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Museen bilden
16.08.2017, 15:40 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.08.2017 15:46 von Lupus.)
Beitrag #201
Schloß Diersfordt bei Wesel
Frühmittelalter-Markt mit mehr als 350 historischen Darstellern

Erleben Sie im historischen Ambiente des Schlosses Diersfordt bei Wesel einen der größten regelmäßigen Veranstaltungen zur Geschichte des Frühmittelalters.

Programm:

Living-History-Tagung
08.09.2017, 12.30-18.00 Uhr
Schutzgebühr: 20 Euro

Frühmittelalter-Markt
09.09.2017, 11.00 - 19.00 Uhr
Frühmittelalter-Markt mit mehr als 350 historischen Darstellern
Eintritt: Erwachsene 5 Euro, Minderjährige 2 Euro, freier Eintritt für Minderjährige unter Schwertmaß.

10.09.2017, 11.00 - 18.00 Uhr
Frühmittelalter-Markt mit mehr als 350 historischen Darstellern
Einritt: Erwachsene 5 Euro, Minderjährige 2 Euro, freier Eintritt für Minderjährige unter Schwertmaß.

Wikingerüberfall: Überfall auf Lippeham
»Die Heidenschaft schädigte von Norden her nach Gewohnheit die Christenheit
und sie wuchs mehr und mehr an Stärke,
aber das ausführlicher zu erzählen, würde Überdruss erregen.« (Annales Xantenses 863)

Im Jahr 863 wird Xanten, Duisburg und vermutlich auch Lippeham (Wesel-Bislich) von Wikingern überfallen. Sie schlagen ihr Lager auf der damaligen Rheininsel Lüttingen auf. Erst mit der Unterstützung sächsischer Kontingente gelingt es, die Wikinger in die Flucht zu schlagen.

09.09.2017 um 14:30 Uhr, Kampfplatz auf dem Handwerker-Markt
10.09.2017 um 14:30 Uhr, Kampfplatz auf dem Handwerker-Markt

Wikingerschiff
Werft euch in die Riemen! Die Rudertour ist für Erwachsene und Kinder geeignet und dauert mit Einweisung etwa 30 Minuten und kostet 3 Euro pro Person. Es ist nur eine begrenzte Anzahl von Fahrkarten vorhanden. Bitte buchen Sie die Rudertour daher möglichst frühzeitig.

Ausstellungen
An mehreren Stellen informieren Tafeln über historische Ereignisse: In der Gastronomie lernen Sie die märchenhafte Geschichte von Abul Abbas, dem 810 in Lippeham (Bislich) gestorbenen Elefanten Karls des Großen, kennen. Am Weg von der Gastronomie zum Handwerker-Markt zeigen wir im Überblick die Geschichte der Franken, von ihren Ursprüngen am rechten Niederrhein in der Spätantike, bis zur Zeit Karls des Großen. Über die Wikingerüberfälle am Niederrhein im 9. Jahrhundert informieren wir entlang des Weges zum Wikingerlager.

Führungen
Begleiten Sie eine fromme Pilgerin bei der kostenlosen, einstündigen Führung über den Handwerker-Markt und lernen Sie verschiedene frühmittelalterliche Handwerke kennen:
- 09.09.2017 und 10.09.2017 um 15.00 Uhr: Handwerk im frühen Mittelalter
- 09.09.2017 und 10.09.2017 um 16.00 Uhr: Auf den Spuren der Wikinger
Treffpunkt: Kassenzelt am Handwerker-Markt
Führerin: Annemarie Ricken, Museumspädagogin, Stadtführerin in Xanten und im Siegfriedmuseum Xanten

Aktuelle Informationen zu unserem Markt und zu anderen Veranstaltungen finden Sie hier:

https://www.zeitspruenge-ev.de/

Der gemeinnützige Verein Zeitsprünge fördert historische Darsteller und die erlebte Geschichtsvermittlung am Niederrhein. Schwerpunkte unserer Arbeit sind zur Zeit das Frühmittelalter und das Eiszeitalter.

Mit dem Frühmittelalter-Markt am Schloss Diersfordt mit Living-History-Tagung, richten wir eine der größten regelmäßigen Veranstaltungen zur Geschichte des Frühmittelalters aus. Unsere ArchäoWerkstatt bietet ganzjährig pädagogische Angebote zur erlebten Geschichte.


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25.08.2017, 21:30 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.08.2017 21:34 von Lupus.)
Beitrag #202
Hundertwasser in der Villa Wippermann in Halver
Wer die Hundertwasser-Ausstellung in Radevormwald-Dahlerau im Jahr 2015 nicht
besuchen konnte, kann jetzt diese interessante Ausstellung in Halver in der Villa Wippermann http://www.halver.de/2014/bildung_kultur...umOADV.php
bestaunen. Hundertwasser in Halver dokumentiert das Schaffen eines der populärsten Künstler des 20. Jahrhunderts als Maler, Architekt und Ökologe. Das internationale Ansehen des Künstlers festigte sich nach einer bewegten Laufbahn, die er mit einem unverwechselbaren malerischen und graphischen Werk begann und mit dem Einsatz für eine natur- und menschengerechtere Architektur sowie mit weltweiten ökologischen Kampagnen fortsetzte.
Hundertwasser in Halver zeigt einen Querschnitt aus dem außergewöhnlichen graphischen Werk von 1951 bis 1999. Der Künstler beherrschte und erneuerte viele graphische Techniken und es gelang ihm, Graphik-Editionen herzustellen, bei denen die Blätter der Auflage Unikate sind, so verschieden wie die Blätter eines Baumes.
Originalplakate, die Hundertwasser für Umweltaktionen geschaffen hat, zeigen ihn als einen visionären Künstler, der die aufklärerische Kraft seiner Kunst dafür einsetzt, die Botschaft eines Lebens in Harmonie mit der Natur zu verbreiten und unsere natürlichen Lebensräume zu schützen. Hundertwasser forderte die individuelle, künstlerische Gestaltung aller Lebensbereiche und schuf selbst Objekte und Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens. In der Ausstellung sind Exemplare aus seinem Briefmarkenoeuvre zu sehen.
Die Ausstellung wird darüber hinaus durch eine umfangreiche Dokumentation in Form von Fotos, Texten und Handschriften über das Leben und Werk des Kosmopoliten sowie durch didaktisches Material ergänzt.
Im Verkaufsshop werden Objekte und Geschenkideen aus dem bekannten Museumsshop des KunstHausWien angeboten.

