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Bergisches Freilichtmuseum
#81
Zum „Äepelsfess“ geht es auf den Acker
Am Sonntag, den 20.Oktober, lädt das LVR-Freilichtmuseum Lindlar von 10 bis 18 Uhr zum „Äepelsfess“ ein. Das Kartoffelfest lockt mit kulinarischen Köstlichkeiten aus Kartoffeln und Ausstellungen über Kartoffelsorten. Hier werden neue und historische Variationen der tollen Knolle präsentiert.
Für Familien sind besonders die Mitmachaktionen für Kinder interessant: „Kartoffel-Mitmach-Küche“, „Kartoffelchips selbst gemacht“ und „Kreatives aus der Kartoffel“ sind nur einige der Angebote. An der Kartoffel-Ernte per Hand mit anschließendem Kartoffelfeuer kann die ganze Familie teilnehmen. Eltern können sich bei der Ernährungsberatung „Gesunde Ernährung für Kinder“ am Stand der BARMER intensiv informieren lassen. Auch die Rheinische Kartoffelkönigin Anna Müller ist auf dem Fest zu sehen. Wer sich für die Erntetechnik interessiert, kann sich historische Geräte aus der Landwirtschaft anschauen.
Reibekuchen, Pommes, Crêpes, Spanferkel und andere Leckereien sowie Getränke werden an verschiedenen Ständen gereicht. Die Museumsgaststätte Lingenbacher Hof bewirtet mit Kartoffelgerichten. Der historische Kiosk aus Wermelskirchen bietet allerlei Süßigkeiten und Spielzeug an. Am Stand des Kartoffelbauern kann man neben Kartoffeln auch Gemüse kaufen. Auch beim Museumsbäcker gibt es frisch gebackenes Kartoffelbrot direkt aus dem Holzofen. Die alten Handwerke werden vorgeführt und auch die Hauswirtschafterin lässt sich über die Schulter schauen. Nordkasse und Nordparkplatz des Museums sind geöffnet.
Eintritt: Erwachsene 9,00 Euro; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Museumsteam

https://freilichtmuseum-lindlar.lvr.de/d...seite.html


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
#82
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Museumsfreundinnen und -freunde,
am Montag, 4. November um 19:00 (Einlass ab 18:30) zeigt der Verein der Freunde und Förderer des Bergischen Freilichtmuseums Lindlar e. V. in Zusammenarbeit mit dem LVR-Freilichtmuseum den Dokumentarfilm „Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen“ in der Museumsherberge im Gut Dahl. Der Eintritt ist frei (Spenden sind willkommen).

Der Film ist ein Appell an uns alle: Schützt die ursprüngliche Saatgutvielfalt, sonst ist das reiche Angebot unserer Nahrung bald nur noch eine schöne Erinnerung! Viele unserer Sorten sind heute ebenso gefährdet wie unzählige Wildbienen- oder Vogelarten. Mehr als 90 % aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Großkonzerne wie Bayer/Monsanto oder Corteva (ehemals DowDuPont) kontrollieren mit genetisch veränderten Monokulturen längst den globalen Saatgutmarkt. Einfallsreich und mit kreativen Bildern macht der Film seine Zuschauer zu mündigen Essern.

Nach der Filmvorführung können Fragen gestellt und über das Gesehene diskutiert werden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit sich am Stand der Bergischen Gartenarche weiter zu informieren.

Zusätzliche Informationen finden Sie auf der Homepage des Freilichtmuseums (https://freilichtmuseum-lindlar.lvr.de/) oder unter W-film (https://www.wfilm.de/unser-saatgut/).
Bei weiteren Fragen: Tel. 02266/9010135.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Museumsteam


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
#83
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES
BERGISCHEN FREILICHTMUSEUM LINDLAR e.V.
Vors. Dr. rer. nat. Klemens J. Krieger
Lindlar im November 2019

Liebe Freunde der bergischen Mundart !

E I N L A D U N G

Der Förderverein des Freilichtmuseum lädt zum diesjährigen Mundartabend im Museum ein. Themen wie: „Us dr leev ahl Ziet,“ oder „Wie kallten se frööher hie om Land.;“ werden uns an diesem Abend in gemütlicher Runde erfreuen.

Wir laden alle Interessierten zu diesem Vortragsabend ganz herzlich ein, am

Donnerstag, den 14. November um 19.00 Uhr in „Gut Dahl“ im Museum.

Mundartkenner aus den Vorjahren werden wieder einige Geschichten zum Besten geben. Falls auch Sie mit eigenen Geschichten oder Erlebtem etwas beitragen können, sind sie herzlich willkommen. Wir würden uns sehr darüber freuen weitere Mitstreiter zu finden, um unsere bergische Mundart zu erhalten.
„Gut Dahl“ erreichen sie über den kleinen Eingang vom Nordparkplatz aus.

Es grüßt sie mit dem früher üblichen, bergischen Gruß
„ Jodd hällep öch! - Jodd dank öch!“

Der Förderverein des Bergischen Freilichtmuseum
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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
#84
LVR-Freilichtmuseum Lindlar - Symposium "Saatgut-und Nutzpflanzenvielfalt" am 6. Dezember 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Museumsfreundinnen und -freunde,

am 06. Dezember 2019 lädt das LVR-Freilichtmuseum Lindlar zum Symposium "Saatgut- und Nutzpflanzenvielfalt" in die Museumsherberge im Gut Dahl, Lingenbacher Weg 2, 51789 Lindlar, ein.

Saatgut und Nutzpflanzen sind das Fundament der menschlichen Entwicklung der letzten Jahrtausende. Doch die Sortenvielfalt schwindet. Mehr als 90 % aller Saatgutsorten sind in den letzten 100 Jahren verschwunden. Die Folgen: Monotonie auf dem Teller und Einheitssaatgut der Großkonzerne.
Die Vorträge beleuchten die aktuelle Situation und zeigen Möglichkeiten auf, wie sich diese Entwicklung aufhalten lässt. Wir alle können aktiv in unseren Gärten oder mit unserem Einkaufsverhalten für mehr Vielfalt sorgen – packen wir es an!

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos. Anmeldung bis zum 02. Dezember an freilichtmuseum-lindlar@lvr.de oder 02266 90 100.

Programm

09:30 Uhr Begrüßung – Michael Kamp, LVR-Freilichtmuseum Lindlar

09:45 Uhr Projekte zur Saatgut- und Nutzpflanzenvielfalt im Freilichtmuseum Lindlar. Marianne Frielingsdorf, Bergische Gartenarche Oberberg /
Stephan Hahn, LVR-Freilichtmuseum Lindlar

10:00 Uhr Warum die Vielfalt in die Gärten zurückkehrt. Susanne Gura, Verein zur Erhaltung der
Nutzpflanzenvielfalt e. V. (VEN)

10:30 Uhr Was wurde früher angebaut? Informationen finden über die vergangene Nutzpflanzenvielfalt. Sarah Sensen, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

11:00 Uhr Kaffeepause

11:30 Uhr Neue Gentechnik im Saatgut? Herausforderungen für die gentechnikfreie Landwirtschaft.
Stefanie Hundsdorfer, Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut)

12:00 Uhr Die open-source Lizenz zum Schutz von Saatgut als Gemeingut.
Johannes Kotschi, OpenSourceSeeds

12:30 Uhr Gemeinsame Mittagspause

13:45 Uhr Die Vielfalt der Nutzpflanzen wieder nutzen – Alte Sorten neu entdecken anhand des Projekts Vielfalt schmeckt. Ann-Kathrin Söllner, ProSpecieRara

14:15 Uhr Die Slow Food Arche des Geschmacks – Essen, was man retten will. Gerhard Schneider-Rose / Sven Johannsen, Slow Food Deutschland

14:45 Uhr Kaffeepause

15:15 Uhr Erhaltung alter Obstsorten – Wie der Klimawandel es schon jetzt nötig macht unser Sortiment
umzustellen, am Beispiel der Birnen. Jan Bade, Pomologen Verein e. V.

15:45 Uhr Zuckerbirnen für die Weltausstellung – Aspekte der historischen Obstbaukultur zwischen Sieg und Wupper. Michael Kamp, LVR-Freilichtmuseum Lindlar

16:15 Uhr Resümee

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und verbleiben mit den besten Grüßen

Ihr Museumsteam
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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
#85
Die Tage werden kürzer und die Natur bereitet sich langsam auf den Herbst vor. Auch wir im Museum richten uns mit neuen Projekten auf diese besondere Zeit im Jahr ein.
Wenn das nicht der richtige Zeitpunkt ist dem LVR-Freilichtmuseum Lindlar mal wieder einen Besuch abzustatten! Was derzeit Spannendes im Museum passiert, erfahren Sie in diesem Newsletter.
Seit den Sommerferien können Sie ihre Tickets für das LVR-Freilichtmuseum Lindlar übrigens bequem von zu Hause aus online buchen. Mit dieser neuen Funktion bezahlen Sie schnell und kontaktlos bereits vor Ihrem Museumsbesuch.
zum Ticket-Shop



Eröffnung der Johanniter-Kita am Museumsgelände
Anfang August konnte die Kita am LVR-Freilichtmuseum in Lindlar ihre Tore für ihre kleinen Besucher öffnen. Der ökologische Holzfertigbau bietet mit seinen hellen Räumlichkeiten ausreichend Platz für zwei Kita-Gruppen, die in ständigem Austausch mit dem Museum stehen werden.
Bereits im ersten Monat haben die Kita-Gruppen das Museumsgelände mehrfach erkundet. Durch den Kontakt zu den Museumstieren und zukünftige Mitmachaktionen in den Gärten lernen die Kinder ihr Umfeld auf eine spielerische Art kennen. Das Freilichtmuseum als Lernort fördert das Bewusstsein für unsere Umwelt und deren Schutz.
Bauherr und Vermieter der Kita am Lingenbacher Weg ist der Verein der Freunde und Förderer des Bergischen Freilichtmuseums Lindlar e. V. Die zwischen dem Museum und den Johannitern angestrebte Bildungspartnerschaft besitzt ein Alleinungsstellungsmerkmal im Oberbergischen Kreis: Im Sinne der Agenda 2030 der UN sollen im Freilichtmuseum Menschen für nachhaltiges Handeln, gesundheitsbewusstes Leben und einen fairen Interessenausgleich auf der Erde sensibilisiert werden. Mit der Kindertagesstätte am Freilichtmuseum wird dieser Aspekt schon bei der Bildungsvermittlung der Kleinsten angestrebt.
Für die Besucher des LVR-Freilichtmuseums Lindlar soll der ressourcenschonende Neubau der Kindertagesstätte zudem auch als nachahmenswertes Beispiel im Sinne der Agenda 2030 fungieren. Die historischen Bauten im Museum veranschaulichen diesen Aspekt ebenso deutlich wie der zukunftsweisende Holzfertigbau der Kita.


Wiedereröffnung des Museumsladens

Nach einigen Umbaumaßnahmen ist unser beliebter Museumsladen am Haupteingang wieder für Besucher geöffnet. Hier wird jeder fündig: Das Angebot reicht von regionalen Produkten aus dem Bergischen Land, über Dekoratives für Haus und Garten bis hin zu Kinderspielzeug und spannenden Büchern.
Der Museumsladen ist dienstags bis sonntags von 11–13 Uhr und von 15–17 Uhr geöffnet.


