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Kokzidiose - Hühnerbasti - 05.06.2011

Hallo,
seit Donnerstag machen meine Küken vom 3. Schlupf (6 Wochen alt) schlapp. Da nun Donnerstag Feiertag war konnte/wollte ich den TA nicht belästigen. Am Freitag habe ich ihn angerufen und gesagt, dass ich Kokzidien im Bestand habe, gestern hat er mir 16 ml Baycox ® gegeben.
Ich könnte echt Weinen, von den 36 sind bis jetzt 5 gestorben. 5 sehen so aus, als wenn sie gleich die Mücke machen. Bei den restlichen hat das Medikament scheinbar schon angeschlagen, d.h. nachdem gestern etwa 0,5 kg Futter gefressen wurden, sind heute schon wieder die meisten fleißig am Futterautomaten zugange gewesen.

Nun muss mir mal einer erzählen wo das herkommt. Die 36 Küken waren 3 Wochen in der kleinen Aufzuchtbox, und jetzt 3 Wochen in der Großen. Dort lass ich sie jetzt auch erstmal drin, bis die wieder richtig sind. Die Vorgänger haben nicht solche Symptome gehabt, und sind auch jetzt nicht so arm dran. Ich werde aber trotzdem nochmal Baycox holen und die restlichen Küken auch behandeln, weil die zum Teil im gleichen Stall sind, nur sind die älteren eben unten mit Auslauf.

Ich hab immer Rasen gemäht und etwas an alle verteilt, kann es davon sein. Vielleicht habe ich mal ein totes Tier (Maus/Vogel) versehentlich überfahren. Anders kann ich mir das nicht vorstellen. Wobei die guten schon seit einer Woche etwas blass aussahen, nur konnte ich nichts feststellen, gefressen war auch jeden Tag sehr gut. Das ließ erst seit Montag langsam nach.

Will jemand Bilder sehen?


RE: Kokzidiose - janosch1968 - 05.06.2011

so ein mist passiert immer am wochenende.
ein spatz bei deinen küken, eine maus bei deinem futter oder der einstreu, das kann sonst wo herkommen.
deshalb nerven mich so die spatzen bei mir, weil die sonstwas für krankheiten einschleppen können.


RE: Kokzidiose - Lotta - 05.06.2011

Du hat nichts falsch gemacht. Ein Spatzenschiss auf dem Grün reicht schon.
Ich habe für solche Fälle IMMER ein Kokzidienmittel zur Hand. Oftmals passiert es genau mit sechs bis acht Wochen. Kann mit dem Wachtumszyklus zusammenhängen (viel wachsen, Hormone, Federn=viel Energie für den Körper=wenig Energie fürs Immunsystem).

Ich hatte Jahre da war nichts, auch bei mehreren Runden. Genau so gab es das Gegenteil.




RE: Kokzidiose - Hühnerbasti - 05.06.2011

Hab grad noch 2 abgemorkst, die lagen auf der Seite und könnten kaum noch stehen. Ich denke auch, dass es ein Spatzenschiss im Grünen oder so etwas war.


RE: Kokzidiose - Arne - 05.06.2011

(05.06.2011, 15:29 )janosch1968 schrieb: ...deshalb nerven mich so die spatzen bei mir, weil die sonstwas für krankheiten einschleppen können...

Dann kauf' Dir doch endlich diese Fliegenvorhänge aus Plaste-streifen...Ich bin unschuldig!Winken


RE: Kokzidiose - Enemy - 06.06.2011

Richtig - es war dein Rasenschnitt. Speziell der Monat Mai ist der "Kokzidiosemonat" - in der Regel ist es da immer feuchtwarm - ideale Verhältnisse für die Kokzidien.
Ich kann bei meinen Tieren auch immer relativ schnell die entsprechenden Kotveränderungen entdecken wenn ich anfange, Grünzeugs von draußen beizugeben. Ich habe immer eine Flasche Ropadiar im Haus - sobald ich anfange, Grünes beizufüttern, gebe ich hin und wieder für 3-4 Tage die Normaldosis ins Trinkwasser - die Küken sollen sich schließlich an die Kokzidien gewöhnen. Stelle ich stärkere Kotverändungen fest, gehe ich auf die dreifache Normaldosis für 3 Tage, dann 3 Tage lang die zweifache Normaldosis, dann 3 Tage Normaldosis. Zu den von dir beschriebenen Zuständen ist es so gar nicht mehr erst gekommen - und mir ist noch nie ein Küken an Kokzidiose eingegangen. Selbst ganz blutige Scheisser wurden wieder ganz gesund.