Villa Wippermann
Regionalmuseum
Frankfurter Straße 45
58533 Halver
http://www.halver.de/2014/bildung_kultur...umOADV.php

Eintrittsgelder:
Eintrittskarte: 6,50 Euro
Ermäßigt:
(Schüler ab 16 Jahren, Studenten,
Rentner, Schwerbehinderte, Erwachsene
mit Kindern bis einschließlich 15 Jahren,
Gruppen ab 10 Personen)
5,50 Euro
Schüler:
(Kinder bis einschließlich 15 Jahren,
Schüler im Klassen-, Vereins- oder Gruppenverband)
Das dritte Kind innerhalb einer Familie
hat freien Eintritt.
2,50 Euro
Führungen:
Samstag, Sonntag, Feiertag
jeweils um 15 und 16 Uhr
Preis pro Person 3,00 Euro zzgl. Eintritt
Gruppenführungen:
nur nach Reservierung (max. 25 Personen)
Erwachsene: 40,00 Euro zzgl. Eintritt
Schulklassen/
Kindergärten:
25,00 Euro zzgl. Eintritt
Information zur Ausstellung:
http://www.ausstellung-hundertwasser.de
info@ausstellung-hundertwasser.de
0 28 26 - 80 23


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06.09.2017, 21:11 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.09.2017 21:19 von Lupus.)
Beitrag #203
F A L C O N E T T E
Beizjagd und Kunst

Ausstellung
12. September 2017 – 6. Februar 2018
im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum in München
http://www.jagd-fischerei-museum.de/start/

Die Kunst der Falknerei und Falknerei als Kunst sind die
zentralen Themen von Hara Walther.
Trophäen ihrer Beizjagd, Federn und Materialen der Jagd,
gestaltet sie zu Kunstobjekten, die auch eine Einladung
an den Betrachter sind, sich für die Beizjagd zu begeistern.
Eine Kunst, die den Greifvogel – den König der Flieger –
dazu bringt, über seine angeborenen Fähigkeiten hinaus
zuwachsen und dem Falkner selbst in der Partnerschaft
mit seinem fliegenden Gefährten neue Impulse zuführt,
die einem ausschließlich erdgebundenen Menschen
verschlossen sind.
Die Objekte, die dabei entstehen betitelt Hara Walther
„Trophäen“, Siegeszeichen. Sie sind vieldeutig:
Jagdtrophäen der Falknerin und zugleich Artefakte,
die die Künstlerin neuinterpretiert und in ihren Werken
verarbeitet.
In der Ausstellung im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum
zeigt Walther neue Objektkästen und präsentiert
ihr zentrales Werk FALCONETTE:
Eine Schule für Kunst und Falknerei, in der auch Kinder
spielend in den Umgang mit diesen faszinierenden,
fliegenden Wesen eingeführt werden.
Die Ausstellung bietet einen spannenden Einblick in
die Falknerei und den Umgang mit den faszinierenden
Greifen.
Neben den rein künstlerischen Werken von Hara Walther
werden auch Filmausschnitte aus ihrer Falkenschule
gezeigt.
Hara Walther
Falknerin und Künstlerin, geboren und aufgewachsen
1981 in Seeshaupt.
Als Künstlerin steht Hara Walther in der Tradition der
frühen Moderne, des Surrealismus, des Objet trouvé des
Readymade. Geprägt wurde sie auch von den Werken ihre
Großvaters Karl Walther, dessen Bilder sich, wie die Werke
von Hara Walther, mit der Natur beschäftigen und ihre
Ausprägungen fassen möchten.

http://www.falconette.eu


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22.09.2017, 11:58 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.09.2017 21:50 von Lupus.)
Beitrag #204
Museum für Asiatische Kunst in Radevormwald
Liebe Museum Freunde
Am Sonntag den 15. Oktober findet um 18h ein(e) musikalische Reise/Konzert durch Lateinamerika und Karibik mit Herrn Luis
Gonzalez im asiatischen Museum Radevormwald statt. Er kommt aus Argentinien und wohnte jahrelang in Köln.
Er wird kulturelle Geschichte erzählen und mit seinem leidenschaftlichen Gitarrenspiel und der tiefen und warmen Stimme in Kombination mit seinem Talent zum
Entertainment seinen Auftritt unvergesslich machen.
Der Vorverkaufspreis beträgt 20€, der Einlass ist um 17h , es gibt Bratwurst und verschiedene Getränke.
Wenn das Wetter trocken ist, dann wird das Konzert im Museum Garten stattfinden.

http://www.asianart-museum.de


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22.09.2017, 22:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.09.2017 22:17 von Lupus.)
Beitrag #205
RBN Pflanzentauschbörse in Radevormwald
Unsere Pflanzentauschbörse am 3. Oktober ist bereits die 30ste und wir werden immer mehr! Unsere Stammgäste aus allen umliegenden Städten bringen bewährte und robuste Pflanzen mit, es sind auch einige Raritäten und Schätze dabei wie besondere Phloxe aus Remscheid, Aurikeln aus Rade, Incahörnchen aus Gevelsberg und vieles mehr.