Filmarbeiten Bandweberhaus
In den vergangenen Wochen haben im Bandweberhaus aus Wuppertal Ronsdorf die Dreharbeiten zu der Dokumentation „Lauter bunte Bänder – Die Arbeit am Bandwebstuhl“ stattgefunden. Zu diesem Anlass wurde Herr Walter Abram eingeladen, ein ehemaliger Bandweber aus Wuppertal, der mit viel Geduld und noch mehr Geschick den großen Bandwebstuhl betätigte.


Schritt für Schritt und Faden um Faden hat er den Kameramann und die Assistenz durch den komplexen Prozess des Webens geführt. Dabei sind nicht nur bunte Bänder, sondern auch spannende Aufnahmen entstanden, die später im Freilichtmuseum zu sehen sein werden.
Ziel der neuen Filmreihe ist die Dokumentation alter, fast vergessener Handwerkstechniken im Bergischen Land.


Pflanzaktion: Baum des Jahres

Diesen Monat wird der Baum des Jahres 2020 – die Robinie – gemeinsam mit Rolf Fliss, dem Vorsitzenden des Umweltausschusses, im LVR-Freilichtmuseum Lindlar gepflanzt. Mit der Aktion „Baum des Jahres“ soll auf die Bedeutung von Bäumen für unsere Umwelt hingewiesen werden und Wissen über die jeweils ausgewählten Baumarten gefördert werden.
Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia)
Der Ursprung der Robinie liegt in Nordamerika. Um 1630 wurden die ersten Exemplare dieser Baumart in Europa eingeführt. Heute gehört sie neben Eukalypten und Pappeln zu den weltweit meistgepflanzten Bäumen.
Die Robinie zeichnet sich durch ein sehr zähes, elastisches Holz mit äußerst hoher Witterungsbeständigkeit aus. Daher wird ihr Holz häufig für Zaunpfähle, Gartenmöbel oder Spielplätze verwendet. Als eine mittlerweile relativ weit verbreitete Baumart in Europa gilt sie als nachhaltige und haltbare Alternative zu Tropenhölzern. Aufgrund ihrer Toleranz gegen Salz und Umweltverschmutzungen ist die Robinie auch als Stadtbaum sehr gut geeignet.
Trotz der vielen positiven Eigenschaften wurde die Robinie vom Bundesamt für Naturschutz als invasive Baumart eingestuft. Denn trockene, stickstoffarme und artenreiche Standort wie z. B. Magerwiesen, welche in Mitteleuropa selten geworden sind, werden von der Robinie in ihrem Bestand bedroht. Daher müssen diese Gebiete vor einer Ausbreitung der Robinie geschützt werden.

Herbstliches Zwetschgengeheimnis
Im Erntemonat September lassen sich in unseren Gärten viele reife Gemüse- und Obstsorten finden. Neben Porree, Salat und Spinat, ist das Baumobst jetzt ein besonderer Hingucker im Museum. Die Äste der Obstbäume hängen in diesem Monat voller Äpfel, Birnen und Pflaumen.
Unsere Hauswirtschafterin Elisabeth Walther hat die Zwetschgenernte auf eine besondere Art für uns zubereitet und haltbar gemacht. Mit ihrem „Herbstlichen Zwetschgengeheimnis“ teilt Sie eines ihrer Lieblingsrezepte für das blaue Steinobst.
Die eingelegten Zwetschgen passen gut zu Pfannkuchen, als Dessert in Grießpudding und Quark oder auch zu Herzhaftem wie Wild oder Käse.
Viel Spaß beim Nachkochen!


Rezept
Zutaten für 3 Schraubgläser à 500 ml
  • 1 Kg entsteinte Zwetschgen

  • 500 ml trockener Rotwein

  • 500 g Kandiszucker

  • 1 Zimtstange

  • 6 Gewürznelken

  • 4 El. Rotweinessig

  • Wahlweise 2-3 Anissamen


Zubereitung

Alle Zutaten mit den entsteinten und geviertelten Zwetschgen aufkochen.
Anschließend die Früchte mit einer Schaumkelle in die heiß ausgespülten Gläser füllen.
Den Gewürzsud durchseihen, erneut kurz erhitzen und über die Zwetschgen in die Gläser gießen. Zum Schluss Deckel drauf und verschließen. Die Rotweinzwetschgen sind ca. ein Jahr haltbar.

Guten Appetit!


Allgemeine Hinweise für Ihren nächsten Besuch:

Der Zutritt zum Museum erfolgt aktuell ausschließlich über den Nordeingang am Lingenbacher Weg. Dienstag bis Sonntag ist das Museum jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Museumseintritt ist aktuell ermäßigt und beträgt für Erwachsene vier Euro. Kinder haben freien Eintritt.
Weitere Informationen und aktuelle Themen rund ums LVR-Freilichtmuseum Lindlar finden Sie unter:


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
#86
Einladung zur Besichtigung der Ruine Unterheiligenhoven
Spaziergang mit Winfried Pankse


Liebe Geschichtsfreunde,

der Eigentümer der Ruine Unterheiligenhoven läßt eine begrenzte Anzahl Interessierter auf das Grundstück der Ruine - Termin: Samstag, 07.11.2020, 11:00 Uhr.
Treffpunkt: Dreifaltigkeitskapelle, Lindlar-Unterheiligenhoven, ca. 10:55 Uhr.
An die strengen Weisungen des Eigentümers müssen wir uns halten.

Auch wegen der Corona-Regeln bitte ich um Anmeldung/Teilnahmebestätigung bis 05.11.2020.

Wer Lust hat, kann mit mir den Wasserturm der ehemaligen Sülztalbahn in Lindlar-Altenlinde, neben ALDI-SÜD, kurz besichtigen - Treffpunkt dort um 10:30 Uhr an dem Samstag.

Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen.

Mit freundlichen bergischen Grüßen
Winfried Panske
Telefon: 02266/7812



LVR-Freilichtmuseum Lindlar
Unterheiligenhoven 5
51789 Lindlar
Tel 02266 9010-0
Fax 02266 9010-200

freilichtmuseum-lindlar@lvr.de
http://www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de
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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
#87
Ostergeschichten von anno dazumal

Zitat:Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Museumsfreund*innen,

ob Karklapper oder Schokoladenhase, Palmzweig oder Familienbrunch: Das LVR-Freilichtmuseum Lindlar sucht Ihre persönlichen Erinnerungen zum Osterfest. Schildern Sie uns, wie Sie als Kind nach Osternestern suchten, als junge Eltern Ostereier färbten oder heute als Großeltern das Familientreffen planen. Wir freuen uns über jede Erinnerung – abgetippt oder handschriftlich, per E-Mail oder mit der Post. Die eingesandten Materialien werden im Museum archiviert und stehen so künftigen Generationen als wichtige Quelle über das Leben in der Region zur Verfügung. Senden Sie uns gerne auch die Schnappschüsse aus Ihrem Familienalbum: Die Originale werden eingescannt und Ihnen im Anschluss zurückgeschickt.

Sie selbst entscheiden, welche Erinnerungen Sie mit uns teilen wollen. Gerne können Sie auch einige der folgenden Fragen beantworten: Haben Sie Ostereier gefärbt und versteckt? Gab es Süßigkeiten oder andere Geschenke? Wie sah der Tagesablauf an Palmsonntag, Karfreitag und den Osterfeiertagen aus? Fanden besondere Gottesdienste statt? Kam die (Groß-)Familie zu einem gemeinsamen Treffen zusammen? Wurde vor Ostern gefastet? Was wurde an den Ostertagen gekocht, gebraten und gebacken? Erinnern Sie sich an besondere Bräuche wie das Karklappern, das Ostersingen oder das Ostereierschibbeln? Wurde österlich dekoriert? Wie feiern Sie im Jahr 2020 im Angesicht der „Corona-Krise“ Ostern und was ist Ihnen in dieser Situation besonders wichtig? Wichtig: Bitte geben Sie auf Ihrer Einsendung Ihren Namen und Ihr Geburtsjahr an. Bedeutend sind auch der Berichtsort und der ungefähre Berichtszeitraum. Selbstverständlich können die Dokumente auf Wunsch anonymisiert aufbewahrt werden.

Ihr Ansprechpartner im Museum: Frederik Grundmeier, frederik.grundmeier@lvr.de
Kontakt via Post: LVR-Freilichtmuseum Lindlar, Frederik Grundmeier, Unterheiligenhoven 5, 51789 Lindlar

Wir freuen uns über Ihre Einsendungen und wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes und erholsames Osterfest.
Ihr Team des LVR-Freilichtmuseums Lindlar

PS: Wer selbst ausprobieren möchte, wie Ostereier mit Naturmaterialien gefärbt werden, findet Tipps auf unserem Instragramaccount unter https://www.instagram.com/freilichtmuseumlindlar/


Fotos:
Historischer Brutkasten aus der Sammlung des Museums, um 1920.
Foto: Suzy Coppens/Bergerhofstudios

Österliche Stube im Forsthaus Broichen, 2019.
Foto: Solomia Kratsylo/LVR-FML


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
#88
Anbei einige dieser Oster-Erinnerungen aus meiner Kindheit. Ich wurde 1949 geboren und wohnte in der Ortschaft Dahlhausen-Wupper,
heute eine Ortschaft von Radevormwald. Meine Brüder waren 8 und 12 Jahre älter. Ostersonntag versteckten meine Eltern buntgefärbte Eier
auf dem Gartengelände. Zumeist hatten auch unsere Hauskaninchen (wurden zu Weihnachten geschlachtet) gerade zu Ostern Junge,
die zu dieser Zeit auch das Nest verließen. Zuerst gingen wir zum Kaninchenstall und besahen uns die jungen Kaninchen, dann wurden
im Garten die hartgekochten bunten Eier gesucht. Der Kirchenbesuch (Hochamt) gehörte natürlich zu Ostern dazu -- eigentlich
wurde jeden Sonntag die Messe besucht. Meine Brüder spielten gerne "Eierkippen". 2 Eier wurden mit der Spitze gegeneinander gestoßen
und wessen Eierschale dabei beschädigt wurde, mußte sein Ei an den Sieger (Besitzer des ganzen Eies) abgeben. Ich glaube heute
noch, daß meine Brüder "gepfuscht" haben. Ursprünglich wurden bei uns die Eier in einer Tasse mit aufgelösten Eierfarben gefärbt.
In späteren Jahren wurden die noch heißen Eier mit geleeartigen Farben betupft, anschließend mit einer Speckschwarte abgerieben.
Am Palmsonntag nahmen wir Palmzweige (Buxbaum) mit zur Kirche und ließen diese segnen. In späteren Jahren, wurde schon mal
die Messe "geschwänzt" und wir stromerten mit unserem Hund durch die Wälder, brachten aber trotzdem Palmzweige für die Großeltern mit. Der Glaube versetzt wohl Berge und so haben auch die ungesegneten Zweige Haus und Hof vor Unheil bewahrt.
Anbei einige Oster-Fotos aus dem Jahr 1953 und von einer der späteren "Palmsonntagstouren".

Frohe Ostern und bleiben Sie gesund.


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
#89
Neuigkeiten aus dem LVR-Freilichtmuseum Lindlar
Liebe Freundinnen und Freunde des LVR-Freilichtmuseums Lindlar,
in den vergangenen Monaten haben wir mit Ihnen gemeinsam auf Abstände geachtet und konnten unter Einhaltung des

bewährten Hygienekonzeptes das Museumsgelände für unsere Besucherinnen und Besucher öffnen.

