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Museen bilden
21.08.2016, 14:16
Beitrag #181
RE: Museen bilden
In der Walderlebnisschule Bochum http://www.walderlebnisschule-bochum.de und in der Zoologischen Sammlung der Universität Rostock http://www.zoologie.uni-rostock.de/sammlung/ werden zukünftig jeweils ein Hohltaubennistkasten mit Hohltauben-Präparat zu sehen sein.


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23.08.2016, 15:38 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.08.2016 15:49 von Lupus.)
Beitrag #182
RE: Museen bilden
Im Begräbniswald "Im Kempkenholz" http://www.tbr-info.de/begraebniswald-im...nholz.html fand ich am 21.08.2016 in der Krautschicht zwischen Hochwald und Weg neben einigen "normalen" Weinbergschnecken Helix pomatia auch
5 gesprenkelte Weinbergschnecken Helix aspersa. Diese Art war meines Wissens im Bergischen Land nicht bekannt. Sollte ich einmal leere Gehäuse der
gesprenkelten Weinbergschnecke dort finden, werden die Gehäuse naturkundlichen Einrichtungen als Belege zur Verfügung gestellt.


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25.08.2016, 17:23
Beitrag #183
RE: Museen bilden
Das Exponat "Die Vogelwelt der Mistel" bestehend aus einer Ringeltaube, einer Singdrossel, einer weiblichen Mönchsgrasmücke und einem männlichen Halsbandsittich ist fertig und wird an die Zoologische Sammlung der Universität Rostock http://www.zoologie.uni-rostock.de/sammlung/ gegeben.


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29.08.2016, 07:42
Beitrag #184
RE: Museen bilden
2 Hasen mit Ostergelegen, geschnitzt aus dem Balkenholz eines etwa 100jährigen
Schiefer-Fachwerkhauses (siehe Haus im Hintergrund etwa Bildmitte), werden jetzt
dem Deutschen Hasenmuseum https://www.eppelheim.de/pb/,Lde/Start/L...useum.html
als Exponate gespendet.
Das Haus steht in Radevormwald-Dahlhausen, gehörte meinem Großvater und ich
wohne bis zum heutigen Tag dort.


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06.09.2016, 12:59 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.09.2016 13:13 von Lupus.)
Beitrag #185
Wehrgeschichtliches Museum Rastatt
Militärgeschichte in Baden-Württemberg
Das Wehrgeschichtliche Museum Rastatt