Ein gern gesehener Gast auf der Tauschbörse ist wieder Melanie Schoppe, die eine Pilzberatung anbietet – und übrigens auch bald eine Führung im Wiebachtal. Auch die Wuppertaler Gartenarche ist mit Samen und Flyern vor Ort.

Seit vielen Jahren dürfen wir beim Tausch den Schulhof der Grundschule Stadt nutzen. Als Dankeschön an unsere Heimatstadt wollten wir eigentlich die Fläche unter der Blutbuche Burgstraße mit Schattenpflanzen verschönern. Offenbar besteht aber noch Diskussionsbedarf seitens der Stadt, so dass wir noch keinen Termin festmachen konnten.

Vorschau Termine
2x jährlich
Pflanzentauschbörse in Radevormwald jeweils am 1. Mai und am 3. Oktober auf dem Vorplatz der Grundschule Stadt, Carl-Diem-Strasse 7-9, hinter dem Rathaus

http://bergischer-naturschutzverein.de/d...evormwald/


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06.10.2017, 12:48 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.10.2017 12:59 von Lupus.)
Beitrag #206
Starenpott
Bereits im 17.Jahrhundert, wahrscheinlich aber schon viel früher, wurden Vogelnisthilfen, z.B. die Starenpötte an Gebäuden und geeigneten Stellen angebracht.
Primär dienten Sie nicht dem Vogelschutz sondern eher als Hilsmittel für die menschliche Ernährung. Die Jungvögel wurden dem Pott entnommen und der Küche zugeführt. Die Zoologische Sammlung der Universität Rostock https://www.zoologie.uni-rostock.de/zool...-sammlung/ erhält nun so einen Starenpott mit den Präparaten eines Stars Sturnus vulgaris und eines Haussperlings Passer domesticus.


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21.10.2017, 09:31
Beitrag #207
RE: Museen bilden
Als weiteres Exponat erhielt jetzt die Zoologische Sammlung der Universität Rostock
auch ein Präparat eines Federfüßigen Zwerhahnes gold-porzellanfarbig, einem
reinrassigen Ur-Enkel der bekannten Elvira http://www.deutsches-buschhuhn.de/index....=43.elvira


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27.12.2017, 19:58 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.12.2017 19:59 von Lupus.)
Beitrag #208
Hohltaubenprojekt Radevormwald 2016
Im Jahr 2016 führten wir, d.h. der RBN Bergischer Naturschutzverein Radevormwald https://bergischer-naturschutzverein.de/...-aktionen/ gemeinsam mit der Jägerschaft ein Hohltaubenprojekt durch, siehe auch http://forum.fluegelvieh.de/showthread.p...238&page=6 die Beiträge 107-120.
Seinerzeit erhielt die Walderlebnisschule Bochum https://www.walderlebnisschule-bochum.org/ einen dieser Nistkästen mit einem Hohltauben-Präparat. Ein weiterer
Kasten mit einer präparierten Hohltaube ist nun fertig. Dieses Exponat erhält die Zoologische Sammlung der Universität Rostock in der kommenden Woche.


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26.01.2018, 23:44 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.01.2018 23:46 von Lupus.)
Beitrag #209
Urbaner Lebensraum
Heute erhielt die Zoologische Sammlung der Universität Rostock das
Exponat "Urbaner Lebensraum" mit den Präparaten einer Rabenkrähe,
einer Elster, einer Wanderratte und einer gesprenkelten Weinbergschnecke.


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15.03.2018, 13:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.03.2018 15:12 von Lupus.)
Beitrag #210
RE: Museen bilden
Museum und Forum Schloss Homburg:
Kulturgeschichte und Naturkunde unter einem Dach

Schloss Homburg im oberbergischen Nümbrecht kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Anlage im Jahr 1276, ihre Ursprünge liegen vermutlich jedoch noch weiter zurück. Archäologische Funde aus dem Jahr 1999 lassen vermuten, dass sich bereits im 11. Jahrhundert ein Rundturm auf dem damaligen Burgfried befand.

Heute ist Schloss Homburg vor allem ein moderner kulturhistorischer Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das hier beheimatete Museum des Oberbergischen Kreises setzt sowohl kulturhistorische als auch naturkundliche Schwerpunkte. Von bürgerlichen Lebenswelten und historischen Arbeitsweisen über die feudale Landes- und Herrschaftsgeschichte der Region bis zur oberbergischen Flora und Fauna – hier finden Sie eine Vielzahl interessanter Themen! Dabei können Sie sich nicht nur ein Bild von der heimischenTier- und Pflanzenwelt machen, Sie erfahren auch, welchen ökologischen Veränderungen diese in den letzten Jahrzehnten ausgesetzt war und bis heute ist.

Neben der Dauerausstellung gibt es eine Vielzahl stets wechselnder Sonderausstellungen, die in der 2014 eröffneten Neuen Orangerie und dem White Cube des Museums stattfinden. Ob Dauer- oder Sonderausstellung – ein Schwerpunkt der Museumsarbeit liegt auf der Betreuung der unterschiedlichen Besuchergruppen: Zahlreiche museumspädagogische Angebote bieten in spannender Form Einblick in die vielfältigen Themenwelten des Museums.

