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Licht und Kälte - Heidi63 - 05.12.2013 05:43

Zwischen Licht und Kälte besteht ein in der Hühnerhaltung ein gewisser Zusammenhang. Häufig hören gerade Anfänger von der künstlichen Verlängerung der Tage in der Winterzeit, können ihr aber nicht wirklich viel abgewinnen, zumal die Wirtschaftlichkeit bei vielen nur eine untergeordnete Rolle spielt. Bei eisigen Temperaturen benötigen unsere Hühner aber mehr Licht, damit sie mehr Futter aufnehmen und nicht frieren – auch ohne besonderes wirtschaftliches Interesse. Die Hintergründe: Der Stoffwechsel unserer Hühner ist von Natur aus auf weniger als 12 dunkle Stunden eingestellt. Zwei Stunden, nachdem das Huhn Nahrung aufgenommen hat, sind schon die ersten Futterreste im Kot zu finden, neun Stunden nach der Nahrungsaufnahme haben Eiweiße das Gefieder erreicht, der Stoffwechsel ist also gänzlich erledigt! Zweiter Grund für die kurze Verstoffwechslung ist das geringe Fassungsvermögen des Kropfs. Er ist auf stetigen Nachschub angewiesen, um den Stoffwechsel am Laufen zu halten. Im Winter mit verkürztem Tageslicht und trüber Witterung eine echte Problematik, denn dann sitzen die Hühner mitunter bis zu 16 Stunden im dunklen Stall auf ihrer Stange und nehmen kein Futter auf. Ein Rechenexempel wann das Huhn so weit abgebaut hat, bis es vor Erschöpfung von der Stange fällt. Eine ausreichend lange Beleuchtungszeit, wenn es am natürlichen Licht in der kalten Jahreszeit mangelt, ist also eine echte Notwendigkeit.


RE: Licht und Kälte - Lotta - 05.12.2013 09:38

Hallo Heidi63,
das ist absoluter Quatsch.

Gruß Lotta


RE: Licht und Kälte - Heidi63 - 05.12.2013 09:59

(05.12.2013 09:38 )Lotta schrieb:  Hallo Heidi63,
das ist absoluter Quatsch.

Gruß Lotta

@ Lotta

Sorry,aber mit Quatsch ist mir nicht weitergeholfen.
Ich habe das so in der Literatur gefunden.

Erklär mir doch bitte was daran verkehrt ist.
Damit würdest Du mir mehr helfen.


RE: Licht und Kälte - Ginger - 05.12.2013 12:06

Hallo Heidi,

ich gebe Dir recht: Lottas Antwort disqualifiziert ihn deutlich Undecided

Aber andrerseits finde ich diese Überlegungen auch irgendwie unlogisch..... was ist mit den Wildvögeln, die überleben den Winter doch auch? Und unsere Großmütter haben den Hühnerstall im Winter sicher auch nicht beleuchtet?

Sind unsere heutigen Hühner so weit hochgezüchtet, daß sie im Winter verhungern, wenns dunkel ist? Grübel

Keine Ahnung......


RE: Licht und Kälte - Ekpaik - 05.12.2013 12:12

(05.12.2013 05:43 )Heidi63 schrieb:  Eine ausreichend lange Beleuchtungszeit, wenn es am natürlichen Licht in der kalten Jahreszeit mangelt, ist also eine echte Notwendigkeit.

Diese Behauptung ist zumindest ganz nah am Quatsch.
Da wären uns ja früher die Hühner reihenweise verreckt, zumal sie damals wirklich nur Körnerfutter und Freilauf hatten, also ganz bestimmt nicht die Nährstoffe, die man jetzt im Alleinfutter findet.
Als ich neulichs abends meine 3 Zwerghähne geschlachtet habe, hatten die natürlich noch einen vollen Kropf und der war wahrhaftig nicht klein.
Wir haben mittlerweile fast die Wintersonnenwende erreicht, also richtig lange dunkel. Meine Hühner fallen nicht von der Stange, im Gegenteil mittlerweile legen sogar wieder 2 von ihnen und es sind keine Hybriden.

Also bitte auch am Geburtstag (Herzlichen Glückwunsch von mir), nicht unkritisch Texte kopieren, die solche Behauptungen enthalten und hier bei den Usern Aktivitäten erzeugen, die unnötig sind wie ein Kropf beim Menschen. Cool Winken
Nachfolgend der Link zum Quelltext: http://www.huehner-haltung.de/winter/besonderheiten.html


RE: Licht und Kälte - Heidi63 - 05.12.2013 15:45

Ich habe diesen Text ganz bewußt einfach nur kopiert und ohne jeden weiteren Kommentar hier eingefügt.