Diesen Monat stehen uns einige Wochen ohne einen direkten Museumsbesuch bevor. Vom 2. bis zum (vorerst) 30. November ist das Freilichtmuseum geschlossen. Die Kulturministerinnen und -minister der Länder haben einvernehmlich beschlossen, aufgrund der rasanten Steigerung der Fallzahlen und Ausbreitung des Corona-Virus unter anderem alle Museen im Land zu schließen.
Auch wenn die Türen im Freilichtmuseum diesen Monat geschlossen bleiben, arbeiten wir intensiv an unterschiedlichen Projekten weiter und freuen uns, Sie bald wieder im Museum begrüßen zu können. In diesem Newsletter geben wir Ihnen einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der Museumsarbeit.
Wir wünschen Ihnen alles Gute und eine gesunde Herbstzeit
Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LVR-Freilichtmuseums Lindlar

Frischer Wind im Eingangsgebäude
Neue Ausstellung für 2021
Noch steht eine Hälfte des Eingangsgebäudes leer. Dies wird sich im nächsten Jahr ändern, denn derzeit arbeiten wir an der Neugestaltung der Ausstellung. Einen Blick hinter die Kulissen der Museumsarbeit – das möchten wir unseren Besucherinnen und Besuchern dort künftig ermöglichen: Was ist das Besondere am Lindlarer Freilichtmuseum? Wann ist ein Haus „museumsreif“? Und wie kommt es überhaupt ins Museum?
Diesen und weiteren Fragen wird sich die neue Präsentation widmen. Darüber hinaus werden wir ausgewählte „Schätzchen“ aus der gut 32.000 Objekte umfassenden Sammlung zeigen.

Neugestaltung: Die Scheune aus Großhecken

Zwischen der Restauration Römer aus Wuppertal und der Scheune aus Reichshof-Denklingen wirkt die Mehrzweckscheune aus Rösrath-Großhecken fast unscheinbar. Dabei gibt es Vieles in dem 1998 translozierten Gebäude zu entdecken. Neben Schweine- und Hühnerstall, Abort, Werkstatt und Backofen befindet sich hier auch ein großer Dörrofen.
Aktuell wird die Ausstellung neu konzipiert und steht Besucherinnen und Besuchern ab dem kommenden Frühjahr mit neuer Ausrichtung offen. Ein besonderer Fokus wird dabei auf den Dörrofen gelegt, in dem nach Aussagen des früheren Eigentümers einst bis zu sechs Zentner Pflaumen gleichzeitig trockneten. Anhand von verschiedenen Ausstellungselementen erfahren Besucherinnen und Besucher, wie hier gedörrt wurde, welches Obst und Gemüse man verwendete und wie lange dieses in dem Dörrofen trocknen musste.
Das Dörren von Lebensmittel war Teil der Vorratshaltung. Vor allem Frauen sorgten dafür, dass der Familie genügend Erzeugnisse aus eigenem Anbau in konservierter Form über die Wintermonate zur Verfügung standen. Neben der Präsentation der Arbeitsprozesse, die in der Mehrzweckscheune aus Rösrath-Großhecken ausgeübt wurden, wird auch die Familie vorgestellt, die über mehrere Generationen hinweg die Hofanlage, zu der das Gebäude gehörte, bewirtschaftete und bewohnte.
Wie Sie Äpfel im Ofen selber dörren können, erfahren Sie in der Anleitung am Ende dieses Newsletters.

Vielfalt im archäobotanischen Garten

Im Herbst 2018 wurde in einer ersten Projektphase der „Archäobotanische Garten“ im LVR-Freilichtmuseum Lindlar angelegt. Dieser frei zugängliche Schaugarten ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern selbstständig die Vielfalt und Variationsbreite unserer Kultur- und Nutzpflanzen zu entdecken und im Rahmen von Gartenführungen weiteres Hintergrundwissen zu erwerben.
Dank der finanziellen Unterstützung des Deutschen Verbandes für Archäologie aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ist es nun möglich, in einer zweiten Projektphase die Didaktik im Garten mit einer neue Beschilderung und Gestaltung auszubauen sowie begleitende Kurse im Rahmen des ökologischen Seminarprogramms anzubieten.
Die Kurse werden vertiefend Themen aus den Bereichen Archäobotanik, Kulturpflanzengeschichte und Sortenvielfalt behandeln. Neben einer theoretischen Einführung liegt ein großes Gewicht auf der praktischen Vermittlung. So können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung etwa am Stereomikroskop selbstständig in die Bestimmung archäobotanischer Pflanzenreste oder in die Unterscheidung verschiedener Getreidearten einarbeiten. Das Projekt „Archäobotanischer Garten“ wird damit ein dauerhafter Bestandteil des Freilichtmuseums.

Das „Mobil der Begegnung“ im Freilichtmuseum

Am 16. Oktober war das „Mobil der Begegnung“ zu Besuch im LVR-Freilichtmuseum Lindlar. Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, an barrierefreien, interaktiven und digitalen Mitmachaktionen des Mobils teilzunehmen. Diese zeigten auf vielfältige Art und Weise, wie man mit und ohne Behinderung zusammenleben und gemeinsam Spaß haben kann. Mithilfe von QR-Codes nahmen Interessierte beispielsweise an einem Gebärdensprachen-Quiz teil oder an einer Virtual-Reality-Reise, in der es mit dem Rollstuhl durch die Stadt ging.
Viele Aktionen konnten mit dem eigenen Smartphone ausgeführt werden, sodass auch in Zeiten der Corona-Pandemie mit Abstand und Hygiene Inklusion erlebbar gemacht wurde.

Unser Basteltipp: Vogelhäuschen selber bauen

In der kälteren Jahreszeit bietet ein Futterhaus eine wunderbare Möglichkeit, unseren heimischen Vögeln über den Winter zu helfen. Mit wenigen Handgriffen lässt sich diese überdachte Futterstelle aus unbehandelten Holzbrettern nachbauen. Dabei ist es wichtig, dass das Futter stets trocken bleibt. Ansonsten sind der handwerklichen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Das fertige Häuschen können Sie mit ungiftigen, wasserfesten Farben anschließend bunt bemalen.
Auf Instagram zeigen wir Ihnen in der kommenden Woche, wie Sie das Futterhäuschen selbst nachbauen können. Die kostenlose Bauanleitung und der zugeschnittene Bausatz „Futterhaus“ sind außerdem telefonisch unter 02266/9010-123 oder per E-Mail an kirsten.osthoff@lvr.de für einen Betrag von 15,-€ erhältlich.
Weitere kreative Basteltipps rund um die Themen Natur und Nachhaltigkeit finden Sie in regelmäßigen Abständen in den Stories auf unserer Instagram-Seite. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Basteln und Handwerken!
Instagram: freilichtmuseumlindlar

Äpfel dörren im Backofen

Da gedörrtes Obst lediglich eine Restfeuchtigkeit von 10 bis 20 Prozent enthält, ist es länger haltbar. Neben Äpfeln können auch weitere Obstsorten, Gemüse, Kräuter, Fleisch oder Pilze getrocknet werden.
Anleitung:
Für das Dörren eignen sich reife Früchte, da bei ihnen der Zuckergehalt besonders hoch ist. Vor dem Dörrvorgang müssen die Äpfel gewaschen und ggf. geschält werden. Anschließend wird das Kerngehäuse entfernt. Das geschälte und entkernte Obst kann nun nach Belieben in runde Scheiben ober schmale Spalten geschnitten werden. Damit das Dörrobst gleichmäßig trocknet, sollten die Apfelstücke in etwa dieselbe Dicke haben – möglichst unter einem halben Zentimeter. Je dünner die Scheiben, desto schneller trocknen die Früchte.
Nun werden die Apfelstücke, verteilt auf Backblechen mit Backpapier, in den Ofen geschoben. Damit die Feuchtigkeit der Äpfel aus dem Ofen entweichen kann, stecken Sie einen Holzlöffel zwischen den Backofen und die Backofentür. Äpfel und andere Kernobstsorten werden bei 60 Grad getrocknet. Abhängig von der Leistung des Backofens und der Menge und Dicke des Obstes dauert der Dörrvorgang etwa vier bis acht Stunden. Während dieser Zeit sollten die Apfelstücke mehrfach gewendet werden. Fertig ist das Dörrobst, wenn es sich weich und biegsam anfühlt. Feucht oder „matschig“ sollten es dagegen nicht sein.
Bevor das Obst zur Aufbewahrung in luftdichte Gefäße gegeben wird, lassen Sie die die Äpfel auf dem Backblech abkühlen.

Bildnachweis:
Stefan Arendt/LVR-ZMB, Dominik Schmitz/LVR-ZMB, Heike Fischer/LVR, Marie Kramm und Kirsten Osthoff/ LVR-Freilichtmuseum Lindlar

LVR-Freilichtmuseum Lindlar
Unterheiligenhoven 5
51789 Lindlar
Tel 02266 9010-0
Fax 02266 9010-200

freilichtmuseum-lindlar@lvr.de
http://www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de


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Wupper bei Radevormwald
#90
Der digitale Adventsbasar des LVR-Freilichtmuseums Lindlar
Liebe Freundinnen und Freunde des LVR-Freilichtmuseums Lindlar,
2020 war für uns alle ein Jahr, in dem viele Dinge anders liefen als erwartet. Auch unsere Veranstaltung „Advent im Museum“ kann dieses Jahr leider nicht stattfinden. Daher haben wir allen Ausstellerinnen und Ausstellern vom letzten Jahr die Möglichkeit gegeben, ihre Produkte über diesen kleinen, „digitalen Adventsbasar" vorzustellen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern!

Falls Sie Interesse an den Produkten haben und die Ausstellenden unterstützen möchten, können Sie sich über die angegebenen Kontaktdaten direkt mit Ihnen in Verbindung setzen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit – bleiben Sie gesund.
Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LVR-Freilichtmuseums Lindlar

Erste Sahne Konditorei

Die Erste Sahne Konditorei bietet Ihnen ein Angebot aus weihnachtlichem Gebäck: selbstgemachte Dominosteine, gefüllte Printen und Honigkuchenfiguren. Sie können sich das Gebäck auch schicken lassen, dazu kontaktieren Sie die Konditorei einfach telefonisch oder per Mail.
Kontaktdaten:
Erste Sahne Konditorei, Christiane Steinfort
Geschäft: Hauptstr. 1, 47809 Krefeld
E-Mail: chr.steinfort@arcor.de
Tel.: 02151-54786


Glas und Mosaik Ute Scholl-Halbach

Ute Scholl-Halbach produziert eine Reihe von Glasobjekten, wie Sterne, Fensterbilder und Engel, die sich wunderbar zu Dekorationszwecken in der Vorweihnachtszeit eignen. Außerdem hat sie für die Corona-Zeit ein Bastel-Set „mosaik to go“ mit allen Materialien inkl. Trägerplatte und Kleber zusammengestellt. Ein Ideales Geschenk für Menschen ab 4 Jahren, um kreativ die Corona Zeit zu Hause nutzen zu können. Variante 1: Bunt oder Variante 2: Natur je 12 €. Die Sets können in der Talsperrenstr. 66, 42369 Wuppertal gekauft werden oder per Postversand innerhalb von Deutschland versendet werden. Versand/Paket 4,95 €.
Kontaktdaten:
Ute Scholl Halbach
E-Mail: Glaskunst@online.de
Tel.: 0202-463870; 0176-60408594