Zum Ensemble des Schlosses gehören auch das Rote Haus (ehemalige Zehntscheuer), das Forsthaus sowie eine auf dem Schlossgelände wiederaufgebaute historische Mühle und Bäckerei. – Erleben lässt sich das alles nicht nur beim Museumsbesuch, sondern auch bei einer der zahlreichen Kulturveranstaltungen, die auf Schloss Homburg stattfinden. Wer möchte, kann die beeindruckende Kulisse zudem als Rahmen für Hochzeiten, Geburtstage oder andere Feierlichkeiten wählen.

Öffnungszeiten Museum Schloss Homburg

April – Oktober
Dienstag bis Sonntag 10:00 - 18:00 Uhr
November – März
Dienstag bis Sonntag 10:00 - 16:00 Uhr

Kontakt

Museum Schloss Homburg
Schloss Homburg 1
51588 Nümbrecht
Telefon 02293 9101-0
Fax 02293 9101-40

Internet: http://www.schloss-homburg.de

Im Roten Haus befindet sich die BSO Biologische Station Oberberg.
Die Biologische Station Oberberg (BSO) setzt sich seit April 1992 als gemeinnütziger Verein für den Naturschutz im Oberbergischen Kreis ein. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Betreuung von schutzwürdigen Flächen, die selten gewordene Pflanzen- und Tierarten beherbergen. Dazu gehört die Erfassung der Arten und Lebensräume im Gebiet sowie die Planung und Umsetzung von Maßnahmen, um die Artenvielfalt zu fördern. Sehr wichtig für den Erfolg dieser Arbeit ist die enge Zusammenarbeit mit Land- und Forstwirtschaft, dem ehrenamtlichen Naturschutz sowie den Behörden. Ein weiterer Aufgabenbereich ist die Öffentlichkeitsarbeit und inklusive Umweltbildung. Alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen die Möglichkeit haben, mit allen Sinnen die Natur zu erleben, zu entdecken und zu begreifen. Ihren Sitz hat die BSO seit 1994 im Roten Haus auf dem Gelände von Schloss Homburg.
Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie unter: http://www.biostationoberberg.de


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27.04.2018, 11:36 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.04.2018 11:43 von Lupus.)
Beitrag #211
RE: Museen bilden
Im Beitrag 14 schrieb ich über Klippschliefer http://forum.fluegelvieh.de/showthread.php?tid=226 und über das Präparat, daß das Stadtmuseum Schwabach für die Hasensammlung erhielt. Auf meiner Reise durch Israel konnte ich im Naturreservat En Gedi Klippschliefer beobachten. Auf den Bildern befindet sich ein Klippschliefer ziemlich mittig, 2 weitere Schliefer liegen rechts in der Bambus-Wurzel-Höhle schläfrig und dösend. Auf dem Weg zum Wasserfall kann man mehrere Klippschliefer-Gruppen beobachten.


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06.06.2018, 12:54 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.06.2018 12:57 von Lupus.)
Beitrag #212
Paria-Hund für Rostock
Im Jahr 2007 erhielt ich von meinem Freund Marvin F. aus Israel, einem dort sehr bekannten Bio- und Kynologen, einen Hunde-Welpen, den Marvin in der Wüste Judäa, in der Nähe der Oase En Bokek, fand.
In diesem Jahr besuchte ich wieder Marvin. Leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen keine Excursionen mehr in die Wüste machen.
Die Hündin ist im letzten Jahr verendet und wurde jetzt für die Zoologische Sammlung der Universität Rostock präpariert.


