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Der böse Hahn
#1
Es hat sich mitlerweile soviel zu meinem "Dicken" angesammelt, dass ich es hier mal schreiben muss. Der Dicke ist mein recht großer (4,5kg) braun-porzellanfarbiger Wyandotten Zuchthahn.

Nachdem ich jeden Tag beim Füttern angegriffen wurde, habe ich zurückgeschlagen, seitdem hackt er wenigstens nicht mehr in die Hände.

Am Samstag hatten wir vom Verein her Kleintiermarkt und ich war bis 15 Uhr nicht da. Als ich dann den Hühnerhof betrat bot sich mir ein erschreckendes Bild: Der Dicke hat den Zaun zum Nachbargehege auf einer Länge von 2 Metern in einzelne Drähte zerteilt. Im Nachbargehege wurde dann der Silber-Schwarzgesäumte Hahn zurechtgewiesen, sodass der dann ziehmlich rot aussah.
Als nächstes wurde die plötzlich bestehende Nachbarschaft zu den Legehenne und ihren 4 Hähnen genutz, um mehrere Kämpfe zwischen den Latten des Holztores hindurch auszutragen. Das Tor sah fantastisch aus, schlimmer als hätte ich dort einen ohne Kopf hingehangen. Zum Glück hat das Tor stand gehalten, aber die 4 Hähne draußen waren blutüberströmt.
Den Zaun hab ich dann erneuert und den Hahn wieder eingesperrt.

Sonntag hat alles gut funktioniert, aber Montag bin ich Vormittag fast in Ohnmacht gefallen. Um 10 will ich schnell eine Scheibe Brot zu den Hühnern bringen, da steht der Dicke noch ein gehege weiter drüben als Samstag! Das ausgetauschte Stück Sechsecksgeflecht und 4 Meter zum nächsten Nachbargehege total im Eimer.
Natürlich hab ich das Brot ins ganz linke Gehege geworfen, weil ich den Dicken nicht gleich gesehen habe, dann hatte ich plötzlich 3 Zuchtstämme in einem Gehege ohh
Zaun zusammengebunden und Hühner sortiert. Jetzt habe Estrichmatten als Zaun gekauft und eingbaut, die machen einen stabilen Eindruck. Da hat er sich 2 mal den Kamm richtig anghauen, und den Zaun dann akzeptiert. Big Grin

Wenn ich es nicht ganz genau wüsst, würde ich sagen, dass der Großvater vom Dicken ein Kämpfer gewesen ist, aber bis 2008 zurück war da keiner beteiligt.
Gruß Sebastian

#2
Ja, manchmal schlägt das Blut eines Vorfahren noch nach Jahrzehnten durch.DodgyRolleyes
Bin mal gespannt, wann meine beiden ZC-Gockels sich gegenseitig akzeptieren. Im Moment sehen beide (Vater und Sohn!) eher wie Nackthalshühner aus. Aber wie blutige (!) Nackthalshühner!!Angry Und das wird jeden Morgen neu "aufgewärmt"!Teufel
Ich bin unschuldig!
Winken Lieber Ratten im Keller, als Verwandte im Haus!Haudichweg!!!
#3
Fotos ich will blutige Fotos sehnBig Grin

und wie sieht es mit Wetten aus? wer nimmt welche an?Jubel Laola 1

Bin ich froh das sich meine Gelbe Kugel anständig benimmt
#4
Big Grin Ich hab schon überlegt, ob ich mal die Türe zum Brahmagehege offen lasse, und mit der Kamera daneben stehen bleibe. Da lohnt sich ne Wette, aber ist das nicht verboten?
Gruß Sebastian

#5
(09.02.2011,16:00 )Hühnerbasti schrieb: ...Da lohnt sich ne Wette, aber ist das nicht verboten?...

Das Wetten auf Hahnenkämpfe ist -hier in Deutschland (Europa insgesamt auch?)- verboten. Aber Rangfolge"unterredungen" zwischen Zuchthähnen...AskSchlachten wie will man das verbieten? Man kann versuchen, es zu unterbinden...Schlachten
Bei Teenagern heißt es: wo ein Wille, da ist auch irgendwo ein Gebüsch... auf Hähne umgemünzt würde ich sagen: wo auch nur das winzigste Loch im Zaun, da...
Rolleyes
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#6
Sad ich hab sie erst mal zusammengelassen, und gefilmt, es war kurz, schmerzlos und unspektakulär, der Brahma hat nach einem Schups den Schwanz eingezogen, ich bin enttäuscht.

Hier die Bilder von Samstag:
1. Das Tor:
       

2. Der SSG Zuchthahn
       
   

3. Der SSG Reservehahn
   
Gruß Sebastian

#7
LOL, großer Hahn mit kleiner Klappe, wie? Ich hab mal ein paar Fotos von meinen kleinen "Kampfgockels" rausgesucht! Man bedenke: ZC-Hähne wiegen nur so um die 1000-1200 Gramm!!Respekt


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#8
CoolRolleyes So sehen Vater und Sohn im Moment übrigens auch aus!AAAhhh
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#9
AAAhhh
Solche Bilder kenn ich noch aus den Zeiten, als die Hähne noch keine Wyandotten waren und somit keinen Rosenkamm hatten. Am Rosenkamm gibts keine Zacken zum anzapfen, da läuft dann nicht ganz so viel roter Saft.Big Grin Zwerggockels sind sowieso giftiger als die großen.
Gruß Sebastian

#10
(09.02.2011,22:50 )Hühnerbasti schrieb: ...Zwerggockels sind sowieso giftiger als die großen....