Jetzt kommt sicherlich wieder jemand um die Ecke und sagt "ich füttere immer frischen/getrockneten Oregano" usw. - die Konzentration, die nötig ist, kann man kaum mit getrocknetem/frischen erreichen - außerdem ist es viel einfacher, so ein Fläschchen im Haus zu haben ;-)
Auch Kükenfutter mit Cocccidiostatikum schützt nicht zuverlässig - da müßten die Tiere schon ausschließlich (ohne jegliche Beifütterung!) damit ernährt werden - das ganze so knapp, das auch jeglicher Feinpulverrest im Futtertrog täglich aufgenommen werden muß. Und da die Coccidiostatikums jährlich gewechselt werden kann es auch mal passieren, daß ein Mittelchen gegen einen in diesem Jahr auftretenden Kokzidienstamm gar nicht wirkt.


RE: Kokzidiose - Hühnerbasti - 06.06.2011

Die Grünschnittzufütterung war nicht meine Idee, das kam von meiner Mutter ("die armen haben ja gar nichts Grünes").
Außerdem war jetzt die Bierhefe alle, ich weiß zwar nicht, ob das eine Rollle spielt, aber die Vorgänger haben auch Grünschnitt bekommen, waren aber nicht Krank.

Was mach ich jetzt richtig? Geb ich den Älteren auch noch Baycox, oder lass ich das jetzt sein und bestelle Ropadiar?


RE: Kokzidiose - Enemy - 06.06.2011

Mama hatte doch recht - Grünzeugs ist gut .
Es gibt x verschiedene Kokki Arten - Tiere sind in der Regel an die bei dir vorhandenen Arten gewöhnt. Kommt dann durch Einschleppung (Wildvögel, Wildtiere, Neuzugänge) eine andere Art hinzu, müssen sich die Tiere auch daran erst wieder gewöhnen.So kommt es eben dazu, das ein Jahr mal mehr oder weniger auftritt als im nächsten Jahr.
Genauso kann es passieren, das man seine eigenen, augenscheinlich gesunden Tiere, die an Bakterien/Parasiten usw. im eigenen Auslauf/Stall gewöhnt sind woanders hin abgibt - und die Tiere dann sterbenskrank werden oder die bereits vorhandenen Tiere des anderen sterbenskrank werden - weil deine Tiere ihre Keime mitbringen, an die die anderen nicht gewöhnt sind bzw. bei anderen Leuten andere Keime vorhanden sind, an die deine Tiere nicht gewöhnt sind.

Zeigen die größeren Küken denn irgendwelche Symtome - d.h. kleine Blutbeimengungen im Kot (oder dünnflüssigen, grünen Kot)? Wenn die Tiere deutliches Unwohlsein/Schwäche zeigen, dann ist eine Infektion schon sehr weit fortgeschritten.
Wenn schon deutliche Anzeichen da sind, kann es zu spät sein, wenn das Ropadiar bei dir eintrifft (dauert ja mit dem Versand immer ein paar Tage)


RE: Kokzidiose - Al Borland - 06.06.2011

Ja, die sch... Kokzidiose Angry

Da hast du dir die Kleinen leider über den Rasenschnitt angesteckt. Dass das fehlen von Bierhefe mitverantwortlich ist, schließe ich aus. Im Gegenteil: mir hat mal ein erfahrener Züchter erzählt, dass diese sogar einen guten Nährboden für Kokzidiose darstellen solll...

Falls du nicht die Möglichkeit hast gegen Kokzidiose zu impfen, würde ich es an deiner Stelle künftig wie Enemy machen und vorbeugend von klein an WG-Ropa, Ropa B etc. geben.