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16.07.2018, 15:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.07.2018 21:43 von Lupus.)
Beitrag #213
RE: Museen bilden
Neben den Pariahunden hielt ich über 40 Jahre auch Kojoten, Schabracken- und Goldschakale, Rotfüchse sowie Rauh- und Kurzhaarteckel, Sauerländer Dachsbracken und Jagdterrier. In den letzten Jahren ist es modern geworden, wildblütige Hunde als Haushunde zu halten. Ein Seminar der GfH weist auf die Risiken und Gefahren hin:
In diesem Jahr geht es bei der dreitägigen Veranstaltung um exotische Hunderassen und um die Frage der Eignung der Tiere für das Familienleben.
Die Wolfswinkeler Hundetage finden in diesem Jahr an den Tagen Freitag 7., Samstag 8. und Sonntag 9. September statt. Bei der Veranstaltung der Gesellschaft für Haustierforschung (GfH) soll es diesmal um die fatale Lust am Exotischen gehen, um die Haltung von Hunderassen, die nur wenig für das Leben in einer Familie geeignet sind und um den bedauerlichen aber stärker werdende Trend, Wildtiere in die Hautierassen einzukreuzen.
Veranstaltungsort ist das Schützenhaus in Wissen-Schönstein (Schützenstraße 9, Wissen/Sieg).
Das Exotische wird zunehmend immer beliebter auch bei der Haltung von Hunden. Vor allem die Beliebtheit von "ursprünglichen" Tieren scheint zu wachsen. So finden Hunderassen Einzug in die Haushalte, die eigentlich nicht prädestiniert sind, gute und geduldige Familienhunde zu sein. Die Probleme sind dann vorprogrammiert, wenn die Hunde dann das tun, wozu sie ursprünglich gezüchtet wurden.
Für beide Seiten ist dies kein erquickliches Zusammenleben und kann sogar gefährlich sein, etwa, wenn der Hund beginnt, Kinder zu hüten oder sogar zu erziehen. Den Haltern muss man vorwerfen, sich einen Hund angeschafft zu haben, ohne dessen genetisch bedingten Bedürfnisse zu kennen und sich keine Gedanken gemacht zu haben, welche Auswirkungen dies auf das Zusammenleben mit dem Tier haben wird.
Begünstigt wird dies durch eine weitverbreitete Tendenz in der Einstellung zum Hund und in der Wertung seines Verhaltens. Es sind eben nicht alle Hunde gleich. Nicht alles Verhalten ist das Ergebnis von Erlerntem und kann wegtrainiert werden.
Die genetischen Voraussetzungen werden viel zu wenig beachtet. Das schöne Aussehen eines Tieres, die Ästhetik einer Rasse wird zu oft in den Vordergrund zur Anschaffung eines Hundes gestellt, nicht seine ursprüngliche Zweckbestimmung. Werden die genetischen Bedingungen ignoriert, sind Schwierigkeiten und Problemen vorprogrammiert. Für viele Tiere ist dann das Tierheim die Endstation ihres Daseins, wo sie eigentlich nur ein jämmerliches Leben führen können.
"Die fatale Lust am Exotischen - wie wir uns ein gutes Zusammenleben mit dem Hund selbst verbauen" ist daher der Titel für die Wolfswinkeler Hundetage 2018. Gemeinsam mit Experten aus Forschung und Praxis will das Seminar dieses Phänomen beleuchten und auf dem Grund gehen.
Als Referenten hat die GfH in diesem Jahr wieder Vertreter aus Wissenschaft und Praxis eigeladen und bietet eine Reihe von fachlichen Referaten an.
Der wissenschaftliche Leiter der Trumler-Station Dirk Roos wird in einem Impulsreferat Titel, Hintergründe und Problematiken erläutern.
Die Biologin Dr. Marie Nitzschner wird das Thema "Domestikationsbedingte Veränderung in der Neuro-und Verhaltensbiologie" beleuchten. Nitschner betreibt einen Weblog rund um wissenschaftliche Fragen zum Hund im Internet und ist als Referentin und Autorin aktiv.
Mit Jos de Bruin hat die GfH einen Referenten eingeladen, der einen Praxisbericht zur Haltung von Wolfshybriden beisteuern kann. Jos de Bruin hat eine Auffangstation von Wolfsmischlingen, die ansonsten nirgendwo untergebracht werden können und langjährige Erfahrungen zu diesem Thema.
Petra Krivy, langjähriges Mitglied der GfH, Buchautorin und Referentin zu Fachthemen, wird einen Beitrag zusteuern zum Thema Herdenschutzhund als Alltags- und Familienbegleiter. Zu Kuvasz, Kangal und Co gibt es von ihr ein Standardwerk, das mittlerweile in der zweiten Auflage erschienen ist.
Heinrich Elmsheuser ist Schäfer und aktiv im Verband für Altdeutsche Hütehunde. Er wird diese Hunde vorstellen. Bekannt unter Hundefreunden sind Rassen wir der Australian Cattle Dog, die zum Treiben von Rindern eingesetzt werden. Wenig bekannt sind dagegen heimische Hunde, wie der Westerwälder Kuhund, eine robuste und ursprüngliche Hundeart, die diese Aufgabe ebenfalls bestens übernehmen, als Familienhund aber wenig geeignet sind.
Referent in diesem Jahr ist auch wieder Stefan Kirchhoff, der ein Buch zu südeuropäischen Straßenhunden geschrieben hat. Diesmal ist sein Thema: 18 Jahre Kampfhundeverordnung - Ein Resümee. Kirchhoff war auch Leiter eines Tierheims und kennt die Problematiken rund um die Listenhunde. Wenn man der Frage nachgeht, wie geeignet ein Hund für das Familienleben ist, dann muss auch die Frage der Eignung von diesen Hunderassen kritisch beleuchtet werden.
Moderator in diesem Jahr ist wieder Dr. Frank Wörner.
Die Veranstaltung beginnt am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 9 Uhr. Am Sonntag wird ab 10 Uhr eine Besichtigung der Trumler-Station angeboten oder alternativ eine Wanderung mit Hund durch die Wälder rund um die Station.
Das Seminar richtet sich an alle interessierten Hundehalter, an Hundetrainer und Züchter und an alle Menschen, die beruflich mit Hunden zu tun haben. Für den Besuch des Seminars stellt die GfH eine Teilnahmebescheinigung aus.
Weitere Infos und Anmeldung zur Veranstaltung unter http://www.gfh-wolfswinkel.de oder http://www.trumler-station.de.