Klar fallen die Hühner ohne zusätzliche künstliche Lichtquelle nicht entkräftet
von der Stange.
In meinem Elternhaus gab es im Stall niemals Licht und die Tiere haben den Winter auch überstanden. Zumal sie einfach wie bereits von Ekpaik nur einfach Körnerfutter erhielten.
Aber es ist doch so, das jeder der mit Hühner anfängt,sich zuerst mal schlau macht.Und das ist in der heutigen Zeit nun mal das Internet.
Und dort findet man solche Beiträge.

Und woher soll der Anfänger wissen was gut und schlecht,oder richtig und falsch,oder wie Lotta sagt:Quatsch ist.
Ich finde das irrführend....


RE: Licht und Kälte - Bunte Huehner - 05.12.2013 17:22

Da gebe ich Dir recht Heidi. Ich beschäftige mich zur Zeit auch Intersiv Lichtprogramm ja oder nein.

Für einen Neuling ist es sehr schwer das Ganze zu überblicken und solche Texte wie Heidi habe ich im Internet wirklich zu Genüge gefunden.

LG


RE: Licht und Kälte - handkaes68 - 05.12.2013 18:09

Ich habe die wichtigsten Infos von meinem Züchter. Ich finde, im Internet gehen die Meinungen oftmals seeeeehr stark auseinander. Das macht einen "Neuling" oftmals noch etwas unsicherer. Aber: bis jetzt habe ich immer das Beste daraus gemacht. Und sehr viele wichtigen Informationen habe ich selbstverständlich hier aus dem Forum :-)


RE: Licht und Kälte - eloise - 05.12.2013 18:27

Also das mit den Lichtprogrammen lese ich auch dauernd, sie sollen z. B. zwingend erforderlich zur Eierproduktion im Winter sein.
Ich bin da skeptisch, eine ganze Menge meiner Hühner legen ohne zusätzliches Licht. Allerdings füttere ich auch 2 Mal am Tag, morgens und so gegen zwei Uhr. Mir ist noch nie jemand entkräftet von der Stange gefallen, vielleicht liegts daran?


RE: Licht und Kälte - Arne - 05.12.2013 19:21

Zitat:...Ich habe diesen Text ganz bewußt einfach nur kopiert und ohne jeden weiteren Kommentar hier eingefügt...


UND ohne Quellenangabe!! Ich dachte, beim ersten lesen schon: jetzt spinnt die Gutste!! GrinsGrinsSprachlosAngel
BITTE FÜGT BEI ALLEM KOPIERTEN EINE QUELLENANGABE BEI!!!!!!!! Allein, dass wir keinen Ärger bekommen! BITTE!!!



RE: Licht und Kälte - Heidi63 - 05.12.2013 19:23

Okay,werde ich machen. Sorry!


RE: Licht und Kälte - Ekpaik - 05.12.2013 21:05

(05.12.2013 15:45 )Heidi63 schrieb:  Aber es ist doch so, das jeder der mit Hühner anfängt,sich zuerst mal schlau macht.Und das ist in der heutigen Zeit nun mal das Internet.
Und dort findet man solche Beiträge.

Und woher soll der Anfänger wissen was gut und schlecht,oder richtig und falsch,oder wie Lotta sagt:Quatsch ist.
Ich finde das irrführend....

Wenn eine Userin mit über 800 Posts in 4 Monaten einen solchen Beitrag bringt, glaubt doch erst recht jeder Anfänger an eine gewisse Kompetenz,
DAS ist irreführend.
Ein erklärender oder fragender Kommentar gehört doch allemal dazu wenn man sich schon bemüßigt fühlt einen Text in dem Umfang zu kopieren und in ein Fachforum zu stellen.

Nichts für ungut Heidi, besonders nicht heute an Deinem Ehrentag.


RE: Licht und Kälte - Heidi63 - 06.12.2013 03:47

Ich habe das verstanden und habe mich bereits entschuldigt.

Da ich immer wieder über solche Beiträge stolpere ,habe ich mich so aufgeregt,das ich den Beitrag einfach kopiert habe ( ohne jegliche Bemerkung),ohne über die Auswirkung nachzudenken.

Ich hätte halt die Quelle angeben müssen und einen Kommentar dazu
beitragen.
Sorry


RE: Licht und Kälte - Mona - 06.12.2013 10:59

Hallo,

da es immer wieder sehr unterschiedliche Beschreibung zur Problematik „ Steigerung der Legeleistung durch Beleuchtung“ zu lesen sind, hier mal etwas genauer.

In der Natur reagieren die Vögel in der Regel durch das immer länger werdende Tageslicht und durch eine eiweißreichere Ernährung im Frühjahr damit, dass die Hennen Eier legen und die Hähne die Eier befruchten.