Ich impfe mit Paracox-8 seit ein paar Jahren und hab durch Koki keinerlei Ausfälle mehr Smile


RE: Kokzidiose - Lotta - 06.06.2011

Impfen, gut und schön, aber es gibt auch andere Maßnahmen. Ich habe festgestellt das beim täglichen zufütten von Möhren und Rotet Bete der Kot eigentlich immer gut ist. Wenn man den Nachtkot beobachtet, der sagt am meisten aus, könnte man sofort eingreifen. Ist natürlich auch von der Anzahl der Tiere abhängig. Jedoch glaube ich an Resistenzen und an schwächere Nachkommen im Verlauf der Generationen!


RE: Kokzidiose - Al Borland - 06.06.2011

Klar gibt´s auch andere Möglichkeiten - Karotten/rote Beete gehört m. M. allerdings nicht dazu.
Oreganoöl, wie von Enemy beschrieben, allerdings schon Smile

Ich impfe halt - ist ne einmalige Sache über´s Trinkwasser, kostet nicht viel und ich hab dann keinerlei Probleme mit Kokzidiose Smile


RE: Kokzidiose - Hühnerbasti - 06.06.2011

Den Impfstoff gibts ja nur als 1000 Dosen-Packung, ich will zwar nächstes ja alle Küken auf einmal machen, aber 1000 Stück schaff ich wohl Platzmäßig nicht Wink
Mit dem Verein brauch ich mich da auch nicht abstimmen, wenn die ihre kleinen Hühnchen alle ausbrüten, haben meine schon Federn.

Bei den Muskator Prmiumfuttermitteln ist ja dem Geruch nach Oregano drin, deswegen hatte ich letztes Jahr auch keine Probleme. Da ich dem ganzen aber etwas Skeptisch gegenüber bin/war, wollte ich dieses Jahr mal ohne Alles probieren. Ist ja nun in die Hose gegangen.




RE: Kokzidiose - janosch1968 - 06.06.2011

(05.06.2011, 21:56 )Arne schrieb:
(05.06.2011, 15:29 )janosch1968 schrieb: ...deshalb nerven mich so die spatzen bei mir, weil die sonstwas für krankheiten einschleppen können...

Dann kauf' Dir doch endlich diese Fliegenvorhänge aus Plaste-streifen...Ich bin unschuldig!Winken

arne ich bin noch nicht zu gekommen.
habe jetzt einen zaun gebaut.
eigentlich hab ich`s vergessen.


meine hühner sind seit wochen in freigehegen auf der wiese.
einige haben ab und zu hellbraunen dünnschiß, sind aber sonst putzmunter.
ab und an bekommen sie holzkohle.
toi, toi ,toi.


RE: Kokzidiose - Enemy - 08.06.2011

Rote Beete – könnte sich evtl. bei Kokzidiose positiv auswirken…. Kokzidien benötigen Kalzium, um zu überleben – deswegen gibt es ja auch die Empfehlung, bei Kokzidiose nicht gerade Kalzium zuzufüttern bzw. Kalziumarm zu füttern. Rote Beete enthalten viel Oxalsäure – diese entzieht dem Körper massiv Kalzium (Kalzium und Oxalsäure verbinden sich zu einem stabilen Salz, welches nicht mehr aufgespalten werden kann und ausgeschieden wird) – somit könnte man Kokzidien damit zusätzlich schwächen.
Allerdings wird es dann (zumindestens für Laien) ausgesprochen schwierig, die Rotfärbung des Kotes von blutigen Beimengungen zu unterscheiden…

Rote Beete an sich sollte beim gesunden Huhn nur sehr gering als Futtermittel eingesetzt werden - eben aus den vorgenannten Gründen...


RE: Kokzidiose - Arne - 08.06.2011

(06.06.2011, 20:06 )janosch1968 schrieb:
(05.06.2011, 21:56 )Arne schrieb:
(05.06.2011, 15:29 )janosch1968 schrieb: ...deshalb nerven mich so die spatzen bei mir, weil die sonstwas für krankheiten einschleppen können...