Rastatt gewann seine Bedeutung mit dem Bau eines Residenzschlosses durch den kaiserlichen Generalleutnant und Reichsgeneralfeldmarschall, Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden (1655-1707). Mit der Geschichte dieser ersten Barockresidenz im Südwesten verbinden sich drei Ereignisse von nationalem und internationalem Rang: 1714 schlossen Prinz Eugen von Savoyen und Marschall Villars in ihr den Frieden, der den Spanischen Erbfolgekrieg für den Kaiser und Frankreich beendete. 1797 bis 1799 fand ein Friedenskongreß statt, auf dem über die Entschädigung der Reichsstände für das an die französische Republik gefallene linksrheinische Reichsgebiet verhandelt wurde. Und 1849 begann mit der Meuterei der badischen Truppenteile auf dem Schloßhof das Ende der Revolution von 1848/49.
Zugleich beherbergte Rastatt seit Ende des 18. Jahrhunderts eine Garnison, die im 19. Jahrhundert stark anwuchs und während der Zeit der Bundesfestung badische, österreichische und preußische Truppenteile umfaßte. Seit 1956 befindet sich auch das Wehrgeschichtliche Museum in Rastatt.
Der lange Weg zum Museum in seiner heutigen Form begann 1933, als das Badische Landesmuseum Karlsruhe den Auftrag bekam, die Geschichte des badischen Militärwesens darzustellen. Zu diesem Zweck gewann es den von den Nationalsozialisten aus seinem Amt entfernten Chef der Landespolizei Oberst a.D. Erich Blankenhorn, der das Museum bis zu seinem Tode 1963 ehrenamtlich leiten sollte. Zunächst in Karlsruhe untergebracht kam es schließlich im herrlichen Barockschloss Rastatt unter.
Das Wehrgeschichtliche Museum Rastatt gehört mit seinen Sammlungen und der modernen, didaktisch aufbereiteten Ausstellungspräsentation zu den führenden militärhistorischen Museen Deutschlands. Es präsentiert dem Besucher zentrale Inszenierungen mit ausgewählten Exponaten, Dokumentationswänden und Wandzeitungen. Darin wird vor allem der Alltag der Soldaten, die militärtechnischen Entwicklungen, aber auch die Erfahrungen des industrialisierten Massenkrieges vor Augen geführt. Zur Vertiefung eignen sich die Studiensammlungen, die zu den Bereichen Dienstgradabzeichen, Blankwaffen und Militärmusik existieren. Seit 2008 wird die Dauerausstellung ergänzt durch eine Sammlung von Reservistika und soldatischen Erinnerungsstücken bis zum Ersten Weltkrieg.
Das Thema Tiere im Militär ist auch in der Ausstellung des Museums präsent, auch wenn hier kein spezieller Schwerpunkt gesetzt wird. Tiere sind aus dem sozialen Umfeld der Menschen und damit auch beim Militär nicht wegzudenken. Dort spielten Tiere verschiedenster Art seit über 2.000 Jahren eine Rolle, sei es in der Logistik, im Gefecht, bei der Aufklärung, oder bei Spionage und Abwehr. Das Wehrgeschichtliche Museum hat dem Thema „Pferd und Militär“ vor einigen Jahren sogar eine eigene Sonderausstellung gewidmet. Aber nicht nur Pferde waren in Diensten des Militärs. Die Palette reicht von verschiedenen Reit- und Tragtieren – wie Muli, Elefant, Kamel, Pferd – über Hunde und Brieftauben bis hin zu Meeressäugern, die zum Beispiel zum Aufsuchen oder Platzieren von Minen dressiert wurden. Selbst die Bundeswehr unterhält noch das „Einsatz- und Ausbildungszentrum für Tragtierwesen 230“ in Bad Reichenhall. Diese Nachschubeinheit dient zugleich als zentrale Aus- und Weiterbildungsstätte und zur Weiterentwicklung des militärischen Tragtierwesens in der Bundeswehr.
So weit reicht der historische Fokus in der permanenten Dauerausstellung des Wehrgeschichtlichen Museums nicht. Dort wird der Zeitraum vom ausgehenden Mittelalter bis zum Ende des Ersten Weltkrieges behandelt. Besondere Stationen beim Rundgang sind ein Großdiorama mit mehr als 6.000 Zinnfiguren, welches die Schlacht von Slankamen (1691) gegen die Türken zeigt, ein 4 x 3,6 m großes Reliefmodell der Bundesfestung Rastatt um 1860 und eine Sammlung von Artilleriemodellen zwischen 1820 und 1860.
Ergänzend werden in jährlich wechselnden Sonderschauen einem breiten Publikum ganz unterschiedliche Epochen und Themenbereiche vorgestellt. Sicher werden auch die Tiere in militärischen Diensten wieder einmal eine Sonderausstellung bereichern.

Von Dr. Alexander Jordan (Direktor und Geschäftsführer)
Wehrgeschichtliches Museum Rastatt, Postfach 1633, 76406 Rastatt
Tel: 07222 / 34244
Fax: 07222 / 30712
http://www.wgm-rastatt.de/


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02.10.2016, 07:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.10.2016 07:14 von Lupus.)
Beitrag #186
RE: Museen bilden
Das Tuchmuseum Lennep - Museum zur Stadtgeschichte Lenneps | Hardtstr.2 | 42897 Remscheid | zeigt z.Zt. die Greenpeace-Ausstellung: Schmutzige Wäsche