Hobbyimkerei Angelika Leistikow

Honigliebhaber aufgepasst: In der eigenen Imkerei Leistikow gibt es allerlei Spezialitäten rund um Honig. Vom Frühjahrsblütenhonig über den Sommertrachthonig bis hin zum Honig mit weihnachtlichen Gewürzen. Außerdem werden Geschenkkörbchen gepackt, Wachstücher und Bienenwachsprodukte produziert. Den Honig gibt es im Dorfladen Wipperfürth-Thier zu kaufen, ebenso wie im Edeka-Markt Offermann Wipperfürth.
Kontaktdaten:
Angelika Leistikow
E-Mail: angelika@bernhelm.de
Tel.: 02267-880107


Bäckerei Konditorei Schlechtrimen

Natürlich backen wie früher. Wir geben unseren Backwaren viel Zeit. Die Zubereitung erfolgt liebevoll und aufwendig über viele Tage und Reifestufen – für besten Geschmack. Bei uns wird mit traditionellen Rezepturen und handwerklichen Verfahren gebacken. Spezialitäten in der Vorweihnachtszeit: Zimtsterne, Kokosmakronen, Baumkuchen, Spritzgebäck, Butter- und Mandelspekulatius, Hausstollen, Walnussstollen, Mandelstollen, Apfel-Zimt-Stollen.
Kontaktdaten:
Bäckerei Konditorei Schlechtrimen, Engelbert Schlechtrimen
Hauptgeschäft: Kalker Hauptstr. 210, 51103 Köln
Filiale Holweide 1: Neufelder Str. 25, 51067 Köln,
Filiale Holweide 2: Bergisch-Gladbacherstr. 585, 51067 Köln
E-Mail: kontakt@schlechtrimen.de
Tel.: 0221-987170
weitere Infos finden sie unter: www.schlechtrimen.de


Ulla Grothe-Kurth

Gestricktes und Gehäkeltes aus Wolle finden Sie im Sortiment von Ulla Grothe-Kurth. Es gibt Strümpfe, Handschuhe, Stulpen und Mützen für Kinder und Erwachsene, Schuhe, Stulpen, Jacken für Kleinkinder und besondere Spielzeuge. Passend zur Adventszeit finden sich Weihnachtsstrümpfe, gehäkelte Tannenbaumaufhänger, für das Adventsfrühstück weihnachtlich gestaltete Eierwärmer und eine Auswahl an Grußkarten.

Bei Interesse an ihren Produkten, bittet sie um eine direkte Kontaktaufnahme.
Kontaktdaten:
Ulla Grothe-Kurth
Gelpestr. 4, 51647 Gummersbach
E-Mail: ullagrothekurth@web.de
Tel.: 0160-6904209


Déclinaison des Saveurs

Feinkost aus Frankreich direkt vom Erzeuger. Spezialitäten wie Olivenöle, Balsamicoessig, Getrocknete Tomaten, Tomatenaufstriche, Entenpasteten, Chutneys und vieles mehr können Sie in der Produktvielfalt von Déclinaison des Saveurs entdecken. Sie erhalten auf Anfrage eine Produktliste per Mail und können Ihre Bestellung ebenfalls per Mail verschicken. Alle Produkte sind farb- und konservierungsstofffrei.
Kontaktdaten:
Déclinaison des Saveurs, Brigitte Niederkorn
E-Mail: bniederkorn@yahoo.fr
Tel.: +32 4955-44804


Astrid Steinbach
Weihnachtliche Sterne und Sternenlichterketten aus Papier in verschiedenen Größen, Längen und Farben faltet Astrid Steinbach. Die Lichterketten werden mit Batterie oder Netzstecker betrieben. Sie finden sie in der Blumenbindewerksatt Janssen, Luisenstr. 2, 51789 Lindlar, in der Weihnachtswerkstatt Hauptstr. 17 51789 Lindlar und im Bastelladen Frohn Kaiserau 12, 51789 Lindlar.
Kontaktdaten:
Astrid Steinbach
E-Mail.: steinbachastrid81@gmail.com
Tel.: 0151-59869032


Jutta Kalff

Produkte aus der eigenen Imkerei in Rösrath.

Für Honigliebhaber gibt es hier viel zu entdecken. So gibt es den eigenen Sommerblütenhonig, kandierte Rosenblüten in Honig, Haselnüsse in Honig, Kerze und Honiglöffel, Blumensamen, unterschiedliche Kerzen und Teelichter, Bienenwachstücher in unterschiedlichen Größen, Propolis und Propolis Balls sowie Geschenksets mit Honig.
Kontaktdaten:
Jutta Kalff
Im Käuelchen 36, 51503 Rösrath
E-Mail: juttakalff@web.de
Tel.: 02205-8095960; 0163-8924894


Krawattel

Dagmar Engels, die Gründerin von Krawattel, stellt Upcycling-Produkte her. Neben den im Namen implizierten Krawatten, aus denen sie Gürtel herstellt, näht sie hochwertige Mützen und Hüte aus Kaffeesäcken, Taschen und Schmuck aus Autoschläuchen und andere diverse Kleinigkeiten. Ihre Produkte werden unter anderem in der Antik- und Möbelfabrik, Siemensstr. 25, 53121 Bonn, verkauft.
Kontaktdaten:
Krawattel, Dagmar Engels
E-Mail: info@krawattel.eu
Tel.: 0177-7044155
weitere Informationen finden Sie unter www.krawattel.eu


Waltraut Maraun

Wolle – Wolle – Wolle. Waltraut Maraun fertigt Socken, Mützen, Fäustlinge, Schals, Stulpen, Babyjäckchen und - decken, Strampelanzüge und gehäkelte Dreieckstücher in Handarbeit an. Die Babysachen sind aus Baumwollgarn gefertigt, Puppen und Teddys aus Wolle gestrickt. Die anderen Produkte werden aus 70 % Schnurwolle gehäkelt oder gestrickt.
Kontaktdaten:
Waltraut Maraun
E-Mail: wal.maraun@t-online.de
Tel.: 02206-6975


Le Bouchon Roulant

Unser Angebot umfasst frisch zubereitete Crêpes & Galettes – kein Fertigteig! Wir kreieren immer wieder neue süße und herzhafte Crêpe-Variationen je nach Jahreszeit und Veranstaltungsmotto. Darüber hinaus haben wir noch verschiedene Barista-Kaffeespezialitäten, Kakao und Kaltgetränke im Angebot. Alternativ bieten wir auch Elsässer Flammkuchen an. Der Verkauf erfolgt aus zwei liebevoll restaurierten original Citroen HY Wellblechbussen aus den 60er Jahren.
Kontaktdaten:
Le Bouchon Roulant, Tobias Simon
Liebergerstr. 43, 52385 Nideggen
E-Mail: bouchon-roulant@t-online.de
Tel.: 0151-22631861

weiter Infos finden Sie unter: www.crepemobil.de


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
#91
Liebe Museumsfreundinnen und Museumsfreunde,
langsam neigt sich dieses Jahr dem Ende zu. Für uns alle war 2020 ein ungewöhnliches Jahr mit vielen Veränderungen und neuen Herausforderungen.
Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel möchten wir die Gelegenheit nutzen, um uns für Ihre Treue und Unterstützung in diesen Zeiten zu bedanken.
Auch wenn das Museum bis voraussichtlich 10. Januar 2021 geschlossen bleibt und alle Veranstaltungen in diesem Jahr abgesagt wurden, haben wir hinter den Kulissen tatkräftig an spannenden Projekten für Sie weitergearbeitet.
In diesem Newsletter haben wir einige Ideen zusammengestellt, wie Sie die Zeit bis zu den Feiertagen nutzen können. Besuchen Sie doch unseren Museumsladen oder probieren Sie unsere Bastel- und Backtipps aus.
Das Museumsteam wünscht Ihnen eine gesunde Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.
Vorweihnachtliches Einkaufen im Museumsladen
Sind Sie auch noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für Ihre Liebsten? Am Sonntag, den 13. Dezember, haben Sie die Möglichkeit, zwischen 13 und 16 Uhr in unserem Museumsladen nach dem passenden Geschenk zu suchen.
Das Angebot reicht von museumseigenen Produkten wie Honig und Wurstkonserven über Kinderspielzeug und Bücher bis hin zu regionalen Säften, Brotaufstrichen und Tee.
Unser besonderes Angebot: Die bunte Museumstüte
Für 15,00 Euro erhalten Sie eine Tüte mit leckeren Produkten aus der Region: Honig von bergischen Imkern, Bio-Brotaufstrich Erbeer-Johannisbeer, Salbei-Honig-Bonbons, Fitness-Tee und leckeren Apfel-Kirsch-Saft!

Unser Tipp für kalte Tage:
Apfel-Kirsch-Saft schmeckt auch aufgewärmt mit weihnachtlichen Gewürzen sehr gut. Eine schnelle Alternative zum selbstgemachten Kinderpunsch.
Drei Gläser mit verschiedenen Wurstsorten von unserem Weideschwein bieten wir für einen Sonderpreis von 8,00 Euro an.
Zur Auswahl stehen Mettwurst, Schinkenwurst und Blutwurst.

Unser Fernsehtipp für die Vorweihnachtszeit
Wunderschön!
Weihnachten im Westen von A bis Z.
13.12.2020 um 20.15 Uhr im WDR
Im Dezember 2019 war der WDR zu Gast im Freilichtmuseum und dokumentierte für den Film „Weihnachten im Bergischen Land“ die dekorierten Weihnachtsstuben und die Veranstaltung „Advent im Museum“. Bedingt durch die Corona Pandemie wird der Film in diesem Jahr nicht ausgestrahlt. Alternativ zeigt der WDR am Sonntag, den 13.12.2020 von 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr einen Zusammenschnitt "Weihnachten im Westen von A bis Z", darin sind auch Filmsequenzen der weihnachtlichen Stuben des Freilichtmuseums zu sehen.

Objekt des Monats – Spielzeugherd
Unser Objekt des Monats für Dezember ist ein Spielzeugherd mit zwei elektrisch betriebenen Heizplatten aus den 1930er Jahren. Der Herd stammt von der Firma Dienes, die 1930 im Mühlheim am Main gegründet wurde. Sie spezialisierte sich auf die Herstellung von funktionsfähigem Spielzeug mit integrierten Heizelementen. Mit dem Herd wurden uns detailgetreue und funktionelles Miniaturküchenzubehör für die Sammlung übergeben. Die Schenkerin und ihre Schwester aus einer ländlichen Region nahe Bonn haben den Spielzeugherd Ende der 1950er Jahre gebraucht geschenkt bekommen. Das Objekt war für die beiden ein ganz besonderes Spielzeug. Da die Platten des Herds jedoch nur lauwarm wurden, mussten die Gerichte zuvor in der Küche vorgegart werden.

Geschlechtsspezifische Spielzeuge finden wir damals wie heute in den Spielzeuggeschäften. Anfang des 20. Jahrhunderts war die Puppenwelt für Mädchen ein Übungsfeld für die spätere Tätigkeit als Hausfrau, Ehefrau und Mutter. Über das Spiel sollten Mädchen so früh wie möglich alle wichtigen Handgriffe und Abläufe kennenlernen. Dabei mussten sie jedoch strenge Regeln einhalten, die wenig Spielraum für fantasievolles Spielen ließen. Auf dem Land war das Spiel zudem die Vorbereitung auf die Tätigkeit als Dienstmädchen in bürgerlichen Haushalten. Bereits mit 14 Jahren mussten sich einige Mädchen von ihrem Elternhaus verabschieden, um gegen Kost, Logis und ein kleines Taschengeld in einer fremden Familie zu arbeiten und zu leben.
Auch wenn es heute noch geschlechterspezifisches Spielzeug gibt, hat sich der „Arbeitsaspekt“ rund um das Puppenspielen verringert und die „Freizeitgestaltung“ rückt immer mehr in den Vordergrund.
Unser Surftipp: Vogelfutter selber herstellen

Nachdem wir Ihnen im letzten Newsletter gezeigt haben, wie Sie mit unserem Bausatz ein Futterhäuschen für Vögel selber bauen können, möchten wir in dieser Ausgabe einen Internet-Tipp für die Herstellung von Vogelfutter mit Ihnen teilen.