Gesellschaft für Haustierforschung e.V.
Wolfswinkel 1
57587 Birken-Honigsessen
Telefon: 02742-6746
Fax: 02742-8523
http://www.trumler-station.de | Facebook | Twitter | Flickr


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01.09.2018, 07:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.09.2018 07:19 von Lupus.)
Beitrag #214
RE: Museen bilden
Jos de Bruin erzählt von seinem Leben mit Wölfen
Wegen seiner Hilfe für Tier ist sogar seine erste Ehe in die Brüche gegangen und er musste für ein halbes Jahr auf der Straße leben - gemeinsam mit seinem Wolf.
"Die fatale Lust am Exotischen" ist das Thema, um das sich in diesem Jahr die Wolfswinkeler Hundetage drehen. Die Veranstaltung findet von Freitag 7. bis Sonntag 9. September in Wissen statt. Schwerpunkt sind Hunderassen, die nur wenig für das Leben in einer Familie geeignet sind und um den Trend, Wildtiere in die Hautierassen einzukreuzen. Einer, der als Referent mit dabei ist, ist Jos de Bruin. Er betreibt eine Auffangstation für Wölfe, Wolfhunde und andere wilde Tiere und kann von einem bewegten Leben mit Wölfen erzählen.
1990 nahm er eine Saarlooswolfhündin auf und mehrere andere folgten im Laufe der Jahre. Der Saarlooswolfhund ist eine anerkannte Hunderasse die aus Einkreuzungen von Wölfen in Haushunde entstand. Die Tiere sind keine Wolfsmischlinge mehr.
Da sich Jos de Bruin aber auch für Wildhunde und Wölfe interessierten und er mehr über diese Tiere lernen wollte, arbeitete er in der Eberhard Trumler-Station in Birken-Honigsessen. Außerdem besuchte er damals auch oft Werner Freund, der später nach seinem Tod dem Wolfspark in Merzig seinen Namen gab. Jos de Bruin wollte Wölfen und Wolfshybriden in der Not helfen und gründete die Stiftung Wolves-Unlimited und nahm seit Mitte der 90 Jahre immer wieder Wolfshybriden zu sich. Im Gegensatz zu den Wolfhunden, sind die Hybriden echte Mischungen aus Wolf und Hund.
"Es folgte ein turbulentes Leben, in dem ich mehr über Wölfe lernte als aus jedem Lehrbuch", sagt de Bruin. "Es fing damit an, dass ein Wolfshybride meine Exfrau nicht akzeptierte. Nach einigem Streit wurde ich erst einmal obdachlos. So zog ich mit meinem Hybriden und Wolfhunden durch die Lande. Auch wenn ich in der Eberhard Trumler-Station viel über die Sprache der Wölfe gelernt hatte, so lernte ich durch das direkte Zusammenleben mit diesem Hybriden und den Wolfhunden die Feinheiten der Wolfssprache kennen."
Man kann sich sicher vorstellen, dass ein Leben auf der Straße in Begleitung eines solchen Tieres nicht problemlos war. Sein ständiger Begleiter stellte viel an und riss unter anderem mehrere Ziegen. Nach sechs Monaten musste Jos feststellen, dass das Tier natürlich nicht als Haushund geeignet war und ihn schweren Herzens einschläfern lassen. "Ein Zusammenleben mit einem Wolf war nur ein Traum. Und dieser Traum endete mit dem Tod des Tieres." Doch privat hatte Jos de Bruin Glück und lernte seine heutige Frau kennen, die zwei Saarloos Wolfhunde hatte und ihn mit seinen übrigen Wolfshunden aufnahm.
"Wir kauften uns in den Niederlanden einen Bauernhof und beschäftigten uns in unserer Freizeit mit dem Problem der Wolfs- und Hybridenhaltung durch Privatpersonen. Auch das Finden von entlaufenen Wölfen und Wolfshybriden gehörte dazu. Gleichzeitig begann ich ein Studium als Trainer und Verhaltenstherapeut für Hunde." Dann kamen die ersten Wölfe. Es waren drei beschlagnahmte Tiere, die später wieder per Gerichtsbeschluss an den ursprünglichen Besitzer zurückgegeben werden mussten. Es folgten zwei weitere, die immer noch bei den de Bruins leben.
2005 zog das Paar mitsamt wölfischem Anhang nach Deutschland. Da nun mehr Platz vorhanden war, nahmen sie zu den bereits vorhandenen Wölfen noch Hybriden, Wolfhunde und Dingos aus Notvermittlung auf. Jos de Bruin betreibt eine der wenigen, wenn nicht sogar die einzige Auffangstation in Deutschland für diese schwierigen Tiere, für die ansonsten ein Tierheim oder eine sonstige Unterbringung keine Option ist. Und er bemüht sich unermüdlich um Aufklärung und Beratung.
"Für eine sachgerechte Aufklärung bezüglich Hybridenhaltung und bei Problemen mit Hybriden sind wir Tag und Nacht erreichbar. Ich bin es meinem damaligen Wolfshybriden einfach schuldig, die Menschen darüber aufzuklären, dass es gar nicht so einfach ist, mit solchen Tieren klar zu kommen", sagt Jos des Bruin. "Wenn man nicht ganz genau weiß, was man sich da antut, sollte man sich solche Tiere nicht anschaffen. Zur Haltung von direkten Hybriden benötigt nicht nur ein sicheres Gehege, sondern auch eine spezielle Genehmigung. Direkte Hybriden sind als Haustier nicht geeignet."
Wer Jos den Bruin live erleben möchte, muss zu den Wolfswinkeler Hundetagen kommen. Dort ist er am Samstag, 8. September einer der Referenten. Veranstaltungsort ist das Schützenhaus in Wissen-Schönstein (Schützenstraße 9, Wissen/Sieg). Auf der Veranstaltung gibt es genügend Raum für Fragen und zur Diskussion.
Weitere Infos unter: http://www.trumler-station.de oder http://www.gfh-wolfswinkel.de.