Ausstellung „Schmutzige Wäsche – Woher kommt
unsere Kleidung?“
Präsentiert von Greenpeace Wuppertal im Tuchmuseum Lennep
Wuppertal, 02.09.2016 – Mit der Ausstellung „Schmutzige Wäsche – Woher kommt
unsere Kleidung?“ zeigt Greenpeace Wuppertal die Folgen der globalisierten
Textilherstellung für Mensch und Umwelt. Sie ist von Samstag, dem 01. Oktober bis
Sonntag, dem 26. Februar 2016 im Tuchmuseum Remscheid-Lennep zu besichtigen.
Bis vor wenigen Jahrzehnten war das Bergische Land ein Zentrum der weltweiten
Textilindustrie. Während sich in unserer Region die Arbeits- und Umweltbedingungen seit
dem 19. Jahrhundert allmählich verbesserten, wanderten immer mehr Betriebe aufgrund
steigender Kosten ins Ausland ab. Dadurch ist heute nicht mehr die Wupper ein ökologisch
toter Fluss, sondern das Färben und Bearbeiten von Textilien verschmutzt großflächig die
Gewässer weit weg von unserer Haustür.
Jedes Jahr werden weltweit rund 80 Milliarden Kleidungsstücke produziert. Ein riesiger Markt,
der die Ressourcen unseres Planeten strapaziert und Arbeitsrechte und Umweltschutz mit
Füßen tritt. So setzt die Textilindustrie bei der Herstellung von Jeans, Shirts, Outdoor- und
Funktionskleidung etc. erhebliche Mengen gesundheits- und umweltgefährdender
Chemikalien ein. Die Abwässer aus den Fabriken vergiften in den Produktionsländern, vor
allem in Asien und Mittelamerika, Flüsse und Trinkwasser.
Auch wir Verbraucher tragen durch den Kauf immer größerer Mengen zu günstigen Preisen
zur Verbreitung der gefährlichen Chemikalien bei. Diese reichern sich in der Biosphäre an, wo
sie giftige, krebserregende und fortpflanzungsschädigende Auswirkungen auf Lebewesen
haben können. Die Ausstellung nimmt die 11 besonders schädlichen Substanzen unter die
Lupe, für deren Verbot sich Greenpeace sich im Rahmen der weltweiten Kampagne „Detox“
international einsetzt.
Outdoor-Kleidung ist ein aktueller Modetrend, der auf sportliche Aktivitäten im Freien abzielt.
Obwohl die Outdoor-Marken mit unberührter Natur werben, sind sie mit der Herstellung ihrer
Produkte dafür verantwortlich, dass gefährliche Chemikalien in unsere Umwelt gelangen. Die
Firmen sollen eine Erklärung zum Verzicht auf die giftigsten Chemikalien in ihrer Produktion
unterzeichnen. Dies betrifft vor allem per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC), die aufgrund
ihrer wasser- und schmutzabweisenden Eigenschaften unter anderem in vielen OutdoorProdukten
stecken.
Einen Ausweg für jede/n Verbraucher/in zeigen Tipps zum umweltfreundlichen und fairen
Kleiderkauf sowie Informationsmaterial.
Termine:
• Zur Ausstellungseröffnung am Samstag, dem 01. Oktober ab 15.00 Uhr und der
Möglichkeit zum Austausch mit den Ausstellungsmacher/innen von
Greenpeace Wuppertal und den Initiator/innen des Tuchmuseums Lennep sind
alle Interessierten herzlich eingeladen.
• Am Freitag, dem 18. November um 19.30 Uhr ist der Dokumentarfilm „The True
Cost – Shopping tötet“ zu sehen, der die Abgründe der globalen Textilindustrie
zeigt.
• Am Dienstag, dem 29. November um 19.30 Uhr hält Katja Vennemann von
Greenpeace Wuppertal einen Vortrag über Chemikalien in Outdoor-Bekleidung
und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.
Bis auf die kostenlosen Sonderveranstaltungen gelten die regulären Eintrittspreise und
Öffnungszeiten des Tuchmuseums Lennep. Gruppenführungen durch die Ausstellung sind
nach Vereinbarung mit den Veranstaltern möglich.

Wenn Sie Fragen zum Museum oder zu den Sonderausstellungen haben, so können Sie per E-Mail, Telefon oder auf dem Postweg Kontakt zu uns aufnehmen.
Öffnungszeiten
Dienstag 12.00 - 16.00 Uhr
Sonntag 14.00 - 17.00 Uhr
Andere Termine sind nach Absprache jederzeit möglich. Kontaktieren Sie uns für die Vereinbarung eines Termins per Telefon ode per E-Mail:

ANNA HARDT STIFTUNG
Tel. 02191 - 66 92 64 oder 0172 - 23 00 798
E-Mail. info@anna-hardt-stiftung.de

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03.10.2016, 16:49 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.10.2016 13:11 von Fuxx.)
Beitrag #187
RE: Museen bilden
Von der Ausstellung "Schmutzige Wäsche" nun zum Tuchmuseum in Remscheid-Lennep:

Das Tuchmuseum in Lennep ist Bewahrer der Geschichte um die Tuchmacher und der heute nicht mehr existierenden Textilindustrie. 1987 gegründet, als Werksmuseum der Firma Johann Wülfing & Sohn, in einem laufenden Betrieb, hatte das Museum eine besondere Anziehungskraft. Laufende Webautomaten und Einblicke in die Fertigung von Herren- und Damen - Oberbekleidungsstoffen, machte das Museum zu etwas Besonderem. Nach dem Konkurs im Jahr 1996 fand man eine neue Bleibe für das Textilmuseum Wülfing in der Hardtstr.2 in Remscheid - Lennep. Man änderte den Namen in Tuchmuseum, da sich die Geschichte der Stadt Lennep auf dem Werdegang der Wolltuchmacher begründet. Sehr früh fand man mit der Verwendung von Merinowolle die geeignete Qualität für die Lenneper Tuche, deren guter Ruf um die ganze Welt ging. 1836 wurden Lenneper Tuche schon nach Brasilien geliefert, 1847 gründete man ein Vertriebshaus in New York. In wenigen Jahren hatte man den Globus mit Filialen überzogen, um Wolle für die Verarbeitung nach Lennep liefern lassen zu können. Beispiele für die Tuchmacherkunst befinden sich im Tuchmuseum in Lennep bis in die 1990er Jahre.

ANNA HARDT STIFTUNG e.V.
info@tuchmuseum.de
http://www.tuchmuseum.de

Tel.: +49 (0)2191 - 669264


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25.10.2016, 09:33
Beitrag #188
Ohiki und Onagadori
Hallo liebe Geflügelfreunde,
auch wenn ich kein Federvieh mehr habe, bin ich doch noch etwas in der Szene aktiv. Als Exponate für die Zoologische Sammlung der Universität Rostock
http://www.zoologie.uni-rostock.de/sammlung/ suche ich einige möglichst lange Hahnenschwanzfedern der Ohiki und Onagadori. Hat jemand Kontakt
von Euch zu Züchtern dieser Rassen und kann mir bei der Beschaffung einiger Federn behilflich sein? Gerne höre/lese ich von Euch.
Viele Grüße
Lupus
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02.12.2016, 18:03
Beitrag #189
Museumsanfrage
Das Museum Mensch und Natur in München plant derzeit eine Ausstellung „aufgetischt“ (geplante Eröffnung: Frühsommer 2017), in der es um unsere Lebensmittel geht. Ein Thema dabei ist die Tierzüchtung und hier wiederum die Vielfalt der früheren und / oder heutigen Zuchtformen von Hühnern und ebenso die Vielfalt von Eiern.

Wir sind dafür auf der Suche nach präparierten Hühnern und einer Eiersammlung, beides ganz unabhängig voneinander. Die Intention ist jeweils, die Vielfalt der Zuchterfolge zu zeigen.

Mit bestem Dank für Ihre Mühe!
Herzlichen Gruß aus München
Eva Weber

Eva-Marie Weber
Museum Mensch und Natur
Museumspädagogik

Sonderausstellungen:

ab 13.12.2016
Natur im Fokus
Gewinnerbilder des Fotowettbewerbs 2016

ab 16.12.2016
Wildlife Photographer of the Year 2016
Gewinnerbilder


Eva-Marie Weber
Abteilung Museumspädagogik
Museum Mensch und Natur
Schloss Nymphenburg
80638 München
Tel.: +49 - (0)89 179589-114
Fax: +49 - (0)89 179589-100
http://www.musmn.de
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18.01.2017, 16:07 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.01.2017 16:08 von Lupus.)
Beitrag #190
Nord-Ei
Das Deutsche Geflügelmuseum http://www.thueringen.info/viernau-gefluegelmuseum.html erhält jetzt als weitere Exponate für die dortige Eiersammlung noch ein Tee-Ei und ein Holz-Ei, geschnitzt aus dem Holz eines
über 100jährigen Birnenbaums mit einem "Thor-Antlitz"


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26.02.2017, 09:33 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.02.2017 09:36 von Lupus.)
Beitrag #191
RE: Museen bilden
Ebenfalls für das Deutsche Geflügelmuseum habe ich jetzt diese Postkarte als Kollage/Montage mit dem Titel "Bergische Impressionen" erstellt. Es handelt sich bei den Abbildungen (die den meisten Forenbesuchern bekannt vorkommen dürften) um Exponate, die das Geflügelmuseum im Laufe der Jahre von mir erhielt.