Damit unsere heimischen Vögel gut durch die kalte Jahreszeit kommen, finden Sie ein wunderbares Rezept für artgerechtes Winterfutter auf der Internetseite des Naturschutzbundes Deutschland e.V.

Benötigt werden nur wenige Zutaten wie Rindertalg oder Pflanzenfett, etwas Pflanzenöl und verschiedene Körner oder Samen: Geeignet sind Sonnenblumenkerne, Haferflocken und Haselnussbruch, aber auch Hanf- und Leinsamen oder Rosinen.

Probieren Sie es aus, es ist ganz einfach herzustellen und lässt sich in alten Kaffeetassen, Blumentöpfen oder als Kugeln dekorativ im eigenen Garten oder auf dem Balkon aufhängen.
Das Rezept für das Vogelfutter finden Sie hier: NABU-Anleitung zum Selbermachen
Unser Lieblingsrezept: Weihnachtliche Bratäpfel

Im Sommer und Herbst hingen unsere Obstbäume im Museum voll mit saftigen Äpfeln heimischer Sorten. Jetzt im Winter verarbeiten wir diese zu leckeren Bratäpfeln nach dem Rezept des Museumsbäckers Stephan Klug.

Zutaten:
4 Äpfel (z. B. Boskop)
80 g Backpflaumen
80 g gemahlene Haselnüsse
80 g gehackte Walnüsse
100 g Rübensirup
Butter

Zubereitung:
Die Äpfel entkernen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Backpflaumen zerkleinern, mit den Nüssen und dem Sirup mischen und die Äpfel damit füllen. Die Äpfel mit einem Strich Butter abdecken und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten im Backofen backen.
Viel Spaß beim Ausprobieren!

LVR-Freilichtmuseum Lindlar
Unterheiligenhoven 5
51789 Lindlar
Tel 02266 9010-0
Fax 02266 9010-200

freilichtmuseum-lindlar@lvr.de
http://www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
#92
Liebe Museumsfreundinnen und Museumsfreunde,
nach dem strengen Winterfrost steigen die Temperaturen wieder und der Frühling steht vor der Tür. Normalerweise würde in den Museumsgebäuden jetzt so langsam wieder Leben einkehren. Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Lockdown aber nun bis in den März fortgesetzt und mit der Öffnung des Museums müssen wir uns noch ein wenig gedulden.
Auch wenn die Türen im Freilichtmuseum weiterhin geschlossen bleiben, arbeiten wir intensiv an unterschiedlichen Projekten weiter und freuen uns, Sie bald wieder im Museum begrüßen zu können. Bis dahin geben wir Ihnen in diesem Newsletter einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der Museumsarbeit. Von Neuigkeiten aus der Bauforschung über die Vorstellung einzelner Objekte bis hin zu einem leckeren Rezept haben wir spannende Themen für Sie zusammengestellt.
Das Museumsteam des LVR-Freilichtmuseums Lindlar wünscht Ihnen viel Spaß bei Lesen.


Das Hallenhaus Schürfelde
Bei dem Hallenhaus aus Meinerzhagen-Schürfelde wurde im Lauf des Jahres 2020 die originale Dachkonstruktion wieder errichtet und die Dachdeckung ausgeführt. Seit seiner Errichtung 1577 bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts schützte ein mächtiges Strohdach das Haus. Fotografien zeigen, dass auch bei den jüngsten Umbauten diese Dachdeckung noch erhalten und instandgesetzt wurde.
Erst nach Aufgabe der Wohnnutzung ersetzte eine Dachdeckung mit Blechplatten das Naturmaterial. Bei der aktuellen Neueindeckung kam feinhalmiges Reet zum Einsatz, das bei fast identischem Aussehen eine wesentlich längere Haltbarkeit als die traditionelle Eindeckung mit Roggenstroh besitzt.
Nachdem nun mit der Dachdeckung und den Brettverkleidungen der Giebel die Wettersicherheit des Gebäudes wieder gegeben ist, kann der weitere Ausbau mit Fenstern, Türen und Fußböden als Aufgabe für das laufende Jahr vorangetrieben werden.


Die Schule aus Hermesdorf
Die rund 160 Jahre alte Dorfschule aus Waldbröl-Hermesdorf wurde in ganzen Teilen in das LVR-Freilichtmuseum Lindlar versetzt. Mit der Montage der Wandelemente aus Bruchstein entstand 2019 der Rohbau. Nun war die Giebelwand, die vor Ort in dem noch bestehenden Bauteil verbleiben musste, mit ausgewählten Bruchsteinen zu verkleiden, um ein geschlossenes Gesamtbild wiederherzustellen.
Nach der Deckung des Daches mit Hohlpfannen und der Wiederherstellung der aufwendigen Gesimskästen schlossen sich im Laufe des Jahres 2020 die gleichermaßen zeitaufwendigen Ausbauarbeiten an. So wurden Fenster und Fensterrahmen nach originalem Vorbild rekonstruiert, nach Befund in der ausgewählten Farbe gestrichen und eingebaut. Die Bruchsteinwände mussten gesichert, Fehlstellen und Schnittfugen gefüllt und retuschiert werden, der Verputz wurde soweit erforderlich ergänzt.
Gegen Ende des Jahres wurden mit umfangreichen Erdarbeiten die Leitungen zur Ver- und Entsorgung gelegt, die jetzt aktuell mit der Ausführung der Drainage und der vorläufigen Wiederherstellung des Umfeldes abgeschlossen sind. In der kalten Jahreszeit schließt sich nun der weitere Innenausbau des Gebäudes an, sodass wir uns Schritt für Schritt dem geplanten Zustand der Präsentation nähern
Aufräumen wie die Profis – Neuorganisation des Textildepots

Haben auch Sie Ihren Kleiderschrank während des Lockdowns ausgemistet und neu sortiert? Auch wir im LVR-Freilichtmuseum Lindlar nutzen die coronabedingte Schließung zur Neuorganisation unserer textilen Sammlung.

Ziel ist es, optimierte Lagerungsbedingungen für den historischen Sonntagsanzug, das Achselhemd und den Bettbezug zu schaffen, sodass unsere textilen Zeitzeugnisse noch lange Zeit vor Licht, Motten und Pelzkäfern geschützt sind.

Anders als beim Einräumen der Kleidung in den heimischen Schrank verläuft die Neuorganisation des Depots nach einem detailliert ausgearbeiteten Umgestaltungskonzept. Über 1700 Objekte gilt es auf ihren Zustand zu kontrollieren, nach Bedarf zu reinigen und in neu errichteten Schrank- und Regalsystemen sowie Stulpboxen fachgerecht zu verstauen. Um die Textilien auch noch in 20 Jahren wiederfinden zu können, werden parallel die Einträge in der Objektdatenbank überarbeitet: Neue Standorte, Fotografien und Hintergrundinformationen gilt es zu ergänzen.
Aktuell befinden wir uns noch am Anfang des Projekts. Über unsere Social Media Kanäle werden wir Sie über unsere Fortschritte und spannende Objekte auf dem Laufenden halten!
Drei Fragen an...

Kristiaan Verdoodt

Welche Aufgaben hast Du im LVR-Freilichtmuseum Lindlar?

Meine Hauptaufgabe im Museum ist die Vorführung und Erklärung des Berufsbildes eines Seilers in unserer alten Seilerei auf dem Museumsgelände.
Dazu kommt noch die mehrmalige Inbetriebnahme und Betreuung des Maschinenparks des alten Lumpenreißmühle Müllershammer an einem Museumstag.
Als Sicherheitsbeauftragter nehme ich mir auch für die Arbeitssicherheit meiner Kolleginnen und Kollegen Zeit.


Was machst Du aktuell während des Lockdowns im Museum

Ich mache Kontrollgänge über das Gelände und in den einzelnen Häusern, damit erst keine größeren Schäden entstehen.

Auch während dieser besonderen Zeit muss man die Maschinen und das Wasserrad im Müllershammer regelmäßig laufen lassen. Beim Wasserrad besteht ansonsten die Gefahr der Austrocknung. Für die Maschinen und die Transmissionsbänder sind natürlich auch Wartungsarbeiten erforderlich. Diese Wartungen sind für eine sichere Vorführung unerlässlich.

Was ist Dein Lieblingsplatz im Freilichtmuseum und warum?

Gerne bin ich bei schönem Wetter in der neuen Baugruppe "Am Mühlenberg" an der Kapelle und genieße den Panoramablick auf die gesamte Museumslandschaft.



Gartennotizbuch „Meine Gartengeheimnisse – Es lebe die Vielfalt!“

Anlässlich ihres 20jährigen Bestehens haben die Frauen des Arbeitskreises Bergische Gartenarche ein Buch gestaltet und all ihr Gartenwissen reingepackt. Neben den Texten zu nachhaltigen Gartenthemen erfreut das Werk mit detailgetreuen Pflanzenzeichnungen und Notizseiten für eigene Aufzeichnungen.
Der Arbeitskreises Bergische Gartenarche betreibt den "Arche-Garten" im Freilichtmuseum (direkt hinter dem Eingangsgebäude).


Die meisten Texte handeln von Themen, die in den vergangenen 20 Jahren am Infostand bei Gartenmärkten oder Pflanzentauschbörse sowie bei Führungen und Seminaren immer wieder nachgefragt wurden. Zusammen mit den eigenen Notizen kann das Buch zu einem individuellen Nachschlagewerk werden.

Neben vielen privaten Spenden, wurde das Projekt mit Zuschüssen des LVR und Fördergeldern der NRW-Stiftung ermöglicht. Die Schutzgebühr für das Buch beträgt fünf Euro.
Hier finden Sie die Bezugsquellen und weitere Informationen


Die Ballebäuschen-Pfanne

Ein überraschender Zugang für die Sammlung des Freilichtmuseums erreichte uns Anfang des Jahres aus Skandinavien: Ein 95-jähriger Elberfelder, der seit mehr als 70 Jahren in Schweden lebt, überließ uns eine Ballebäuschen-Pfanne, die bereits von seiner Großmutter genutzt wurde.

Ballebäuschen oder Bommböösjen?
In "Lenkler Platt" heißen die Ballbäuschen übrigens "Bommböösjen" und die Ballbäuschenpfanne ist "en Bommböösjespann". Im Rahmen der Dokumentation ist es für uns interessant zu erfahren, wie unsere Exponate in den verschiedenen Teilen des Bergischen Landes genannt werden.

