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Licht und Kälte
13.12.2013, 06:04
Beitrag #61
RE: Licht und Kälte
(13.12.2013 05:59 )Lothar61 schrieb:  Hallo Sigi

Wenn möglich am besten den Stall so umkonstruieren, dass Du ein größeres Fenster hinbekommst...

Viele Grüße
Lothar

ja, sehe ich genau so. Oder noch ein Fenster zusätzlich einbauen, oder verglaste Tür, oder Dachfenster, sondt bleibt nur Kunstlicht.
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13.12.2013, 19:29
Beitrag #62
RE: Licht und Kälte
N' Abend zusammen Smile!

Heute der erste Tag mit 9 Eiern. Natürlich werden jetzt so peu a peu die ältesten Junghennen legereif, aber für Mitte Dezember trotzdem: ohh...
Heidis Gedanken, dass die Hennen an den kurzen Wintertagen nicht genügend Futter aufnehmen können, um auch noch Eier draus zu basteln, und es somit mehr die Ernährung als das Licht als limitierender Faktor an sich ist, finde ich übrigens gar nicht mal so abwegig.
Ich habe nämlich eine ziemlich funzelige, uralte Glühbirne im Hühnerstall (mal mindestens 4 Jahre alt), die sicher nicht mal ein Dschungel- Dämmerlicht ergibt...
Jedenfalls hatte ich 9 Eier am Tag das letzte Mal im Mai, und im Sommer haben die Tucken ja nun wirklich mehr als ausreichend Licht zur Futteraufnahme etc. ...
Ich vermute also wirklich mal, dass eher die Gehalte des Futters das A und O sind. Werde mal im nächsten Jahr aufpassen: Wenn die Eierleistung da nach Mai gleichbleibt, statt wie bislang langsam wieder abzuebben, dann lieget nicht am Licht, sondern an der Qualität des Futters...

Borger:
Ja, ich hatte mich mit denen beschäftigt, stimmt. Bezeichnenderweise sind auch meine beiden verbliebenen Quasi- Buschhennen, die Javaneserhenne und ihre Tochter, abgesehen von den noch zu jungen Junghennen, die einzigen in der Truppe, die konsequent immer noch nicht legen, was auch ok so ist.
Eine durchschnittliche Lebenserwartung kann ich Dir leider nicht sagen, aber vier Jahre sind für einzelne Tiere absolut bestätigt.

Grüße,
Andreas
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14.12.2013, 03:53
Beitrag #63
RE: Licht und Kälte
Moin zusammen.

(13.12.2013 05:59 )Lothar61 schrieb:  Wenn möglich am besten den Stall so umkonstruieren, dass Du ein größeres Fenster hinbekommst...

Wenn das so einfach ginge, hätt ich garnicht gefragt. Ne Glastür als Außentür wäre noch ne Möglichkeit...

(13.12.2013 06:04 )Murmel schrieb:  ja, sehe ich genau so. Oder noch ein Fenster zusätzlich einbauen, oder verglaste Tür, oder Dachfenster,

Die Tür ist dummerweise auch noch an einer Ecke vom Grundriss, das würde also maximal auch nur in in diesem Teil was bringen. Spiegelkacheln an die Seitenwand neben der Tür? [Bild: haeh.gif]

Zitat:sondt bleibt nur Kunstlicht.

Das wär jetzt meine Frage gewesen, was ich da einplanen müsste für - sagen wir mal - 3,5m x 3m. Die 3,5m sind fix, mit den 3m wäre ich (noch) flexibel, weil die Trennwand noch nicht steht. Momentan denke ich mir, lieber zu groß als zu klein, man weiß ja nicht, was einem später noch so für Ideen kommen. Oder kann ein Hühnerstall auch zu groß sein? Zum Verständnis: Es soll ein Teil eines vorhandenen Raums abgeteilt werden.

Sigi
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14.12.2013, 07:50
Beitrag #64
RE: Licht und Kälte
(13.12.2013 19:29 )Okina75 schrieb:  Heidis Gedanken, dass die Hennen an den kurzen Wintertagen nicht genügend Futter aufnehmen können, um auch noch Eier draus zu basteln, und es somit mehr die Ernährung als das Licht als limitierender Faktor an sich ist, finde ich übrigens gar nicht mal so abwegig.
Ich habe nämlich eine ziemlich funzelige, uralte Glühbirne im Hühnerstall (mal mindestens 4 Jahre alt), die sicher nicht mal ein Dschungel- Dämmerlicht ergibt...