Dann kauf' Dir doch endlich diese Fliegenvorhänge aus Plaste-streifen...Ich bin unschuldig!Winken

...eigentlich hab ich`s vergessen...

Ich bin unschuldig! Jaja, das liegt am Alter, Alter!Haudichweg!!!


RE: Kokzidiose - janosch1968 - 10.06.2011

(08.06.2011, 09:59 )Arne schrieb:
(06.06.2011, 20:06 )janosch1968 schrieb:
(05.06.2011, 21:56 )Arne schrieb:
(05.06.2011, 15:29 )janosch1968 schrieb: ...deshalb nerven mich so die spatzen bei mir, weil die sonstwas für krankheiten einschleppen können...

Dann kauf' Dir doch endlich diese Fliegenvorhänge aus Plaste-streifen...Ich bin unschuldig!Winken

...eigentlich hab ich`s vergessen...

Ich bin unschuldig! Jaja, das liegt am Alter, Alter!Haudichweg!!!

wie jetzt, ich dachte immer ich bin jung, dynamisch und attraktiv,oder wars erfolglosGrübel.


RE: Kokzidiose - damianino - 01.10.2013

Hallo in die Runde!

Ich bin ganz neu hier angemeldet und lese gerade die verschiedenen Beiträge zum Thema "Kokzidiose".
Ich halte schon seit einigen Jahren auf unserem Hof Hühner, und zwar Altsteirer, die ja eigentlich als robust gelten und auch robust gehalten werden. In der Regel sind es 20-30 Tiere, die nur nachts in den Stall kommen und dann i.d.R. auf dem Hof und im Gestrüpp rumlaufen, wenn Sie nicht gerade mal in Knasthaltung in den Pferch kommen.

Mit Interesse habe ich die verschiedenen Berichte zum Thema Kokzidiose gelesen.

Ich habe das Problem schon zum 3. Mal in Folge mit verheerenden Auswirkungen. Letztes Jahr z.B. hat es mir bei einer Brut von 32 Küken ganze 27 dahingerafft.
Dieses Jahr hatte ich gehofft, Glück zu haben, da fängt es dieser Tage wieder an, ein Tier nach dem anderen krepiert. Wenn ich bei einem Tier die typischen Symptome feststelle, mache ich kurzen Prozess. Allerdings dürfte so bald die ganze Nachzucht futsch sein. Der mikrobiologische Befund durch den Tierarzt steht allerdings noch aus, wobei ich aber vom Krankheitsbild her recht sicher bin.

Aus den verschiedenen Darstellungen ziehe ich den Schluss, dass Kokzidiostatika im Futter das Problem nur verzögern und dass es ein zunehmendes Problem mit Resistenzenbildung gibt. Daher kommt für mich nach Medikation der erkrankten Tiere für die Zukunft nur Lebendimpfung in Betracht. Aber jetzt die Frage aller Fragen: Wie und wo organisiert Ihr Euch für Eure vermutlich auch nicht in die Tausende gehenden Bestände den Impfstoff?


RE: Kokzidiose - Murmel - 01.10.2013

Hallo!
Ich gebe Oreganoöl ins Wasser vorbeugend, Impfung wäre mir zu umständig.
Thymian, Petersilie sollen auch gut gegen Kokziidiose helfen, vobei man mit Petersilie nicht übertreiben soll.
Brennesseln und Löwenzahn haben auch gute vorbeugende Wirkung wegen Vitamin K Gehalt.


RE: Kokzidiose - Silvi - 01.10.2013

(01.10.2013, 19:25 )damianino schrieb: ...
Ich habe das Problem schon zum 3. Mal in Folge mit verheerenden Auswirkungen. Letztes Jahr z.B. hat es mir bei einer Brut von 32 Küken ganze 27 dahingerafft.
Dieses Jahr hatte ich gehofft, Glück zu haben, da fängt es dieser Tage wieder an, ein Tier nach dem anderen krepiert.
...

