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Bergische Kräher
14.08.2017, 10:43 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.08.2017 10:53 von Lupus.)
Beitrag #21
RE: Bergische Kräher
Liebe Züchter und Freunde der Bergischen Kräher.

Am 07. Oktober 2017 ab 10 Uhr
findet das Herbstwettkähen im
Rheinisches Museum für Rassegeflügelkunde
Werschtalstr. 27
53804 Much- Marienfeld
statt.

Hierzu sind alle Züchter, Freunde und Interessenten der Bergischen Kräher recht herzlich eingeladen!
Das Treffen dient zum Informationsaustausch zwischen den Züchtern, zum
Tieraustausch, -Ankauf, -Verkauf sowie der Tierbesprechung und Präsentation


für Besucher und Interessenten.
Veranstaltungsablauf:
 9,45 Uhr Einsetzen der Tiere
 10,00 Uhr Beginn Wettkrähen
 12,00 Uhr Siegerehrung
 14,00 Uhr Abbau der Käfige
Für das Wettkrähen werden die Hähne in zwei Klassen abhängig vom Alter
starten und die Krähruflänge gestoppt:
1. Hähne 2017
2. Hähne 2016 und älter
Bitte die Anmeldung zum Wettkrähen bis zum 18.09.2017 per Anmeldeformular
senden.
Wer Tiere abgeben möchte oder Tiere sucht, kann sich gerne bei mir melden
und ich werde den Kontakt entsprechend herstellen.
Im Museum ist für Essen und Trinken gesorgt.

"Anmeldung Herbstwettkrähen 07.10.2017
im Rheinisches Museum für Geflügelkunde
Werschtalerstr. 27
53804 Much-Marienfeld"
--------------------------------------------------------------------------------
Teilnehmerdaten:
Name
Straße
PLZ/ Wohnort
Telefon
e-mail:

Meldung Wettkrähen
Anzahl
Bergische Kräher 2017
Bergische Kräher 2016 und älter

Anmeldung bitte bis 18.09.17 an e-mai:
thilo_bock@yahoo.de

--------------------------------------------------------------------------
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16.04.2019, 08:27 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.04.2019 08:34 von Lupus.)
Beitrag #22
Wettkrähen am 30.05.2019
Liebe Freunde der Bergischen Hühnerrassen,
leider hört und liest man in letzter Zeit wenig über die Bergischen Hühnerrassen. Werden keine Krüper, Bergische Schlotterkämme oder Bergische Kräher mehr gezüchtet?

Mit etwas Glück sind die Bergischen Kräher am 30.05.2019 im/am
Vereinshaus des Geflügelzucht- und Gartenbauvereinsvereins Isselhort, http://www.gug-isselhorst.de/ Holtkampstrasse 6, 33649 Bielefeld, zu sehen und zu "höööören-schnork", denn dort findet ein Wettkrähen der Bergischen Kräher statt.


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28.08.2019, 15:20
Beitrag #23
RE: Bergische Kräher
Die IGB https://igbauernhaus.de/ stellte ich bereits in diesem Forum vor, siehe Beitrag 236 hier http://forum.fluegelvieh.de/showthread.p...26&page=12
Das diesjährige Treffen der IGB-Mitglieder findet vom 27.–29.9.2019 im LVR-Freilichtmuseum Lindlar statt.
Die aktuelle Mitgliederzeitschrift "Der Holznagel" Heft 4/2019 ist ganz dem Bergischen Land gewidmet, u.a. auch mit einem Bericht über die Bergischen Kräher.


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30.08.2019, 08:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.08.2019 08:48 von Lupus.)
Beitrag #24
RE: Bergische Kräher
Eine Veranstaltung der Biologischen Station Oberberg https://www.biostationoberberg.de/

Erhalten durch Aufessen - alte Nutztierrassen zum Anfassen auf einem Arche-Hof
E, F, Blinde/Sehbehinderte mit Begleitperson
Wir lernen etwas über Glanrinder, das Bentheimer Landschaf, Krüper (Hühnerrasse) sowie deren Regional-Vermarktung und erfahren, wie sich Naturschutz, Artenerhalt und Landwirtschaft verbinden lassen.
Termin
Mittwoch, 18. September, 16:00 - ca. 18:00 Uhr
Treffpunkt
Windeck-Kohlberg, Eisenstr. 13
Leitung
Olaf Schriever
Veranstalter
Biologische Station Oberberg und Kreisvolkshochschule Oberberg
Anmeldung
Anmeldung unter Tel-Nr. 02293 9015-0 (BSO), oberberg@bs-bl.de
Gebühr
Erwachsene 4,- €, Kinder 2,- €, Familien 10,- €


