntag, dem 7. April, ist dann die Sonderausstellung im regulären Museumsbetrieb für ca. 2 Monate zu sehen
http://www.tuchmuseum.de , Email: info@tuchmuseum.de , Telefon: 0172 2300798. Öffnungszeiten: Dienstag 12-16 Uhr, Sonntag 14-17 Uhr.


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11.04.2019, 19:13 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.04.2019 19:18 von Lupus.)
Beitrag #232
Die Vogelwelt der Mistel
Die Zoologische Sammlung der Universität Rostock https://www.zoologie.uni-rostock.de/zool...-sammlung/ erhält jetzt das Exponat "Die Vogelwelt der Mistel" II. Dieses Exponat besteht aus den Präparaten einer Wacholderdrossel und einer Blaumeise sowie einer Holzrose.
Wenn eine Mistelinfektion von dem Holz des Wirtsgehölzes umwachsen wird und die Mistel abstirbt und verfault, können
diese sehr dekorativen, fast barock anmutenden Holzrosen entstehen.
Dieses Exponat wird die Mistelvögel in der Sammlung ergänzen.


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29.04.2019, 16:24 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.04.2019 18:00 von Lupus.)
Beitrag #233
Wasserwelten
Nachfolgend Hinweise zu Veranstaltungen des Deutschen Jagd- u. Fischereimuseums München:
Aldo Leopold und die Folgen
Aldo Leopold (1887 – 1948)
Wildnis – für den amerikanischen Forstwissenschaftler, Wildbiologen und Schriftsteller Aldo Leopold
bedeutete das gleichzeitig Abenteuer, Artenschutz
und Bewahrung des humanistischen Erbes. Was ist
nach 70 Jahren daraus geworden? Wie schaffen wir
den Ausgleich zwischen menschlichen Interessen und
Arten- und Biotopschutz? Besuchen sie unsere Veranstaltungen und Diskussionen im Rahmenprogramm
der Ausstellung: „Die Entdeckung der Wildnis – Aldo
Leopold und die Folgen“ im Deutschen Jagd- und
Fischerei Museum. Entnehmen Sie bitte Thema, Zeit
und Ort dem nachfolgenden Veranstaltungsplan
7. Mai 2019 · 19 Uhr Amerikahaus
Barer Str. 19 a
Wilderness – eine amerikanische Denkfigur
Mit der Gila Wilderness in New Mexico initiierte Aldo Leopold das
weltweit erste offizielle, als Wildnis ausgewiesene Großschutzgebiet.
Wie unterscheiden sich amerikanische Wildnisgebiete von ihren
europäischen Pendants; und wie sieht es heute, 95 Jahre nach Leopold,
in der Gila Wildnis aus?
Vortrag und Diskussion.
Prof. i.R. Dr. Gerhard Trommer – J. W. Goethe-Universität Frankfurt/M.
15. Mai 2019 · 19 Uhr Deutsches Jagd- und Fischereimuseum
Neuhauserstr. 2
Wolf, Luchs und Bär in der Kulturlandschaft
Die Rückkehr von Wolf, Luchs und Bär in unsere Kulturlandschaft
birgt jede Menge Konfliktstoff. Wie sollen wir mit den großen Beutegreifern umgehen?
Buchvorstellung und Diskussion.
Dr. Marco Heurich – Wildbiologe, Nationalpark Bayerischer Wald
16. Mai 2019 · 19 Uhr Amerikahaus
Barer Str. 19 a
Eine Philosophie der Wildnis
Mit der Landethik setzte Aldo Leopold ein Zeichen zum ökologischen
Umdenken in Amerika. Doch wie tragfähig ist dieses Naturverständnis
heute?
Vortrag und Diskussion
Dr. Christina Pinsdorf – Institut für Wissenschaft und Ethik,
Universität Bonn
Text und Idee: Till Meyer; Fotos: Courtesy of the Aldo Leopold Foundation, https://www.aldoleopold.org/


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30.05.2019, 16:16 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.05.2019 16:23 von Lupus.)
Beitrag #234
Reptilium Landau
Am 01. Juli 2004 entstand das echs-otische Projekt „ Reptilium Landau“ aus einer Idee des Geschäftsinhabers Uwe Wünstel heraus, der sein Hobby zum Beruf gemacht hatte und somit Deutschlands größten Reptilienzoo erschuf.
Im Sommer 2019 feiert das Reptilium Landau bereits sein 15-jähriges Bestehen.

Auf einer Fläche von ca. 3400m² kann man über 1000 Tiere aus 125 verschiedenen Arten beobachten.
Unterteilt ist das Reptilium in eine Baby- und Aufzuchtstation am Eingang, eine Terrarienhalle, sowie eine Wüstenhalle und einen Außenbereich.

Reptilien, Amphibien, Wirbellose, Fische und einige Säugetiere leben in großen Landschafts- und Biotopterrarien, die je nach Herkunftsland von den Tierpflegern passend gestaltet sind.
Die Artenvielfalt der Bewohner des Reptiliums beläuft sich auf alle 5 Kontinente der Erde, so dass man hier einen tierischen Tagesausflug einmal um die Welt erleben kann.

Zudem haben die Besucher auch die Möglichkeit, bei stündlich stattfindenden Präsentationen und Fütterungen die Tiere hautnah zu erleben. Beispielsweise haben Interessierte die Chance ihre Phobien abzulegen, indem sie sich eine Vogelspinne auf die Hand setzen oder sich mit einer Schlange fotografieren lassen.

