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Unsere "Asylanten"- ein nette Geschichte
#1
Ich erlebte dies Jahr viele nette Geschichten mit meinem Federvieh -
Hier nun meine Ungewöhnlichste:

Anfang Juni rief mein Mann mich an, ich war im Haus-
in der Werkstatt seien Entenküken - ich war verwirrt, meine Entenküken (Rouen Claire) hatte ich meiner Ansicht nach längst wieder in der Box.Ask

Also ich raus - und was sah ich : 2 Minis, vielleicht 1-2 Tage alt, zwischen Werkstatt und Geflügelstall - ich war fassungslosAAAhhh

Nachdem ich mein Kükenabteil überprüft hatte, schnallte auch ich endlich, dass es sich um "Zugereiste" handeln musste-

Die Beiden ( Wildenten) konnten eigentlich nur aus dem ca. 900 m entfernten ehemaligen Park mit Teichen stammen.

Was tun ? Erst mal einfangen, separieren, versorgen.

Danach wir ab in den Park- nach evtl. weiteren Geschwistern suchen - gefunden haben wir nur die Reste der Mutter ( vermutlich v. Fuchs erlegt)

In den folgenden Tagen flog häufiger ein Wilderpel über unseren Geflügelbereich, vielleicht auf der Suche Ask

Anfangs hielten wir die Minis einzeln / auch im geschützten Aussenbereich, später versuchten wir, sie mit den vielleicht 1 Wo jüngeren Rouen Claire zusammenzusetzen - ging nicht: sie wurden zu griffig gegen die Jüngeren, die jedoch fast schon grösser waren.

Also immer allein raus - viel später gesellten sie sich zu den 4 Wochen älteren .

Dort leben sie seit dem in friedvoller Eintracht- anbei Fotos, die v.a den Größenunterschied bei gleicher Färbung darstellen sollen.

Wir haben sofort beschlossen, sie solange zu umsorgen, wie sie es möchten, d.h. kein Stutzen der Flügel o. ähnliches - sie sind nur unsere - sehr, sehr lieb gewonnenen Gäste- natürlich mit dauerhaftem Wohnrecht !!!

Ich freue mich, trotz der erfolgreichen Nachzucht der Rouen Claire, speziell an diesen beiden Kleinen-

Es ist für mich, v.a ob der Unwahrscheinlichkeit der Leistung, über einen so langen Weg zu uns zu finden,v.a. in diesem Alter alles um sie, ein Rätsel.

Und wenn sie gehen möchten, steht ihnen nichts im Weg ( bei uns laufen alle " Grossen" ohne Begrenzung).

Und wenn sie wiederkommen möchten, stehen ihnen alle Türen offen.

Es mag sich komisch anhören, aber ich wollte Euch diese Geschichte schon lange erzählen -
Ich habe (noch) ca. 50 prächtige Rouen Claire Enten - aber dieses kleine Wunder hat mich am meisten bewegt.

P.S. Übrigens haben sie, zumindest eine von ihnen, sich mal im Fliegen ausprobiert - beim Rauslassen waren die Grossen doch arg viel schneller, jedoch, so ungeübt, flog es viel zu weit und lief schnell zurück zur Herde - seitdem bleiben beide immer ruhig/ bescheiden im Hintergrund uind haben mit den Grossen o. a. ( z.B. den "bösen" Gänsen) nie Schwierigkeiten.

Die beiden- wie sich erst viel später herausstellte, eine Ente und ein Erpel ( färbte sich viel später als die Rouen Claire um) sind für mich ein kleines Wunder


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#2
Smile Nett!Gute Idee
Winken Lieber Ratten im Keller, als Verwandte im Haus!Haudichweg!!!
#3
Das nenne ich Tierliebe. Smile
#4
Traumhafte Idylle Gute Idee

#5
Danke EuchHeart

Lieber Coq, v.a. dir hab ich in meinen Anfangszeiten so viel zu verdanken- in wirklich wichtigen Fragen werde ich Dich sicher immer mal wieder "belästigen" Zunge

Tierliebe ist doch doch das, was uns - zumindest in diesem Forum alle verbindet - somit - HIER- nichts aussergewöhnliches.

Soviele Beiträge, die ich nur durch Lesen begleite, zeugen davon - es macht Spass, hier zu seinSmileSmileSmile
#6
auch als Entchen braucht man halt etwas Glueck im Leben und einen guten Angell!
Danke Fridy fuer die nette Geschichte.
Experten wissen alle Antworten, sofern man ihnen die richtigen Fragen stellt.
Willy Meurer, Toronto
#7
Hy!

Wenn die Küken bei Euch waren, dann hat die Ente bei Euch gebrütet und wollte mit den Küken zum Park, nicht umgekehrt.
Dafür spricht auch der Erpel, der immer bei Euch rumflog, denn entgegen aller gängigen Lehrmeinungen sind Stockentenpaare sich durchaus treu und die Erpel nicht automatisch weg, sowie die Ente brütet. In Berlin konnte ich mehrmals Enten mit ganz kleinen Küken beobachten, die über Land kamen und am Wasser von einem Erpel erwartet wurden. Da verpaarte Enten fremden Erpeln gegenüber sehr unerfreulich reagieren, bei den wartenden Erpeln aber ganz ruhig blieben, waren das mit Sicherheit die Väter der Küken, die die Familie dann auch zum Wasser begleiteten.
Eventuell war der Erpel bei Euch auch gerade unterwegs gewesen, als der Fuchs die Ente und die restlichen Küken holte.

Den Größenunterschied finde ich übrigens echt erschütternd ohh...
#8
Okina, so sehr ich Deine Verhaltensstudien mit Freude begleite, ich muss Dir widersprechen - die "Mutter" - Ente hat in unserem Park gebrütet ( ca. 900m entfernt) - der Weg dieser vermutl. "Eintagsküken" erscheint mir nur so unglaublich.

Wir haben das Nest im Park gefunden und auch die tote Mama, und von dort aus sind diese Minis durch das tiefe Gras marschiert bis sie -in der der Werkstatt ( am Hühnerstall ) angelangt sind.

Sie sind und bleiben für mich ein Wunder - und bisher finden sie es hier anscheinend ganz schön.Smile

Es stimmt, die Wildenten leben, wenn möglich, monogam.

Es freut mich, dass Ihr Spass habt an dieser "kleinen Geschichte"
#9
Danke das du uns teil haben lässt Smile Da geht einen das Herz auf Heart
Ja die Wunder der Tiere sind unendlichHeart
Liebe Grüsse Tamy
Man darf schon hinfallen ,aber man darf nicht Liegen bleiben um weiter zu kommen ! Hühner machen Glücklich ! Heart


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