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01.10.2019, 20:12 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.10.2019 20:14 von Lupus.)
Beitrag #25
Bergische Schlotterkämme
Ganz nah mit dem Bergischen Kräher ist der Bergische Schlotterkamm verwandt. Beide geschichtsträchtigen Rassen stehen auf der Roten Liste der bedrohten Hühnerrassen. Die GeflügelZeitung https://www.gefluegelzeitung.de/ stellt in ihrer Ausgabe 17/2019 die Bergischen Schlotterkämme vor. Bleibt zu hoffen, daß sich mehr Züchter den Bergischen Hühnerrassen annehmen.


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04.10.2019, 12:46 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.10.2019 12:48 von Lupus.)
Beitrag #26
RE: Bergische Kräher
Nochmal ein "Abstecher" zu den Krüpern:
Auszug aus
Ökol. Vögel (Ecol.Birds) 34, 2012: 25-66
Gybertus Longolius (1507-1543) als Ornithologe

von Prof. Dr. Ragnar Kinzelbach

Das Krüperhuhn (Gallus gallus Linnaeus, 1758) (Marginaltitel „Kriel“)
Die Domestikation des Haushuhns erfolgte im 3. Jahrtausend v. Chr. im Industal. In
Mesopotamien und in Ägypten wurde es etwa um 1.800 v. Chr. bekannt. Linguistische
Erwägungen deuten jedoch auf eine wesentlich frühere Einführung des Haushuhns in
Mesopotamien: Spätestens im 3. Jahrtausend v. Chr. muß es in Babylonien bekannt
gewesen sein. Das erste Vorkommen von Haushühnern in Mitteleuropa ist für die späte
Hallstattzeit (650-475 v. Chr.) nachgewiesen. Der dreifache Nutzen des Huhns war der
als Opfer- und Symboltier, als Kampfhahn für Wetten und als Fleisch- und Eierlieferant,
wobei letzteres erst zur Römerzeit richtig aufblühte.
In der frühen Neuzeit gab es in Deutschland weit verbreitet Hühnerzucht mit vielen
Rassen und Farbschlägen. Gybertus Longolius ist ein heute noch zitierter Gewährsmann
für zwei Zuchtsorten: Für das kurzbeinige Krüperhuhn gab er für Europa die erste
bekannte Beschreibung überhaupt, für das Haubenhuhn die erste bekannte verbale
Beschreibung, von wenigen früheren Knochenfunden und Bildern abgesehen
(KINZELBACH 2009).
Im Dialogus werden sie nur kurz behandelt. Pamphilus: Diejenigen, die auf der Erde
kriechen, sich eher verbergend als voranschreitend, kenne ich als verbreitet, schrittweise
überall vorkommend, jedoch möchte ich gerne wissen, ob auch sie einen besonderen
Namen haben. Longolius: Es gibt einen, denn diese Hühner sollten mit Columella
„pumiliones“ oder „gallinas pumilas“ genannt werden. Die Namen sind abgeleitet von
„pumilus“, klein, rundlich, niedlich, vgl. unser „pummelig“. Der zugefügte deutsche
Namen im Marginaltitel „Kriel“ gehört in das Wortfeld von „kriechen“. Ihre
Sortencharakteristik wird von den kurzen Läufen bestimmt, die eine erdnahe
Fortbewegung bedingen. Die Gefiedermerkmale variieren.
Offenbar waren sie schon Columella bekannt. Bei Longolius finden wir das erste
neuzeitliche Dokument, auf das dann GESSNER (1555) Bezug nimmt und durch weitere
Bezeichnungen wie Schotthennen, Erdhennle und Däsehünle erweitert. Erwähnt werden
sie 1596 in einer aus älteren Quellen zusammengestellten chinesischen Enzyklopädie.
ALDROVANDI (1599) beschrieb ebenfalls die kurzbeinigen Hühner und bemerkte, dass
sie sich gut hielten und brüteten. In England würden sie auf Grund ihres vorzüglichen
Fleisches auch gerne gegessen. LINNAEUS (1758) erwähnt sie ebenfalls. Eine große
Vielfalt von Trivialnamen begleitet diese Hühnerrasse in Europa bis heute: Kriech-
Kruphühner, in Holland Dashoen. Auf den britischen Inseln Dumpies, Creepers, in
Frankreich Huhn von Kambodscha, Courtes pattes, in Dänemark Ludehoen usw.
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