Das funktioniert so: In der Zirbeldrüse wird durch längere Beleuchtung das Hormon Melatonin ausgeschüttet. Dadurch werden Eizellen angeregt, sich zu entwickeln. Durch die Entwicklung der Eizellen bzw. später der Eier entsteht ein höherer Futterbedarf. Dieser sollte gleichzeitig auch einen entsprechenden Eiweißanteil haben. Für die reine Legetätigkeit (also nur zu Eiergewinnung) reicht im Normalfall das überall angebotene Legemehl/Legepellets. Ist das Ziel eine Bruteiergewinnung, hat jeder Züchter in der Regel sein eigenes Rezept über eine Ergänzung des Futters durch verschiedene Zusatzstoffe, vorrangig Vitamine, das Brutergebnis zu optimieren.

Bei gewünschter hoher Eierleistung wird eine Gesamtlichtdauer von 14 bis 16 Stunden empfohlen. Die zusätzliche Beleuchtung ist meist von Mai bis September nicht nötig, da reicht das Tageslicht. Durch die kürzer werdenden Tage wird dann ohne Zusatzbeleuchtung die Mauser ausgelöst und die Hennen hören auf zu legen. Nach der Mauser kann dann das Lichtprogramm wieder einsetzen.

Die Lichtintensität muss nicht sehr hoch sein, Vögel sehen das Licht dreimal stärker als Menschen. Für kleinere Bestände reicht eine LED-Birne von 3 Watt. Kann man es messen, werden 10 bis 20 Lux empfohlen. – Ist es zu hell, kann das der Auslöser für Zankereien bis zum Federrupfen sein. Das ist besonders bei Legewachteln zu beachten.


RE: Licht und Kälte - Arne - 06.12.2013 13:58

Zitat:...Vögel sehen das Licht dreimal stärker als Menschen...


ohhDAS wußte ich noch nicht mal!!

Heidi63: ich denke, Du wirst in Zukunft wenigstens eine Frage stellen, wenn Du etwas hier reinkopierst!Wink



RE: Licht und Kälte - eloise - 06.12.2013 18:27

Jetzt würde ich doch mal gern wissen, was unter einer gewünschten hohen Legeleistung zu verstehen ist? Pro Huhn und Tag ein Ei oder was?
Ich selbst hab ja nun meine Hühner nicht zur Eiervermarktung und mache deshalb nix mit Kunstlicht usw. Dabei legen meine Hennen mehr Eier als ich brauche.
Ich hab heute mal genau nachgezählt, ich habe insgesamt 32 Hennen, davon 8 ziemlich alte (6+), ob von denen noch eine legt? Bin ich mir nicht sicher. Da hätten wir dann noch 24 Hennen. Heute hatte ich 15 Eier,
ich finde das sehr viel für Dezember. Was will man da noch mit Kunstlicht?
Oder wissen meine Hennen nicht das Winter ist?


RE: Licht und Kälte - Heidi63 - 06.12.2013 18:34

(06.12.2013 13:58 )Arne schrieb:  
Zitat:...Vögel sehen das Licht dreimal stärker als Menschen...


ohhDAS wußte ich noch nicht mal!!

Heidi63: ich denke, Du wirst in Zukunft wenigstens eine Frage stellen, wenn Du etwas hier reinkopierst!Wink

Richtig Arne,ich werde in Zukunft dran denken Big Grin


RE: Licht und Kälte - Bandwurm - 06.12.2013 23:51

Also ich habe mit Licht (12 Stunden hell) im Winter eine Legeleistung von knapp über 80% über das gesamte Jahr, die Mauser eingerechnet ergibt sich ein Jahresdurchschnitt von 70%.
Auf gut deutsch: Meine gemischte Truppe bestehend aus Grünleger, Bresse G. Weiß und schwarz, Cou nu rot und aus Marans legen im Durchschnitt pro Huhn im Jahr 250 Eier.

Wenn ich also die sechs Wochen dauernde Mauser außer Betracht lasse, habe ich in 10 Tagen acht Eier von jedem Huhn. Ohne Lichtprogramm niemals möglich meiner Meinung.


RE: Licht und Kälte - Heidi63 - 07.12.2013 07:12

Ich habe erst seit einigen Wochen mit Licht im Stall begonnen.
Fest steht auf jeden Fall das eine Steigerung der Eiproduktion festzustellen ist.


RE: Licht und Kälte - kamerun621011 - 07.12.2013 16:09

Aber was bringt das denn? Meiner Meinung nach sind die Hühner dadurch eher verschlissen. Wer etwas anderes sagt, der möge das so begründen, das es für mich verständlich ist.