Reptilium Terrarien-und Wüstenzoo GmbH
Werner-Heisenberg-Str. 1
76829 Landau

Tel.:06341-5100-0
Fax:06341-5100-12

Hompage: http://www.reptilium.de


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24.06.2019, 22:47 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.06.2019 22:48 von Lupus.)
Beitrag #235
Kopfloser Hahn
Heute erhielt das Deutsche Geflügelmuseum https://www.thueringen.info/viernau-gefl...useum.html
von mir eine Glasflasche in Form eines Hahnes. Leider fehlt ein entsprechender Kopf als Verschlußstopfen. Sollte jemand eine Bezugsquelle für einen Verschlußstopfen (Hahnenkopf) kennen, wäre ich für eine Nachricht sehr dankbar.


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26.06.2019, 11:16 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.06.2019 11:23 von Lupus.)
Beitrag #236
IgB
Hallo,
ich stelle Euch in diesem Forum 3 Vereinigungen vor, die sich besonders engagiert für den Erhalt und Pflege alter Kultur- und Naturgüter einsetzen. Ich beginne nachfolgend mit der IgB:

Die Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1973 wirkt die Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V. (IgB)
deutschlandweit für die Erhaltung von historischer Baukultur im ländlichen Raum und von
Kulturlandschaften. Die Menschen, die sich im Verein versammeln, schätzen alte Häuser
und die sie umgebenden, gewachsenen Ortsstrukturen. Die meisten von ihnen besitzen
selbst historische Gebäude, die sie eigenhändig und mit viel Sensibilität instandgesetzt
haben. Durch handwerkliche und theoretische Hilfestellungen bei Fragen zu
Erhaltungsmaßnahmen, durch Erforschung der historischen ländlichen Baukultur sowie
durch Bewusstseinsbildung tragen die Vereinsmitglieder zur Bewahrung der Architektur
und ganzer Ortsbilder bei. Ihre Begeisterung für das ländliche Kulturerbe bringen sie in die
Gesellschaft und schaffen damit die wohl wichtigste Voraussetzung dafür, dass ein
Verständnis für die gebauten Zeugnisse der Vergangenheit entsteht, damit diese für die
Zukunft bewahrt werden können. Heute ist die IgB mit ihren rund 6.000 Mitgliedern in allen
Regionen aktiv und besitzt ein Netzwerk von rund 150 Außen- und Kontaktstellen, die
Ansprechpartner für Ratsuchende vor Ort sind.
Dass alte Häuser zurzeit in massiver Zahl umgebaut und abgerissen werden und das
dazugehörige Umfeld oft bis zur Unkenntlichkeit verändert wird, beobachtet die IgB mit
großer Sorge. Der Verein will nicht hinnehmen, dass Architekturzeugnisse und damit
Ortsgeschichte, die jahrhundertelang Bestand hatte, leichtfertig aufgegeben wird. Dort, wo
ländliches Kulturerbe gefährdet ist, erhebt die IgB immer wieder ihre Stimme und sie setzt
sich deutschlandweit bei den Entscheidungsträgern in der Politik und in der Öffentlichkeit
für die Erhaltung und die Pflege alter Bausubstanz ein. So konnten IgB-Mitglieder im Laufe
der Vereinsgeschichte zahlreiche Häuser vor tiefgreifenden Umbaumaßnahmen und vor
Abriss retten. Für das gute Leben auf dem Land ist es der IgB genauso wichtig, dass
Ortschaften nachhaltig weiterentwickelt werden. Wenn Neubauten in den Bereich
überlieferter Substanz eingefügt werden, setzt sich der Verein für ein rücksichtsvolles und
sensibles Bauen ein, sodass Alt und Neu eine harmonische Einheit bilden. Schließlich
sollten denkmalpflegerische und gestalterische sowie ökologische und wirtschaftliche
Aspekte gleichermaßen beachtet werden, wenn in Ensembles eingegriffen wird, die über
Jahrhunderte entstanden sind.
Alle zwei Jahre vergibt die IgB den Julius-H.-W.-Kraft-Preis, der hervorragende Leistungen
bei der Erhaltung ländlicher Baukultur würdigt. Mit den ausgezeichneten Beispielen will sie
zu einem entsprechenden Umgang mit historischer Bausubstanz anregen. Daneben
ernennt der Verein das "Bauernhaus des Jahres", um Jahr für Jahr am Beispiel eines
ländlichen Bautyps auf die Schönheit und die Schutzbedürftigkeit der vielgestaltigen
Hauslandschaften aufmerksam zu machen und außerdem deutschlandweit noch mehr
Mitstreiter für die regionale Baukultur zu gewinnen – ganz nach dem IgB-Motto „Wir lieben
alte Häuser“.
Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V.
Ansprechpartner: Dr. Julia Ricker
Adresse: moltke:höfe Gebäude B, Moltkestraße 123-131, 50674 Köln
Telefonnumer: 0221 95795733
E-Mail: julia.ricker@igbauernhaus.de
http://www.igbauernhaus.de


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06.07.2019, 11:08 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.07.2019 11:21 von Lupus.)
Beitrag #237
Ahnenforschung Familie Bergob
Meine Frau, eine geborene "Bergob", stammt aus dem Sauerland, aus
einer "alten Familie" von einem größeren Gehöft. Seit einiger Zeit beschäftigt sich meine Frau mit der Ahnenforschung und nutzte hierfür
auch einige Museen und Stadtarchive, u.a.
https://www.schmallenberg.de/rathaus/leb...rchiv.html
https://www.hilden.de/sv_hilden/Besser%2...adtarchiv/
https://www.museum-eslohe.de/
und das http://www.wgm-rastatt.de/


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