Ich nutze im Hühnerstall eine ganz normale Energiesparlampe.
(mir geht es einfach nur darum das die Hühner in den Abendstunden noch Fressen aufnehmen)
Ich halte zur Zeit 5 einer Großrasse und 19 einer Zwergrasse.
Täglich werden bis zu 15 Eier gelegt,und das finde ich ein gutes Ergebnis für Dezember.

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14.12.2013, 09:51
Beitrag #65
RE: Licht und Kälte
Hallo

Nun ja, wenn sonst nix geht, geht halt nur Kunstlicht. Ich selber verwende jetzt im Winter LED Birnen in den Ställen.

Funzelige Glühbirnen machen so unfunzelige Stromrechnungen. Von Energiesparlampen habe ich mal in einem anderen Thread gelesen, dass Hühner deren Flackern sehen können und dass es sie nervös macht.

Viele Grüße
Lothar
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14.12.2013, 10:31
Beitrag #66
RE: Licht und Kälte
Die heute erhältlichen Energiesparlampen haben alle elektronische Vorschaltgeräte, dadurch "flackert" nichts mehr, nur alte Neonröhren ohne EVG haben diesen Nachteil. http://de.wikipedia.org/wiki/Vorschaltger%C3%A4t
Wichtig ist halt die Kelvin Zahl des Leuchtmittels, die Hormonproduktion wird nur bei Lampen mit kalt weißen Licht (über 5400 Kelvin) angeregt. Wir Menschen empfinden diesen Licht als kalt, sehr hell. Die Hühner (Vögel) sehen ein anderes Spektrum, wie wir Menschen. Was wir sehen und denken es wäre hell empfinden Hühner bei warmen Licht als dunkel, sie brauchen Licht mit mind. 5400 Kelvin.
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14.12.2013, 10:40
Beitrag #67
RE: Licht und Kälte
(14.12.2013 09:51 )Lothar61 schrieb:  Von Energiesparlampen habe ich mal in einem anderen Thread gelesen, dass Hühner deren Flackern sehen können und dass es sie nervös macht.

Meine Hühner machen auf mich keinen nervösen Eindruck.

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14.12.2013, 15:19
Beitrag #68
RE: Licht und Kälte
(14.12.2013 03:53 )Sigi schrieb:  Moin zusammen.

(13.12.2013 05:59 )Lothar61 schrieb:  Wenn möglich am besten den Stall so umkonstruieren, dass Du ein größeres Fenster hinbekommst...

Wenn das so einfach ginge, hätt ich garnicht gefragt. Ne Glastür als Außentür wäre noch ne Möglichkeit...

(13.12.2013 06:04 )Murmel schrieb:  ja, sehe ich genau so. Oder noch ein Fenster zusätzlich einbauen, oder verglaste Tür, oder Dachfenster,

Die Tür ist dummerweise auch noch an einer Ecke vom Grundriss, das würde also maximal auch nur in in diesem Teil was bringen. Spiegelkacheln an die Seitenwand neben der Tür? [Bild: haeh.gif]

Zitat:sondt bleibt nur Kunstlicht.

Das wär jetzt meine Frage gewesen, was ich da einplanen müsste für - sagen wir mal - 3,5m x 3m. Die 3,5m sind fix, mit den 3m wäre ich (noch) flexibel, weil die Trennwand noch nicht steht. Momentan denke ich mir, lieber zu groß als zu klein, man weiß ja nicht, was einem später noch so für Ideen kommen. Oder kann ein Hühnerstall auch zu groß sein? Zum Verständnis: Es soll ein Teil eines vorhandenen Raums abgeteilt werden.

Sigi

ich denke, zu groß kann ein Stall nur sein, wenns wirklich popokalt wird und die Tiere ihn nicht mehr ausreichend aufwärmen können mit der Eigenwärme.