Dabei können Sie uns helfen:
Aus welcher Ecke des Bergischen Landes kommen Sie? Sagen Sie dort Ballebäuschen, Bollenbäuschen, Ballebäutzes, Bombööschen oder verwenden Sie einen ganz anderen Begriff? Wir freuen und über Ihre Rückmeldung!
Kontakt:
Frederik Grundmeier
02266 9010-0
frederik.grundmeier@lvr.de



Das Lieblingsrezept mit Hefe

Ob Ballebäuschen oder Bommböösjen,
hier ist das Lieblingsrezept unserer Kollegin Elisabeth Walter:


Zutaten:
  • 250 g Dinkelmehl

  • 250 g Weizenmehl

  • ca. 0,5 l Milch

  • 4 bis 5 Eier

  • ½ TL Salz

  • 1 gehäufter EL Zucker

  • 40 g Hefe

  • 2 EL Saure Sahne

  • etwas abgeriebene Zitronenschale

  • nach Geschmack wahlweise 125 g Rosinen oder Apfelstücke mit Schale

  • Fett
Zubereitung:
Die Hefe mit ein wenig Milch in einer Tasse anrühren. Nun können die restliche Milch, die saure Sahne, Eier, Salz, Zucker, abgeriebene Zitronenschale und Rosinen oder Apfelstücke hinzufügt und zu einem Teig verarbeitet werden. Der Teig darf nicht zu flüssig sein. Anschließend an einem warmen Ort gehen lassen, bis er Blasen wirft. Dann mit einem Löffel portionsweise nicht zu große Teigmengen abstechen, damit sich die Ballebäuschen in der Pfanne noch drehen können, um rundherum goldbraun in dem heißen Fett abgebacken werden. Anschließend die noch warmen Ballebäuschen in Zimt und Zucker wälzen.
Guten Appetit!

Kleiner Tipp: Wer keine Ballesbäuschen-Pfanne zur Hand hat, kann einen normalen Topf oder eine Fritteuse verwenden.


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
#93
Die Außenbereiche des Freilichtmuseums öffnen wieder für einen Spaziergang
Wir freuen uns, nach der langen Schließung das Museumsgelände ab dem 11. März wieder für Sie öffnen zu können. Der Besuch ist von dienstags bis sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr möglich.
Der Einlass erfolgt ausschließlich über den Haupteingang (Unterheiligenhoven 16a, 51789 Lindlar). Zum aktuellen Zeitpunkt bleiben alle Museumsgebäude, die Ausstellungen, die Gaststätte, der Kiosk und der Museumsladen weiterhin geschlossen. Der Museumsbesuch ist bis auf weiteres kostenlos.
Bitte beachten Sie für den Besuch einige neue Regelungen:
  • Um mögliche Infektionsketten nachzuvollziehen, ist ein Besuch ausschließlich mit vorab gebuchten Tickets möglich. Dies betrifft ebenfalls Personenkreise, die ohnehin freien Eintritt in die LVR-Museen haben (Fördervereinsmitglieder, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Inhaber*innen einer LVR-Museumskarte).

  • Es gelten die aktuellen Abstands-und Hygienevorschriften.

  • Das Tragen von medizinischen Masken ist auf dem gesamten Gelände des Freilichtmuseums aktuell Pflicht.

Die Tickets zur Anmeldung erhalten Sie unter:
www.shop.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de

Mit dem Link gelangen Sie zum Webshop des Museums, wo Sie Ihre Kontaktdaten und das Datum sowie die gewünschte Uhrzeit Ihres Besuches angeben. Unmittelbar nach der Online-Buchung erhalten Sie per E-Mail Ihr Ticket, die AGBs und den "Fragebogen zu COVID-19 für Besucher*innen". Dieser Fragebogen muss am Tag des Besuchs ausgefüllt am Eingang abgegeben werden.
Falls Sie noch Fragen haben, können Sie uns telefonisch unter 02266 47192-0 erreichen.
Das Museumsteam freut sich auf Ihren Besuch im LVR-Freilichtmuseum Lindlar.


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
#94
Liebe Museumsfreund*innen,
der Frühling zeigt sich aktuell von seiner schönsten Seite und in den Museumsgärten wird fleißig ausgesät. Nach einer kurzen Schließung öffnet das Museumsgelände ab Gründonnerstag, dem 1. April, wieder für Ihren Besuch.
Ein Besuch ist ausschließlich mit vorab gebuchten Tickets und gegen Vorlage eines zertifizierten Schnelltests möglich, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Eine Testbescheinigung muss für alle Personen ab 6 Jahren vorgelegt werden.Die genauen Voraussetzungen, unter denen ein Museumsbesuch möglich ist, können Sie auf unserer Homepage nachlesen. Der Museumseintritt ist frei!
Für die die Osterfeiertage haben wir wieder spannende Themen, aktuelle Projekte und leckere Rezepte für Sie zusammengestellt. In diesem Sinne wünschen wir allen entspannte Feiertage und ein geruhsames Osterfest.
Bleiben Sie auch weiterhin gesund und bis bald im LVR-Freilichtmuseum Lindlar!
Ihr Museumsteam
Hier finden Sie alle wichtigen Informationen für Ihren nächsten Besuch:
  • Aktuelle Informationen zu den Besuchsregeln finden Sie auf unserer Homepage hier .

  • Hier können Sie Ihr Ticket buchen.

  • Informationen zu den Teststellen im Oberbergischen Kreis finden Sie hier.

  • In Lindlar stehen Ihnen die Testzentren der LANG AG für zertifizierte Schnelltests (auch an Ostersonntag und Montag) im Rahmen der kostenlosen Bürgertestung zur Verfügung. Informationen zu den Öffnungszeiten und Standorten finden Sie hier.
Wie ein zweites zu Hause
Unsere Kollegin Elisabeth Walter ist im Freilichtmuseum schon seit über 20 Jahren im Info-Dienst und in der Hauswirtschaft tätig. Dazu ist sie verantwortlich für die Museumsherberge. Ob in der Küche in Hof Peters, ob am Spinnrad oder hinter dem Schreibtisch, die meisten Museumsgäste kennen sie.
Wie hast Du die Öffnung des Museumsgeländes seit dem 8. März erlebt?
Es war wunderbar! Im Publikum gab es viele neue Gesichter und auch viele alte Bekannte. Obwohl alle Häuser geschlossen waren und das Angebot sehr eingeschränkt war, gab es nur positive und fröhliche Reaktionen.
Was empfiehlst Du den Leser*innen zu Ostern?
Die Kontakt- und Abstandsregeln einhalten und keine Ballungspunkte aufsuchen. Wenn das gewährleistet ist: Raus in die Natur. Aber auch zu Hause können Sie Ostereier suchen und verstecken oder die Basteltipps und Rezepte aus dem Freilichtmuseum ausprobieren. Oder Sie besuchen unser Freilichtmuseum mit Voranmeldung und tagesaktuellem zertufizierten Schnelltest.



Betriebsvorbereitung der Feldbahn
Kürzlich fand das erste Treffen der zehnköpfigen Arbeitsgruppe "Feldbahn" des Museumsfördervereins statt. Ziel ist es, die Bahn im Lauf des Jahres 2021 wieder für den Fahrbetrieb vorzubereiten.

Unter der Leitung von Mario Tischhäuser und Reiner Eschbach werden Lokomotiven und Loren sowie die mehr als einen halben Kilometer lange 600 mm breite Bahnstrecke entsprechend hergerichtet und eine Betriebsordnung verfasst.
Wer das Projekt unterstützen möchte und/oder an der Mitarbeit interessiert ist, möge sich bitte unter Tel. 02266/90100 bei Museumsleiter Michael Kamp melden.



Drei Fragen an Niko Lankes (Gärtner im Freilichtmuseum)
Welche Aufgaben hast Du im LVR-Freilichtmuseum Lindlar?
Meine Aufgabe ist die Pflege der Gärten und alles was dazu gehört. Beginnend mit der Beetplanung über die Aussaat und Pflanzung, Bodenbearbeitung und Pflege bis hin zur Ernte und Saatgutgewinnung. Aber auch die Erhaltung der Wege oder der Hecken- und Wiesenschnitt gehören zu meinem Aufgabengebiet.

Was ist das besondere, als Gärtner in einem Freilichtmuseum zu arbeiten?
Das Besondere als Gärtner in einem Freilichtmuseum ist unter anderem, dass man die gesamte Vegetationsphase der Pflanzen – vom Samenkorn bis hin zur Ernte – begleiten kann. Wir säen unsere Pflanzen selbst aus und kaufen keine vorgezogenen hinzu. Zudem gewinnen wir bei einigen Arten unser eignes Saatgut. Ein weiterer, deutlicher Unterschied zum üblichen Gartenbau ist unser Vorgehen beim Pflanzenschutz. Wir verwenden keinerlei Pestizide, sondern verlassen uns auf Nützlinge, wie den Marienkäfer, der sich liebend gerne von Blattläusen ernährt und in einem vielfältigen Garten immer reichlich vorhanden ist.
Was ist Dein Lieblingsplatz im Freilichtmuseum und warum?
Mein Lieblingsplatz im Museum ist das Gewächshaus. Dort beginnt der Kreislauf der Pflanzen, den ich von Anfang bis Ende begleiten werde. Außerdem bin ich dort von vielen Pflanzen umgeben, das macht mich glücklich. Neben dem Gewächshaus bin ich gerne im Garten Ronsdorf. Hier finden unsere Besucher*innen einen Garten vor, der anhand historischer Quellen rekonstruiert wurde. Zudem kann eine große Gemüse- und Blütenvielfalt bestaunt werden und ganz nebenbei ist er einfach schön anzuschauen.




Buchempfehlung

Morsbach aus der Vogelperspektive – Dörfer und Landschaften im Wandel der Jahrzehnte

Der Heimatverein Morsbach e. V. hat einen neuen Bildband mit dem Titel „Morsbach aus der Vogelperspektive“ herausgegeben. In dem vom örtlichen Archivar und Heimatforscher Christoph Buchen verfassten Buch dokumentiert der Autor die grundlegenden Veränderungen des ländlichen Raumes im südlichen Oberbergischen Kreis anhand von Luftaufnahmen aus den Jahren 1930 bis 2019.
Die Publikation umfasst 229 Seiten mit nahezu ebenso vielen Fotografien und ist in der Museumsverwaltung bei Melanie Buddenkotte und Anja Grünhage-Tischhäuser (Tel. 02266/90100) zum Preis von 22,90 Euro erhältlich. Bei Versand fallen Portokosten an.


Was wächst denn da?
Der Frühling steht vor der Tür und endlich beginnt wieder die Gartenzeit! Auch bei uns im Freilichtmuseum tut sich was. Die Beerensträucher im Bandwebergarten wurden zurechtgeschnitten, die Wege gelockert und die Beete vom Unkraut befreit und für die Aussaat vorbereitet. Robuste Arten, wie beispielsweise Dicke Bohnen, sind bereits ausgebracht. Kälteempfindlichere Pflanzen, wie verschiedene Pflücksalate, Kohlrabi oder Mangold, werden derzeit in unserem Gewächshaus vorgezogen. Sie kommen erst im Mai nach den Eisheiligen an die frische Luft.

Auch in unseren Projektgärten kehrt langsam das emsige Treiben zurück. So fanden die ersten Arbeiten im Garten der Bergischen Gartenarche sowie im Kräutergarten statt. Auch in den Patenschaftsgärten sind viele schon wieder aktiv.
Wir wünschen allen einen guten Start und eine erfolgreiche Gartensaison!