CoolWorauf Du eine lassen kannst! Der "schwarzblutige" vor dem Torfsack ist nach diesem Blutbad als Reservehahn zu den Jersey Giants umgezogen (worden) und hat dem damaligen Jersey-Hahn den Tretakt regelmäßig vermiest: er wartete, bis der Dicke seinen Job machte, flitzte von hinten an das Päärchen heran und schubste den JG von seiner Henne runter und "verflüchtigte" sich anschließend in gegensätzliche Richtung! Wenn der dicke JG sich dann endlich wieder orientiert hatte, war der Übeltäter schon lange wieder in sicherer Entfernung! Es war zum Schießen komisch!!Arne
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#11
haha das sieht ja mal übler aus als es wahrscheinlich ist.meine hähne waren immer brav auch untereinander,allerdings waren das immer nur jugendstadien
#12
(10.02.2011,00:05 )Fuxx schrieb: ...haha das sieht ja mal übler aus als es wahrscheinlich ist...

Denkste!Sprachlos Die sehen wirklich nicht nur so schlimm aus, die waren auch echt kurz vor dem Exitus!AAAhhh Vor reiner Erschöpfung wohlgemerkt!
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#13
...da bin ich ja ganz froh, das sich meine indischen Zwergkämpfer zwar auch ab und an mal prügeln - aber deren Geprügele besteht eher aus schubsen/catchen - blutig wird es in der Regel nicht.
Dumm nur, wenn eine bis dahin ruhige Hahnenherde einen Tag vor der Ausstellung in Wallung gerät und den einzigen schlammigen Bereich des gesamten Auslaufs als Arena benutzt...
   

   

Danach war dann - in Anbetracht der Ausstellung am nächsten Tag - ein Vollbad und Übernachtung (trocknen) im Wohnraum angesagt:

   
#14
(10.02.2011,11:16 )Enemy schrieb: ...Danach war dann - in Anbetracht der Ausstellung am nächsten Tag - ein Vollbad und Übernachtung (trocknen) im Wohnraum angesagt:...

Big Grin Deine Rabauken wollten nur ins Warme/Trockene...
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#15
Zitat:Dumm nur, wenn eine bis dahin ruhige Hahnenherde einen Tag vor der Ausstellung in Wallung gerät und den einzigen schlammigen Bereich des gesamten Auslaufs als Arena benutzt

Wenn es einen Tag nach der Ausstellung total matschig ist, dann ist das noch viel schlimmer, jedenfalls bei mir, ich musste im November zwei Hähne nach der Ausstellung waschen, weil die so voll Schlamm waren, dass beide auf dem Rücken lagen, in der Pampe festgeklebt und nicht mehr rumkamen. Dann habe ich erstmal beide wieder auf die Füße gestellt, aber laufen konnten sie nicht mehr. Leider hab ich nicht gewogen, aber ich schätze 6-8kg schwer waren sie auf jeden Fall.
Gruß Sebastian

#16
naja aber nach der ausstellung kann man sie in notfall matschig lassen,da müssen sie ja nicht mehr punkten
#17
(10.02.2011,14:52 )Fuxx schrieb: naja aber nach der ausstellung kann man sie in notfall matschig lassen,da müssen sie ja nicht mehr punkten

Bei 5°C kannste doch die Hähne nicht klitschenass und pampig im Regen liegen lassen, aber schlachten kann man sie ggf. So wie die aussahen wöllte ich die aber nicht essen, da haste dann "Carcass contamination" und daraus folgt dann "affected carcasses are removed from the processing
line for manual reprocessing (washing, trimming and vacuuming)".
Gruß Sebastian

#18
(10.02.2011,15:53 )Hühnerbasti schrieb: ...aber schlachten kann man sie ggf. So wie die aussahen wollte ich die aber nicht essen...

Wieso eigentlich nicht? Die Zigeuner wickeln doch z.B. sogar Igel in Lehm ein und sparen sich damit die Piddelei mit den Stacheln. Und angeblich sollen sogar Federn von der Lehmkruste leicht und Problemlos entfernt werden. Und wenn sich Deine Hähne schon die Mühe machen, sich selbst in Lehm einzuwickeln...Teufel so ein "Angebot" hätte ich wahrscheinlich nicht abgelehnt.Ich bin unschuldig!
Winken Lieber Ratten im Keller, als Verwandte im Haus!Haudichweg!!!
#19
Lehm ist wohl nicht der richtige Ausdruck, es hat gestunken wie Kacke, Sand war auch mit dabei. Scheußlich!
Gruß Sebastian



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