LG, Helma
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14.12.2013, 17:34
Beitrag #69
RE: Licht und Kälte
(13.12.2013 19:29 )Okina75 schrieb:  Jedenfalls hatte ich 9 Eier am Tag das letzte Mal im Mai, und im Sommer haben die Tucken ja nun wirklich mehr als ausreichend Licht zur Futteraufnahme etc. ...
Ich vermute also wirklich mal, dass eher die Gehalte des Futters das A und O sind. Werde mal im nächsten Jahr aufpassen: Wenn die Eierleistung da nach Mai gleichbleibt, statt wie bislang langsam wieder abzuebben, dann lieget nicht am Licht, sondern an der Qualität des Futters...

Es wird im nächsten Jahr auch ab Mai weniger Eier geben, das liegt schon daran das das die Hauptlegezeit des Geflügels ist. Übrigens haben wir Anfang Juni den längsten Tag, von da an wird jeder Tag kürzer und das merken auch die Tiere. Wenn Du mehr Eier willst, dann solltest Du ab Oktober Licht an machen.
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14.12.2013, 17:41
Beitrag #70
RE: Licht und Kälte
(14.12.2013 17:34 )hagen320 schrieb:  Übrigens haben wir Anfang Juni den längsten Tag, von da an wird jeder Tag kürzer und das merken auch die Tiere. Wenn Du mehr Eier willst, dann solltest Du ab Oktober Licht an machen.

Sonnenwende 21.juni

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14.12.2013, 17:42
Beitrag #71
RE: Licht und Kälte
(14.12.2013 09:51 )Lothar61 schrieb:  Hallo

Nun ja, wenn sonst nix geht, geht halt nur Kunstlicht. Ich selber verwende jetzt im Winter LED Birnen in den Ställen.

Funzelige Glühbirnen machen so unfunzelige Stromrechnungen. Von Energiesparlampen habe ich mal in einem anderen Thread gelesen, dass Hühner deren Flackern sehen können und dass es sie nervös macht.

Viele Grüße
Lothar

Google mal Bird Lamp, dann findest Du Sparlampen die für Vögel geeignet sind.
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14.12.2013, 17:57
Beitrag #72
RE: Licht und Kälte
Bei Hühner, auch wenn es Vögel sind, halte ich die "Bird Lamp" für raus geschmissenes Geld. Die haben zusätzlich nur einen Anteil von UV-B und UV-A in ihrem Licht. Nach 20-30 cm ist der aber fast gleich null, zusätzlich nach einem Jahr Benutzung auch fast weg. Wie soll man den in 30 -40 cm Höhe dies anbringen, damit es Sinn macht?

Bei meinen Wellis und Ziegensichtichen mach es wiederum Sinn, da kann man die Lampe über einer Sitzstange recht gut plazieren.
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14.12.2013, 18:39 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.12.2013 18:40 von Murmel.)
Beitrag #73
RE: Licht und Kälte
Vitamin D im Futter reicht völlig aus, muss nicht unedingt Extralampe sein. Ich ziehe meine Küken ersten 3 Wochen im Haus, da sehen die auch keine Sonne. Aus Kükenstarter haben die genug Vitamin D, wenn du noch was dazu futterst oder selber mischst, soll auf Vitamine (nicht nur D) besonderes Acht nehmen. Vitamin A und E Mangel kann auch gravierende Volgen haben.
Minerallfutter erhält alle nötigen Vitamine, die einzeln zu fühgen wird ja so wie so etwas kompliziert.
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16.12.2013, 09:13
Beitrag #74
RE: Licht und Kälte
Hi

Das UV Licht in der Bird Lamp macht mir da weniger Sorgen bzw. das fehlende in anderen Lampen.

Die Preise für die Bird Lamps sind vollkommen uncool. Eine LED Birne neuester Technologie unseres holländischen Markenherstellers bekomme ich für knapp 8 Euronen.

Viele Grüße
Lothar
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16.12.2013, 09:47
Beitrag #75
RE: Licht und Kälte
Den Preis von 30 - 40 € finde ich mehr als unCool
Außerdem erhalten unsere Hühner ja Sonnenlicht,im Gegensatz zu Vögeln die in Käfigen gehalten werden und meist nur in Wohnungen stehen.