Veröffentlichung über die Zeit des Nationalsozialismus
Derzeit bereitet das Museum gemeinsam mit dem Förderverein und dem Geschichtsverein Rösrath eine Veröffentlichung vor, die die Zeit des Nationalsozialismus in den südlichen bergischen Landkreisen thematisieren, aber auch Aufarbeitung und Folgen danach reflektieren wird. Rund 30 Autorinnen und Autoren widmen sich Themen, die die Allgegenwärtigkeit des nationalsozialistischen Regimes im Lebensalltag der Menschen und deren Empfänglichkeit kritisch untersuchen werden.
Die Forschungen haben bereits erste konkrete Ergebnisse gezeitigt und den selbst ernannten oberbergischen „Volkskundler“ und Lehrer Otto Kaufmann (1900-1985) nach mehr als 75 Jahren als einen überzeugten Parteigänger des Nationalsozialismus entlarvt, der die menschenverachtende Ideologie des „Dritten Reiches“ offensiv vertreten hat. Leider war Kaufmann kein Einzelfall: Sein Berufskollege und nicht minder anerkannter völkischer Heimatforscher des Rheinisch-Bergischen Kreises, Dr. Anton Jux (1895-1959), stand ihm in seiner Begeisterung für den NS-Staat in keiner Weise nach. Bei Kriegsende 1945 galt Jux als derart belastet, dass ihn die Alliierten für mehr als zwei Jahre in ein Internierungslager sperrten.



Hasentüten: Last-Minute-Basteltipp für das Osterfest
Aus braunen Briefumschlägen (ohne Fenster) oder Butterbrottüten lassen sich schnell und einfach lustige Hasentüten herstellen, die Sie mit kleinen Überraschungen für Familie und Freunde befüllen können.

Benötigtes Material:
  • Briefumschläge, Butterbrottüten oder andere Papiertüten

  • Buntes Schleifenband

  • Filzstifte oder Wasserfarben zum Bemalen

  • Schere
Die Bastelanleitung erhalten sie als PDF von unserer Museumspädagogin Kirsten Osthoff

Viel Spaß beim Basteln.



Unser Lieblingsrezept im Frühling:
Schnelle Kräuterpfannkuchen mit Bärlauchquark

Zutaten für den Teig (Mengenangabe für 3 Stück):
  • 2 Eier

  • 2 EL Haferflocken

  • 2 EL Mehl

  • etwas Milch

  • 1 Prise Salz

  • Wildkräuter (je nach Belieben: Bärlauch, Löwenzahn, Brennnessel, Giersch oder Vogelmiere)
Die Kräuter klein schneiden und mit den anderen Zutaten in einer Schüssel verrühren. Die Teigmasse anschließend 10 Minuten ruhen lassen und portionsweise in einer heißen Pfanne mit Öl Ausbacken. Fertig sind die herzhaften Kräuterpfannkuchen.

Zutaten für den Bärlauchquark:
  • 1 Packung Quark

  • 2 EL Schmand

  • 2 EL Öl

  • 1 Prise Salz und etwas Pfeffer

  • 1 Bund Bärlauch
Zunächst den Bärlauch klein schneiden, anschließend Quark, Schmand, etwas Öl, eine Prise Salz und Pfeffer in einer Schüssel verrühren. Nun den Bärlauch und nach Belieben weitere Küchenkräuter untermengen. Schon ist der leckere Quark verzehrbereit. Neben den Pfannkuchen passt der Quark auch prima als Aufstrich zu frischem Brot.



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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
#95
Jrön un Jedön – Der digitale Gartenmarkt
Ausgabe 04/2021


Liebe Museumsfreundinnen und Museumsfreunde, liebe Interessierte,
seit über einem Jahr laufen leider viele Dinge anders als wir es gewohnt sind. Auch unser beliebter Gartenmarkt „Jrön un Jedön“ fällt nun bedauerlicherweise erneut aus. Um unsere Ausstellenden in dieser schwierigen Situation aber so gut es geht zu unterstützen, möchten wir diesen die Möglichkeit geben, über unseren Newsletter für ihr Angebot zu werben. Wir haben im Vorfeld alle Ausstellenden des letzten Gartenmarktes angeschrieben und Ihnen im Folgenden ihre Rückmeldungen zusammengestellt.
Vielleicht finden Sie über diesen kleinen „digitalen Gartenmarkt“ ja den ein oder anderen Stand, den Sie sonst bei uns im Museum immer wieder aufgesucht haben. Falls Sie Interesse an den Angeboten haben, bitten wir Sie, die Ausstellenden über die angegebenen Kontaktdaten direkt zu kontaktieren.
Sind Sie auch schon dabei, Ihren Balkon oder den Garten auf die Pflanzsaison vorzubereiten? Bei uns in den Gärten und auf den Feldern sind viele fleißige Hände eifrig bei der Arbeit. Neben einigen Ausstellenden des Gartenmarktes möchten wir Ihnen heute zwei Aktive unserer Patenschaftsgärten vorstellen, denen wir im Laufe des Jahres – hier und in den Sozialen Medien – immer mal wieder über die Schulter schauen werden.
Wir wünschen Ihnen viel spaß beim Lesen und einen guten Start in die Gartensaison – bleiben Sie gesund.
Ihr Team des LVR-Freilichtmuseums Lindlar


Einblicke in die Patenschaftsgärten

Bereits vor 200 Jahren gab es im Bergischen Land viele große Gärten, die außerhalb der Siedlungen angelegt wurden. Diese zweckmäßigen Gärten wurden „Bleche“ genannt und dienten dem Anbau von Gemüse für den Winter, insbesondere von Kohl und Bohnen. Als Beispiel für eine Bleche wurden im Freilichtmuseum die Steinscheider Gärten am ursprünglichen Standort wieder angelegt.

Heute haben ehrenamtlich Aktive Patenschaften für die Pflege und Erhaltung der Gärten übernommen. In diesem Jahr möchten wir Ihnen einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und zwei von ihnen – Doreen und Stephan – bei ihrer Arbeit in den Patenschaftsgärten über die Schulter schauen.
Stephan ist seit letztem Jahr als Gartenpate bei uns aktiv. Mit seiner Begeisterung hat er Doreen angesteckt, die in diesem Jahr dazugestoßen ist. Zu Beginn der Gartensaison standen für beide einige Vorarbeiten an. So war zu überlegen, was wo gepflanzt werden soll und auch die Beete mussten aus dem Winterschlaf geholt, von Beikräutern befreit und mit Pferdemist gedüngt werden. Parallel dazu haben beide zu Hause Kohl, u. a. Weißkohl und Brokkoli, aber auch Fenchel und Knollensellerie vorgezogen. Mit Steckzwiebeln, Knoblauch, Bohnen und Kartoffeln sind im April die ersten Pflanzen in die Beete eingezogen. Weitere werden in Kürze folgen…

Unser Lieblingsrezept: Brennnesseltoast
Zutaten:
  • 2 EL Butter

  • 3 EL Mehl

  • ¼ l Brühe, Salz und Pfeffer

  • Eine Doppelhand Brennnesseln

  • 100 g geröstet Sonnenblumenkerne

  • 100 g Gouda

  • 6 Scheiben Vollkorn-Toastscheiben
Aus Butter, Mehl und Brühe eine dicke Mehlschwitze herstellen und kräftig abschmecken.
Die frischen Brennnesselspitzen kurz blanchieren, mit kaltem Wasser abschrecken, gut ausdrücken und zusammen mit den Sonnenblumenkernen im Mixer zerkleinern.
Nesselmix und dicke Sauce zu einer Paste verrühren, gut würzen und auf leicht geröstete Toastscheiben streichen. Mit dem Gouda bestreuen und für ca. 15 Minuten bei 180 Grad in den Backofen schieben.

Tomatenadel

Tomatenraritäten: historische Tomaten und Wildtomaten, Saatgut von annähernd 500 verschiedenen Tomatensorten, Pflanzen ab jetzt verfügbar. Das Saatgut kann per Post verschickt werden. Der Kauf der schon gezogenen Pflanzen erfolgt kontaktlos bei ihr zu Hause.
Adelheid Coirazza
Adresse: Schneppenweg 8, 51143 Köln
Tel.: 02203-5694369
Website: www.tomatenadel.de


Landschaftenschmecken

Samenfestes Saat- und Pflanzgut: Unter anderem Tomaten, Gurken, Paprika, Chilis, Kürbis und Kräuter sowie ein großes Knoblauchangebot mit 20 Sorten.
Bernd Socher
E-Mail:info@landschaftenschmecken.com
Website mit Online-Shop:
https://landschaftenschmecken.com



Duftpflanzen & Kräuterzauber
Duftpflanzen und Kräuter. Bei Interesse und auch speziellen Wünschen können Sie sich gerne an Frau Oeser telefonisch oder per Mail wenden.
Stefanie Oeser
Mobil: 01577-2430610
E-Mail: stefanieoeser@aol.com



Himmlische Saaten
Erhaltung von alten Nutzpflanzen, Saatgut von Heilkräutern und Duftpflanzen.
Zur Info: Wer in der Eifel-Region wohnt, kann auch bereits gezogene Pflanzen kaufen und in Kelberg-Zermüllen abholen.

Peggy Himml und Peter Ganter
Website mit Online-Shop: https://www.himmlische-saaten.de



Jungpflanzengärtnerei am Klefhof
Bioland zertifizierte Gemüsejungpflanzen wie Auberginen, Zucchini, Kürbisse, Gurken, Physalis, Paprika, Chilis und Tomaten (u. a. unsere sehr robuste „Bergische Wind- & Wetter-Tomate“) sowie verschiedene Kräuter, Blumen und Bienenfutterpflanzen für den Anbau im Freiland, aber auch für Hochbeete und Balkonkübel.

Im Mai veranstalten wir Pflanzenmärkte in Köln Delbrück sowie direkt auf dem Klefhof, auf denen Sie unsere Pflanzen erhalten können. Die Termine finden sich auf der Website. Dort können die Jungpflanzen auch vorbestellt werden. Ebenfalls auf der Website sind Informationen und Anmeldemöglichkeiten zu unserem Workshop „Ein kleiner Schritt in die Selbstversorgung: Balkongärtnern“ zu finden.
Katrin Below
Adresse: Klefhaus 10, 51491 Overath
Tel.: 02207-706685
Website mit Online-Shop: www.klefhof.de



Sensenschule
Handsensen und alles, was zum Mähen benötigt wird: Technik, Können, Equipment. Der Verkauf erfolgt über die Teilnahme am Kurs „Mähen mit der Handsense“.
Stefan Markel
E-Mail: info@sensenschule.de
Kursanmeldung über Website:
www.sensenschule.de



Bienenhonig vom Imker
Bienenhonig aus der eigenen Imkerei. Der Honig kann beim Erzeuger persönlich abgeholt werden. Für Rückfragen und Bestellungen steht Herr Modregger telefonisch zur Verfügung.
Dieter Modregger
Adresse: Welzen 34, 51789 Lindlar
Tel.: 02207-7897



Hanna & Martha
Essig und Öle, Gewürzmischungen, Tunken und Dips, Feinkost aus kleinen Manufakturen. Zum Teil BIO-zertifiziert.
Ralf Simon
Tel.: 02371-942895
E-Mail: post@hannaundmartha.de
Website mit Online-Shop: www.hannaundmartha.de


Casapone

Körnerkissen, Lavendel-, Rosen- und Zirbenprodukte, ätherische Öle, Essenzen und Balsame, Seifen und Hanfprodukte.
Rolf Hafemeister
Mobil: 0170-2096395
E-Mail: casapone@hotmail.de



Gusseiserne Gartenbänke

Restaurierte Gartenbänke aus Gusseisen mit neuen Holzlatten (Eiche). Eventuell mit passenden Stühlen und Tischen. Die Bänke können vor Ort abgeholt werden oder nach Absprache im Nahbereich geliefert werden.
Dr. Hermann Platzen
Adresse: Liefenroth 38, 51645 Gummersbach
Tel.: 02261-9795578
E-Mail: platzen70@t-online.de