Gesellschaft für Haustierforschung e.V.
Wolfswinkel 1
57587 Birken-Honigsessen
Telefon: 02742-6746
Fax: 02742-8523
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22.09.2018, 20:22 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.09.2018 20:26 von Lupus.)
Beitrag #215
Tuchmuseum in Remscheid-Lennep
Ausstellung im Lenneper Tuchmuseum.
Liebe Freunde des Bergischen Landes, liebe Lenneper, auf folgende Ausstellung möchte ich Sie heute aufmerksam machen:
Frühes Bauen in Lennep und an der Wupper - Albert Schmidts Familie in Zusammenarbeit mit der Lenneper Tuchindustrie. Unter besonderer Berücksichtigung seines Vaters Christian Schmidt (1805-1865). Ca. 150 historische Abbildungen und Texte auf 18 Tafeln.
Eröffnung, Einführende Worte: Sonntag, 07. Oktober 2018, um 15.00 Uhr im Tuchmuseum; Hardtstraße 2, 42897 Remscheid-Lennep. Ausgedehntere Führungen, ggf. mit Bergischem Kaffeetrinken auf Anfrage beim Tuchmuseum. Die Ausstellung dauert zunächst bis zum Jahresende an.
http://www.tuchmuseum.de , Email: info@tuchmuseum.de , Telefon: 0172 2300798. Öffnungszeiten: Dienstag 12-16 Uhr, Sonntag 14-17 Uhr
Statt des Eintritts wird bei der Eröffnung der Ausstellung um eine Spende für das Tuchmuseum gebeten.

Während traditionell vor allem der Lenneper Baumeister, Architekt, Ingenieur und Talsperrenbauer Albert Schmidt als wichtiger Partner der Lenneper Industrieherren Hardt, Schürmann, Hilger, Karsch, Schröder u.a. bekannt ist, finden sich seit einiger Zeit vermehrt auch Dokumente über seinen Vater Christian Schmidt, der bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts an der Wupper und in Lennep ein großes Baugeschäft mit Zimmerei und Ziegelei betrieb und mit überregional bedeutenden Architekten im Rheinisch-Bergischen Raum zusammen arbeitete, u.a. mit Julius Thomas in Neuss, vor allem aber mit seinem ebenfalls aus dem Oberbergischen Freckhausen stammenden Jugendfreund Christian Heyden, später Barmen. Beide spielten im Industriebau an der Wupper sowie bei der Erstellung von Fabrikantenvillen in Lennep eine wichtige Rolle. Die Ausstellung umfasst 18 Tafeln mit Bild- und Textinformationen, die dem Lenneparchiv Schmidt, dem Tuch- und Wülfingmueum sowie neueren Aufsätzen aus einem 2016 veröffentlichten Sammelband zur Bergischen Industriekultur entstammen. Die jetzige Ausstellung entstand im Zusammenhang der Vorbereitung eines größeren Beitrages zu Bedeutung des Lenneper Baumeisters Christian Schmidt für die regionale Baugeschichte. Außer Christian Schmidt behandelt die Ausstellung auch dessen Sohn Albert Schmidt, der in seiner Jugend über eine längere Zeit die Geschäfte mit seinem Vater zusammen betrieb, sowie Arthur Schmidt, der ab 1903 seinen Vater Albert Schmidt im Lenneper Baugeschäft ablöste.


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18.10.2018, 08:39
Beitrag #216
RE: Museen bilden
Zur Blutentnahme bei wildlebenden Vögeln, z.B. für DNA-Untersuchungen etc., werden u.a. Raubwanzen genutzt. Die Raubwanzen werden in ein Kunst-Ei gegeben. Das Kunst-Ei weist Öffnungen/Fenster auf, damit die Wanzen den brütenden Vogel kontaktieren und "besaugen" können. Das Ei wird einem Gelege beigegeben und in der nächsten Brutpause wieder entnommen.
Diese Möglichkeit der Blutentnahme bei freilebenden Vögeln wird von
mehreren Forschungseinrichtungen genutzt, z.B. von dem Institut für Zoo- u. Wildtierforschung. In der Filmdokumentation "Artisten im Wind"
des BR über den Wiesenweihenschutz kommen diese "Wanzen-Eier" auch zum Einsatz. Ich konnte jetzt ein solches Ei als Exponat für die Sammlung der Stiftung Naturschutzgeschichte http://www.naturschutzgeschichte.de/ erwerben.


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28.10.2018, 18:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.11.2018 17:06 von Fuxx.)
Beitrag #217
auf den neusten Stand gebracht:
Das Fränkische Freilandmuseum Fladungen ist das Museum für ländliches Bauen, Wohnen und Wirtschaften in Unterfranken. Rund 20 Hofstellen und dörfliche Gemeindebauten wurden hier bisher wiederaufgebaut. Sie stammen aus den Haßbergen, dem Grabfeld, dem Spessart und der Rhön, die auch mit Gebäuden aus dem hessischen und thüringischen Teil vertreten ist.

Bauernhäuser mit Ställen, Scheunen und weiteren Nebengebäuden sowie die beiden Mühlen, das Wirtshaus und das sogenannte „Kalthaus“ repräsentieren eine Zeitspanne vom frühen 17. bis zum 20. Jahrhundert. Eine Schäferei, eine Kirche, ein Brauhaus und eine Dorfschule wurden ebenfalls ins Freilandmuseum Fladungen übertragen. Mit der Büttnerei aus Sulzthal besitzt das Museum außerdem ein Gebäude, das dem Gedanken der Inklusion umfassend Rechnung trägt.

Die Gebäude sind in eine Kulturlandschaft mit Äckern, Streuobstwiesen und Weiden eingebettet. Während eines großen Teils der Saison tummeln sich dort Vertreter alter Haus- und Nutztierrassen wie Fränkische Landgans, Rhönschaf oder Gelbes Frankenvieh.