Die Bird Lampe wurde speziell entwickelt, um Vögeln in der Gefangenschaft, die kein direktes Sonnenlicht erhalten, eine künstliche Quelle lebenswichtiger UV-Strahlen zu bieten. Die meisten der von uns gehaltenen Vögel stammt aus wärmeren Regionen, so dass direktes Sonnenlicht um so wichtiger für sie ist.
Die Arcadia Vogellampe enthält spezielles Phosphor, das UV-Licht abgibt. Dadurch kann sie das Lichtspektrum der Sonne nachbilden, inklusive 12% UV-A und 2,4% UV-B.

Ich sehe keinen Grund im Hühnerstall eine solche Lampe zu nutzen.

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28.11.2014, 17:15 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.11.2014 17:17 von Roksi.)
Beitrag #76
RE: Licht und Kälte
(08.12.2013 19:01 )borger schrieb:  Die Legelistung ist genetisch vorgegeben und lässt sich weder durch Licht noch durch Superfutter künstlich erhöhen. Eine Brahma-Henne wird selbst mit täglich 24Std. Höhensonne nicht zum Turboleger.
Beeinflussen kann man die Legeleistung grundsätzlich nur in eine Richtung: Abwärts! Wenn ein Huhn seine genetisch vorgegebene Legeleistung nicht erreicht, dann durch Mangel bei Haltung oder Fütterung.
Unter 15 Grad plus verlieren Hühner Wärme und müssen diesen Verlust durch zusätzliches verbrennen von Futter ausgleichen. Desto kälter desto mehr. Fehlt dann auch noch genügend Licht für den Stoffwechsel, dann wird’s eng mit dem Selbsterhalt und zusätzlich noch ein Ei legen. Die Hühner haben sich diesem Notstand mit einer ausgiebigen Legepause im Winter angepasst. Auch die war in den Genen festgeschrieben.
Wer jetzt mit Geschichten aus der „guten alten Zeit“ kommt, sollte zuerst bedenken, dass die Legeleistung vor 100 Jahren noch bei sagenhaften 90 Eiern pro Jahr lag.

Durch Zucht und bessere Haltungsbedingungen wurden daraus über 300 Eier bei Hybriden. Bei denen steht in den Genen nicht: „lege 400 Eier und falle tot um“ sondern „mache keine Legepause“. Dafür benötigen sie dann eine Haltung, die ihnen auch ganzjährig das Eierlegen ermöglicht. Und das sind min. 12 Std. Licht und vollwertiges Futter (siehe Basti’s Futterrechner) mit ein paar Körnern ist es nicht getan.
Die Ansprüche der verschiedenen Rassen liegen dann abhängig vom Zuchtstand entsprechend tiefer. Aber auch sie haben eine genetisch vorgegebene Legeleistung – und wenn die nicht erreicht wird, sollte man Haltung/Fütterung überdenken.

Wer seinen Hühnern also ganzjährig min. 12 Std. Licht gönnt, der presst sie nicht aus sondern tut ihnen in jedem Fall Gutes. Auch denen mit nicht so hoher Legeleistung.
Nun klappt das Mängelvermeiden nicht in jedem Fall. So wird kaum jemand ganzjährig 15 Grad halten können. Wer dann allerdings in Unkenntnis des Sachverhaltes seine Hühner auch noch kalorienarm füttert, der begeht zusätzlich zu dem Unvermeidbaren noch einen vermeidbaren Fehler. Im Winter sollten es für den Wärmeverlust ein paar Kalorien mehr sein. Durch mangelhafte Haltung werden die Hühner nicht geschont sondern strapaziert – auch wenn es gut gemeint war.
Sehr interessanter Beitrag! Schade, dass Du überhaupt nur 2 Beiträge hier geschrieben hast...

Zu diesem Beitrag ergab sich bei mir dann eine Überlegung:

Ich habe im INet oft Aussagen gefunden, dass die "Hochleistungshybriden" durch das Legen der Eier nach ca. 2 Jahren eben durch dieses "Power-Legen" "erschöpft" seien (oder so ähnlich).

Nun, wenn man Deinen Beitrag zur Hand nimmt, liegt diese Erschöpfung gar nicht vor. Bzw. dafür müssen völlig andere Ursachen vorliegen.