Das verwundert mich jetzt doch, denn du schreibst:
(01.10.2013, 19:25 )damianino schrieb: ...
Ich halte schon seit einigen Jahren auf unserem Hof Hühner, und zwar Altsteirer, die ja eigentlich als robust gelten und auch robust gehalten werden. In der Regel sind es 20-30 Tiere, die nur nachts in den Stall kommen und dann i.d.R. auf dem Hof und im Gestrüpp rumlaufen, wenn Sie nicht gerade mal in Knasthaltung in den Pferch kommen.
...

Haben deine Nachzuchten auch so viel (oder annähernd) Auslauf?

Sind es Kunst- oder Naturbruten?

Ich hatte nur einmal einige Küken an die Kokzidiose verloren.
Seither mache ich den Stall und Auslauf der Kleinen häufiger als üblich (also manchmal auch mit Erde abtragen und neue aufbringen) sauber und habe seither zwei Küken in zwei Jahren verloren.
Bei an die 100 Küken pro Jahr, ohne Kokzidiostatika im Futter.

Hygiene, ohne Putzmittel, nur einfaches säubern, hat mir geholfen, so gut wie kein Problem damit zu haben.
Ich fütter mittlerweile nichts mehr vorbeugend, haupstsache der Boden ist gut und möglichst frei von Kot.
(Deshalb meine Frage, ob deine Küken auch auf frischem Boden laufen können)
Manchmal schaffe ich es auch nicht, alles "ordentlich" sauber zu halten, aber scheinbar sind meine Kleinen stark genug, damit dann mal für einen Tag klar zu kommen.

Ich wunder mich selbst manchmal, wie gut das alles so läuft, toi toi toi!!!


RE: Kokzidiose - damianino - 02.10.2013

Hallo Silvi!
Vielen Dank für Deinen Beitrag, der mich doch für ein paar Aspekte sensibilisiert, obgleich ich schon denke, dass die Tiere bei uns gute Bedingungen vorfinden. Folgendermaßen halten wir die Tiere bzw. betreiben wir die Kükenaufzucht:

Kunstbrut: Wir setzen die erste Kunstbrut erst etwa Anfang April an mit Schlupf in der 3. Aprilwoche. Bis ca. 4-6 Wochen nach Schlupf gibt es Kükenstarter bei Haltung im kleinen "Aufzuchtkäfig", wobei ich bislang nicht darauf geachtet habe, ob das Futter mit oder ohne Kokzidiostatika ist. Dann haben wir Ende Mai/Anfang Juni mit entsprechenden Temperaturen, und die Küken kommen für ein paar Wochen zur "Freiland-Eingewöhnung" in einen größeren Außenkäfig auf dem Rasen, der dann auch alle paar Tage mal umgesetzt wird. Wenn Sie dann groß genug sind, kommt der Eingewöhnungskäfig weg, und die Teenies schließen sich der übrigen Herde an.

Naturbrut: Wir haben jedes Jahr ein paar Glucken, denen wir dann reichlich Eier unterschieben oder - wenn es vom Schlupftermin her passt - ein paar Küken unterjubeln, die auch problemlos angenommen und geführt werden. Dieses Jahr lief eine Glucke dann entsprechend mit ca. 20 Küken wie auch die erwachsenen Tiere auf dem Hof umher. Nach dem Motto "ein bisschen Schwund ist immer" sind ein paar von den Küken im Laufe der Zeit "einfach so" und symptomfrei verschwunden - vermutlich Wiesel, Greifvögel oder sonstige "Unfälle". Es blieben dann dieses Jahr zunächst 14, zuletzt 12. Diese sind jetzt ca. 2,5-3 Monate alt. Und nun beginnt das Massensterben mit den o.g. Anzeichen. Zugegeben: Die Stallhygiene könnte besser sein, aber wenn ich andere Halter sehe, stehen wir doch nicht ganz so schlecht da, zumal die Tiere ganztägig draußen sind, was sich auch positiv auf die Vielseitigkeit des Speiseplans auswirken dürfte.

Ich werde es im kommenden Jahr aber auf jeden Fall mit Impfung und im weiteren Verlauf am ca. 3 Monaten mit diesem Ropadiar auf Oreganoöl-Basis probieren. Dann werde ich ja sehen, was sich verändert und auf diese Weise die Ursache des bisherigen Debakels eingrenzen können.