Das Fränkische Freilandmuseum Fladungen liegt im bayerischen Teil des Biosphärenreservats Rhön im Dreiländereck von Bayern, Hessen und Thüringen. Es verfügt über einen großzügigen Parkplatz für Autos und Busse. Außerdem ist es mit dem „Rhön-Zügle“ erreichbar, das an ausgewählten Tagen im Jahr im Dampf- oder Diesellokbetrieb zwischen Mellrichstadt und dem denkmalgeschützten Fladunger Museumsbahnhof verkehrt. Weitere Informationen gibt’s im Internet unter
http://www.freilandmuseum-fladungen.de.


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04.11.2018, 13:23 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.11.2018 13:28 von Lupus.)
Beitrag #218
Ökologische Beziehungen der Vögel und Gehölze
Von einem Botaniker wurde mir das Buch "Ökologische Beziehungen der Vögel und Gehölze" von Frantisek J. Turcek, Bratislava, 1961 empfohlen. Leider war das Buch auch nicht mehr im Antiquariat erhältlich. Ich habe dann das Buch als Reprint neu herausgegeben. Ca. 30 Exemplare habe ich an Botaniker, engagierte Naturschützer und an
Bildungseinrichtungen vergeben. Dieses Buch erhielten u.a. der Botanische Garten Münster http://garten.uni-muenster.de/de/ , der Botanische Garten Basel https://botgarten.unibas.ch/ , der Botanische Garten Bonn http://www.botgart.uni-bonn.de/ , der Botanische Garten Bochum http://www.boga.ruhr-uni-bochum.de/ , der Botanische Garten Wuppertal http://www.botanischer-garten-wuppertal.de/wordpress/ und der Botanische Garten Rostock https://www.garten.uni-rostock.de/ , ebenso die Biologischen Stationen Oberberg https://www.biostationoberberg.de/ und Mittlere Wupper https://www.bsmw.de/ , die Naturschule Grund und die Stadtgärtnerei Schwabach https://www.schwabach.de/de/stadtverwalt...sued.html, das WPZ Burgholz https://www.wpz-burgholz.de/, das Bergische Freilichtmuseum https://freilichtmuseum-lindlar.lvr.de/d...seite.html , die Stiftung Naturschutzgeschichte http://www.naturschutzgeschichte.de/ sowie die Zoologische Sammlung der Universität Rostock https://www.zoologie.uni-rostock.de/zool...-sammlung/ . Ich hoffe, daß viele Studenten und interessierte Mitbürger mit dem Buch konfrontiert werden und
das erworbene Wissen zum Wohle der Avifauna, bzw. der gesamten Natur umsetzen.


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Gestern, 18:28
Beitrag #219
RE: Museen bilden
Hallo,
nachfolgend ein Auszug aus dem Heft 1/3 13/1962
Bonner zoologische Beiträge
Buchbesprechungen
Seiten 237/238

Turcek, Frantisek J. (1961): ökologische Beziehungen der Vögel und Gehölze. — Pressburg. (Verlag der Slowakischen Akademie der Wiss.) — 330 S., Tabellen, 134 Abb. (Leinen).
Die mannigfaltigen ökologischen Beziehungen zwischen den Gehölzpflanzen und den Vögeln erfahren in diesem Werk Turceks vor allem für die Fragen der Vogelnahrung und der Ausbreitung der Gehölzpflanzen durch Vögel eine ausführliche Darstellung. Kernstück des Werkes bilden die umfangreichen Tabellen über den Verzehr der generativen Teile (= Diasporen genannt) der Gehölzarten durch Vögel (Tab. 1: Gehölzarten alphabetisch geordnet und die jeweils befressenden Vogelarten, 52 pp., Tab. 5: Vogelarten alphab. geordnet und ihre jeweilige Diasporen-Nahrung, 67 pp). Der Rekordhalter unter den Vögeln ist der Kernbeißer (Coccothraustes coccothrausles), der 112 verschiedene Gehölz-Diasporen befrißt; am meisten befallen ist die Eberesche (Sorbus aucuparia). Viele Fragen sind noch offen, so wissen wir wenig über Ernährungswert, Nährstoffgehalt und Kalorienwert der Gehölzdiasporen, obwohl gerade solche Angaben
viele Fragen klären könnten. Verf. hat alles Bekannte zusammengetragen und eigene Untersuchungen hinzugefügt: Z. B. frißt der Kreuzschnabel fettreiche Samen der Nadelbäume, ist er aber einmal auf die fettarmen Samen der Lärche angewiesen, so kann er oft die ganze Ernte vernichten, da er dann ungeheure Mengen braucht. Giftige Diasporen können Vögel vergiften: Alkohol (gärende Früchte) und Amygdalin (Blausäure gebend) wurden schon Kernbeißer, Großem Buntspecht (Dendrocopos major) und Spinas tristis zum Verhängnis. Genauere Untersuchungen stehen aber auch hier noch aus. Wenig wissen wir schließlich auch über die Quantität der verzehrten Diasporen, über Fragen des Scheinfraßes (z. B. an Kätzchen durch Meisen) oder Auswahlprinzipien der Vögel. Daß der Verf. an alles gedacht hat, zeigen so inhaltsreiche Kapitel wie „Säfte der Gehölze als Nahrung der Vögel" (p. 182—200) und „Siedlungsbeziehungen der Vögel und Gehölze". So ist das Buch ein zuverlässiger und lesenswerter Wegweiser. Bei einer Neuauflage sollten einige sprachliche Verbesserungen vorgenommen werden. W. Thiede
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