Wenn eine Henne also durch die (In)Zucht genetisch auf Eier legen gezüchtet wird, werden andere Faktoren überhaupt nicht beachtet. Nun, wenn eine Legehybride sowieso nach 2 Jahren die Eierproduktion extrem vermindert, ist es dann egal, ob sie 7 Jahre leben soll. Wird ja eh geschlachtet. Das bedeutet also, genetisch wird weder auf Lebensalter noch auf gesundheitlichen Zustand nach 2 Jahren geachtet.

Somit wäre die Aussage, die Hühner werden durch viele Eier legen ausgelaugt, schlicht falsch, oder? Sondern die Genetik produziert bewusst Krüppel-Lebewesen, welche wie Maschinen optimales Ergebnis innerhalb des absehbaren Zeitrahmens mit abschätzbarem Kostenaufwand liefern müssen. Nicht ihre Eierproduktion ist die Ursache für die Erschöpfung und "ausgelaugt sein". Sondern die weitere Lebensqualität wird bei der Zucht zugunsten der Eierproduktion schlicht außer Acht gelassen.

Damit kann man auch nicht sagen, dass die Hühner, die viele Eier (z.B. in der "unpassenden dunklen Jahreszeit") legen, ausgelaugt, bzw. "missbraucht" werden können. Sondern es geht darum, dem Huhn schlicht optimale Lebensbedingungen, auf sein gesamtes Leben gesehen, anbieten zu können. Wenn dabei mehr Eier produziert werden, ist es eher ein Zeichen, dass die Haltungsbedingungen für Hühner in der Winterzeit so optimal sind, dass ihr Organismus sogar noch Eier produzieren kann.

Wie die optimalen Lebensbedingungen aussehen, hängt von Rasse und jeweiliger Haltung ab. Da spielen Erfahrungen des Einzelnen eine große Rolle und kommunikativer Austausch untereinander sorgt dafür, dass die Halter untereinander die Informationen weitergeben. (Wissen hat nur einen Sinn, wenn es weitergegeben wird, hat mir heute jemand geschrieben - passt an dieser Stelle wunderbar in Kontext. Wink )

Noch eine Überlegung also:
Sollten die Hühner während des Eierlegens krank oder sonst wie "müde" sein, dann wird es wohl nicht an der (übermäßigen) Eierproduktion liegen. Eier legen kann nur diesen Krankheitszustand verschlimmern, aber nicht verursachen.

Oder was sagt ihr dazu?
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29.11.2014, 12:03
Beitrag #77
RE: Licht und Kälte
Je nach Rasse ist die max. Lebenslegeleistung auf 5-600 Eier begrenzt. Daran hat sich nichts geändert. Siehe auch hier: http://forum.fluegelvieh.de/showthread.p...3#pid26333

Ob man den Hühnern allerdings einen "Gefallen" tut (wie im obigen Beitrag postuliert), wenn sie rund um die Uhr legen, wage ich zu bezweifeln.

Man stelle sich bitte doch mal vor, Frauen hätten alle 5 Tage ihren Zyklus statt alle 28 Tage, aber dafür wäre mit 21 Jahren Schluß! - Wie verbraucht würden denn dann 21jährige Mädels aussehenAsk

Selbstverständlich kann man auch bei Rassehühnern die Legeleistung/Jahr etwas "fördern", indem man für mindestens 12 Stunden Licht/Tag + ausreichend Wärme (>15°C) sorgt. Allerdings muß man dann auch in Kauf nehmen, daß sie evtl. mitten im tiefsten Winter anfangen wollen zu brüten.
Abgesehen von Eingriffen in natürliche Abläufe, die sich fast immer als Bumerang erweisen, sollte man auch den Kosten- Nutzenfaktor nicht aus dem Auge verlieren. Strom kommt zwar aus der Steckdose, kostet aber trotzdem Geld. Und in diesem Falle weitaus mehr, wie unsere "Landhennen" bereit sind im gegenzug mehr zu produzieren. Jubel

LG Tex

http://www.woldegk-wetter.de/
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29.11.2014, 13:02
Beitrag #78
RE: Licht und Kälte
(29.11.2014 12:03 )Tex schrieb:  Je nach Rasse ist die max. Lebenslegeleistung auf 5-600 Eier begrenzt. Daran hat sich nichts geändert. Siehe auch hier: http://forum.fluegelvieh.de/showthread.p...3#pid26333

Ob man den Hühnern allerdings einen "Gefallen" tut (wie im obigen Beitrag postuliert), wenn sie rund um die Uhr legen, wage ich zu bezweifeln.