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14.03.2017, 22:07 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.03.2017 22:19 von Lupus.)
Beitrag #192
RE: Museen bilden
„DampfLandLeute“– das MUSEUM ESLOHE
Gudrun Schulte

Eslohe.1981 wurde das Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe gegründet. Es entstand aus den Aktivitäten einiger rühriger Esloher Bürger, die 1975 den Museumsverein Eslohe e.V. gegründet hatten. Die eher volkskundliche ausgerichtete erste Sammlung, bekam Räumlichkeiten auf dem Gelände der Firma Koenig im Salweytal. Eberhard Koenig, Inhaber des Unternehmens, überließ dem Museumverein als Dauerleihgabe zudem seine umfangreiche Antriebsmaschinen-Sammlung, darunter funktionstüchtige Dampfmaschinen, Dampf- und Dieselloks, Diesel, Benzin- und Elektromotoren etc.
1993 wurde das Museum durch eine ehemalige Maschinenhalle erweitert, die das damals noch ansässige Unternehmen Ketten Wulf, Weltmarktführer im Bereich Antriebs- und Förderketten, nicht mehr nutzte. Es konnte eine große landwirtschaftliche Ausstellung, eine Dorfschmiede und eine Galerie mit weiteren Dorfhandwerken eingerichtet werden.
2006 schließlich wurde das Museum in seiner heutigen Form eröffnet. Die alte Maschinenhalle mit Landwirtschaft, Handwerk und Feuerwehr wurde um 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche erweitert. Die Firma Ketten-Wulf hatte sich endgültig vom Standort Eslohe verabschiedet, weil sie hier keine Erweiterungsmöglichkeiten besaß. Die freigewordenen Hallen konnten nun für das Museum genutzt und vor allem die große Maschinensammlung Koenig in ihrer ganzen Schönheit und Einzigartigkeit gezeigt werden.
Gleichzeitig wurde das Schienennetz der Werksbahn, die schon Anfang der 1940-er Jahre ihre Runden auf dem Werksgelände zog, ausgebaut. Heute kann man mit der Museumsbahn
durch das beschauliche Salweytal tuckern, frische Luft genießen und dem Damwild des nahen Gastronomiebetriebs beim Äsen zuschauen. Die Fahrt mit der Bahn gehört zu den Höhepunkten eines Museumsbesuchs, vor allem für die Kinder. Im Anschluss kann man im Museum erfahren, wie genau eine Dampflok funktioniert und warum der Dampf nicht nur für die Sauerländer früher eine ganz besondere Bedeutung hatte.

Doch ist das nur eine von vielen Möglichkeiten, Erkundungslust und Wissensdurst zu stillen: In unterschiedlichen Arten der Präsentation (auch multimedial), die in einer Dauerausstellung die Themenbereiche Landwirtschaft, Waldwirtschaft, Dorfhandwerker, Volkskunde und Technik zeigen, gibt es reichlich zu entdecken. Zur Techniksammlung zählen beispielsweise die alte Industrieschmiede, die Sammlung alter funktionsfähiger Dampfmaschinen und Dampf- und Dieselloks, Diesel- und Benzinmotoren sowie Elektrotechnik.

Über die Dauerausstellung hinaus finden im Museum Eslohe auch Wander- oder Sonderausstellungen sowie Musik-Konzerte und diverse Aktionen statt. Hervorzuheben sind hierbei die „Dampftage“ Ende Mai und September, an denen Kinder und Erwachsene u.a. in den Personenanhängern von der alten Dampflok, Baujahr 1898, gezogen werden. Alle Maschinen stehen „unter Dampf“ und bewegen sich. Weitere Attraktionen und Spielmöglichkeiten gibt’s vor Ort. Die Veranstaltung steht unter dem Motto: „Tatort Technik – Alt mit Jung auf Spurensuche“. Tatort Technik wiederum ist ein außerschulisches Angebot des Regionale-Projektes „Südwestfalen macht Schule - Arbeitswelten im Blick“.
Endergebnis ist eine Ausstellungsfläche von über 2000 m2, ein imposantes Areal, eingebettet in die Schönheit des Sauerlandes und ausgestattet mit einem beachtlichen Maschinenpark sowie einem reichhaltigen Fundus an weiteren zeitgeschichtlich relevanten Überbleibseln. Das DampfLandLeute-Museum Eslohe stellt somit einen außerschulischen Lernort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene dar, der Langeweile nicht aufkommen lässt.
Großzügige Parkmöglichkeiten vorhanden.
Öffnungszeiten, Preise, Bahnfahrten, Führungen etc. unter http://www.museum-eslohe.de