Ton in Ton – Keramikwerkstatt

Keramikprodukte aus hochwertigem Steinzeug, Gebrauchs- und Gartenkeramik, künstlerische Einzelobjekte, Ofen- und Wandkeramik.
Petra Kobrow
Tel.: 02262-752620
E-Mail: pkobrow@web.de
Website: www.petrakobrow.de
Instagram: keramikwerstatt_ton_in_ton


Töpferei Distelkamp

Keramik, Gebrauchskeramik wie z. B. die Bergische Butterdose. Die Produkte können über den Onlineshop und über die Abholung vor Ort im Laden erworben werden.
Rainer Brodesser und Tessa Lekebusch
Adresse: Distelkamp 22, 51888 Nümbrecht
Tel.: 02293-2722
Website mit Online-Shop:
www.toepferei-brodesser.de


Krautwild

Schönes für Pflanzenfans. Im Angebot sind T-Shirts, Hoodies und Gymbags aus Bio-Baumwolle mit Motiven einheimischer Wildkräuter bedruckt. Postkarten aus Recyclingpapier mit Wildkräutermotiven und Seidenschals mit Ecoprint.
Judith Verheyen
E-Mail: mail@krautwild.de
Website mit Online-Shop: https://shop.krautwild.de


Wirewood by Hepnow

Gebrauchskunst aus Holz und Draht. Form, Farbe, Funktion und Fantasie, das sind die Zutaten, die die Gebrauchskunst ausmachen. Details zu Showroom und Kunsthandmärkten finden Sie auf der Website.
Martina und Bert Nowonty
Mobil: 0163-6864970
E-Mail: info@hepnow.com
Website: https://hepnow.com/wire


Schmuck aus Silberbesteck

Schmuck aus Silberbesteck – Unikate. Die Stücke können über den Online-Shop und bei einem Besuch im Kölner Atelier nach vorheriger telefonischer Absprache erworben werden.
Doris Simon
Adresse: Lippeweg 55, 51061 Köln
Tel.: 0221-9604279
E-Mail: simon-und-simon@t-online.de
Website mit Online-Shop: https://bribri.de


Ladybirds GbR

Handmade Lampwork Beads, Beadwoven designs, Unikatschmuck.
Kerstin und Margret Weseler
E-Mail: mail2ladybirds@web.de
Etsy: https://www.etsy.com/de/shop/ladybirdsArt
Facebook: www.facebook.com/Kerstin.Weseler.Glass.Artist


Antike Küchenmaschinen

Antike Küchenmaschinen sowie Artikel aus den 1950er und 1960er Jahren.
Heinz Stevens
Adresse: Löh 79, 42929 Wermelskirchen
Tel.: 02196-90312


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald
#96
Das LVR-Freilichtmuseum wünscht frohe Pfingsten
Liebe Leser*innen
im Museumsgelände zeigt sich der nahende Sommer in allen Ecken. Es grünt und blüht in unseren Gärten und auf den Feldern. Genau so aktiv, wie sich die Pflanzenwelt im Museum zeigt, ist auch das Museumsteam hinter den Kulissen dabei, spannende Projekte für Sie zu erarbeiten.

Für die Pfingsttage haben wir wieder aktuelle Themen und leckere Rezepte für Sie zusammengestellt. Neben Einblicke in die Bereiche Bauforschung und Ausstellungsplanung stellen wir unsere neuen Teammitglieder vor und zeigen Ihnen spannende Objekte aus unserer Sammlung.

Trotz sinkender Inzidenzen im Oberbergischen Kreis ist das Museum aktuell weiterhin geschlossen, wir hoffen jedoch, Sie baldmöglichst wieder begrüßen zu dürfen.

Bis dahin wünschen wir Ihnen entspannte Feiertage. Bleiben Sie auch weiterhin gesund und bis bald im LVR-Freilichtmuseum Lindlar!
Ihr Museumsteam


Fachbereich Ökologie
Im April haben Anka Dawid-Töns und Stephan Hahn den Fachbereich Ökologie im LVR-Freilichtmuseum Lindlar übernommen. Dem Museum sind die beiden aber schon länger verbunden.

Anka Dawid-Töns

Vor 16 Jahren habe ich ein Volontariat im Freilichtmuseum Lindlar absolviert. Nach meinem Studium der Empirischen Kulturwissenschaft und Romanistik an der Universität Tübingen ging es direkt ins mir damals noch unbekannte Bergische Land (ich bin am Bodensee geboren). Danach war ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museumsdorf Kürnbach und als freiberufliche Kulturwissenschaftlerin im Rheinland tätig. In dieser Zeit habe ich viele Ausstellungs- und Bildungsprojekte im Kontext Kulturgeschichte und Agenda 2030 geplant und realisiert – einige auch für das Freilichtmuseum und den Förderverein. Nun freue ich mich, wieder fester Bestandteil des Museumsteams zu sein. Künftig bin ich für die Vermittlung der vielfältigen ökologischen Inhalte sowie für die Planung des Seminarprogramms verantwortlich. Was mich an meiner neuen Arbeitsstätte besonders begeistert, ist die Themenvielfalt und die Verbindung historischer, ökologischer und aktueller Themen.

Stephan Hahn

Ursprünglich aus dem westfälischen Soest kommend, hat mich mein beruflicher Weg über mehrere Stationen bis nach Lindlar geführt. Studiert habe ich zuerst an der Universität Bamberg Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit und im Anschluss an der Universität Tübingen Naturwissenschaftliche Archäologie mit Schwerpunkt Archäobotanik. Danach führte mich der Weg mit Beginn meiner (noch laufenden) Promotion weiter zum Bodensee zur Außenstelle des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg. Untersuchungsthema der Arbeit ist der Einfluss von Naturraum und Klima auf die Ernährungslage den Städten im Mittelalter in Südwestdeutschland. Seit gut drei Jahren bin ich nun im Freilichtmuseum Lindlar tätig. Erst als Volontär, dann übergangsweise als Hilfskraft und nun langfristig, was mich überaus freut. Künftig bin ich für die Bereiche Biodiversität, Gärten und Landwirtschaft – sprich für das Museumsgelände – verantwortlich.
Wir freuen uns auf spannende Projekte, auf einen hoffentlich baldigen Normalbetrieb und den Austausch und die Zaungespräche mit unseren Besuchenden.

Wir bauen weiter!

In den vergangenen Wochen wurde das Fachwerkgerüst des Kleinwohnhauses aus Hilden aufgestellt. In den letzten Monaten haben die Kollegen in der Zimmerei mit viel Arbeitseinsatz und Geduld Balken für Balken bearbeitet, um das Wohnhaus auf der im letzten Jahr gegossenen Bodenplatte zu verankern. In den nächsten Wochen geht es dann mit der Dachdeckung, der Ausfachung der Wände und der Aufarbeitung der Fenster und Türen weiter.

Die beiden Kleinstwohnhäuser aus Hilden wurden 1991 vor dem Abriss gerettet und nach etlichen Jahren der Lagerung konnte das erste Wohnhaus 2015 eröffnet werden. Das jetzt aufgebaute Gebäude wurde 1831/1832 von dem Leinweber Peter Sandbach für seine jüngste Tochter Helena und seinen Schwiegersohn, den Schreiner Andreas Geiger erbaut. Sie richteten sich dort eine kleine Werkstatt ein. Das kleine Gebäude war bis in die 1970er Jahre zu Wohnzwecken vermietet. Nach Fertigstellung des Gebäudes präsentieren wir dort die Ausstellung: Land-Frauen-Arbeit in der Weimarer Republik. Der Wiederaufbau und die Ausstellung werden mit Mitteln der Regionalen Kulturförderung des LVR gefördert.
Foto: Alexandra Stiens/LVR-ZMB

In der Scheune Großhecken tut sich was!

Objekte platzieren, Texttafeln anbringen und noch einmal gründlich durchkehren – der Ausstellungsaufbau in der Scheune aus Rösrath-Großhecken ist in vollem Gang. Nachdem wir in den letzten Monaten die Dauerausstellung in dem 1998 translozierten Gebäude inhaltlich und gestalterisch überarbeitet haben, können wir nun die neuen Ausstellungseinheiten in der Mehrzweckscheune integrieren. Die Ausstellungskonzeption und Umsetzung lag dabei in den Händen der Wissenschaftlichen Volontäin Ninon Noack und des Restaurators Karl-Heinz Braun.
Dabei war es uns wichtig, Inhalte möglichst vielfältig zu präsentieren. Neben klassischen Texttafeln finden Sie Informationen auch auf einer bedruckten Tischplatte, einer nachgebauten Hurde zum Dörren oder in einem Buch mit Rezepten zum Einmachen. Passende Objekte für die Werkstatt, den Back- und Arbeitsraum, den Dörrraum sowie den Vorratsraum unterstreichen außerdem die ehemaligen Funktionen der Scheune. Wir freuen uns schon darauf, Ihnen bald die neue Ausstellung präsentieren zu können.

Neues aus der Sammlung

Die rund 32.000 Objekte umfassende Sammlung des Freilichtmuseums wächst weiter: Anfang des Jahres konnte ein historisches, über 100 Jahre altes Ladenschild der „Conditorei & Dampfbäckerei Mathias Lehmann“ übernommen werden. Das Geschäft befand sich ursprünglich an der Hauptstraße in Köln-Dellbrück. Für die wissenschaftliche Dokumentation des Objektes wird nun die Unternehmens- und Familiengeschichte erforscht. Frederik Grundmeier (frederik.grundmeier@lvr.de; 02266 9010-120) freut sich daher über jeden weiterführenden Hinweis!

Pächter*in für Gastronomie gesucht

Die Museumsgaststätte "Lingenbacher Hof" im LVR-Freilichtmuseum Lindlar ist ab dem Herbst 2021 neu zu verpachten.
Kontakt für Interessierte:
LVR-Freilichtmuseum Lindlar
Herr Sielhorst
02266 9010-126
Dieter.sielhorst@lvr.de


Unser Lieblingsrezet im Mai:
Frühlingshaftes mit Fichtenspitzen




Herstellung des Suds:

1-Liter-Messbecher gefüllt mit zarten, hellgrünen Fichtenspitzen in einem Kochtopf mit einem Liter Wasser auffüllen und 5 bis 10 Minuten sprudelnd kochen.

Anschließend den Sud abkühlen lassen. Den nun milchig trüben Sud durch ein Sieb gießen und die Fichtenspitzen ausdrücken, damit das säuerliche Aroma vollständig genutzt wird.

Weiterverarbeiten zu Gelee:

500 ml Sud (nach belieben den Saft einer halben Zitrone hinzufügen) mit 500 g Gelierzucker vier Minuten kochen.

Die nun bernsteinfarbene Flüssigkeit heiß in saubere und trockene Marmeladengläser füllen und luftdicht verschließen. Schmeckt gut als Brotaufstrich oder zu Eis und anderen Desserts wie Quarkspeise, Grießpudding, Milchreis und Crepes

Weiterverarbeiten zu Sirup:
500 ml Sud mit 500 g Haushaltszucker bei mittlerer Hitze und ständigem Rühren auf die Hälfte eindampfen. Das dickflüssige, hellgelbe Sirup heiß in saubere und trockene Gläschen füllen und luftdicht verschließen. Eignet sich zum Süßen von Kräutertees.


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Grundsteinlegung NSG- u. FFH-Gebiet
Wupper bei Radevormwald


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