Man stelle sich bitte doch mal vor, Frauen hätten alle 5 Tage ihren Zyklus statt alle 28 Tage, aber dafür wäre mit 21 Jahren Schluß! - Wie verbraucht würden denn dann 21jährige Mädels aussehenAsk

Selbstverständlich kann man auch bei Rassehühnern die Legeleistung/Jahr etwas "fördern", indem man für mindestens 12 Stunden Licht/Tag + ausreichend Wärme (>15°C) sorgt. Allerdings muß man dann auch in Kauf nehmen, daß sie evtl. mitten im tiefsten Winter anfangen wollen zu brüten.
Abgesehen von Eingriffen in natürliche Abläufe, die sich fast immer als Bumerang erweisen, sollte man auch den Kosten- Nutzenfaktor nicht aus dem Auge verlieren. Strom kommt zwar aus der Steckdose, kostet aber trotzdem Geld. Und in diesem Falle weitaus mehr, wie unsere "Landhennen" bereit sind im gegenzug mehr zu produzieren. Jubel
Was ich nicht ganz verstehe aus Deiner Erklärung:
müssten dann die Hühner im warmen Ländern nicht verbrauchter aussehen, als bei uns? Weil sie aufgrund von Wärme und Licht mehr Eier legen müssten? Grübel

Gruß
Roksi
1,1 Maxi Homo Sapiens 1,2 Mini Homo Sapiens 1,1 Felis silvestris f. catus
0,1 Araucana, 0,1 New Hampshire, 0,1 Barnevelder, 0,1 Amrock, 0,3 Zwergkaninchen
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29.11.2014, 14:04
Beitrag #79
RE: Licht und Kälte
Bei mir gehen die Hühner von selbst um ca 16:30 in den Stall. Ich habe dort eine Wärme Lampe an also Rotlicht. Die hängt sehr hoch gibt also eigentlich keine Wärme ab aber macht den stall hell. Die Hühner sind dann noch am scharren und fressen und trinken, putzen sich. Keiner schläft dann sofort. ..
So gegen 19:00 Uhr schalte ich dann die Lampe aus.
Das hat mein Vater früher bei seinen Enten so gemacht. Ich habe den Eindruck das meine Hühner das auch gut finden nicht sofort im Dunkeln Stall hocken zu müssen. Wegen der Eier ist mir das eigentlich wurscht. Sie legen im Moment am Tag 6-8 Eier.

4 Zwergseidenhennen ,1 Sultanhenne ,9 Bantamhennen, 5 Zwergwayandotten, 1 Seidenhahn, 1 Sultanhahn ,1 Bantamhahn.....HeartHeartHeart
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29.11.2014, 14:50 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.11.2014 14:52 von Arne.)
Beitrag #80
RE: Licht und Kälte
Zitat:Was ich nicht ganz verstehe aus Deiner Erklärung:
müssten dann die Hühner im warmen Ländern nicht verbrauchter aussehen, als bei uns? Weil sie aufgrund von Wärme und Licht mehr Eier legen müssten?

Also, DAZU kann ich dir, aus 3-jähriger Erfahrung folgendes sagen: die Hühner hier sind Kreuzungen, aus Kampfhühnern/leichten Landhuhnrassen. Die legen höchstens 50 Eier pro Jahr! Es gibt natürlich auch "brasilianische Legehennen", Legeleistung vergleichbar mit unseren Legehennen! Die leben auch maximal 2 Jahre und das war es!
Bei mir habe ich jetzt 20 dieser Hennen gehabt, im letzten Jahr lagen so, mit und mit, 5 Hennen tot im Stall/Unterkunft! Sie dürfen bei mir sogar Auslauf genießen (wenn es sehr warm ist, sitzen/liegen sie aber im Schatten!).
Was mir gut passen täte, wären Leghorn; die legen weiße Eier und die sind hier seeeeeehr begehrt! Dafür könnte ich locker 1000 Gs./Stück verlangen.
Der Umrechnungskurs liegt bei Euro/Guaranie: 1 ./. 5550 Gs.!!!

Winken Lieber Ratten im Keller, als Verwandte im Haus!Haudichweg!!!
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