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17.03.2017, 16:32 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.03.2017 16:55 von Lupus.)
Beitrag #193
RE: Museen bilden
Die Zoologische Sammlung der Universität Rostock http://www.zoologie.uni-rostock.de/sammlung/ erhielt kürzlich 2 Onagadori-Hahnenschwanzfedern von mir.
Diese Federn stellte mir, ebenso wie die 2 Onagadori-Hahnenfotos, Frau Diandra Dills
http://www.onagadori.de/ zur Verfügung.
In Kürze wird die Sammlung noch durch die Präparate von 1,1 Bergischen Krähern ( http://forum.fluegelvieh.de/showthread.php?tid=1649 und https://www.bergische-huehner.de/ ) bereichert.
Von der GEH http://www.g-e-h.de/ erhielt ich die Fotos der Bergischen Kräher


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29.03.2017, 13:09
Beitrag #194
RE: Museen bilden
Die Stiftung Naturschutzgeschichte http://www.naturschutzgeschichte.de/ erhielt als ergänzendes Exponat zum Thema "Vogelforschung" ein Kamera-Ei, wie es auch von
den Tierfilmern John Downer http://jdp.co.uk/programmes/penguins-spy-in-the-huddle und Ralf Steinberg http://www.ralfsteinberg.com/kontakt/ eingesetzt wird.


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30.03.2017, 18:25 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.03.2017 18:39 von Lupus.)
Beitrag #195
RE: Museen bilden
Museum Mensch und Natur
Naturkunde auch zum Anfassen

Das Museum Mensch und Natur im Schloss Nymphenburg in München versteht sich als Ort des Erlebens, Lernens und Entdeckens. Inhaltlich liegen die Schwerpunkte im Bereich von Geologie und Biologie: Der Geschichte unseres Planeten Erde und seines fortwährenden Wandels ist ebenso eine Dauerausstellung gewidmet wie der damit einhergehenden Entstehung und Entwicklung des Lebens. Weitere große Themen sind die bunte Welt der Minerale, der Ernährung der Tiere, die Nahrung der Menschen, Nerven und Gehirn sowie Genetik. Für die Vermittlung des Wissens setzt das Museum auf großzügig gestaltete Dioramen, eine unermessliche Vielzahl von natürlichen Ausstellungsstücken und viele interaktive Exponate. Es gibt sogar einen speziellen Erdbebensimulator, der im Rahmen gebuchter Führungen besucht und erlebt werden kann. Sozusagen das Herzstück des Museums bildet die Abteilung "Spielerische Naturkunde - nicht nur für Kinder", in der Jung und Alt interaktiv und spielerisch viel über die Natur herausfinden können.
Für Schulen und Kindergärten bietet das museumspädagogische Team zu ausgewählten Themen der Geowissenschaften, Evolution, Naturkunde, Neurobiologie und Genetik nach vorheriger Buchung Führungen an. Je nach Auswahl und Absprache sind sie für Jugendliche und Kinder ab vier Jahren geeignet und für Schulklassen aller Schultypen lehrplanrelevant aufbereitet. Dem Museum ist es dabei besonders wichtig, die Kinder und Jugendlichen - beispielsweise mit Experimenten und Handstücken zum Anfassen, Beobachten und Bestaunen - zur aktiven Teilnahme zu motivieren. Die Führungen plus bieten darüber hinaus noch die Möglichkeit, im Anschluss an den geführten Rundgang zu experimentieren, zu mikroskopieren und zu gestalten.

Nähere Informationen und Öffnungszeiten unter
http://www.mmn-muenchen.de


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05.04.2017, 10:43 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.04.2017 10:47 von Lupus.)
Beitrag #196
RE: Museen bilden
Vor ca. 30 Jahren importierte ich über die Niederlande 4 Pfeifhasen Ochotona spec. aus China.
Es dürfte sich wohl damals um die Ersteinführung dieser Spezies in die BRD gehandelt haben. Zufällig erhielt ich jetzt ein Pfeifhasenpräparat dieser Ersteinfuhr, welches der Zoologischen Sammlung der Universität Rostock zur Verfügung gestellt wird.


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